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Der Vogel ist ein Rabe, 2 Audio-CDs Audio-CD – 2003

3.4 von 5 Sternen 76 Kundenrezensionen

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Nach seinem sensationellen Erstling Crazy, den Benjamin Lebert im zarten Alter von 16 verfasste, liegt nun der mit Spannung erwartete Nachfolger vor. Eine im Grunde simple Geschichte von der Liebe als Heilserwartung und ultimativem Katastrophengebiet. Während einer nächtlichen Zugfahrt nach Berlin vertraut Henry, eine Zufallsbekanntschaft, dem heimfahrenden Studenten Paul die Geschichte einer Freundschaft an, die im Wahnsinn endete. Am Ende dieser denkwürdigen Fahrt durch die Nacht müssen die beiden jungen Männer zugeben, im Namen der Liebe schuldig geworden zu sein -- einer von ihnen wird einen teuren Preis zu zahlen haben.

Benjamin Lebert ist schon ein seltsamer Vogel (in diesem Falle der Titel gebende Rabe, als der er sich, wie er in einem Interview verriet, gerne sieht). Jemand, der mit der MTV-Glitzerwelt, dem herrschenden Sex- und Funterror und den flauen Beauty-Begriffen nichts am Hut hat. So einer muss doch krank sein. Stimmt. Krank vor Sehnsucht. In einer immer oberflächlicher werdenden Welt schürft Lebert nach wahrer Liebe und echten Gefühlen. Genau das macht diesen jungen Autor in guten Momenten kostbar, in weniger geglückten klingt Lebert altersungemäß altklug und weise raunend.

Die bulimische Schönheit Christine, der fette Jens und der schon bekannte Henry, beziehungsgestört bis ins Mark, leben als perfekt ausbalanciertes Dreigestirn in einem fragilen Verhältnis gegenseitiger tiefer Zuneigung. An dem chancenlos in Christine verknallten Jens kristallisiert sich sehr bald Leberts Thema heraus. Ist Jens so fett, weil er zu wenig Liebe bekommt, oder bekommt er zu wenig Liebe, weil er so fett ist? Und -- ist die Liebe selbst hoffnungslos überbewertet und nur Sinnbild eines schnöden Scheins? Das Verhältnis zwischen den dreien kollabiert, als Henry mit Christine schläft -- und beide prompt von Jens erwischt werden. Der ewig Verschmähte schlägt zurück, die Katastrophe nimmt ihren Verlauf.

Als hätte er der erzählerischen Kraft der Dreiecksgeschichte nicht ganz getraut, klebt Lebert seiner Parabel über das unauflösbare Mysterium Liebe ein thrillerhaft unglaubwürdig wirkendes Ende an. Wie sich erweist, trägt nämlich auch der schweigsame Paul ein fürchterliches Geheimnis mit sich herum. Nur -- "ich bin eben kein Erzähler wie du" -- Pauls an Henry gerichtete letzte Worte im Roman. Auch Benjamin Lebert ist es vielleicht noch nicht ganz. Aber er ist verdammt nahe dran. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein schmaler Band aus Traurigkeit und Sehnsucht [...] Gedankensplitter, Halbsätze, Ausrufe, die federleicht daherkommen und ganz unangestrengt Atmosphäre und Nähe schaffen.« (FAZ)

» Crazy war [...] das erstaunliche Buch eines Jungen in der Pubertät [...]. Und jetzt hat er ein neues Buch geschrieben und wieder ein sehr gutes.« (Volker Weidermann, FAS)

»Lebert schafft es mit nur wenigen Sätzen eine düstere Spannung zu schaffen. [...] Lebert ist [...] auf einem literarischen Weg, den wir gespannt verfolgen werden.« (Der Tagesspiegel)

»Die Sehnsucht nach wahrhaftiger Anerkennung, nach Selbst- und Fremdliebe und einem intakten Sozialgefüge beschreibt Lebert [...] direkt, aufrichtig und faszinierend schutzlos [...].« (taz)

»Selten wurde man innerhalb der jüngeren deutschen Literatur Zeuge einer derart unsentimentalen und zugleich mitreißenden Abrechnung mit der Hölle der Jugend. Bemerkenswert.« (Peter Henning, Profil) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Taschenbuch
Der introvertierte Student Paul landet während einer Zugfahrt nach Berlin im Abteil Henrys, der ihn sofort in ein Gespräch verwickelt. Sie erzählen sich von unerfüllter Liebe, Freundschaft und dem schrecklichen Gefühl, einsam zu sein...

Manchmal ist Leberts zweiter Roman (naja, eigentlich ist es ja eher ne Novelle) brilliant, etwa wenn Henry über das Leben philosophiert und man diese wunderschönen, oft filigranen Bilder, die teils einen völlig neuen Blickwinkel auf die Welt ermöglichen, förmlich in sich aufsaugt. Manchmal ist er aber auch ziemlich daneben und fast schon enervierend, etwa Henrys bescheuerter Dauerdurchfall oder der abstruse Ausgang von Henrys Dreiecksgeschichte (war das Ganze dann doch bloß erfunden? Die leicht bittersüße Romanze hätte jedenfalls ein wuchtigeres - und glaubwürdigeres - Finale verdient als das fast an GZSZ erinnernde Groschenromanfinale). Die Schlußpointe des Romans mag nicht jedem gefallen, sie ist aber nichtsdestotrotz richtig überraschend und wirft ein völlig neues Licht auf einen der beiden (sag jetzt nicht wer, sonst ist die Überraschung dahin;)).

Alles in allem ist "Der Vogel ist ein Rabe" eine größtenteils durchaus gelungene, relativ spannende Lektüre, die man mühelos in einem Rutsch durchlesen kann. Bestens geeignet auch für die nächste Zugfahrt;))
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Von Ein Kunde am 30. November 2003
Format: Taschenbuch
Eines hat Benjamin Lebert geschafft: Er hat ein Buch geschrieben, der sich trefflich verfilmen lässt. Ob das Absicht war, wird sein Geheimnis bleiben.
Anonsten stellt sich für mich die Frage, ob das Buch den Zusatz "Roman" tatsächlich verdient. Irgendwie erinnert mich das Ganze doch sehr an jene Kurzgeschichten, mit der der deutsche Gymnasiast im Englischunterricht der Mittel- und Oberstufe traktiert wird: Nur ein Haupthandlungsort, eine eigentlich alltägliche Begebenheit als Ausgangspunkt, ein überraschendes Ende und alles bequem in etwas mehr als einer Stunde zu lesen.
Offen gesprochen: Die Geschichte ist zwar unterhaltsam und wird denjenigen gefallen, die "Crazy" gut fanden, hätte sich aber mühelos auf 30 bis 40 Seiten erzählen lassen. Und noch ein kleiner Tipp für alle Kauf- und Lesewilligen: Auf keinen Fall (wie ich es zu tun pflege) vor oder während des Lesens auf das Ende schielen!
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Format: Taschenbuch
Gestern Nachmittag habe ich das Buch bekommen und es in einem Zug ausgelesen.
Ein Buch, von einem sehr jungen Autor, der hirmit einen, meiner Meinung, wesentlichen Beitrag zur Literaturgeschichte geliefert hat.
Die Story besticht durch die Einfachheit, die Realitätsnähe. Immer wieder kommt es zu Überraschungen in der Handlung und der Schluss ist ganz und gar perfekt, wie ich befinde. Ein Buch, das Jugendliche lesen sollten.
Natürlich, besagte Wörter sind zu lesen, sind sie aber doch Jugendsprache und werden im normalen, realen Leben häufig in den Mund genommen, eben deshalb musste Benjamin Lebert diese Wörter hineinpacken.
Überhaupt die Idee ein ganzes Buch nur über eine Zugfahrt zu machen befinde ich als genial. Mir war nie langweilig beim lesen und ich wollte es getrost nicht beiseite legen. Der überraschende Schluss hat mich zum Nachdenken angeregt, auch war ich die letzten Seiten sehr gespannt, was noch kommen würde.
Ich möchte noch kurz erläutern, warum ich 4 Sterne gebe. Einen weniger als möglich, deshalb, weil es ein sehr "dünnes" Buch ist, was natürlich nur so sein kann, aber man hätte eine große Geschichte daraus machen können.
Warten wir ab, was wir von diesen Autor noch alles hören!
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Format: Taschenbuch
Ich fing an... und konnte nicht mehr aufhören! Auch wenn sich Lebert, naja sagen wir mal "sehr direkt" ausdrückt, würde ich doch nie sagen, dass er sich der Gossensprache bedient. Zumal wohl wirklich ein großteil der "jungen Erwachsenen" diese Ausdrucksweise an sich hat. Damit hätte er vielleicht ein wenig sparsamer umgehen können.
Das Buch ist in zwei seperate Geschichten aufgeteilt. Während die erste Geschichte sich entwickelt und zuspitzt wird die zweite immer (nahezu unbemerkt) hineingeworfen. Quasi wie einzelne Bilder in einem Filmstreifen, die eingeblendet werde, nur für den Bruchteil einer Sekunde erscheinen und dann im Unterbewusstsein verarbeitet werden. Auf einmal ist die erste Geschichte abgebrochen bzw. zu Ende und die zweite hat keinen Platz mehr sich hinter dieser zu verstecken. Somit muss auch diese ihren Weg gehen.
Sehr schön ist die Stimmung auch durch "Umgebungs-Bilder" beschrieben.
Es ist zwar nicht sehr viel Lesestoff (man braucht sich also nicht vor langweiliger Masse fürchten) aber trotzdem jedem zu Empfehlen.
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Von Ein Kunde am 22. August 2003
Format: Taschenbuch
Benjamin Lebert besteht darauf, unglücklich und ohne Anschluss zu sein. Interviews im SPIEGEL, in der 'Weltwoche' und diversen anderen Magazinen erzählen zu achtzig Prozent vom Leiden des Autors an der Welt. Darüber will ich mich nicht mokieren. Was mich aber stört: Statt des Werkes wird der Autor diskutiert, anstelle einer literarischen Kritik wird z. B. Leberts Behinderung thematisiert.
Dieser von den Medien gross aufgezogene Autoren-Kult verhindert aber eine kritische Auseinandersetzung mit dem zweiten, dem neuen Buch. Und dieses ist meiner Meinung nach sehr viel schwächer als "Crazy". Die Begegnung im Nachtzug ist keine überraschende Rahmenhandlung, die Figuren sind nicht eben plastisch gezeichnet, und ob all des Seelenschmerzes geht die Frage nach den Hintergründen vollends vergessen. Ja, es gibt den dicken Jens, ja, es gibt die magersüchtigen Mädels, aber das Ganze wirkt diffus, leblos, wie mit der Schere aus MAX ausgeschnitten und zusammengepappt. Vom "atemlos zum Schluss hinlaufenden Spannungsbogen", den die Feuilletonisten zu erkennen vermochen, habe ich nichts bemerkt, im Gegenteil; ich war froh, als das Buch endlich zu Ende war. Tipp: Den Raben schnell vergessen und dafür "Crazy" in guter Erinnerung behalten.
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