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Vom Nachteil, geboren zu sein Taschenbuch – 2. September 1979

3.7 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

E. M. Cioran wurde 1911 in Rasinari bei Hermannstadt in Siebenbürgen als Sohn eines griechisch-orthodoxen Priesters geboren. 1928 bis 1931 Studium der Philosophie an der Universität Bukarest. Bis 1939 erschienen fünf Bücher in rumänischer Sprache. 1937 kam Cioran als Stipendiat nach Paris, wo er als freier Schriftsteller lebte. Er starb am 20.6.1995 in Paris.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Drei Uhr morgens. Ich nehme diese Sekunde wahr, dann jene, ich ziehe die Bilanz jeder Minute. Wozu das alles! - Weil ich geboren wurde. Aus durchwachten Nächten besonderer Art erwächst die Infragestellung der Geburt.

"Seitdem ich auf der Welt bin", - dieses seitdem scheint mir voll von einem so erschreckenden Sinn, daß er unerträglich wird.

Es gibt ein Erkennen, das dem, was man tut, Gewicht und Tragweite nimmt: für dieses Erkennen ist alles bodenlos mit Ausnahme seiner selbst: rein bis zur Verabscheuung der Idee des Objekts drückt es dieses äußerste Wissen aus, nach welchem es einerlei ist, ob man eine Tat ausführt oder nicht; zu ihm gehört eine ebenfalls höchste Befriedigung: nämlich, bei jeder Gelegenheit wiederholen zu können, daß keine Geste, die man ausführt, wert ist, daß man ganz zu ihr steht; daß nichts durch irgendeine Spur von Substanz überhöht wird; daß die »Wirklichkeit« dein Bereich des Sinnwidrigen angehört. Eine solche Kenntnis verdiente es, posthum genannt zu werden: sie formt sich, als sei der Kennende lebendig und nicht lebendig, Sein und erinnertes Sein. Das ist schon Vergangenheit", sagt er von allem, was er ausführt, und zwar schon im Augenblick der Tat, die folglich für alle Zeit der Gegenwart beraubt ist.

Wir rennen nicht dem Tod entgegen, wir fliehen vor der Katastrophe der Geburt, wir zappeln uns ab - Gerettete, die vergessen möchten. Die Angst vor dem Tod ist nichts als die Projektion einer Angst, die mit unserem ersten Augenblick anhebt, in die Zukunft. Es widerstrebt uns, soviel ist gewiß, die ... .


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zwar kam dieses Buch bei mir pünktlich an, doch die Verpackung von Amazon war völlig kaputt und das Buch war auch nicht mehr originalverpackt, obwohl ich es neu gekauft hatte. Das Buch an sich ist aber sehr gut. Nichts, was man mal ebenso lesen sollte, sondern wirklich sehr schwer verdauliches. Doch die Aneinanderreihung von Aphorismen entsprach genau dem, was ich mir erhofft hatte!
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Format: Taschenbuch
In meinen Augen ist Emil Cioran der radikalste und ignorierteste Denker in der europäischen Geistes- und Philosophiegeschichte. Mit Cioran endet endgültig die Vorstellung von einer sinnvollen Welt, der Glaube an Gott oder Götter, der tröstende Gedanke über ein Leben nach dem individuellen Tod und der optimistische Fortschrittsglaube an die Entwicklung der Menschheit in der Geschichte. Doch die größte Fessel, von der sich Cioran losreißt, ist die von fast allen Menschen geteilte Bindung an das eigene Ich. Deshalb sympathisiert Cioran mit der indischen Philosophie, deren wesentliches Streben es ist das Ich zu überwinden. Cioran teilt Buddhas Erkenntnis von der Existenz als Qual und dem Nirwana als Ausweg von dieser. Er löst sich von allerlei Hirngespinsten, die in unseren Köpfen wuchern, und Bindungen. Die totale Desillusionierung macht ihn für das tägliche Leben untauglich, es lähmt seine Handlungen und Taten, er zweifelt an der schöpferischen und erfüllenden literarischen Arbeit.

Cioran hält sich sehr oft auf Friedhöfen auf, der Gedanke an den Tod ist sein ständiger Begleiter. Auf den Friedhöfen findet er jedoch kein Geheimnis oder Mysterium, sondern nur lächerliche Inhaltslosigkeit. Einmal sieht er eine schwangere Frau auf einem Friedhof, die für ihn eine "Leichnamträgerin" ist und die dazu führt, dass Cioran über den Gegensatz zwischen dem aggressiven schwangeren Bauch und den verwitterten Gräbern sinniert, "zwischen einer falschen Verheißung und dem Ende aller Verheißungen.
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Format: Taschenbuch
"Könnte man sich mit den Augen der anderen sehen, man würde sogleich spurlos verschwinden" schreibt Cioran, und urteilt bitter "Es lohnt nicht die Mühe, sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät.". Ist es Trägheit oder Wagnis, sich auf Cioran einzulassen? Wird in seiner Philosophie nur zerstört, was zerstört gehört? Vor einiger Zeit fiel mir ein wunderbar positives Buch in die Hände, 'The Mechanics of Happiness', und ich liebte was ich las, doch meine Seele, diese alte Verräterin, scheiterte kläglich daran. Jetzt tauche ich ein in Ciorans Philosophie der Verstörung, hasse was ich lese, denk aber zugleich: Dich kenn ich doch! Suchende und Zweifler werden sich zuweilen in Ciorans Betrachtungen und existenzieller Skepsis wiederfinden, Verzweifelte womöglich vom vertrauten Sog der Ausweglosigkeit mitreißen lassen; andere werden seine Philosophie als vor Selbstmitleid triefendes Wehklagen verachten, oder bestenfalls als Abenteuer betrachten, um der Sattheit der eigenen Gedanken zu entfliehen. Ganz gleich was man davon hält, diese Ansammlung dunkler Aphorismen ist nur schwer zu ertragen. Aber, die Dosis macht ja bekanntlich das Gift. In Ciorans Werk 'Vom Nachteil, geboren zu sein' finden sich Gedankensplitter die wertvoll sind und Neues entdecken lassen, oft aber verletzen und beklemmen. Cioran ist ein geistreicher und ironischer Denker, der den Leser jedoch mit kaltem Pessimismus und radikaler Menschenverachtung konfrontiert. Selbst Nietzsche erscheint beinahe heiter im Vergleich.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Wie der Titel erahnen lässt, ist diese locker nach (unbezeichneten) Themengruppen geordnet erscheinende Sammlung von Aphorismen keine heitere und leichte Kost. Es liegt wohl an dem vordergründigen Fehlen jeglichen Augenzwinkerns, welches selbst manch trivial erscheinender Ausbruch von Weltschmerz ermangelt, dass dieses Buch bis zur letzten Seite seine bedrückende Eindringlichkeit wahrt. Nun, da die Lektüre keinen Ausweg aus dem Leiden verheisst, kann man es mit dem Lesen auch bleiben lassen. Man kann das Bändchen aus dem gleichen Grund aber auch in die Hand nehmen und sich fesseln lassen. Der Lohn der Mühe besteht zunächst rein ästhetisch in Aphorismen angefüllt mit dem Schmerz klarsichtiger morgendlicher Erkenntnis und Haiku-hafter Paradoxie. Bezüglich der solcherart auf lockende Weise kunstvoll eingekleideten Gedanken und der gestreiften Fragestellungen sollte man sich erinnern, dass der Autor laut Lexikon einen "radikalen Skeptizismus" vertritt. Konkret ließe sich dies angesichts des Vorliegenden weniger technisch mit dem Wort "Weltekel" beschreiben. Die Symptome dieses Grundgefühls liegen offen zutage, was die letztliche Ursache der bodenlosen Erschütterung ist, bleibt im Dunkeln und ist wohl der Suche im Biographischen vorbehalten. Die üblichen Verdächtigen für Ungemach sind: das Leben, das Nichts, der Mensch, die Illusion, Gott sowie "nicht-Gott". Im weiteren Verlauf entsteht aufgrund von Wiederholungen der Eindruck des sich-im-Kreis-Drehens. Damit verbunden ist für die Person des Kritikers die Erkenntnis, dass der radikale Skeptizismus nicht umhin kann, sich die Basis seiner eigenen Existenz zu entziehen.Lesen Sie weiter... ›
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