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Wünsche

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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Irgendwo
  2. Wiedersehen
  3. Wünsche
  4. Raus aus dem Schoss
  5. Frau Schneider
  6. Gesund
  7. Herbst
  8. Die Beste
  9. Geliebt
  10. Stell Dich
  11. Herzlich
  12. Winter 59
  13. Kathrina
  14. Menschlichkeit
  15. Der geschenkte Tag
  16. Wünsche reloaded

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lange schon war Pur einander nicht mehr so nahe gekommen, wie in den vergangenen Wochen. Am Abend ging man am Hauptplatz in Bietigheim- Bissingen auf einen Salat oder Nudeln zum Italiener. Morgens, sagen wir: mittags, trafen sich Hartmut und Ingo, um eine Runde zu laufen, am Nachmittag dann war die ganze Clique im Studio und arbeitete zusammen. So war das. Tag um Tag. Woche um Woche. Und ganz allmählich begann ein neues Album zu wachsen, nahm Form an, wurde korrigiert, Melodienbögen wurden niedergerissen und wieder neu aufgebaut, Lyrics umgedichtet, neue Geschichten erzählt. So lange, bis "Wünsche" fertig war.
Für viele, die etwas davon verstehen, das beste Album von Pur. "Die Jahre davor", sagt Hartmut Engler, "war es meist so, dass Ingo die Songs geschrieben hat und ich immer wieder mal vorbeikam, um danach an den Texten zu arbeiten. Diesmal haben wir gemeinsam gearbeitet, vor allem war auch Martin miteinbezogen. Da wurde die Arbeit zu einem Teil des privaten Lebens, organisch ging eins ins andere über." Es war fast so wie anfangs als Pur auf Ochsentour in den kleinen Klubs unterwegs war und jeder die Befindlichkeit des anderen besser verstand als sein eigenes Drumherum. Engler ging mit den schönen Melodien von Ingo Reidl in seinen kleinen Pavillon, der dem Wohnhaus vorgelagert ist, guckte ins Grüne und fing an aus den Musikstücken Lieder zu machen und den Soundbaum mit Erzählungen aufzuputzen. Wie bei wenigen anderen Künstlern sind die Songs von Pur stets auch eine Art spiritueller Chronik der laufenden Ereignisse. Die musikalische Entsprechung von Tagebüchern. Basis für das musikalische Zusammenspiel von Pur ist die geniale Zusammenarbeit von Poplyriker Hartmut Engler und dem facettenreichen Komponisten und Keyboarder Ingo Reidl.
Am Anfang ist das Wort. Das mag für die Bibel gestimmt haben, bei Pur ist die Musik zuerst da. Danach schreibt Hartmut Engler die Worte auf, die er später im Studio zu den Melodien stimmlich umsetzt und die ihm dann noch viel später irgendwo auf der Bühne dieses "besondere Glücksgefühl" verschaffen werden, 2 "wenn man vor Tausenden Menschen das interpretiert, was man sich allein daheim ausgedacht hat und man merkt: ja, wir haben es gepackt, wir berühren die Leute, wir treffen ihre Empfindungen." Die Zeit ist zurückgedreht: "Es hat mich diesmal einfach an früher erinnert. Wenn die Demosongs fertig waren und wir eine unbändige Lust verspürt hatten, sie auf der Stelle den besten Freunden vorzuspielen. He, das musst du hören!"
Der amerikanische Musikjournalist Lester Bangs hat vor Jahren bereits über die Popkultur und ihre Protagonisten geschrieben: "Der echte Popstar hat eine Ahnung davon, was abseits seines eigenen, glitzernden Nährbodens abgeht." Niemand kann heute den Künstlern von Pur nachsagen, sie lebten in einem abgefahrenen Pop-Wolkenkuckucksheim, zwischen Rausch und Selbststilisierung. Das, was passiert, berührt, echauffiert, ist das Leben - und wird zur populären Musik von Pur umgearbeitet.
"Da war auch plötzlich diese Begeisterung wieder da", sagt Engler, "die man sonst nur von ganz jungen kennt, dass man sich über jede gelungene Bridge, jede Notenfolge, die besonders ist, diebisch freuen kann und mit einer Art Lampenfieber an die Arbeit rangeht." Ereignisse, die in jüngster Vergangenheit passierten, sind die Wurzeln aus denen mit musikalischer Komplexität Vers und Refrain sprießen. Man mag es drehen wie man mag, am Ende wird eigenes Empfinden aufgearbeitet. Und nach einer harten Zeit fällt die neu gewachsene Kreativität auf fruchtbaren Boden. "Musikalisch", sagt Engler über die Arbeit, "haben wir bewusst auf Experimente verzichtet und uns sehr auf unsere Hauptinstrumente, auf Keyboards und zum ersten Mal vor allem kräftige Gitarren konzentriert. Ich finde das Album hat nicht so viele kleine Ausbrüche in andere Klangwelten, sondern hört sich an wie aus einem Guss." Obwohl von dem typischen, bereits legendär gewordenen Pur-Klang beherrscht, ist "Wünsche" ein durchaus schneller, frischer, im Gesamtkontext von Uptempos dominierter Longplayer. Die dicken Chorarrangements, die vollen Bläsersätze, die früher das eine oder andere Lied begleiteten, sind weg. "Alles ist extrem durchgängig", sagt Engler heute. Bei aller klaren Rhythmik - selbst zur Verblüffung der Band blieb die Intimität der Erzählsituation an einzelnen Stationen weiter erhalten: "Wir hatten Zeit viel herumzuprobieren, aber letztendlich sind wir dann doch auf den stringenten, einfachen Wegen geblieben." Mit einem Satz: "Wir haben diesmal alles auf den Punkt gebracht."
Wenn schon die Texte bei "Wünsche" eine fast aufrührende Intimität vermitteln, sind sie nie exhibitionistisch. "Ich versuche Gemütszustände zu schildern, in denen sich viele Leute befinden können und die besondere Situationen widerspiegeln", sagt Engler. Er schreibt die Lyrics nicht aus einer momentanen Laune heraus, quasi als Katharsis des Augenblicks, sondern nach einer Weile der Beobachtung, eine Art Analyse der Situation. Allerdings: "Ich singe immer über Dinge, über die ich Bescheid weiß und über die ich Auskunft geben kann."
Als letzter Song kam "Der geschenkte Tag" auf das Album "Wünsche". Akustisch, kurz, intim einfach gehalten nur mit Piano und Gesang. Das Credo wie schön die Welt doch sein kann, wenn man durch die dunklen Täler erstmal durchgelaufen ist: "In dieser durchgeknallten Welt, die selten Mal die Luft anhält, werd ich durch dich noch Optimist..."
Auf der ganz anderen Seite der Gefühlsskala die erste Single-Auskoppeliung "Irgendwo": Ein Song, der durch seinen musikalischen Bruch zwischen Vers und Refrain zu etwas ganz Außergewöhnlichem wird und der im Endeffekt einen Schrei der Hoffnung 3 ausdrückt: "Irgendwo in dieser Welt liegt ein bisschen Glück versteckt und ich wünsch mir so ich hätt’s für mich entdeckt."
Eine gute Weile länger zurück liegt die Entstehungsgeschichte von "Herzlich". In einem Satz fasst der Autor Engler den Inhalt aus der Sicht des Mannes so zusammen: "Das Mysterium des weiblichen Wesens wirklich zu ergründen ist eine schier unlösbare Aufgabe. Viele haben es versucht, viele sind gescheitert. Aber einfach lieben, lieben darf man die Frauen in all ihren Facetten." Ein Uptempo-Song, rockig unterstützt von kräftigen Gitarren.
Gemeinsam mit Janine Meyer von der Band Luxuslärm singt Hartmut Engler das einzige Duett auf dem Album - "Die Beste". "Janine", ist die Band überzeugt, "verfügt über eine sensationelle Stimme und war tatsächlich die denkbar Beste für das Duett." "Ich hatte eine CD von Luxuslärm bekommen", sagt Engler und hab' die öfter gehört. Ich habe Janine später auf Mallorca getroffen und so sind wir ins Gespräch über das Duett gekommen. Sie singt auf der Platte auch einige Backingvocals." "Die Beste" ist eine Hymne von Pur geworden, eine Liebeserklärung an die Musik.

Kein anderes Album von Pur aus den letzten Jahren ist vergleichbar authentisch wie das aktuelle. Engler entwirft textlich ein paar scharf geschnittene Episoden des Heute. Keine durchkonstruierten Leckereien für die Ohren, sondern Berichte aus den Untiefen des täglichen Lebens. Da geht der Sänger zum Beispiel tatsächlich regelmäßig in ein Altenheim um mit einer an Demenz erkrankten alten Dame Halma zu spielen. Aus diesem Spiel wird eine amüsante Shortstory im 4/4tel Takt. "Frau Schneider".
In "Geliebt" geht es um das entscheidende Thema der meisten Theaterstücke, 99 Prozent aller Songs und vieler Bücher: Die unerfüllte Liebe. Eine selbst erlebte Ballade.
"Herbst" ist ein Song, der sich nur vordergründig um die Jahreszeit dreht, die nach dem Sommer kommt und dennoch Aussicht auf weitere, bunte, wunderschöne Tage birgt. Sinnbildlich der zweite Vers: "Uns sind Geburten recht vertraut. Wir stehen an Särgen und man schaut wohin die eigenen Wege gehen. Und was die Aussicht verbaut." Optimistisch der Refrain: "Unser Frühling ist vergangen und der Sommer fast verweht. Doch der Herbst ist uns geblieben. Es ist noch lange nicht zu spät." Ein ruhiger Beat, der dieser besonderen Erzählform dient, begleitet den Song mit seinem Klangteppich.
In "Kathrina" geht es um die Befindlichkeit eines jungen Mädchens: "Verbote, Gebote, die Werte an sich stehen in Frage, sind lächerlich. Hormone, Intimsphäre, Aufruhr und Frust - Lebenslust mit Handy als Vertrautem und dem Make up im Gepäck zieht sie los - ist unberechenbar." Hartmut, selbst Vater von zwei Jungen, kennt die geschilderte Problematik aus seinem Umfeld: Modell standen die heranwachsenden Töchter eines engen Freundes.
"Menschlichkeit", im Midtempo, tritt offen und ehrlich dafür ein: "Das was uns führt, was uns berührt, ist Menschlichkeit." „Viele haben über die Jahre im Umgang mit uns und unserem Umfeld festgestellt, dass es so liebenswürdig ‚menschelt’. Wir sind miteinander erwachsen geworden und wenn ich ein Prinzip als das wichtigste im Umgang miteinander an andere, an junge, an ganz junge Erdenmenschen weitergeben würde, dann: lasst es menscheln, macht eure Fehler und verzeiht sie euch und den anderen. Daran kann man wachsen.“
"Raus aus dem Schoss" im ungewohnten 6/8tel Takt, veranlasste die Band zu folgendem Kommentar im Booklet: „Ein Tag, an dem deine Katze deinen Weltschmerz besiegt, ist ein guter Tag.“
"Stell dich", wird nicht nur zur Aufforderung das Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen, sondern auch zu einem sprachlichen Experiment, das sich Engler leistet: Sieht man vom Refrain ab, fängt jeder Satz des Songs mit dem Wort "Stell" an.
Rockig dagegen kommt der Song eines Mannes daher, der mit einer „Alkohol getränkten“ Depression zu 4 kämpfen hatte, aber sich dann doch wieder hochrappelt: "Freigekämpft und losgelöst, ich brauch dich nicht mehr", heißt es in einer Zeile von "Gesund".
Zu den intimsten und berührend authentischsten Liedern, die Pur je produziert hat, gehört wohl "Winter 59", das Stück, das Hartmut seinem Bruder gewidmet hat - einem Bruder, den er nie kennen lernte und der dennoch immer an seiner Seite war. Typischer Midtempo-Popsong in bester Pur-Manier ist "Wiedersehen": Berührend, nachvollziehbar. "Ich habe als ich das schrieb nicht nur an Verliebte gedacht, die einander wieder treffen, in meinem Kopf war das Bild das Wiedersehens sehr viel allgemeiner, Menschen, die durch Schicksalsschläge, Kriege oder Mauern voneinander getrennt sind aber die Hoffnung trotzdem nicht aufgeben."
Schließlich rundet "Wünsche" dieses außergewöhnliche Album ab. Sieben Wünsche, deren Erfüllung nicht allein physische Kraft oder wirtschaftliche Hilfe möglich machen, sieben Wünsche, die unserer Zeit entsprechen und vielen der Pur-Fans aus der Seele sprechen. "Wünsche" ist mehr als nur der Titelsong, es inspirierte die Band mit Hilfe dieses Liedes einen Anstoß zum Nachdenken zu geben und Aktionen zu starten, die vielleicht ein klein wenig mithelfen können, Hoffnungen zu wecken und Wünsche zu erfüllen. Im Leben des Mannes mag es wichtig sein einen Baum zu pflanzen, ein Haus zu bauen und seinem Sohn, sagen wir, das Fußballspielen beizubringen.

Im Laufe der Karriere einer Band ist es wichtig hin und wieder mal außer der Reihe Zeichen zu setzen und besondere Stücke zu produzieren. Letztendlich ist Pur dies jetzt gelungen: Mit größter Differenziertheit der Songs für sich, schuf die Band ein opulentes Ganzes, exorbitant in Musikalität und Sprachschöpfung, eine Reflektion auf das Spiel mit den Erwartungen, die Parität von populär und programmatisch. Ein Pur Album, vielleicht das Pur-Album.

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Auf die Frage, wer oder was die Band PUR denn sei, ließe sich entgegnen: So ziemlich genau das Gegenteil von Marilyn Manson. Wohl kaum ein Elternpaar, das die eigene Tochter nicht bedenkenlos auf ein PUR-Konzert ziehen ließe, was man von “The Reverend“ nicht gerade behaupten kann. Denn anstatt Schweinkram zu grölen, richten die acht Schwaben gefühlige Appelle an “junge Erdenmenschen“ wie, “Lasst es menscheln, macht Eure Fehler und verzeiht sie Euch und den Anderen“, zu lesen im Booklet ihrer neuen CD Wünsche. Was die Einen an PUR als soziales Engagement und moralische Integrität schätzen, ist den Anderen Gutmenschengehabe und damit ein Graus. Unabhängig davon liegt die eigentliche gute Botschaft in der musikalischen Qualität der 16 Songs des neuen Albums Wünsche, auf dem sich PUR ganz bewusst für eine ebenso anspruchsvolle wie schnörkellose Form des Rock entschieden hat, mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, zuweilen einem Flügel, auch mal Zitaten einer Hammondorgel und dezenten Synthiklängen. Bravo! In punkto Texten hat sich PUR, namentlich Hartmut Engler, schon immer persönlichen Empfindungen inmitten des ganz normalen alltäglichen Wahnsinns gewidmet, so auch auf diesem Album. Das aktuelle Tagesgeschehen wie Krisen in Wirtschaft (“Wünsche“) und Midlife (“Herbst“), Pubertät (“Katharina“) und Demenz (“Frau Schneider“), Depressionen (“Gesund“) und sogar der Amokläufer von Winnenden (“Stell Dich“) finden Eingang in die Songtexte. Schilderungen vom “Demenznachmittag in der Diakoniestation“ oder Textzeilen wie “Ich wünsch mir für die Krankenschwester/ Mehr Lohn und mehr Dankbarkeit“ würde sich außer Engler wohl kaum jemand trauen. Seine Texte kann man mögen oder auch nicht, nur gleichgültig lassen können sie einen nicht. Leider geht ihm provokanter Wortwitz und Chuzpe eines Peter Fox oder frühen Udo Lindenbergs völlig ab. In seinen Texten ist die Botschaft nicht nur sauber sondern rein –pardon- PUR. Aber daran haben sich die Geister von Fans und solchen, die es nicht sind, schon immer geschieden. Für erstere ist Wünsche jedenfalls ein lohnenswertes, weil waschechtes PUR-Album. - Andreas Schultz


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Endlich ist das neue Album "Wünsche" von Pur da - und es enttäuscht nicht. Soviel ist schon in den vorausgegangenen Rezensionen über diese CD gesagt worden, das mir, ehrlich gesagt, kaum noch etwas neues einfällt.
Natürlich ist das Album klasse, mit einprägsamer Musik und noch mehr einfühlsamen Texten, die durchaus auch sozialkritisch sind und einen ernsten Hintergrund haben. Aber es macht einfach Spass, der Musik zuzuhören, den Texten zu lauschen und die Stimmung des Albums auf sich übertragen zu lassen.
Ich kann nur hoffen, dass dies nicht das letzte Album der Gruppe ist. Ich besitze noch LPs aus der Anfangszeit, habe mich aber dann, als es mir zu kommerziell wurde, von der Gruppe abgewandt. Doch jetzt bin ich wieder Fan.
Und freue mich auf August 2010 in Butzbach!
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Von Michael Krause VINE-PRODUKTTESTER am 5. September 2009
Format: Audio CD
Drei Jahre nach Ihrem letzten Studioalbum melden sich Pur mit einer neuen CD zurück. Im Vorwort schreibt die Band, dass sie sich das Gefühl gewünscht haben, eine außergewöhnlich starke CD zu erfinden ' ein Wunsch der in Erfüllung gegangen ist.

Die letzten Alben ES IST WIE ES IST und WAS IST PASSIERT, waren zwar im typischen Pur-Sound produziert, konnten aber nicht ganz an die Zeiten von SEILTÄNZERTRAUM und ABENTEUERLAND heranreichen. In diesen Jahren überzeugte die Band vor allem durch ihre exzellenten Livequalitäten. Nach der letzten Open-Air-Tour verordnete man sich eine Kreativpause. Herausgekommen ist das aktuelle Album WÜNSCHE, dass 16 neue Songs bietet. Schon das erste Hören macht deutlich, dass sich PUR sowohl textlich, als auch musikalisch wieder den alten Zeiten annähern. Sicher ist auch dieses Album kein zweites ABENTEUERLAND, aber es hat Qualitäten, die selbst große Fans der Band nicht unbedingt mehr zugetraut haben. Betrachten wir die Songs im Einzelnen:

IRGENDWO: Der Opener des Albums ist auch die erste Single gewesen. Ein Song, der textlich zu gefallen weiß und Appetit auf mehr macht.

WIEDERSEHEN: Typische Pur-Nummer, in der es um das Wiedersehen von Menschen geht, die durch äußere Umstände getrennt wurden. Ein Song mit absoluten Livequalitäten.

WÜNSCHE: Dieser Song gab dem Album den Rahmen, sagt Hartmut Engler. Ein Rahmen, der eindrucksvoll beweist, dass Pur es immer noch können. Mit einer Spielzeit von 06:30 Minuten kein radiotypischer Song, aber dafür ein Lied, dass sich entwickelt und spätestens nach dem dritten Hören fest im Ohr sitzt. Vielleicht der beste Pur-Song seit TREIB MICH WEITER.
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Von Chris am 27. Oktober 2009
Format: Audio CD
Habe mir lange Zeit kein neues Album von Pur gekauft, da mich eines sehr entäuscht hat (weiß nicht mal mehr den Namen), da man die Texte zum großen Teil gar nicht verstanden hat. Aber bei diesem ist das wieder anders. Total klasse Mucke wieder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Format: Audio CD
Als ehemaliger Fan von Pur war ich von den 2-3 letzten Cd`s von Pur ehrlich gesagt extrem genervt. Man kann nicht über 20 Jahre die selbe Musik machen und immer darauf hoffen, das die Fans das mitmachen. Lediglich der Ausflug von Hartmut Engler zum "Spirit" Soundtrack zur Musik von Bryan Adams hatte Mut gemacht. Die Frage war nur, warum kann Pur nicht ein Schritt in diese Richtung machen.
Die Zeit des immer gleichen "Abenteuer-Indianer-Schmusepops" ist vorbei.
Nachdem ich das erste Lied der CD "Herzlich" gehört hatte, habe ich nur vor Enttäuschung den Kopf geschüttelt. Dieses Lied und noch 2 weitere Lieder fallen definitiv in den klassischen Stil von Pur zurück.
Der Rest jedoch hat mich sehr positiv überrascht. Es sind gute Rock / Pop Nummer mit einem neuen Sound von PUR ohne die Wurzeln zu verraten.
Mal nachdenklich, mal mutig und mal etwas traurig. Vor allem geht es in die Richtung des "Spirit" Soundtracks ohne ihn zu kopieren. Die Stimme von Hartmut Engler wird endlich mal wieder ausgenutzt. Auch die Musik ist wieder "härter" und schörkelloser.
An alle EX Fans von Pur: diese CD könnt Ihr Euch wieder kaufen. Bei 16 Liedern auf der CD kann man auch mal 3 "Schulzen im alten Stil" verzeihen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nach den vielen guten Vorschußlorbeeren war ich schon ganz gespannt auf das neue Album und ich gebe Kritiken nicht gleich nach dem ersten mal hören ab, sondern bewußt erst nachdem ich etwas öfters angehört habe denn man hört sich oftmals erst richtg hinein. Das ist jetzt geschehen. Und als Jahre langer Pur Fan muß ich ganz einfach sagen es gibt kein zweites Abenteuerland. Sie ist zwar im Vergleich zu den letzten Alben besser geworden aber mir fehlen einfach die tollen Gitarren und die richtig guten Melodien und Texte wie sie durchgehend aud "Abenteuerland" zu finden ist. Vereinzelt kommt zwar so ein gutes Gefühl auf wie z.B. bei "Wünsche" oder "Winter 59", aber insgesamt fehlt einfach etwas.
Und ich denke jedem richtig eingefleischten Pur Fan wird es genauso gehen. Ist zwar schön anzuhören aber "Abenteuerland" ist und bleibt einfach ihre beste. Diese Zeiten sind meiner Meinung aber einfach vorbei.
Schade!
Wie dem auch sei: Viele finden es vielleicht ihr bestes Album, Neueinsteigern mag es auch sehr gut gefallen, aber einem eingefleischten Pur Fan wie ich oder andere, denke ich haben so ihre Zweifel und werden nicht so richtig vom Hocker gerissen.
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