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Voyage of the Acolyte

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Produktinformation

  • Audio CD (21. März 1988)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Virgin UK (EMI)
  • ASIN: B000025JRJ
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Ace Of Wands
  2. Hands Of The Priestess [Part 1]
  3. A Tower Struck Down
  4. Hands Of The Priestess [Part 2]
  5. The Hermit
  6. Star Of Sirius
  7. The Lovers
  8. Shadow Of The Hierophant

Produktbeschreibungen

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Nach dem Ausstieg von Sänger Peter Gabriel ergaben sich einige Freiräume im Genesis-Zeitplan, die Gitarrist Steve Hackett für sein erstes Soloalbum nutzte. Voyage Of The Acolyte atmet wie kein anderes Hackett-Werk den verzauberten Spirit der frühen Genesis-Alben und entführt den Hörer in eine wunderbare, romantisch-abgedrehte Parallelwelt, wie sie nur Engländer erschaffen können. Hacketts Gitarre ist zwar jederzeit präsent, drängelt sich jedoch nie ganz in den Vordergrund, sondern lässt die teilweise recht avantgardistischen, aber sehr melodischen Songs sich in ihrer ganzen Pracht entfalten. Unterstützung erhält Hackett von Sängerin Sally Oldfield und seinen Genesis-Kollegen Mike Rutherford (Bass) und Phil Collins (Drums, Vocals), die die Genesis-Parallelen natürlich fast schon erzwingen. Am beeindruckendsten neben Hacketts sehr gefühlvoller Gitarrenarbeit ist jedoch die Flöte seines Bruders John, die ein ums andere Mal herrlich prickelnde Gänsehaut-Attacken auslöst und verhindert, dass Voyage... zu vertrackt klingt. --Michael Rensen


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
In einem Interview vor Jahren sagte Steve Hackett, dass ihm etwas gegeben sei. Stimmt. Er ist nicht nur einer der besten Gitarrenvirtuosen. Das muss man erst feststellen, denn er hält sich mit der Gitarre im Hintergrund, auch bei diesem ersten Soloalbum. Er hat auch kompositorische Qualitäten, die einen ganz tief berühren, wie man bei diesem Album und einigen seiner anderen deutlich feststellen kann. Wie sehr er Genesis beeinflusste, nachdem er 1971 als Ersatz für Anthony Phillips von Mike Rutherford engagiert wurde merkt man an dem, was nach seinem Weggang 1977 fehlte - und was an seinen Soloalben wie diesem dran ist. Hier zeigt er seine Stärken, das heißt auch, dass er bei den nicht instrumentalen Stücken meistens anderen den Gesang überlässt.
Das Album beginnt schonungslos laut, was man ihm nicht zutraute - das kann er halt auch. Abgedreht (A Tower Struck Down), melancholisch (Hands of the Priestess) und gigantisch schön (Shadow of the Hierophant) - alles, alles was positiven Tiefgang hat ist auf diesem Album. Mike Rutherford am Bass, Phil Collins am Schlagzeug und u.a. Sally Oldfield am Mikrofon - was will man mehr?
Ich gebe nicht für jedes gute Album gleich fünf Sterne - aber dieses hier hat sie verdient, wie auch das Folgealbum "Please Don't Touch!".
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Hacketts erstes Solo-Album, gespickt mit Titeln, die für Genesis als nicht tauglich befunden wurden, im neuen Remaster überzeugt akkustisch auf jeden Fall, denn es wurden nicht nur einige grobe Bugs, etwa bei Shadow, entfernt, sondern auch das Rauschen der ersten CD-Auflage ist deutlicch minimiert. Kurzum, gut gemacht!
Zu den Titeln, die teilweise mit Unterstützung von Hacketts Bandmitgliedern Collins und Rutherford aufgenommen wurden:

Ace Of Wands; Erweckt bei mir Erinnerungen an The Waiting Room von Lamb Lies Down, etwas hektisch, filigrane Gitarren mit klassischem Ambiente
Hands Of The Priestess - Part 1; Ein Instrumental, in dem Hackett absolut überzeugt, einmal mehr aufzeigt, wie wichtig er für den damaligen Genesis-Sound war - und welcher Verlust sein Ausscheiden aus der Band war.
A Tower Struck Down; Dieser Instrumental-Track hätte gut auf Trick gepasst, etwas düster, undruhig und bedrohlich wirkend.
Hands Of The Priestess - Part 2; Nach der Unruhe bei Tower ein versöhnlicher Abschluß; alle drei Titel lösen bei Assoziationen zu einem Traum-Erleben aus.
The Hermit; Der erste Vocal-Track mit Hackett himself am Micro, ein titel im Stile von Priestes, ruhig und besinnlich, leicht klassisch angehaucht.
Star Of Sirius; Erneut ein ruhiger Vocal-Track, mit Collins am Micro, hätte auf keinem Genesis-Album aus der Zeit gestört, nicht überragend, aber okay.
The Lovers; Ein kurzer Instrumental-Titel, schön anzuhören und beabsichtigt oder auch nicht, die richtige Einstimmung zum folgenden Titel
Shadow Of The Hierophant; Vielleicht der Titel auf diesem Album schlechthin, Genesis meets Sally Oldfield.
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Format: Audio CD
'Voyage of the Acolyte' ist das erste Soloalbum des ehemaligen Genesis-Gittaristen Steve Hackett, aufgenommen 1975, weil er noch in Genesis spielte. Das Album ähnelt den Genesis-Alben 'A Trick of the Tail' und vor allem 'Wind and Wuthering' - aus bzw. 1976 und 1977 - sehr, und das braucht wohl niemanden zu wundern, denn zwei der übrigen drei derzeitigen Genesis-Mitglieder (Phil Collins und Mike Rutherford) haben am Album mitgearbeitet. Phil Collins singt sogar in Star of Sirius. Weitere Mitarbeiter sind u.a. Steves Bruder John Hackett - mit dem er noch auf mehrere Alben zusammenarbeiten wurde, im Besonderen das 2000 aufgenommene 'Sketches of Satie' mit Bearbeitungen von Werken des französischen Komponisten Eric Satie - und Percy Jones - bekannt u.a. als Mitglied der Jazzfusion Gruppe Brand X, die 'Hobbyband' von Phil Collins aus den späten Siebzigern.
Die CD öffnet zwar mit kräftigem Gitarrenspiel in Ace of Wands, kreiert aber weiterhin eine ziemlich esoterische Atmosphäre, hauptsächlich durch den Gebrauch von Flöte, Harmonium, Mellotron, usw. Höhepunkt ist das zehn Minuten dauernde 'Shadow of the Hierophant' mit der recht bezaubernde Stimme von Sally Oldfield.
Allerdings ein Meisterstück des symphonischen Rocks, dass vor allem Genesis-Fans sehr gut gefallen wird. Die beste Beschreibung des 'Voyage of the Acolyte' wäre vielleicht aber diese, die ich vor einige Zeit hörte: das beste Album dass Genesis nie gemacht hat.
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Format: Audio CD
Die Qualität der Kompositionen von Steve Hacketts erstem Album läßt kaum vermuten, welchen Widerstand er bei Genesis hatte wenn es darum ging, seine Stücke auf deren Alben unterzubringen. Letztendlich führte das zu seinem Ausstieg bei Genesis - und bescherte der Welt dieses wunderbare Album.

Hackett verschmilzt hier rhytmische, jazz-rockige Elemente mit vertraumten, oft auch elegischen Stimmungen in wirklich perfekter Weise. Sogar seine wenig aufsehenerregende Sangeskunst verleiht z.B. "The Hermit" eine ganz eigene, unter die Haut gehende Stimmung. Und die Mitwirkung solch charismatischer Stimmen wie der von Phil Collins und Sally Oldfield unterstützt das ganze bis zur Perfektion.

Von den Solo-Erstlingen der (Ex-)Genesis-Mitglieder ist "Voyage of the Acolyte" für mich ganz klar das abwechslungsreichste und beeindruckenste Album. In diesem Kontext wurde auch ein Track wie "A tower strucks down" mit seinem Brachialsound zum komplettierenden Mosaikstein, während derartige Stücke, die in den Folgejahren auf fast jedem Album zu finden waren, mich mehr störten (Hackett bringt etliche dieser Stücke mit Träumen in Zusammenhang, und so wirken sie dann auch oft wie psychotherapeutische Agressionsentladungen).

Ein Wunder-Wahnsinns-Album!
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