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Der Vulkan: Roman unter Emigranten Taschenbuch – 1. Oktober 1999

4.3 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns. Klaus Mann schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise «rundherum». In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften «Die Sammlung» (1933-35) und «Decision» (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück.

1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay Die Heimsuchung des europäischen Geistes noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der «Jungen» in der stilistisch frühreifen Kindernovelle und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen Kind dieser Zeit dar. Seine wichtigsten Romane schrieb Mann im Exil: Symphonie Pathétique, Mephisto. Roman einer Karriere, und Der Vulkan. In der Autobiographie Der Wendepunkt gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.


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Format: Taschenbuch
Der Vulkan von Klaus Mann erzählt vom Schicksal sehr unterschiedlicher deutscher Emigranten auf eine sehr persönliche, unmittelbare Weise, dass man als Leser sich nicht distanziert verhalten kann. Es ist ein fast schauerliches Auf und Ab der Gefühle beim Lesen. Entsetzen, Angst, stellenweise wieder Hoffnung, Mitleid, Bestürzung, Mitleid. Und selbst in den dunkelsten Passagen kann man nicht aufhören zu lesen, auch wenn man sich nur noch schlecht und fertig fühlt, so groß ist die Spannung, die in der Geschichte aufgebaut wird. Das ist erstaunlich, da man die wahre Geschichte kennt und weiß, dass der Vulkan ausbrechen wird. - Das Buch erschien im Jahre 1939 und wurde kaum beachtet auf Grund des Ausbruchs des 2. Weltkriegs. Trotzdem hielt Klaus diesen Roman für seinen Besten (ich auch!) und erhielt endlich die lang ersehnte Anerkennung von seinem Vater: "Ein Buch, dessen die deutsche Emigration sich auch unter dem Gesichtspunkt der Würde, der Kraft und des Kampfes nicht zu schämen hat, sondern zu dem sie sich, wenn sie nicht neidisch ist, froh und dankbar bekennen kann." Wer Klaus Mann wirklich schätzen will, sollte unbedingt diesen Roman lesen. Er gefällt mir noch besser als Mephisto und ich finde, dass letzteres Buch zu unrecht bekannter ist. Der Vulkan zeigt das Leben in all seiner Schmerzlichkeit und Tiefe - davon ist auch jeder heutige Leser noch betroffen.
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Format: Taschenbuch
Klaus Mann war ein Emigrant von vielen, aber ein Schriftsteller wie wenige. Die Emigration hat sein Leben verändert, verschlechtert und wohl letzten Endes vernichtet. Ein jeder, der sich vorgenommen hat dieses Buch zu lesen, muss sich dies immer wieder vor Augen führen, um den Verlauf dieses Romans nachzuvollziehen.
"Der Vulkan" spielt in den Emigrantenzentren früherer Tage: Zürich, Prag, New York und vor allem Paris. Mann beschreibt auf phantastische Weise die Schauplätze und ihre Atmosphäre. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt, die sich z.T. begegnen und kennen. Welche Wege die Personen nehmen, welche Tore sich für sie öffnen und welche Auswüchse die Belastung durch die Emigration annimmt, das ist so verschieden wie die Protagonisten es selbst sind. Schauspieler, Professoren, Bohemien, Studenten... und dennoch haben alle eine Gemeinsamkeit: Sie alle laufen einen Abgrund entlang, am Krater eines Vulkans.
Der Versuch, dem Leser die Emigration aus möglichst vielen Blickwinkeln und in allen Facetten nahe zu bringen, kann diesem Anspruch natürlich nicht gerecht werden. Dennoch gelingt es diesem Buch zu fesseln, zu rühren und betroffen zu machen.
Es wäre töricht zu behaupten, dass dieser Roman die heutigen Leser, die die damalige Zeit nicht selbst gekannt haben, die Emigration miterleben lässt. Und doch sind die Reaktionen während und nach dem Lesen diesselben: Bestürzung, Trauer, auch Freude, alles überschattet von der Last der Fremde; der Leser empfindet am Ende des Buches eine Art Erleichterung, Erlösung, und ist dennoch dankbar für diese Erfahrung.
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Format: Gebundene Ausgabe
Unumstritten gehört Klaus Manns Roman Der Vulkan zu den wichtigsten literarischen Zeugnissen der Exilzeit während der nationalsozialistischen Diktatur. 1939 erschienen spiegelt er den Alltag der ersten Exiljahre wieder.
Im Mittelpunkt des Romans steht Paris als Exilzentrum. Ausgehend davon erzählt Mann die verschiedenen Wege und Erlebnisse deutscher Exilanten. Sehr deutlich wird die anfängliche Hoffnung, daß diese Emigration nur ein kurzes Zwischenspiel sein wird und man bald nach Deutschland zurückkehren kann. Zunehmend aber richten sich die Figuren in ihrem Exil ein. Andere Figuren geben die Hoffnung auf, ersticken in ihrer Hilflosigkeit, bringen sich um oder verfallen der Drogensucht.
Klaus Mann gelingt es, das weite Spektrum der Exilanten darzustellen ohne sich in Oberflächlichkeiten zu verlieren. Er schildert die Politisierung der Emigranten, ihren Kampf um Deutschland und das ewige Gefühl des Wartens auf den großen Tag. Auch wenn keiner weiß, was das für ein Tag ist - der Tag der Befreiung oder der Tag der Rückkehr? Sie müssen erkennen, daß sich Deutschland verändert hat, daß sie nicht einfach so wieder zurückkehren werden können. Am Ende des Buches klingen auch die ersten Zweifel am Wunsch einer Heimkehr nach Deutschland an und das ist noch vor dem Krieg ... Die Angst vor einem Krieg wird immer beherrschender, die Exilanten spüren, daß sie sich am Rand eines Vulkanes befinden, der im Begriff ist auszubrechen.
Ein spannend geschriebenes, sehr ehrliches Buch. Befremdlich wirken manchmal seine Anwandlungen besonders künstlerisch schreiben zu wollen bzw. einige phantastische Sequenzen erscheinen etwas deplaziert. Abgesehen von diesen kurzen Phasen ein Buch, was einem das Lebensgefühl einer Epoche auf einfühlsame Art eindrucksvoll nahe bringt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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