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Vom Urknall zum Durchknall: Die absurde Jagd nach der Weltformel von [Unzicker, Alexander]
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Vom Urknall zum Durchknall: Die absurde Jagd nach der Weltformel 1 , Kindle Edition

3.5 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Aus den Rezensionen: “... Es hat sich eine internationale Struktur etabliert, die fast schon den fundamentalistischen Charakter hat. ... Zweifellos ist das Buch und die darin angeprangerte ‘absurde Jagd nach der Weltformel‘, so der Untertitel, eine interessante und anregende Lektüre. ... Der Text ist flüssig geschrieben ... Es gibt einige Erklärungsboxen mit einfachen Formeln, Literaturangaben nach jedem Kapitel sowie Namen- und Sachverzeichnisse ...“ (Dr. Wolfgang Steinicke: wissenschaft-online.de Spektrumdirekt, 20. Mai 2010)

“... Der Autor informiert ... sehr anschaulich über die aktuellen Inhalte und vielfältigen zentralen Fragestellungen der Kosmologie, der Astrophysik und Teilchenphysik. ... schreibt über die Notwendigkeit der Messgenauigkeit und Dokumentierbarkeit von Beobachtungsdaten ... spricht er offen die verbreitete Energie- und Geldverschwendung in der aktuellen Forschung an. ... Seine Kritikpunkte trägt er in diesem Buch besonders beharrlich, aber auch unterhaltsam und witzig vor. Ein wirklich gelungenes, für interessierte Laien, für Studenten, aber auch für Menschen, die Wissen schaffen wollen, lesenswertes beziehungsweise ‘notwendiges‘ Buch ...“ (Ulrich v. Kusserow: Nachrichten der Olbers-Gesellschaft, Juli 2010)

“... Was Unzicker schreibt, hat Hand und Fuß, ist fundiert, informiert und zeugt von großer Belesenheit. ... Das Buch ist eine intelligent ausformulierte Provokation, die man gelesen haben sollte. Es tut regelrecht gut, von einem Physiker die massiven Zweifel bestätigt zu bekommen, die wohl jeden kritischen, dem erkenntnistheoretischen Realismus und Physikalismus verpflichteten Geist befallen, wenn er die hier thematisierten Entwicklungen der theoretischen Physik betrachtet ...“ (Egbert Scheunemann: www.wissenschaft-online.de, 18/August/2010)

“... Flott und humorvoll geschrieben und mit zahlreichen Anekdoten aus Wissenschaftsgeschichte und -betrieb bespickt, bereitet die Lektüre ... dem jenseits des Konsens denkenden Zeitgenossen Vergnügen, es knarzt gewaltig im Gebälk des wissenschaftlichen Establishments!“ (raum & zeit, Bd. 29/Heft 167, Sept./Okt. 2010)

“... In witziger und allgemeinverständlicher Weise kritisiert Unzicker die Methoden der heutigen modernen Physik, hält aber dennoch gleichzeitig auch ein flammendes Plädoyer für die Wissenschaft. ... nimmt sich ... alle wichtigen Gebiete der modernen theoretischen Physik vor. Immer garniert mit vortrefflich passenden Anekdoten und Zitaten, die auch als ein Zeichen einer ungeheuren Belesenheit Unzickers zu werten sind. … ein Buch, das man gelesen haben muß ... eine hervorragende Anleitung zum kritischen Umgang mit der modernen Wissenschaft und dabei doch wissenschaftsbegeistert zu bleiben.“ (Dr. Thomas Schröfl: WAA Newsletter, 2010/Heft 6)

“Dieses Buch ist in einem renommierten, seriösen Verlag erschienen. ... Das Buch ist eine intelligent ausformulierte Provokation, die man gelesen haben sollte. Es tut regelrecht gut, von einem Physiker die massiven Zweifel bestätigt zu bekommen, die wohl jeden kritischen, dem erkenntnistheoretischen Realismus und Physikalismus verpflichteten Geist befallen, wenn er die hier thematisierten Entwicklungen der theoretischen Physik betrachtet. Diese Zweifel ergeben sich auch aus meiner distanzierten, von der Sprach- und Naturphilosophie geprägten ... naturwissenschaftlich wohl informierten Perspektive ...“ (Egbert Scheunemann: Spektrum der Wissenschaft, 18/August/2010)

Rezension

Stimmen von Kollegen zum Buch:

"Ich habe mich gleich festgelesen, wie es mir sonst nur in Krimis passiert" Michael Drieschner

"Hab's gelesen und find's super!"  Vince Ebert

"Jeder, der den Mut besitzt, versuchsweise an den Fundamenten neuer und sogar anerkannter Theorien der Physik zu rütteln, wird in diesem frechen Buch wichtige, interessante und vergnügliche Ansatzpunkte dafür finden." Karl Fabian

"Ein zugleich amüsantes und informatives Buch." Ernst Peter Fischer

"Der traut sich was!" Dieter B. Herrmann

"Sie haben ein tolles Buch geschrieben. Gratulation!" Thomas Lippert

"Dies ist ein für Laien als auch für Studenten sehr interessant und unterhaltsam geschriebenes Buch über die Probleme der heutigen Physik und Kosmologie. Ich bin beeindruckt." Pavel Kroupa

"das Buch wird innerhalb der Physik zu kontroversen Diskussionen führen, aber aus Reibung entsteht nun einmal Wärme ..."  Peter Thirolf

"Eine erfrischende, von keinerlei Rücksichtnahmen getrübte Kritik an einem aus dem Ruder gelaufenen Zweig der Physik." H. Dieter Zeh


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2507 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 330 Seiten
  • Verlag: Springer Berlin Heidelberg; Auflage: 1 (20. Januar 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WBA36E
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #207.388 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe das Buch als Thema-Interessierter mit Neugierde und Spannung gelesen, mich aber durch die zweite Hälfte nur noch durchgearbeitet, um sagen zu können "ich habe es ganz gelesen".
Herr Unzicker hätte das Buch ohne Verluste auf die Hälfte reduzieren können, es wird noch einigen Kapiteln redundant, insbesondere seinen eigenen Argumente werden zu oft durchgekaut und man gewinnt den Eindruck, dass er in seinen Blickwinkeln zwischenzeitlich genau so gefangen ist und nicht mehr offen für neue Aspekte ist, wie seine "Gegner".

Trotzdem enthält das Buch viele interessante Einblicke und Aspekte, die jedoch im sich wiederholenden Säbelrasseln leider etwas zu kurz kommen.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich kommentiere hier nur die Umsetzung für den Kindle: peinlich für einen Wissenschaftsverlag (und den Preis) !

Die Fußnoten sind nicht verlinkt. Die Fußnoten pro Seite kann man sich am Ende(!) des Buches ansehen, allerdings ohne Referenz auf die Seite auf die sie gehören -> unbrauchbar.

Ein weiteres Produkt der Kategorie: Wenn es nur *ein einziger* mal vorher ausprobiert hätte...
3 Kommentare 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
Zum Inhalt und den Ambitionen des Autors werweise ich hier auf die Vorrezensenten, da steht alles tadellos
drin. Jedoch warne ich dem Umschlagtext, der da suggeriert, es wäre eines der "anschaulich erklärten" = leicht verständlichen Bücher, zu diesen Themenkomplexen, zu vertrauen.
Das ist mitnichten der Fall...um zu umfassen, wo die "Denkfallen" und Lücken der heutigen Forschung stecken,
sollte man sehr wohl tiefer in der Thematik stecken. Kein Buch für Anfänger dieser Wissenschaften, um z.B. die Grundlagen zu kapieren. Das Einzige was der unbedarfte Anfänger hier versteht ist, wie die anderen schon schrieben, dass man eigentlich vieles nicht wirklich beobachten und beweisen kann und vieles neblige Theorie ist, was nach Einstein und Heisenberg kam und heute als soooo sicher gilt und das viele Denkmodelle auf grober Annahme fußen und diese Annahmen ggf. auch noch grundverkehrt sein könnten. Sogar der Urknall sei demnach immernoch schwer umstritten, wenn man es genau nimmt. Also wird heute zum Teil Geld für Forschungen ausgegeben, die vielleicht nur Spinnerei sind - wobei eine Sackgasse natürlich nie auf Dauer eine bleiben muss, und auch ein negatives Ergebnis ein nützliches Ergebnis ist, weil es so Forschungskräfte freimacht für vielversprechendere Ansätze.
Der Autor führt seine quälgeisterischen Thesen jedoch nicht immer so verständlich aus. Jedoch entwickelt sich alsbald ein großes "AHA" im Kopf und man ist bald seiner Ansicht, dass wir von unserem modernen Wissensniveau gesehen, auch nur wieder am relativen Anfang des Verstehens und Forschens sind...tja!!
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Von Serenus Zeitblom TOP 500 REZENSENT am 21. Februar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Es geht bei Unzickers Buch _nicht_ so sehr um die "Weltformel" selbst. Auch darüber, gewiss, wird der Leser so einiges links und rechts aufschnappen. Doch man lernt mehr darüber, wie "Wissenschaft" funktioniert. Nicht rational-aseptisch nämlich, sondern durch Menschen, die teils arg ihren eigenen Vorteil maximieren oder eben auch fehlbar sind.
Jemand mit viel Hintergrund wird mehr verstehen, doch auch ein ziemlicher Astrophysik-Laie wie ich kommt auf seine Kosten.

Alexander Unzickers Punkt ist u.a., dass ein US-Wissenschaftskartell die Kosmostheorien dominiere und jeden Zweifel mit schwammigen Begriffs- und Variablenteppichen überdecke. Je mystischer meine Begriffe, je mehr Variablen ich einführe, um so einfacher ist es ja bekanntlich, alles scheinbar zu 'erklären'. Die Falsifizierungs-Möglichkeit und damit Wissenschaftlichkeit bleibt auf der Strecke.

Wäre dieses Buch etwa jetzt nur die frustrierte Klage eines besserwissenden idealistischen Outsiders im Schulbetrieb? Mitnichten! So leicht kann es sich die Scientific Community nicht machen. Sollten Unzickers Kritikpunkte zutreffen (was ich Laie nur leider gar nicht prüfen kann), dann gibt es zahllose Widersprüche, rasche unprüfbare Annahmen etc. Und womöglich sind wir genauso in grob falschen Theorien verfangen wie einst mit dem "Phlogiston" oder dem "Äther" ...

Auch wer ein bisschen Szene-Klatsch zu den Akteuren möchte, wird nebenher bedient. Diese Spitzen, die die Wissenschafts-Titanen auf Normalmaß stutzen, fand ich persönlich jedoch auch überflüssig. Da fand ich den unorthodoxen Rest viel interessanter.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Zum größten Pluspunkt zuerst: das Buch ist flott geschrieben, man kann es in einem Zug durchlesen; und zwar auch ohne besondere naturwissenschaftliche Vorbildung. Da es ziemlich scharfe Angriffe enthält, scheint es beinahe jeden zu einer klaren Position zu zwingen (entweder einen Stern oder fünf Sterne). Der Inhalt läßt sich auf folgende Kernthesen zusammenfassen:
- viele gegenwärtige theoretische Veröffentlichungen zur Kosmologie/Elementarteilchenphysik haben keinen Bezug zur physikalischen Wirklichkeit; und
- der Wissenschaftsbetrieb ist von Seilschaften dominiert, die ihre soziale Macht nutzen, um unsinnige Theorien zu etablieren und abweichende Ansichten zu unterdrücken.
Beide Punkte sind sicher nicht ganz falsch. Es stellt sich natürlich jeweils die Frage nach Alternativen: beim ersten Punkt vertritt der Autor einige eigene Ideen (abweichende Gravitation bei sehr kleinen Beschleunigungen, möglicherweise nichtkonstante Lichtgeschwindigkeit), die natürlich genauso als Spekulation abgetan werden könnten wie die von ihm kritisierte Stringtheorie. Einen wirklichen Verbesserungsvorschlag zur Organisation der Wissenschaft sehe ich im ganzen Buch nicht (eine bessere Zugänglichkeit der Rohdaten zu fordern, ist natürlich in Ordnung).
Manche Physiker werden sich beim Lesen sicherlich auch massiv ärgern und das Buch als großmäulige Kritik von jemandem empfinden, der keine eigenen Forschungsleistungen vorzuweisen hat, aber einer größeren Anzahl von Nobelpreisträgern unterstellt, sie hätten ihren Preis zu Unrecht erhalten. Auch das ist nicht ganz falsch, widerlegt aber noch nicht die Kritik.
Hauptschwäche des Buches sind m.E. einige Inkonsistenzen.
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4 Kommentare 60 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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