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Wagner, Richard - Lohengrin [2 DVDs]

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Produktinformation

  • Darsteller: Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Christof Fischesser, Wolfgang Koch, Michaela Schuster
  • Regisseur(e): Richard Jones
  • Künstler: Kent Nagano
  • Format: Classical, PAL
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (PCM Stereo)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Universal/Music/DVD
  • Erscheinungstermin: 14. Mai 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 207 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen
  • ASIN: B003AMAOW4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.192 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Es war DAS Opernhighlight des Jahres 2009: Jonas Kaufmanns Rollendebüt als Lohengrin in München. Jetzt erscheint die DVD rechtzeitig vor Jonas Kaufmanns Debüt in Bayreuth als Lohengrin.

"Musik"
Bayerisches Staatsorchester
Conductor: Kent Nagano

"Interpreten"
Lohengrin - Jonas Kaufmann
Elsa - Anja Harteros
Friedrich von Telramund - Wolfgang Koch
Ortrud - Michaela Schuster
Heinrich - Christof Fischesser
Heerrufer (Herald) - Evgeny Nikitin

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Wäre die vorliegende DVD eine CD, würde ich ohne Bedenken für die Ausnahmesänger/innen Harteros und Kaufmann 5 Sterne vergeben. Auch ich habe vorab die Vorstellung im Münchner Nationaltheater gehört und leider auch unter ungünstigen Bedingungen gesehen: der Vorhang war offen.

Die Inszenierung ist nicht "zeitgemäß", sondern hat schlicht weder mit der Musik, der Handlung oder dem Text auch im Entferntesten etwas zu tun. Das beginnt mit der Gralsklangwelt des Vorspiels zu der ein(e) Archtitekt(in) Bauzeichnungen für ein Einfamilienhaus anfertigt. Die arme Frau Harteros ist bis zum III. Akt (in Latzhose) mit Mörtelrühren und Mauern beschäftigt bis ihr Spießerheim schließlich steht.

Hier haut der Regisseur radikal daneben: Die Sehnsucht der Elsa und die sie widerspiegelnde Musik ist eben nicht der Traum vom Spießerglück, sondern der zutiefst romantische von einem (weißen)Schwanenritter. Den bekommt Elsa in dieser Inszenierung leider nur in der Tracht eines Hamburger Zimmermanns mit einem fußkranken Schwan, der getragen werden muss. Weshalb der verkleidete Ritter seine hehre Gralsburg gegen ein wenig originelles Einfamilienhaus tauschen möchte, ist nur durch die bestechende hochsensible Gesangstechnik der Elsa/Harteros erklärbar.

Die Handlung ist bekannt; nach der unseligen Frage fackelt der Hamburger Lohengrin mit einem Benzinkanister das Haus inkl. Kinderwiege einfach ab. Die Gralserzählung gehört in dieser Aufnahme zu den absoluten Höhepunkten: Kaufmann singt sie mit einer selten gehörten liedhaften Innigkeit und Trauer.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Lohengrin als Zimmermann, Elsa zu Beginn mit BDM-Zöpfen und in Latzhose, Teile des Chores in Braunhemden, viele Uniformen ... mannomann, gibt es keine intelligenteren Möglichkeiten der Inszenierung?
Die tragenden Rollen sind stimmlich wunderbar besetzt, der Chor grandios und auch das Orchester unter Kent Nagano spielt fabelhaft. Am besten: Man schließt die Augen und genießt die Musik. Aber warum kauft man dann eine DVD?
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Format: DVD
Bei diesem Lohengrindokument kann man nur eines tun:die Stereoanlange anlassen,aber den Fernseher ausschalten!Denn was man grandios hört,das beisst sich in einer Inszenierung,die jedes Ansatzes entbehrt,mit dem Stoff hat es rein gar nichts zu tun!Aktualisierte Aspekte können einem Werk zugeordnet werden,aber diese müssen im Ansatz im Werk enthalten sein,was hier restlos daneben geht!Einschläfernd und spannungslos stellt sich die Regie dar,daneben stehen grossartige Sänger,die sich für diesen Schwachsinn missbrauchen lassen,schade...Selten oder schon lange hat man keinen derart grossartigen Telramund erleben können,wie der von Wolfgang Koch,was darstellerische Intensität,Deklamation und auch Nuancierungen angeht,was manche Vertreter dieser Partie oftmals vermissen lassen;Kaufmann ist in diesem Fach bestens aufgegehoben (Vorfreude auf einen "Stolzing" mit ihm kommt auf),sowie alle anderen Protagonisten,was hätte das für ein Ereigniss werden können!So aber kann man getrost den Mantel des Schweigens über eine Inszenierung legen,die diese Apostrophierung nicht verdient.Die Zeiten einer Everdinginszenierung,ebenfalls aus München von 1979 mit Kollo,Ridderbusch,Ligendza,Roar,Randova und Brendel,werden schmerzlich vermisst,daher sollte man doch einmal diese Aufführung der damaligen Opernfestspiele auf DVD bringen,der Bayerische Rundfunk hat sie damals ausgestrahlt,es wäre ein notwendiger Kontrast zu diesem Regieschwachsinn der hier vorliegenden Aufnahme.
Wolfgang A.Palm
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Von Hans-Georg Seidel TOP 1000 REZENSENT am 3. Februar 2011
Format: DVD
Diese Inszenierung ist so weit am Inhalt der Oper vorbei inszeniert, daß es sich wirklich nicht lohnt, dazu etwas zu schreiben. Thema verfehlt, müßte man feststellen. Auch bei noch so anstrengender Gedankenakrobatik läßt sich da nichts mehr reparieren. Dabei hatte der gleiche Regisseur einen glänzenden Falstaff auf die Bühne gestellt. Aber bei Wagner scheitern offensichtlich viele wie ja Bayreuth überdeutlich zeigt. Sängerisch ist dafür mit Jonas Kaufmann ein Lohengrin aus der Traumkiste des Gesangs aufgeboten. Da bleibt nichts mehr zu kommentieren, das ist ganz große Klasse. Auch Anja Harteros kann restlos überzeugen, auch das ist aller erste "Sahne". Ebenso leistet das sonstige sängerische Ensemble hervorragende Interpretationen. So kann man nur zu dem Resümee kommen, trotz indiskutabler Inszenierung muß man diese sängerische Leistung einfach gehört haben, um zu realisieren, wie man Tenorrollen im Wagnerfach singen kann. Endlich mal wieder ein Wagnertenor der belcantistisch singen und gestalten kann und nicht der emotional wenig involvierende, mehr gestemmte Power Gesang der letzten Jahrzehnte, der nur aus der Not eine Tugend machte. Wenn man Kaufmann hört, erlebt man jede Oper neu.
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Format: DVD
Trotz der einfach nur unintelligenten, völlig am Stück und an der Musik vorbei gehenden Inszenierung ist diese DVD für den Wagner-Freund ein Muss. Jonas Kaufmann und Anja Harteros bringen die Musik Wagners zum Leuchten und selten mischen sich zwei Stimmen derart perfekt wie jene des Münchner Traumpaares. Anja Harteros singt vollkommen auf Linie und berührt in jeder Phrase mit ihrem herrlichen Sopran, Jonas Kaufmann setzt bereits jetzt als Lohengrin Maßstäbe - die Gralserzählung und der Abschied von Elsa sind bereits nicht mehr von dieser Welt. Kent Nagano überzeugt mit diesem Werk auch als Wagner-Dirigent und läßt mit dem bestens disponierten Bayerischen Staatsorchester ätherisch schwebenden Klang vernehmen. Wunderbar auch die Chöre und die übrigen Protagonisten. Wäre da nicht diese unsägliche Inszenierung, weshalb nur vier Sterne zu vergeben sind.
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