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Wüste (KiWi) Taschenbuch – 13. Oktober 2008

3.9 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der Text, der zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springt, zeichnet eindrückliche Bilder vom Beginn der europäischen Herrschaft – in diesem Fall derjenigen über Marokko.« (WDR 5)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jean Marie Gustave Le Clézio wurde am 13. April 1940 in Nizza geboren und ist in Roquebillière in der Nähe von Nizza aufgewachsen. Er besitzt die französische Staatsangehörigkeit ebenso wie die mauritische. Als Achtjähriger reiste er mit seiner Mutter und seinem Bruder nach Afrika, um seinen Vater, einen britischen Tropenarzt in Nigeria und Kamerun, kennenzulernen. Dort verbrachte die Familie einige Zeit. 1958 begann er sein Englisch-Studium, zunächst in London und Bristol. Später studierte er Philosophie und Literatur am Collège littéraire universitaire in Nizza. 1964 beendete Le Clézio seine Studien in Aix-en-Provence mit einer Masterarbeit über Henri Machaux, einen belgischen Dichter, Journalisten und Maler. 1966/67 leistete er seinen Militärdienst als Entwicklungshelfer in Bangkok und Mexiko-Stadt ab. 1983 promovierte er an der Universität Perpignan mit einer Arbeit zur Frühgeschichte Mexikos. Le Clézio lehrte an verschiedenen Universitäten, z.B. in Bangkok, Mexiko-Stadt, Boston, Austin, Albuquerque und in Südkorea. Er ist verheiratet und hat drei Töchter.
WerkLe Clézio hatte schon früh mit dem Schreiben begonnen. Seine erste Geschichte entstand während der Schiffsüberfahrt nach Nigeria im Alter von acht Jahren. Mit 23 veröffentlichte er seinen ersten Roman Das Protokoll, der von der Kritik positiv aufgenommen und mit dem renommierten Prix Renaudot ausgezeichnet wurde. Seitdem veröffentlichte der Autor über 40 Bücher – Romane, Erzählungen, Essays und Kinderbücher. Seine Werke gelten als exotisch und experimentell; seine Sprache als poetisch, geheimnisvoll und dennoch klar. Thematisch kreisen sie um Familien- und Frauenschicksale, um Träume und Erwartungen, Idylle und Paradies. 2008 wurde Le Clézio mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Auszeichnungen 2008 Stig-Dagerman-Preis2008 Nobelpreis für Literatur1998 Prix Prince-de-Monaco1997 Jean Giono Prize für Fisch aus Gold1980 Prix Paul-Morand der Académie Française für Wüste1972 Prix Littéraire Valery-Larbaud1963 Prix Renaudot für Das Protokoll
PublikationRomane und Erzählungen• Das Protokoll, aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner, Verlag Volk und Welt 1987. (OT: Le Procès-verbal, Gallimard 1963)• Le Jour où Beaumont fit connaissance avec sa douleur, Mercure de France 1964.• Das Fieber, Piper 1971. (OT: La Fièvre, Gallimard 1965)• Die Sintflut, Piper 1968. (OT: Le Déluge, Gallimard 1966)• Terra amata, Piper 1970. (OT: Terra Amata, Gallimard 1967)• Le Livre des fuites, Gallimard 1969.• Lullaby, Gallimard, 1970• La Guerre, Gallimard 1970. • Les Géants, Gallimard 1973.• Voyages de l’autre côté, Gallimard 1975. • Mondo. Erzählungen Übers. Rolf & Hedda Soellner. List, München 1988. (OT: Mondo et autres histoires, Gallimard 1978) • Wüste, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 1989. (OT: Désert, Gallimard 1980) • La Ronde et autres faits divers, Gallimard 1982.• Der Goldsucher, aus dem Französischen von Rolf & Hedda Soellner, Kiepenheuer & Witsch 1985. (OT: Le Chercheur d’or, Gallimard 1985)• Voyage à Rodrigues, Gallimard 1986.• Nichts kann wirklich schön sein. in Akzente 1988.• Printemps et autres saisons, Gallimard 1989. • Sirandanes, Seghers 1990. • Onitsha, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 1993. (OT: Onitsha, Gallimard 1991)• Fliehender Stern, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 1996. (OT: Etoile errant, Gallimard 1992)• Pawana, aus dem Französischen von Uni Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 2009. (OT: Pawana, Gallimard 1992)• Ein Ort fernab der Welt, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 2000. (OT: La quarantaine, Gallimard 1995) • Fisch aus Gold, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 2003. (OT: Poisson d‘or, Gallimard 1997)• Hasard (suivi d’Angoli Mala), Gallimard 1999.• Cœur Brûle et autres romances, Gallimard 2000.• Fantômes dans la rue, in Elle 2000. • Revolutionen, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 2006. (OT: Révolutions, Gallimard 2003) • Ourania, Gallimard 2005.• Raga – Besuch auf einem unsichtbaren Kontinent, Verlag Wunderhorn 2008 (OT: Raga: approche du continent invisible, Éditions du Seuil 2006.) • Lied vom Hunger, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 2009. (OT: Ritournelle de la faim, Gallimard 2008) • Der Yama-Baum und andere Geschichten, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch 2013. (OT: Histoire du pied et autres fantaisies 2011) • Tempete. Erzählungen, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Kiepenheuer & Witsch n.p. (OT: Tempête. Deux Nouvellas, Gallimard 2014) • Brief aus Albuquerque, in Akzente.
Essays• La liberté pour Rêver & La liberté pour parler, World Literature Today 1965. • L’Extase matérielle, Gallimard 1967.• Haï, Editions d’art Albert Skira 1971.• L’Inconnu sur la Terre, Gallimard 1978.• Vers les icebergs, Éditions Fata Morgana 1978.• Trois Villes saintes, Gallimard 1980.• Sur Lautréamont, Editions Complexe 1987. • Der mexikanische Traum List, München 1989. (OT: Le Rêve mexicain ou la pensée interrompue, Gallimard 1988) • Diego et Frida, Éditions Stock 1993.• Ailleurs, Arléa 1995.• La Fête chantée, Gallimard 1997. • Dans la maison d’Edith, Literature today University of Oklahoma 1997. • Enfances, Enfants réfugiés du monde 1998.• Der Afrikaner, aus dem Französischen von Uli Wittmann, Hanser 2007. (OT: L’Africain, Mercure de France 2004) • Une lettre de J.M.G. Le Clezio, in Revue des Deux Mondes 2006. • Ballaciner, Gallimard 2007.• Sur la lecture comme le vrai voyage, n.p.
Sonstiges• Conversations avec J.M.G. Le Clézio, Mercure de France 1971. • Mydriase, Éditions Fata Morgana 1973.• Les Prophéties du Chilam Balam, version et présentation de J.M.G. Le Clézio, Gallimard 1976.• Voyage au pays des arbres, mit Zeichnungen von Henri Galeron, Gallimard 1978.• Relation de Michoacan, version et présentation de J. M. G. Le Clézio, Gallimard 1984. • Gens des nuage, Reisejournal zusammen mit Ehefrau Jemia anlässlich einer Saharareise, mit Fotos von Bruno Barbey, Gallimard 1999.
Literatur• Gerda Zeltner-Neukomm: Das Ich und die Dinge. Versuche über Ponge, Cayrol, Robbe-Grillet, Le Clézio KiWi 1968• Johannes Oswald: Reisen auf die andere Seite des Bewusstseins. Untersuchungen zum literarischen Werk J.M.G. Le Clézios Lit, Münster 1985• Eva Kimminich: Grenzgänger und Zwischenräume: Ein Essay über Lotmans und Le Clézios Annäherungen an das Nichtsemiotische In: Kodikas/Code. Ars Semeiotica 2012.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ich habe das Buch auf Französisch gelesen und es in jeglicher Hinsicht als außergewöhnlich empfunden. Es geht um die irdischen und zum Teil fast übersinnlichen Erfahrungen zweier junger Nomaden in der Wüste. Die selbstbewusste und gläubige Lalla lernt über einen Freund die Tier- und Pflanzenwelt der Wüste lernen und lieben. Über das rote Kreuz gelangt sie nach Marseille und wird zum begehrten Fotomodell, ohne jedoch ihren Hintergrund und ihre tiefgründige Seele zu verlieren. Auch mit dem Jungen Nour erfahren wir alles über das Leben in der Wüste: Menschen, Tiere, Pflanzen, Sand, Sterne, Hunger, Hitze und Kälte, Gebete und Leid werden immer wieder auf wunderschöne dichterische Art und Weise beschrieben. Insgesamt ein sehr nachdenklich machendes Buch, das aufgrund einiger Zeitsprünge nicht immer einfach zu verstehen ist. Ein Buch fast wie Meditation - nach den ersten 150 Seiten, in denen es ausschließlich um die Beschreibung der Wüste in allen Einzelheiten geht, erwartet der Leser vom 'poetischen Abenteurer' Le Cléziot Spannung und Handlung, die sich dann bei etwas ansteigendem Erzähltempo in der zweiten Romanhälfte endlich entwickelt.
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Format: Taschenbuch
Ich war sicher nicht der einzige, der bei der Nobelpreisverleihung 2008 fragte: LeClezio? Wer ist das? Die Lektüre des vorliegenden Buches sollte mir die Frage beantworten. Aber um die Wahrheit zu sagen: nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich auch nicht viel weiter. LeClezio? Wer ist das? Und vor allem: was soll das vorliegende Buch?
Wie jeder allein schon aus dem Seiten-layout ersehen kann, handelt es sich bei dem vorliegenden Roman auf jeden Fall um zwei Bücher, deren einzelne Kapitel ineinander verschachtelt erzählt werden. Kapitel 1,3, 5 (und so weiter) handelt von einem Nomadenstamm aus dem Süden Marokkos, dessen Lebensgrundlagen verdorren und der sich unter der Führung des Weisen Ma-el Ainin in einem entbehrungseichen Marsch nach Norden aufmacht, nur um vor den Mauern Tarudants und Marrakeschs keine Hilfe und schließlich in Dünen vor Agadir den Tod durch französische Kolonialtruppen zu finden.
Im Mittelpunkt von Kapitel 2,4, 6 (und so weiter) steht Lalla, ein junges marokkanisches Mädchen, das in einer Barackensiedlung am Rande des Ozeans lebt. Lalla lauscht den Erzählungen des Fischers Narma und besucht den "Hartani", einen schwarzen Hirten, den ein Krieger dereinst am Oasenbrunnen ablegte. Lalla saugt sich voll mit den Mythen der Wüste, berauscht sich den Geräuschen, dem Wind, den Tieren, den Pflanzen am Rande der absoluten Kargheit und ist glücklich, wenn sie bei Sonnenaufgang über die noch nachtharten Dünen laufen kann. Als sie an einen ungeliebten Mann verheiratet werden soll, flieht sie nach Frankreich, wo sie sich eine zeitlang in Marseille herumtreibt.
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Format: Broschiert
Nour der Nomadenjunge, vom Stamm der Touareg begleitet seinen Stammesscheich auf der Flucht vor den Franzosen anfang des 20Jahrhunderts quer durch die Wüste.
70 Jahre später bricht ein Mädchen aus der marrokanischen Vorstadt auf um nach Mareille zu gehen.
Sie wird dort Fotomodell ,flüchtet aber zurück in die Wüste als sie merkt das die sogenannte Zivilisation ihre Seele für den Preis des Erfolges haben möchte.
In diesem Roman schafft es Le Clezio sein exentiallistisches Weltbild mit Sozialromantik und Wüstensagas abgemildert an den Leser zu bringen.
Der Roman trägt durch die arabisch angehauchte dichterische Sprache den Leser mühelos durch die gut 300 Seiten.
Ein schönes Buch bestehend aus bildhaften Metaphern die uns die Gedanken des genialen Autors näherbringen ohne jedoch dessen Radikalität einzufordern. Bewegend und nachdenklich.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mit dem Titel hat der Autor nicht beabsichtigt, die Langweiligkeit einer Wüste herauf zu beschwören. Aber Herausgekommen ist es trotzdem. Ganz so einfach ist es indessen nicht.

Es beginnt mit schmaler gedruckten Seiten: 'Sagiet el-Hamra, Winter 1909-1910; Sie sind auf dem Gipfel der Düne aufgetaucht.' Sie, das sind die Tuareg auf der Flucht vor den bösen, aggressiven Christen. Diese ganze Fluchtgeschichte ist von einer ausgesuchten Langweile und sie endet in Agadir, wo die Tuareg unter Beschuss eines Kanonenbootes gerieten.

Interessanter ist die andere Geschichte, mit einer jungen Frau im Mittelpunkt. Aber hier wie dort ist dieser elegisch-bedeutunghuberische Schwamm über alles gelegt, das den einen als poetisch gilt, auch dem Klappentext. Dazu kommt ein super idyllisches Afrika und ein komplett heruntergekommener Westen, den Lalla, die junge Frau, in Marseille erlebt, wohin sie geflohen ist vor einer Zwangsehe. Wie bitte, in der Idylle eine Zwangsehe? Eben: Le Clézio merkt nicht, dass sich dieses Hell-Dunkel nicht durchhalten lässt. Nicht alles Afrikanische ist gut und alles Europäische ist schlecht. Dann gibt es den Ziegenhirten, den Lalla gut findet. Dieser Ziegenhirt nun ist wieder so ein Zuckertyp, wie es ihn in der Realität nicht gibt. Dennoch geht er ihr auf der Flucht nach Europa verloren.

Mich hat Le Clézio an "Jeanne" von George Sand erinnert. Auch dort gibt es viel ursprüngliche Natur und eine penetrant idealistische Frauenfigur, die sich gegen Ende selbst mit der heiligen Theresa vergleicht.

Le Clézio, ein einäugiger Idylliker mit schwärmerischem Satzgeklingel.
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