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Wachgeküßt. Roman Taschenbuch – Februar 2008

3.9 von 5 Sternen 66 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sarah Harvey ist Anfang dreißig und lebt in Leicester. Sie arbeitete als Journalistin, bis sie mit ihrem ersten Roman "Wachgeküsst" ihren Durchbruch als Autorin feierte. Seither wurden alle ihre frech-romantischen Bücher internationale Erfolge.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Völlig entsetzt und fasziniert zugleich beobachte ich, wie mein Freund seinen nackten Hintern hochhievt, um ihn dann mit der ganzen Gewalt einer Achterbahn auf Talfahrt wieder herabstürzen zu lassen. Als Folge des Aufpralls der zwei Körper stöhnen die beiden gleichzeitig und genußvoll, ich dagegen stöhne entsetzt, dafür aber fast lautlos. Ohne sein Publikum zu beachten, setzt Max zu jener Reihe von Stößen an, die bedeuten, daß es gleich soweit ist. Sie krallt ihre langen, pinkfarbenen Nägel in das angespannte Fleisch seiner Gesäßmuskeln. Wie wild erhöht er die Frequenz, und das Gestöhne im Duett wird lauter. Er seufzt. Sie schreit. Dann sinken sie einander schwitzend in die Arme. Max murmelt etwas in der Art, wie verdammt toll das doch war, und vergräbt sein Gesicht zwischen ihren üppigen Brüsten. Sie geht zu jenen schmeichelnden Bemerkungen über, die er immer nach dem Sex hören will, woraus ich schließe, daß dies offensichtlich nicht das erste intime Treffen der beiden ist.
Oft habe ich darüber nachgedacht, was ich wohl täte, wenn ich nach Hause kommen und Max mit einer anderen im Bett vorfinden würde. In meinen Gedanken spielt sich die Szene so ab: Plötzlich habe ich einen messerscharfen Verstand, mir fallen zahlreiche vernichtende Pointen ein, und der Schwinger, der selbst Mike Tyson zu Boden strecken würde, gelingt mir als würdevoller Abgang. Tja, tut mir leid, aber so läuft es leider nicht. Wie weggewischt ist die Vorstellung von einer zweiten Mae West, die vernichtende, geistreiche Bemerkungen austeilt und dabei höchst lässig im Türrahmen lehnt. Wie weggewischt auch die
von Glenn Close beeinflußten Szenerien von brennendem Öl auf nackten Popos oder der realistischere Griff zum Eimer mit eiskaltem Wasser. Wie weggewischt ist sogar die unglaublich freizügige Vorstellung, mir einfach die Kleider vom Leib zu reißen, splitterfasernackt und erwartungsvoll unter die Decke zu schlüpfen und einfach mitzumachen.
Statt dessen fängt meine Unterlippe an zu zittern, mein Gesicht legt sich in unattraktive Falten wie das eines alten, verknautschten Boxers, und ich breche in häßliches, lautes Schluchzen aus.
Ich komme mir reichlich seltsam vor, wie ich so dastehe und Tränen und Make-up über mein Gesicht strömen. Ich sollte wohl eher applaudieren als heulen. Max ist Schauspieler. So eine tolle Vorführung hat er lange nicht hingelegt, weder auf der Bühne noch im Bett.
Alarmiert durch die sonderbaren Laute einer wie wahnsinnig jammernden Frau lassen sie dann doch von ihrem unanständigen Getue ab und entdecken mich.
Komischerweise ahmen nun ihre Gesichter den entsetzten Ausdruck nach, der auf meinem erschienen war, als ich barfuß ins Schlafzimmer trat, nur um meinen Freund, mit dem ich seit mehr als fünf Jahren zusammen bin, mit meiner Aerobic-Trainerin im Bett zu ertappen.
Mußte es ausgerechnet die sein? Natürlich: ein Po und Titten, für die Zellulitis und Schwerkraft Fremdwörter sind - einfach makellos.
Obwohl ich jeden Zentimeter an Max' Körper kenne, angefangen von der kleinen Windpockennarbe unter der seltsam geformten linken Brustwarze bis hin zu dem braunen Muttermal in der Form Italiens auf seinem Hintern, schnappt er nach der Decke und schlingt sie in einem Anfall verspäteter, aufgesetzter Scham um sich.
»Herrje, Alex...« stottert er. »Also, ahm, versteh das jetzt nicht falsch.«
Ich soll das nicht falsch verstehen? Da ertappe ich sie nackt und wie zwei Pornoprofis in Aktion, und er sagt mir, ich solle das nicht falsch verstehen?! Wenn das nicht Sex in seiner elementarsten Form ist, was ist es dann? Etwa eine neue Art Aerobic?
Unerklärlicherweise muß ich plötzlich kichern. Es klingt ziemlich durchgeknallt. Man fühlt sich sofort an Zwangsjacken und Gummizellen erinnert, an Patienten, die im Schlafanzug den Rasen saugen.
Als ich erst aus dem Zimmer stürze und dann aus dem Haus zum Wagen renne, mischt sich Weinen unter Gekicher, und das Ganze endet in einem hysterischen Anfall, in einer Mischung aus Schluchzen und Schluckauf. Ich fingere an meinen Autoschlüsseln herum und versuche vergeblich, sie durch den Tränenschleier hindurch ins Schloß zu stecken.
Unter dem Einfluß der Wassermassen, die ich vergieße, scheint das Schloß geschrumpft zu sein, doch schließlich schaffe ich es, ins Innere zu gelangen. In diesem Augenblick kommt Max barfuß über die Straße gehüpft, die Decke um die Hüften gerafft wie ein langes, schleppendes, daunengefülltes Feigenblatt.
»Alex, wart!« ruft er, als er das Auto erreicht und die Tür festhalten will. Ich schlage sie zu, wobei zwei seiner Finger ganz knapp einer Amputation entgehen. Ich lasse den Motor meines armen, kleinen Autos aufheulen, indem ich bösartig mit der Kupplung spiele wie ein Rennfahrer vor dem Start.
»Alex, bitte.« Max sieht verzweifelt aus. »Du kannst nicht einfach losfahren, ich sitze in der Klemme...«
Allerdings sitzt du in der Klemme, du Bastard. Ich haue den Gang rein, setze, ohne mich umzudrehen, zurück und verpasse dabei nur ganz knapp eine kleine, schwarze Katze, einen Hydranten und Max' Ferse.
Ich komme mir vor, als hätte mir soeben jemand einen Schlag in den Unterleib versetzt und mir anschließend ein paar Finger in den Hals gesteckt.
Ich glaube, ich werde krank.
Ich glaube, meine Augen brauchen die Scheibenwischer jetzt viel mehr als mein Auto.
Ich sehe nichts. Mit dem Handrücken fahre ich mir übers Gesicht und hinterlasse einen Streifen schwarzer Wimperntusche auf den Wangen. Dann lege ich den ersten Gang ein, gebe Gas und mache, daß ich wegkomme.
Erst am Ende der Straße wird mir klar, daß das eigenartige Geräusch, das ich höre, von Max' Decke stammt, die in der Tür eingeklemmt ist und wie ein wild wogendes Schleppnetz hinter mir herschleift. Ein Blick in den Rückspiegel und ich sehe gerade noch, wie das bereits erwähnte Hinterteil mit dem Muttermal in der Form Italiens von einer sanften Röte überzogen wird und wie der schleimige Besitzer dieses guten Stücks nackt und überstürzt die Straße entlangrast, um zu Heim und Herd zurückzukehren.

Wie bei jeder Krise fahre ich mit Autopilot und der Wagen schlägt automatisch den Weg zu Emmas Haus ein.
Emma ist meine beste Freundin. Jede Frau braucht bestimmte Dinge, um zu überleben. Meine Top Ten für ein Girlie-Survival-Kit lautet wie folgt - in umgekehrter Reihenfolge:

10) Eine Kundenkarte für mindestens eines der großen Kaufhäuser
9) Ein netter Chef
8) Ein netter Kundenberater bei der Bank
7) Ein guter Friseur
6) Schokolade und andere Süßigkeiten
5) Ein Zuhause
4) Sinn für Humor
3) Ein Haufen guter Freunde
2) Die Familie
1) Die beste Freundin

Ich weiß, daß in meiner Liste die üblichen und vernünftigen Punkte wie »gute Gesundheit« usw. fehlen, und ein »netter Mann« kriegt noch nicht mal die Nasenspitze rein (meine Mutter und einige meiner Freundinnen würden behaupten, daß es so was wie einen »netten Mann« gar nicht gibt). Aber ich spreche davon, was eine Frau, um durchs Leben zu kommen, außer einem rücksichtsvollen, treuen, lustigen, intelligenten, sexy Lover braucht. Findet man heraus, daß der eigene Partner dieser Beschreibung entspricht, so tritt die Survival-Liste in der Regel erst recht in Kraft. Mit anderen Worten: Wenn der Mann einen fallenläßt, richten einen Freundinnen in der Regel wieder auf, schütteln einen ordentlich durch und bringen einen wieder auf den mit Scheiße bedeckten Pfad des Lebens zurück.
Durch den Londoner Verkehr kämpfe ich mich bis zu der ruhigen Straße in Chelsea, in der Emma in einem malerischen alten Cottage wohnt, das ihren steinreichen, durchgeknallten Eltern gehört.
Ich schaffe es einzuparken, ohne etwas umzufahren, dann kraxele ich aus dem Wagen, hämmere an die Eingangstür und klingele Sturm, als ob ich direkt aus dem Irrenhaus entflohen wäre.
Durch die Glastür sehe ich, wie Emma langsam die Treppe herunterschlurft, um die...


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
In der Story geht es um die mitte 20 jährige Alex, die am Anfang des Buches ihren langjährigen Freund beim fremdgegen erwischt. Völlig fertig sucht sie eine ihrer besten Freundinen auf! Die Freundinnen schließen an eine feucht freulichen Abend eine Wette ab: Wer die meisten Männer innerhalb zwei Monate ins Bett kriegt, muss einen Abend beim Italiener spendieren!
Alex muss wenig später auf eine Geschäftsreise, dort lernt sie den super aussehenden Jack Daniels kennen, sie lässt sich auf ein Abenteuer mit ihm ein und verschwindet am nächsten Morgen schnell!
Doch als Alex am Montag drauf wieder in die Arbeit kommt, kommt das böse erwachen:
Alex hat einen neuen Chef bekommen, ratet mal wer dies ist?
Mit diesen Roman hat Sarah Harvey voll ins Schwarze getroffen, ich fand es herrlich das Buch zu lesen, die Situationen wo Alex und ihr Chef aufeinander treffen fand ich traumhaft zu lesen!!
Bitte mehr von solchen Romanen
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe mich von den guten Rezessionen verleiten lassen und wurde enttäuscht. Das Buch fängt gut an, flaut dann aber sofort ab. Von da an kommt kaum Stimmung auf und lediglich die letzten 3 Minuten lassen Kribbeln aufkommen. Das Buch könnte gut um die Hälfte gekürzt werden. Es ist furchtbar langatmig. Unter einer witzigen Lovestory verstehe ich etwas anderes. Schade, denn die Idee ist gut.
Alex ist das fast gesamte Buch über schlecht gelaunt und nörgelt nur rum. Das macht es schwer sie ins Herz zu schließen. Jake hat Traummann-Qualitäten, kommt besser rüber, erhält aber viel zu wenig Aufmerksamkeit.
Ich hätte mir einfach mehr von der Story über Alex und Jack Daniels gewünscht und weniger Nebenstory.
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Von Ein Kunde am 10. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
Wachgeküsst, war der erste Roman den ich von der Autorin gelesen habe, und bleibt bis jetzt mein Favorit.
Die Geschichte ist unglaublich witzig, und schafft es einen immer wieder aus dem "Männer sind Schweine!" Loch heraus zu holen. Sarah Harveys Schreibtstil ist sehr leicht und ungezwungen, wie geschaffen für eine Unterhaltungslektüre, denn das ist letzendlich. Wer auf tiefgründige Charakterstudien steht, ist hier falsch, aber wer auf einen amüsanten Schmökernachmittag aus ist, für den ist das Buch perfekt!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Anspruchsvolle Lektüre bekommt man hier definitiv nicht. Es geht nur um Party, Saufen, Männer und die Geschichte ist unfassbar langatmig und langweilig. Ich habe mich dermaßen durch das Buch gequält, wollte es immer wieder weglegen, hab's dann aber doch zu Ende gelesen, in der Hoffnung es würde noch was passieren. Nichts. Die drei Mädels waren dauerbetrunken, die Schreibweise extrem derbe und albern, gelacht habe ich an keiner Stelle, nur mit dem Kopf geschüttelt. Der einzig Vernünftige in diesem Buch ist Jake, dass er allerdings in Alex verliebt ist, macht ihn
wieder unglaubwürdig. Alles in allem ein überflüssiges Buch . Zeitverschwendung.
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Format: Taschenbuch
Hi,
Dieses Buch ist absolut klasse. Abgesehen von der intersanten Handlung sind die Redewendungen und Vergleiche der totale Knaller.
Wer immer auf lustige Liebeskomödien steht, lacht viel und laut bei diesem Buch.
Echt empfehlenswert.
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Format: Taschenbuch
Allen Leserinnen von "Mondscheintarif" oder "Schokolade zum Frühstück" sei dieses Buch besonders ans Herz gelegt. Diese Buch ist nicht so platt wie der x-te Roman von Hera Lind u. ä. Autorinnen der Sparte Frauenroman sondern er sprüht vor Witz und Ironie und wirft wieder mal einen herrlichen Blick auf das merkwürdige Wesen Mann.Die Dialoge der drei Freundinnen zum Thema Männer und deren Beziehung zum One-Night-Stand sind zum Brüllen, dabei aber nie unter der Gürtellinie.Unbedingt lesenswert.
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Format: Taschenbuch
Jeder kennt es, jeder hat schon mal davon gehört: Man findet den eigenen Mann mit einer anderen im Bett! Tja und genau DAS passiert Alex. Ab da an ändert sich ihr Leben von Grund auf. Sie und ihre Freundinnen Emma und Serena planen einen Rachfeldzug gegen die Männerwelt. Was die können, können wir Frauen doch schon lange: Männer aufreisen und sie danach wieder fallen lassen.
Alex hat mit dem neuen Motto ein paar Schwierigkeiten und um so länger es geht verwickelt sie sich immer mehr und mehr.
In diesem Buch kann man viel von einem selbst wieder finden. Die spritzige Art und Weise wie Sarah Harvey ihre Geschichte erzählt lässt einem oft mehr als nur Schmunzeln.
Ein muss für jede Frau, die auch mal gefrustet von der Männerwelt ist!!
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Von mian am 19. Januar 2008
Format: Taschenbuch
Aus dem superwitzigen "Die Hochzeit meiner besten Freundin" weiß ich dass Sarah Harvey tolle Bücher schreiben kann, doch mit "Wachgeküsst" hat sie mich nach "Eine Braut zuviel" leider schon zum zweiten mal enttäuscht.
Was meiner Meinung nach das Buch so versaut hat, war die Hauptfigur Alex. Sie war für mich alles andere als sympathisch sondern eher nervig und anstrengend. Der so geistreiche, wortgewandte und für witzige Frauenromane so typische Schreibstil kam mir dadurch so gewollt und erzwungen vor und wurde hier vor allem maßlos übertrieben. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin keinen "normalen" Satz mehr schreiben konnte und wenn es ihr vielleicht mal passiert ist, hat sie ihn sicher durch die "witzige-Frauenromansprache-Maschine" gedreht um ihn etwas aufzupeppen. Das nervte und nicht ein Satz schaffte es mir auch nur ein Schmunzeln zu entlocken.
Hinzu kam auch, dass ich die Wortwahl teilweise etwas zu derb fand. Ich habe eigentlich kein Problem damit, doch hier wirkte es irgendwie unangebracht und übertrieben, wenn fast keine Seite verging, ohne dass das Wort "bumsen" oder "ficken" fiel, so kam es mir jedenfalls vor.
Auch Alex` Freundinnen waren sehr nervig und unsympathisch und dass es in dem Buch nur ums Saufen und Partys am laufenden Bande geht, gepaart mit dem ewigen Gejammer von Alex, ohne dass sich daran auch mal was ändert oder irgendwas interessantes passiert, tat dem Buch auch nicht gerade gut.
Besonders lächerlich fand ich auch das ständige abkürzen der Namen. Aus Alex wurde Lex, aus Serena> Ren aus Emma> Ems. Die Ladys kamen mir damit nicht wie End-Zwanziger sondern eher wie pubertierende 13-jährige die unbedingt cool und hip sein wollen vor.
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