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Wenn der Abspann von WALL-E beginnt und die Geschichte in Form von Höhlenmalereien fortgesetzt wird, fragt man sich beseelt lächelnd, womit die Zauberer aus dem kalifornischen Emeryville ihr Publikum als Nächstes überraschen wollen. Denn gerade noch war man der Meinung, mit RATATOUILLE sei der Standard in Sachen Animation für geraume Zeit wieder ein gutes Stück höher gesetzt worden, schon tritt an Stelle der liebenswerten Gourmet-Ratte ein verbeulter, emsiger Müllroboter und stiehlt sich glubschäugig und fiepend in die Herzen der Zuschauer.

Bereits der Pixar-typische, zwerchfellerschütternde Vorfilm PRESTO, in dem ein hungriges Kaninchen die Show seines im wahrsten Wortsinn hochnäsigen Magiers unterminiert, setzt angesichts des in Hochgeschwindigkeit abgebrannten Gagfeuerwerks die Augen unter Wasser. Anarchisch wie die besten Tex Avery Cartoons und gleichzeitig disneysche Putzigkeit ad absurdum führend, könnte man gerne noch ein paar Minuten länger beim knuffigen Langohr verweilen. Die Einführung von WALL-E legt zunächst ein gemächlicheres Tempo vor und zeigt den mechanischen Hauptprotagonisten bei seinem eintönigen, mit der Optik eines Roboters gesehen allerdings aufregenden Tagewerk, nämlich dem Pressen von quadratisch-praktischen Schrottballen. Bereits in den ersten Sequenzen bekommt man eine Ahnung der - nach RATATOUILLE kaum noch für möglich gehaltenen - Steigerung der visuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Illusion von Lichtreflexionen während der virtuellen, rasanten Kamerafahrten und das Spiel mit Unschärfen lässt einen nach wenigen Minuten vergessen, eines Trickfilms ansichtig zu sein. Da das erste Drittel des Films nahezu komplett ohne Dialoge auskommt, kann das grandiose und oscarwürdige Sounddesign gar nicht ausdrücklich genug gewürdigt werden. Spätestens jetzt dürfte der Name Ben Burtt auch den an Special Effects weniger Interessierten ein Begriff sein. Der Oscar-Preisträger (für E.T. und INDIANA JONES UND DER LETZTE KREUZZUG) ist u.a. verantwortlich für den in die Filmgeschichte eingegangenen Sound Darth Vaders sowie der ganzen KRIEG DER STERNE Saga. Nach eigenen Aussagen hat Burtt jedoch in keinem Film zuvor derart viele Geräusche - mehr als 2.700 - kreieren müssen wie für WALL-E. Dabei ist es ihm in beispielloser Perfektion gelungen, die in ihrer elektronischen "Sprache" im Grunde nur eingeschränkt ausdrucksfähigen Maschinen dennoch als emotionale Wesen erscheinen zu lassen. Im Falle von WALL-E geschieht dies neben der Modulation der Pieptöne besonders über die Stellung der stets leicht traurig wirkenden "Augen"; ebenso bei seiner anfangs abweisenden Liebsten Eve, die neben verschämtem Kichern hauptsächlich über die unwiderstehlich blauen LED (=Augenpartie) ihrem jeweiligen Gemütszustand Ausdruck verleiht.

Liest sich die Romanze zwischen einem abgewrackten Müllroboter und einem Hightech-Androiden im klinisch-weißen iPod-Gewand kitschig und abstrus, so ist das gefühlvolle Ergebnis umso erstaunlicher. Wie reduziert man die surreal und unrealistisch anmutende Leidenschaft zwischen Maschine und Maschinin auf den menschlichen bzw. kleinsten gemeinsamen Nenner? Die Lösung ist so einfach und effektiv, dass die Wirkung deshalb umso bezaubernder ausfällt: kein Fortpflanzungstrieb oder der Wunsch, nicht länger allein auf der Welt zu sein, sind der Antrieb für WALL-E's hartnäckiges Werben um Eve - nein, lediglich die simple und unschuldige Sehnsucht, endlich mit der Angebeteten Händchen halten zu dürfen - eine schönere Idee haben die letzten zehn Liebesfilme nicht bebildert. Allein dieses Ziel vor Augen lässt den Zuschauer während der Eskapaden, die das ungleiche Roboterpaar nach Verlassen der Erde auf dem Raumschiff durchlebt, bis zum ersehnten Happy-End mitfiebern, als würde man Liebenden aus Fleisch und Blut die Daumen drücken.

Es würde den Rahmen sprengen und zudem die Überraschung nehmen, mehr über den irrwitzigen Handlungsstrang auf dem Raumkreuzer Axiom, der letzten Zuflucht der Menschheit seit 700 Jahren, zu verraten. Nur soviel: die Gagdichte nimmt im Vergleich zum Erde-Plot gewaltig zu (urkomisch: der Running-Gag mit dem Putzroboter) und die fantasievoll und doch nah an der Wirklichkeit geübte Zivilisationskritik wird unaufdringlich und charmant vermittelt. Und nur Zyniker dürften an der universellen Botschaft, ein bisschen besser auf den von uns bewohnten Planeten achtzugeben, etwas auszusetzen haben. WALL-E besticht durch seine anrührende Story, die Herz und Intellekt sowie Kinder und Erwachsene gleichermaßen anzusprechen vermag. Tatsächlich gibt es keinen einzigen Grund, dieses Meisterwerk zu ignorieren. Um mit Eve zu sprechen: "Auftrag: ANSCHAUEN!"
22 Kommentare| 46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Oktober 2008
So ist es am Ende ja doch passiert: Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, komplett verdreckt, ein Desaster. Während die Menschheit im fernen Weltall vor sich hin reist, sind einige Roboter zurück geblieben, um das hinterlassene Chaos aufzuräumen. 700 Jahre später ist Roboter Wall E der letzte seiner Art und immer noch kräftig mit aufräumen beschäftigt, wenn, ja wenn sich da nicht dieser kleine Defekt bei ihm entwickelt hätte... So ist Wall E eines Tages ganz hin und weg, als die Sonde Eve per Raumschiff auf der Erde landet, um nach Lebensraum zu suchen...

Das schwierigste an Animationsfilmen ist es wohl die Charaktere lebendig wirken zu lassen. Einerseits will man natürlich möglichst ausgefallene" Akteure - wie Ratten oder Autos - die dann aber dennoch Emotionen zeigen können. Einen guten Animationsfilm erkennt man also zwangsläufig daran, ob man diesen computeranimierten Pixeln eine Seele verleihen kann, ohne das es zu albern und abgedreht wirkt. Mit Wall E - Der letzte räumt die Erde auf" ist es dem Entwicklerstudio Pixar wieder fantastisch gelungen, einen lustigen und diesmal vor allem auch tiefgründigen (Familien-)Film zu erschaffen, der keine Wünsche offen lässt. Dabei finde ich die Idee durchaus schwierig, einem Roboter (fast) dem ganzen Film zu widmen - aber die Umsetzung ist einfach grandios geworden.

Wall E ist mit Abstand die süßeste Blechbüchse weit und breit. Pixar ist es wunderbar gelungen diesem kleinen Roboter Leben einzuhauchen und dies vorwiegend nur über Gestiken, gepaart mit Pieps- und Pfeifgeräuschen. Dabei wirkt das nie störend das keiner wirklich spricht" - ganz im Gegenteil, der Zuschauer baut gleich eine gewisse Sympathie zu der Figur auf. Sollte dies einigen Zuschauern aber dann doch irgendwann zu nervig werden, so melden sich doch ab etwa der Hälfte des Films die Menschen zu Wort. Diese sind animationstechnisch zu recht hässlich" geworden, aber 700 Jahre bequemes Leben schlägt sich dann doch irgendwann nieder ;o)

Fazit:
Pixar hat mal wieder ein absolutes Highlight im Animationsgerne geschaffen. Wall E ist absolut klasse gelungen, die Story ist witzig und tiefgründig zugleich und für mich der beste Schauspieler" seit langer Zeit. Ein wunderbarer Film für Jung und Alt, der auch nach verlassen des Kinosaals noch nachwirken wird - 5 Sterne.
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am 8. April 2015
Der Letzte räumt die Erde auf. In diesem Fall Wall·E und seine anderen Roboter. Dumm nur, wenn man nach über 700 Jahren der letzte, funktionstüchtige seiner Art ist. Noch dümmer, wenn man Emotionen in dieser Zeit entwickelt hat. Zusammen mit einer Kakerlake, die ihn morgens zur Arbeit und abends zurück in seinen Container begleitet, lebt der kleine Kerl allein auf der Erde und räumt den Dreck der Menschen auf.
Seine 'Einsamkeit' findet jedoch ein jähes Ende als plötzlich ein mittels eines Raumschiffs ein hochmoderner Roboter auf der Erde landet: EVE.
Der Beginn einer nicht alltäglichen vorerst sehr einseitigen Roboter-Romanze. Denn EVE hat eine AUFGABE, die Erde nach neuem Lebensmöglichkeiten abzusuchen und interessiert sich in keinster Weise für einen altmodischen kleinen Aufräumroboter. Doch Wall·E ist nicht nur süß, er ist auch hartnäckig, auf seine Art.
Zudem besticht der Film zu Beginn dadurch, dass nicht gesprochen wird. Allein die verschiedenen Emotionen die Wall·E benutzt, sprechen für sich. Man könnte diesen Film ganz ohne Sprache machen, jeder würde verstehen um was es geht. Allein das ist großartiges Kino.
Die Vorstellung, dass nach einer solchen Umweltverschmutzung kein Leben auf der Erde mehr möglich ist, die Menschen ins All flüchten und dort ein Leben führen, in dem sie sich nicht mal mehr bewegen müssen, dank Roboter, Hightech, die alles für den Menschen macht, ist durchaus vorstellbar. Gleichzeitig auch beängstigend.

Der Film ist sehr rührend gemacht, mit viel Liebe aber auch mit einer Botschaft an uns alle:
Wir müssen unseren Planeten schützen! Der Massenkonsum, die Vermüllung der Erde, der Meere muss gestoppt werden.
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am 19. Januar 2014
Ich kenne mich in der "Liebesfilm" Sparte zwar wirklich nicht gut aus, aber Wall-E ist definitiv
der schönste Liebesfilm den ich kenne. Er hebt sich meiner Meinung auch tatsächlich noch gegenüber
allen anderen Pixarfilmen ab - und das will was heißen, sind diese doch durch die Bank sehenswert.

Wall-E ist aber der Pixar-Film, der am wenigsten in die Sparte "Kinderfilm" gehört.
Der Film hat einfach bei allem Spaß und Action eine Ernsthaftigkeit und auch Traurigkeit, die
einen rührt...

Meiner Meinung nach hat der Film eine Tiefe, die ihn wirklich zu etwas ganz Besonderem werden lässt.
Erstaunlich dass man auf digitalem Wege soviel Emotionen auf die Leinwand bringen kann. Die meisten
Schauspieler hätten das wohl nicht geschafft... (obwohl es genügend gibt, die wie Roboter spielen!)

Ich schreibe meistens Rezensionen bei denen ich 5 Sterne gebe, aber bei Wall-E sind die 5 Sterne
wirklich besonders verdient - für mich einer der schönsten Filme überhaupt! Ansehen!

GLASKLARE KAUFEMPFEHLUNG !!!!
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am 9. Februar 2009
Ein Animations-Fan bin ich eigentlich nicht. Deshalb hat mich Wall-E auch umso überraschender begeistert, denn der Film hat viel zu bieten wofür man ihn einfach loben (oder gar lieben) muss. Da sind die atemberaubend schönen Bilder, die als solche fast nicht mehr wahrnehmbaren Animationen, der superbe Sound. Aber da ist auch der kongenial zusammengestellte Soundtrack. Zwischen orchestralen Arrangements reiht sich z.B. Louis Armstrongs Version von "La vie en rose" harmonisch ein und wenn zum schmachtenden "It only takes a moment" aus einem Uralt-Musical zarte Bande zwischen Wall-E und EVE wachsen schmilzt selbst der hartgesottenste Schaltkreis wehrlos dahin.

Die Ausformung dieser beiden Robot-Rollen ist der nächste gute Grund, dem Film Klasse zu attestieren. Zwei Blechbüchsen fast nur mit "Körpersprache" so viel Leben und Seele einzuhauchen ist für mich ein Oscar-würdiges Meisterstück. Und ich mag den kleinen Wall-E als altgedienter MacUser schon deshalb weil er sich beim Booten tonal als OS X-Bot outet und auch EVE aussieht wie ein iPod der 55. Generation.

Was den Film noch liebenswert macht sind viele kleine, einfach nur für das Auge schöne Dinge. So wenn Wall-E mit Schaumlöscher-Antrieb durchs Weltall düst oder mit der Hand kleine Wirbel aus den Ringen des Saturn zieht. Unwichtig für die Handlung aber sooooo schön!!!! Interessant wiederum wie die Menschen dargestellt werden: Menschen der Vergangenheit sind entweder Realbilder oder zum Verwechseln realitätsnah gezeichnet; die Menschen der Zukunft sind deutlich erkennbare Animationen. Die Absicht erschließt sich mir nicht aber es gibt sie sicherlich - und das regt meine Neugier an, hält mich auch am Film.

Ganz nebenbei birgt Wall-E viele - mal mehr mal weniger versteckte - Filmzitate oder gar biblische Allegorien in sich. Am deutlichsten wird Stanley Kubricks 2001 zitiert: zu Klängen von "An der schönen blauen Donau" steuert nicht der menschliche Kommandant das Super-Raumschiff AXIOM sondern der bedingungslos missionstreue Bordcomputer mit rotem Lichtauge - nur dass HAL9000 hier Otto heißt. Der wilde Haufen ausgebrochener Defekt-Robots soll sicherlich auf "Einer flog über das Kuckucksnest" verweisen. Eine Müllpressen-Szene gabe es auch bei Star Wars (Krieg der Sterne) und eine sehr ähnliche Luftschleusen-Szene bei Alien und wiederum 2001. Ein kleines Fest für Filmkenner also! Szenen aus dem Alten Testament gar werden interpretiert wenn Wall-E, der biblischen Schlange gleich, den in vermeintlich paradiesähnlicher Umgebung lebenden Menschen die Scheuklappen (Bildschirme) herunter reisst und ihnen damit Erkenntnis und Bewusstsein bringt. Den Part von Gott hatt BNL übernommen, ein fiktiver Welt(all)konzern und Universal Player, der seinen Geschöpfen alles gibt - außer einem freien Willen. Wenn man so möchte sogar eine für Disney ungewohnte Gesellschaftskritik an heutigen Großkonzernen und deren möglicher (schlechter) Entwicklung.

Fazit: Ich hätte vieles erwartet, aber nicht dass Wall-E dutzende Gründe bietet ihn einfach nur toll zu finden und ihm fünf Sterne mit beiden Händen zuzuwerfen. Wunderschöne Unterhaltung, poetisch, warmherzig, voll Seele und doch auch jederzeit spannend und ein Fest für die Sinne! Ohne diesen wunderbaren Animationsfilm wäre nicht nur das DVD-Regal leerer sondern auch die Filmwelt!
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am 8. Februar 2009
Wall·E ist der neue Stern am Blu-ray Himmel.

Die Geschichte des kleinen Roboters reißt einen mit in ein Animationsabenteuer, bei dem man angesichts des perfekten Bildes, der beeindruckenden Soundkulisse, dem Detailreichtum und der rührenden Geschichte mit glänzenden Augen staunend vor dem Bildschirm (bzw. der Leinwand) sitzt.

Auch bei der Ausstattung der Doppel-Blu-ray hat PIXAR Maßstäbe gesetzt:

Wie bei Filmen von PIXAR üblich, sind Texte im Film an die gewählte Sprache angepaßt. Mit deutschem Ton sind so auch die Texte von Zeitungen oder Werbetafeln im Film auf deutsch.

Auf der Blu-ray sind zwei Audiokommentare.
Der erste ist von vier Leuten aus der Produktion, die lustige Anekdoten zum Besten geben, während man ihre Silhouette unten rechts im Bild sieht.
Der zweite ist vom Regisseur, der über die Entstehungsgeschichte des Film erzählt, während dazu erläuternde Bilder eingeblendet werden (Bild-im-Bild). Als Bonbon gibt es diesen Regiekommentar auch in deutscher Synchronisation!!

Es gibt zwei Kurzfilme:
PRESTO, ein Zauberkünstler und sein streikendes Kaninchen
BURN·E, der Schweißroboter bei der Arbeit (kurz im Film zu sehen)

Als weiteren Bonus gibt es eine 88 minütige Doku zur Geschichte von PIXAR sowie Beiträge und Interviews zur Entstehung des Films, entfallende Szenen bzw. ältere Versionen und Entwürfe (mit Erläuterung) und weitere Filmchen über die Firma "Buy n Large" (die im Film vorkommt).

Daneben sind noch ein paar Spiele (für die Fernbedienung) enthalten. Das eine erinnert an ASTEROIDS, die anderen an ein Puzzle.

Alle Extras liegen in HD-Auflösung vor und haben optionale Untertitel.

Nachtrag: Ich habe den Film mit dem SONY BDP-S350 gesehen und damit gab es überhaupt keine Probleme!
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am 23. April 2015
Im Pixar Animationsfilm WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf verliebt sich ein kleiner Müllroboter auf der verlassenen Erde in die elegante Maschine Eve.

Die Erde ist seit Jahrhunderten verlassen, nachdem die Menschheit ihr Müllproblem nicht mehr in den Griff bekommen konnte und in einem Raumschiff zu neuen Welten aufbrach. Nur der kleine rostige Roboter Wall-E geht noch brav seiner programmierten Aufgabe nach und räumt den Müll beiseite. Eines Tages trifft er auf auf die strahlendweise Eve. Wall-E hat noch nie ein so schlankes und wunderschönes Objekt gesehen und ist überglücklich, mit seiner neuen Freundin seine Welt teilen zu können. Doch leider ist ihr Glück nur von kurzer Dauer, denn die Menschen – in der Zwischenzeit in einem gemütlichen Raumkreuzer im Weltall beheimatet – haben Eve darauf programmiert, den Schlüssel zur Zukunft der Erde aufzuspüren und unser liebenswerter Held Wall-E hält diesen nichtsahnend in seinen Händen.

Hintergrund und Infos zu Wall-E – Der Letzte räumt auf
Drehbuch sowie Regie übernahm Andrew Stanton, der bereits für Das große Krabbeln und Findet Nemo als Regisseur fungierte. Binnen kürzester Zeit entwickelte sich Wall-E zu einem der erfolgreichsten Pixar-Filme überhaupt. Er spielte weltweit über eine halbe Milliarde Dollar ein. Ausgezeichnet wurde Wall-E – Der Letzte räumt auf im Jahr 2009 unter anderem mit dem Golden Globe und dem Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm. Außerdem wurde er für fünf weitere Oscars nominiert und vom Time
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am 25. Februar 2010
...To fall in Love ;-)

Wie man Robotern "beibringen kann", Gefühle zu vermitteln, gelingt einfach niemandem so gut, wie Disney/Pixar!
Der Film ist eine wunderschöne Lovestory, mit toller Grafik, sehr schönen Bildern und einer sehr guten Botschaft.

Allein, als Letzter von vielen auf der Erde zurückgelassenen "WALL.E"-Einheiten, welche den ganzen Müll aufräumen sollen, den die geflohene Menschheit auf der unwirtlichen Erde hinterlassen hat, plagt sich unser kleiner Roboter seit über 700 Jahren Tag für Tag ab. Ein liebenswertes und knuffiges, in die Jahre gekommenes Kerlchen, dessen einziger verbliebener Kamerad eine Kakerlake ist.
Sein Dasein ist trist und immer mehr vom Gefühl der Einsamkeit bestimmt.

"Gefühl" - ja... Denn WALL.E hat - wohl entgegengesetzt zu seiner Programmierung - welche entwickelt. Und genau diese lassen ihn schließlich seiner EVA folgen, weil er sich Hals über Kopf in sie verliebt. "EVA" ist eine hochentwickelte, schnittige, schöne und ausserordentlich wehrhafte Robotersonde, die auf der Erde nach Leben suchen soll. Die resolute Dame hat es WALL.E sofort angetan, und er folgt ihr. Auf abenteuerliche Art und Weise...
Und ganz nebenbei sind die Beiden auch noch die einzige Rettung der übriggebliebenen Menschheit - welche, körperlich und auch seelisch ziemlich degeneriert, verweichlicht und fett geworden - auf einem zu 100% automatisierten Raumschiff irgendwo im All treibt.

Es wäre langweilig, hätten die Beiden dabei nicht eine Menge Abenteuer und Gefahren zu bestehen.
Aber der Film wäre nicht von Disney/Pixar, gäbe es am Ende kein Happy End.
Zuviel zu verraten, wäre unfair und würde das eigene Filmvergnügen zu sehr trüben.

Ich kann den Film vorbehaltlos jedem empfehlen, der eine wirklich zu Herzen gehende Lovestory, gänzlich ohne sentimental überladenen Kitsch, aber dafür mit viel Humor und auch Spannung mag.
Ich liebe die Filme von Pixar, weil sie nicht nur ausserordentlich gut animiert sind, sondern auch immer eine sehr gelungene Mischung aus intelligentem Witz, Humor und Herzenswärme darstellen.
Wo sonst findet man denn Roboter mit Profilneurosen und mentaler Demenz..?? :-D
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Die Musik:

Der Soundtrack von Thomas Newman untermalt die einzelnen Szenen sehr schön und ist durchweg stimmig. Auch die anderen begleitenden Lieder sind sehr passend ausgewählt.
Bei "La Vie en Rose" - gesungen vom großen Satchmo, dem unvergessenen Louis B. Armstrong, ging mir richtig das Herz auf.
Und "Down to Earth" - Peter Gabriel mit seiner unvergleichlich gefühlvollen Stimme - bringt einen nach einer Story, die einen nachdenklich macht und die oft sehr ergreifend ist, wieder zurück auf die heimische Couch.

Mit sehr viel Geschick und hörbarem Spaß haben die "Soundeffect-Creators" jede Bewegung, jedes Biep und Bling und Wirrrrr eines automatisierten Ablaufs zu Leben erweckt, und somit eine gänzlich neue Welt erschaffen. Wie hören sich Dinge an, die es eigentlich gar nicht gibt?
Ich finde, es ist ihnen hervorragend gelungen!
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Die DVD/Hülle/Extras:

Ich hatte beim Kauf die Wahl zwischen üblicher Kunststoffhülle und Kartonage-Verpackung.
Ich habe Karton gewählt, weil ich A: schon genügend Plastik herumliegen habe (irgendwer muss den Müll ja irgendwann auch mal aufräumen..) und sie mir B: ganz einfach besser gefiel.

Sie hebt sich in der Art, sie zu öffnen etwas von anderen ab, da man sich hier am Film - und der Mechanik von WALL.E - orientiert hat. Es ist ein kleiner "Rausziehmechanismus", durch den man dann die DVD entnehmen kann. Wer mittels Gewalt versucht, das Ganze komplett auseinanderzuziehen, zerstört damit natürlich die eigentlich sehr schön gestaltete Verpackung.
Meine DVD hatte nicht den geringsten Kratzer, wie hier gelegentlich bemängelt wurde. Und auch dadurch, daß man die DVD nicht zu 100% vom Träger ab'heben' kann, sondern sie ein klein wenig herauszieht, dürften sicher keine wirklich gravierenden Kratzer auf der Oberfläche entstehen. Schließlich besteht die Hülle nicht aus Schmirgelpapier!

Negativ finde ich allerdings, wie hier auch schon angemerkt, daß die beiliegenden Flyer das Herausziehen des DVD-Trägers erschweren. Das blockiert dann einfach, und man muss etwas fummeln, um sie herauszubekommen. Aber wenn man sie danach dann wieder reinsteckt - um beim nächsten Mal die gleiche Fummelei zu haben.. ist man sicher nicht schlauer, als diejenigen, welche das Zeug zum ersten Mal da rein steckten...

Die Extras auf der einfachen DVD-Version sind natürlich recht knapp bemessen, aber ich habe mich über die Kurzfilme "Presto" und "BURN.E" köstlich amüsiert!
Auch der Rest der Extras ist durchaus angemessen für eine einfache DVD, die mittlerweile ja auch bloß noch schlappe 10€ kostet.
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Fazit:

WALL.E ist ein wunderschöner Film für jede Altersklasse! Für alle, die Romantik mögen, eine gute - und witzige - Geschichte, Spannung und Grafik mit Liebe fürs Detail.

ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!
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am 25. September 2011
....den ich je gesehen habe. Pixar hat es geschafft, Roboter leben und Gefühle einzuhauchen und präsenteirt das so fantastisch, dass selbst wir Menschen schwach dabei werden.
die Tollpatischigkeit und die Neugierde machen Wall E zum putzigen kleinen Roboter, den man in sein Herz schließt. Und die coolen Soundeffekte wie der Boot von Mac OS X oder eines Rasieres beim Putzen finde ich sehr amüsant^^
Für mich der beste Animatiosnfilm, die ich je gesehen habe.

Meine volle Empfehlung!
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am 30. Januar 2013
Obwohl die Idee ursprünglich von Walt Disney kam gab es damals noch nicht die technischen Möglichkeiten diesem einer Verwirklichung die dieser Idee gerecht werden konnte. Das erste Drittel dieses Filmes kommt sogar ohne Dialoge aus.Liebe scheint nicht nur für biologische Wesen reserviert zu sein sondern für alle. Die Story ist sehr stimmig und bleibt bis zum Schluß spannend und unterhaltsam. Ich kann mir schon vorstellen das sich die Menschheit wenn sie die Möglichkeit hat sich so entspannt das sie nichts mehr selbstänig machen kann.Wall E und Eve entstammen einer unterschiedlichen Zeit deshalb ist sie weiter entwickelt aber sie raufen sich sehr gut zusammen. Der Tanz um das Schiff herum ist eines der schönsten Szenen auf diesem Film. Auch die Musik ist genial und Peter Gabriel stellt sein können wieder unter Beweis.GENIESTREICH!!!!!!!
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