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am 16. Mai 2016
Ich habe das Gerät seit 12/2014 und war mit der Nutzung sehr zufrieden, da es allen meinen Forderungen genügte.

Nun das Problem: Die Ladebuchse ist ausgeleiert, d.h., der Ladevorgang wird nicht mehr durchgeführt. Hab das ganze Teil nochmal mit einem Gummiband ausgetrickst, damit genug Akkuladung zur Datenrettung da war. Von einem Bekannten habe ich den gleichen Fehler gehört, auch dort war das Gerät nicht mehr nutzbar.
Schicke es jetzt zurück, da noch Garantiezeit ist und bekomme das Geld zurück. Bin mir nicht klar, ob ichs nochmal versuche.
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am 25. Juni 2014
In der 200-400€ Klasse gibt es viel Auswahl zwischen verschiedenen 8 Zoll Tablets.
Keines davon ist absolut das beste, das Asus VivoTab 8 aber nimmt defintiv eine Sonderrolle ein.

Es ist für künstlerische & gestalterische Nutzung dank des vollwertigen und drucksensitivem Wacom-Digitizers
den Mitbewerbern in der Hinsicht völlig überlegen.

Man kann neben dem mitgelieferten sehr dünnen Stylus auch andere Wacom-Stifte verwenden, oder auch die
des Surface Pro 1 & 2. Wenn man dickere & längere Stifte bevorzugt sollte man die 20-45€ ausgeben.

Der mitgelieferte Stylus ist gut, und hat einen eigenen Einschub im Gerät.

Wer noch keine Erfahrung mit Wacom-Digitizern hat, bspw. von Grafiktablets, sollte beachten das systembedingt
die induktive Technik,welche wacom nutzt, einerseits batterielose leichte Stifte erlaubt, und hyperakkurat Druck und
Position abbildet, aber systembedingt an den äußersten 5mm zu den Rändern präzision verliert.
Zum Zeichnen nicht störend, da überwiegen die Vorteile wie Auswahl an Stiften, batterlielos, leicht, sehr feine
Druckmessungen. Wer den Stylus hingegen vor allem als Mausersatz nutzt, muss in den äußersten Ecken
bspw. beim Schließen-symbol eines fensters sehr sehr genau drücken.
Wenn weniger zeichnen, malen und illustrieren im Vordergrund stehen, sind die N-Trig Stifte (bspw. beim surface
pro 3, vaio tap 11) auch im Randbereich immer akkurat, diese allerdings haben weniger feine Druckabstufung
(256 anstelle 1024 Stufen), weniger bis keine Stiftauswahl, brauchen eine Batterie und sind schwerer, da sie
nicht wie Wacom auf Induktionsbasis arbeiten.

Die Wacom-Treiber sind inzwischen sehr ordentlich. Die high-end wacom grafiktablets haben noch etwas mehr
Funktionen wie Neigung, Hotkeyspots etc - aber die relevanten Anwendungen wie Adobe Photoshop, Corel Painter,
Manga Studio, Artrage usw laufen wunderbar mit Druckstärkenunterstützung.

Hier kann man mal sehen, wie gut das VivoTab sich als Zeichenblock schlägt:
youtube.com/watch?v=Sh55guT9bZo
oder hier, im Zeitraffer, für anspruchsvolle Illustration
youtube.com/watch?v=LUamQBAvJRE
Zum Gerät selber

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Display
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Ordentliche Auflösung, 1280*800, wie die meisten Mitbewerber in der Klasse.
Wer 1920*1080 FullHd will, muss in der 8 Zoll Klasse zum Lenovo Thinkpad 8 greifen,
das jedoch keinen Stift hat. 1280*800 reichen bei der Größe aber gut aus.
Das Display ist hell und spiegelnd.
Die Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität ist gut.
Auch stark gedimmt bleiben die Farben gut.
Ordentlich starker Kontrast, gleichmässig ausgeleuchtet, schwarz gut dunkel.
Das Display hat keine fettabweisende Schicht. Fingerabdrücke etc bleiben zurück.
Wenn man eine bessere Fettabweisung und eine entspiegelung will, sollte man unbedingt
eine matte Schutzfolie erwerben, diese kosten typisch 2-3 euro das Stück.
Hier finden sich einige Anbieter

amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=vivo+tab+8+schutzfolie+matt&rh=i%3Aaps%2Ck%3Avivo+tab+8+schutzfolie+matt

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Ton
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Das Gerät hat 2 ordentliche Lautsprecher, oben und unten, Stereo also im Querformat zum Filmeschauen.
Kaum bis kein Bass/Tiefbass, ordentlich laut.
Mittels des Audioausgang oder per bluetooth an Hifi/Lautsprecher/Kopfhörer angeschlossen sehr gut.
Das Mikrophon ist gut, für professionelle Nutzung als mobiler Audiorekorder bietet sich ggf. ein hochwertiges USB/Bluetooth-Gerät an.

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sd-card
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Das Gerät unterstützt SD-cards, auch große 64er und 128er.
Angebunden ist der SD-Cardreader per USB2, das Tempo ist also bei rund 25 Mbyte/sek, auch
wenn die Karte mehr liefern würde.
Bei der 32GB variante ist eine sd-card mit der Windows recovery dabei, frecherweise bei der 64GB variante nicht.
Die 64er version hat die recoverydaten auf der ssd. Schon frech das da bei der teureren Version gespart wird ;)

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Akku
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Bei normaler Nutzung hält das Akku einen ganzen Arbeitstag durch, 6, 7-8 Stunden kann man rausholen.
Wenn man bei voller Helligkeit, voller Lautstärke vollast abfordert (bspw. spiele) und alle verbraucher wie
wlan, gps, bluetooth an sind, kann man das akku aber auch in 4 Stunden leerquälen.
Das Gerät läßt sich per USB laden, Asus liefert ein 2 Ampere starkes USB-ladegerät mit, das USB Kabel
dazu ist reichlich kurz. Wenn man schwächere USB-ladequellen nutzt, bspw. einen 1A USB port eines
Computers dauert das laden dann lange, am Netzteil geht es ordentlich flink (~2-3h).
Das Gerät bietet eine Ladeleuchtdiode - diese ist allerdings so dunkel und klein, das sie mir erst nach einer Woche auffiel ;)

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ssd
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Die interne SSD liefert um die 140 Mbyte/sekunde lesend, 40 schreibend.
Für Tabletmasstäbe ala ipad / android rasend schnell, für PC nur durchschnitt.

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cpu, ram & grafik
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Die neuen baytrail atom cpus wie im vivotab sind ordentlich schnell, in etwa das niveau eines
älteren core 2 prozessors. Typisch taktet der Prozessor bei 1,86 Ghz. Auf seine 1,33 Ghz standardtakt
drosselt er so gut wie nie zurück, selbst wenn längere Zeit alle 4 Kerne voll ausgelastet sind.
Das reicht gut für Photoshop & co, HD-Filme (auch in 1080p und via flash und youtube etc).
Für aktuelle High-end Spiele ist die CPU & Grafik nicht ausgelegt. Klassiker wie world of warcraft, starcraft,
half-life II oder aktuelle touchspiele wie hearthstone laufen gut.
Selbst 3D Animationssysteme wie Blender sind ordentlich einsetzbar, allerdings sollte man logischerweise
jetzt nicht erwarten, gigantische Szenen bearbeiten zu können.
Asus liefert nur 32bit windows und 2 GB Ram. Das reicht für nahezu alles aus, allerdings sollte man nicht
massiv multitasking mit großen Projekten in Programmen wie Photoshop, Premiere etc gleichzeitig betreiben
wollen. Aber bspw. im Hintergrund einen Export laufen zu lassen, und vorne in Office zu schreiben oder im
Web zu surfen geh problemlos. Für Videoschnitt muss man auf 32 bit versionen zurückgreifen (bspw
Lightworks oder Premiere Pro CS 4, Avid 5).

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Kameras
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Das Gerät hat 2 Kameras. Die vordere ist für Webchat und ähnliche Zwecke ausreichend, für Scan & Photo mässig.
Die hintere 5MP Kamera hingegen liefert solide Ergebnisse, wie ein hochwertiges Smartphone.
Sehr praktisch in Kombination mit dem Stift: Motiv abfotografieren und ab damit in die Bildbearbeitung und Retousche.
Bei Dunkelheit rauscht die Kamera schnell, bei Tageslicht ist es gut, bei Dämmerung noch ok.
Videoseitig kann das Gerät 1080p und 720p, 4:3 und 16:9, 50P und 60P, aber kein 24/25P.

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Anschlüsse, draht wie drahtlos
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Das Gerät hat USB2 (leider kein usb3, wie das thinkpad 8), sd-card, analog 3,5 mm klinke audio.
Also nur das nötige. Ein HDMI oder displayport wären hilfreich, um externe Monitore anzusteuern.
Mangels dessen braucht man für externe Monitore per Kabel eine US Dockingstation wie bspw diese

amazon.de/Docking-Station-Notebook-Ultrabook-Aufl%C3%B6sung/dp/B001ILFBZY/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1403722593&sr=8-2&keywords=usb+docking+station

Alternativ beherrscht das Gerät miracast und dnla, um externe Monitore drahtlos anzusteuern.
Das ist klasse um Filme anzusehen, oder für casual games, oder für Präsentation, allerdings zum arbeiten
hat das den nachteil, das man ca 0,1 sekunden verzögerung hat.
Hier gut zu sehen

youtube.com/watch?v=zrPMAEosnGo

Wlan unterstützt das Vivotab erfreulicherweise sowohl im oft überlaufenen 2,4 Ghz und auch im 5 Ghz Band, nach
802.11abgn bis 150 Mbit . 802.11ac wird nicht unterstützt. Der Empfang ist ordentlich und stabil, aber nicht herrausragend.
Verwendet wird ein Broadcom-Chip.

Bluetooth ist aktuell in der Version 4 und funktioniert zuverlässig mit Maus & Tastatur.

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Verarbeitung & tasten
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Das gerät ist solide gebaut, man kann stark drücken und LCD Bildschirm usw bleiben unbeeindruckt.
Es ist verwindungssteiff und wirkt massiv, obgleich es leicht ist. Die Materialien sind hinten gummierter
Kunstoff, das liegt gut in der Hand, die Ränder vorne hochglanz Glas über schwarzem Kunststoff, das zieht
wie das Display selber Fingerabdrücke an.

Die Tasten an/aus, windows, laut/leiser sind nicht leichtgängig und sitzen an den Seiten.
Ein zweischneidiges Schwert: Zum zeichnen ist es prima, das man nicht aus versehen auf die Tasten kommt,
aber grade für die windows taste muss man dann wenn man nicht zeichnet, umgreifen.
Druckpunkt haben die Tasten, allerdings nicht sehr deutlich.

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Zubehör
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Das Vivotab 8 verkauft sich offenbar nicht schlecht - es gibt inzwischen eine Auswahl an speziell gefertigten
und guten Schutzhüllen & Transporttaschen, bspw von KAMOR und von Supremery. Manche Anbieter (wie IVSO)
ignorieren jedoch, das das vivotab 8 einen induktiven Stift hat, und verbauen zu starke magnete, die den stift stören.

Wenn jemand noch keine Erfahrung mit Grafiktablets hat, wird er die ersten Wochen mit dem Stift toll zeichnen - aber
als Mausersatz wird er anfänglich hadern. Solche Nutzer sollten, wenn sie viel "klassisch" mit dem windows desktop
arbeiten definitiv eine günstige bluetoothmaus für die Einlernphase haben, das kostet 9-10 euro.
amazon.de/TeckNet%C2%AE-Bluetooth-Justierbare-15-Monate-Batterielaufzeit/dp/B00DEF5IW8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1403725307&sr=8-1&keywords=tecknet+bluetooth

Wer viel schreibt wird eine Tastatur haben wollen, auch da gibt es viel Auswahl. Ein gut zum Format des Vivotab 8
passendes Model, 24 cm breit (das vivotab 8 ist knapp über 22) zuverlässig mit gutem druckpunkt und ebenfalls
mit bluetooth ist für 20€ diese hier

amazon.de/CSL-Bluetooth-Aluminium-Geh%C3%A4use-Deutsches-Tastatur-Layout/dp/B00F52MUQ0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1403725566&sr=8-1&keywords=csl+keyboard

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Gewicht
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Das Gerät ist leicht - 380 gramm für einen vollwertigen quadcore PC mit HD display, stereo lautsprechern, 2 kameras und einem langlaufenden Akku ist klasse.

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Lautstärke & Hitze
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Das Gerät ist komplett laut- und lüfterlos. Auch unter stundenlanger Vollast wurde es nie heiss, sondern maximal handwarm.

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Sensoren & Sonderfunktionen
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Das Vivotab 8 hat -vorbildlich- einen guten GPS Sensor (Broadcomm GNSS 4752), das fehlt vielen auch teureren Geräten.
Der Lagesensor funktioniert sehr gut, zuverlässig und schnell.
Ein automatischer Lich&helligkeitssensor ist ebenfalls vorhanden, funktioniert ordentlich, wurde aber von mir deaktiviert.
NFC ist nicht verbaut, auch kein IR-Sender um das Vivotab als Fernbedienung zu nutzen.

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Mitgelieferte Software
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Eine volle Microsoft Office H&S 2013 Lizenz, windows 8.
Eine etwas bessere Kamerasoftware, ein paar Multimediaprogramme, ein paar Asus-spezifische Update-softwares und ein kostenloser Zugang zu einem Cloud-speicherdienst von Asus mit satt Speicher. Kein bis kaum überflüssiger Schnickschnack.

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Fazit
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Das Vivotab 8 ist ein ganz besonderes Tablet.
Wer "nur" ein Tablet zum surfen will ist mit günstigeren Tablets gut bedient.
Wer das Tablet als Ultrabookersatz nutzen will, sollte ein Geräte mit HDMI und/oder USB 3 wählen.
Wer das beste Display der Windows 8 Zoll Tablets will, sollte eher das thinkpad 8 avisieren.

Allerdings:
Wer gestalterisch und kreativ arbeitet, technisch zeichnet, illustriert, malt, der findet hier ein einzigartiges Gerät.
So leicht, günstig und ausreichend leistungsfähig gibt es nichts vergleichbares.

Als ultrakompater Zeichenblock (Leinwand?), als hypermobiles Video & Effektsystem, als immer-dabei-layoutstation ist das Vivotab 8 schlicht ohnegleichen.

Die fehlenden Schnittstellen (kein Video out, nur Usb bzw Miracast), die 50€ Aufpreis gegenüber
den stiftlosen (oder mit schlechten Stiften, liebes Dell Venue 8) Mitbewerbern, der nur ausreichende, etwas magere
Lieferumfang, der Verzicht auf USB3 sowohl als Interface wie bei der sd-card, die klassentypischen 2 GB ram lassen
sich leicht verschmerzen, da man ein vergleichbares wacom-tablet (ohne pc) so schlicht nicht kaufen kann.
Die echten Mitbewerber mit stift (wie surface pro 1/2/3, vaio tap 11) sind alle 10, 11,6, 12 zoll gross, schwerer, nicht
lautlos (und kosten mindestens das doppelte), tolle geräte, aber eben nicht so ultramobil, leicht & lautlos.

Insofern hätte das Vivotab 8 als Tablet "nur" 4 Sterne verdient. Als die kompakteste, leichteste und kostengünstigste
professionell nutzbare Grafikstation überhaupt am Markt jedoch: 5 Sterne.

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ps & tips für einsteiger
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Wer noch nicht mit Grafiktablets a la wacom gearbeitet hat, und vor allem den desktop bereich von windows nutzen will,
sollte anfangs eine Maus in Reichweite haben.
Wacom-Stifte sind ultrapräzise - wer millimetergenau mit denen arbeitet, macht routiniert einen doppelklick.
Wer noch nicht geübt ist, wird daran anfangs hadern.

Wer zeichnen und illustrieren will bzw kann, aber keine tausende Euros ausgeben will bzw kann hat Glück.
Das Vivotab funktioniert prima mit der kostenlosen (und extrem leistungsfähigen) open-source
Zeichensoftware "KRITA".

krita.org/index.php

Erstaunlicherweise liefert Microsoft zudem eine ebenfalls sehr leistungsfähige + professionelle Zeichensoftware
völlig kostenlos: "Fresh Paint".
In diesem Video kann man gut sehen, wie gut das mit wacom-stiften harmoniert:
youtube.com/watch?v=ron8-YFLtkc

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2015 - Ergänzungen nach rund einem Jahr
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Das Vivotab läuft nahezu täglich stundenlang - für mich nicht mehr wegzudenken. Inzwischen gibt es mehr und mehr Windows-Tablets mit Stift, die Sonderrolle voller Wacom und kompakt bleibt jedoch Asus-exklusiv, die anderen kompakten Tablets verwenden weiterhin nur schwächere und billigere Digitizer, bspw. Synaptics, und auch Wacom bringt eine schwächere, billigere Technologie (mit batterie, bspw im toshiba write) zusätzlich in den Markt. Die hier ebenfalls vorhandenen Android- und ipad-Tablets werden kaum mehr genutzt, die Vorteile für produktives und gestalterisches Arbeiten auf Tablets mit voller Software und Wacom bzw N-trig digitizer wie dem Vivotab sind einfach zu gross. Ein Standfuss (wie bspw beim surface pro, vaiotap 11, yoga 2) ist oft praktisch, daher habe ich eine Schutzhülle mit Standfuss dazugekauft (ca. 15€).
77 Kommentare| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2014
Ich habe das Gerät seit Ende Januar 2014. Leider sind einige Details nicht ideal.

- Das Display macht nicht den besten Eindruck. Die Auflösung ist auch nicht ideal, aber brauchbar.

- Das Glas wirkt rau und wirklich billig. Es zieht jede Art von Fett und Dreck an und lässt sich eigentlich nur mit Fensterputzmittel ordentlich reinigen.

- Der Akku hält nur 5 bis 6 Stunden.

- Der viel gepriesene Wacom-Digitizer ist nützlich, aber nicht sehr präzise und lässt sich im Moment nicht kalibrieren. Vor allem an den Rändern macht er, was er will. Dass er etwas dünn ist und die Taste nur schwer zu finden ist, kann man verschmerzen. Sonst würde er wohl nicht in das Gehäuse passen.

- 2 GB Ram sind nicht optimal, aber man kann damit gut arbeiten. Verzögerungen merkt man eher auf dem Desktop als in den Metro-Apps.

- Es hat GPS, was vor allem mit den gerade erschienenen HERE Maps sehr sinnvoll ist. Allerdings kann der Sensor nicht von älteren Navigations-Programmen, die einen GPS-Empfänger am (virtuellen) Com-Port erwarten, verwendet werden. Dafür wäre ein zusätzlicher Treiber ( Centrafuse Localizer) erforderlich.

- Die Tasten am Rand haben zwar einen Druckpunkt, sind jedoch schwergängig. Sie lassen sich kaum drücken, wenn man das Tablet in derselben Hand hält. Ein kurzer Druck auf die On-Taste wird manchmal als langer Druck interpretiert. Das Tablet fragt dann, ob man es runterfahren möchte.

Trotzdem ist das Gerät gegenwärtige das geringste Übel aller verfügbaren Produkte:

* Man braucht einfach hin und wieder einen Stift als Mausersatz. Es gibt einige Programme und Webseiten, die sich nur mit der Maus bedienen lassen. Hier leistet ein immer verfügbarer Stift, den man nicht verlieren kann, wirklich gute Dienste. Die Alternative wäre ein Dell Venue Pro, dessen Stift noch schlechter sein soll, oder ein Surface Pro oder ein Vaio Tap, die jedoch mindestens das Doppelte kosten, ohne den doppelten Nutzen zu bieten.

* GPS war mir bei einem 8-Zoll-Gerät wichtig. Das kann man heutzutage wohl von einem Tablet erwarten. Bei den meisten Windows-Tablets wird daran leider gespart.

* Mehr als 2 GB Ram gibt es in dieser Geräteklasse leider im Moment nicht. Die Alternativen mit 4 GB Ram haben wiederum keinen Stift oder sind deutlich schwerer oder deutlich teurer.

Meine Empfehlung: Wer nicht dringend ein Windows-Tablet braucht, sollte noch ein paar Monate abwarten. Vielleicht gibt es ja dann das ideale Gerät mit Stift, GPS, 4 GB Ram, ordentlicher Akkulaufzeit und ordentlich beschichtetem Display. Asus ist auf jeden Fall nah dran und müsste deutlich weniger optimieren als andere Hersteller.
review image
33 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2014
Das Asus Vivo Tab 8 ist mir vor dem Kauf als eine preislich aktzeptable alternative zu professionellen Graphiktablets wie etwa das Companion von Wacom empfohlen worden.

In seiner Preisklasse ist (oder wa es zumindest im März als ich das Gerät gekauft habe) das Vivo Tab von Ausstattung und Leistung der Hardware her wirklich Spitzenklasse. Photoshop bis Version 5.1 läuft ohne Hänger und dank dem downloadbaren Wacom Treiber für Tablet PC's lassen sich mit dem Stift verschiedene Druckstufen simulieren. Das Zeichnen auf diesem Gerät macht einfach Spaß auch wenn die Stifterkennung am Rand manchmal etwas krakelig ist.
... Das heißt zumindest solange es funktioniert.
Klar für den Preis kann man keine Wunder erwarten aber was mittlerweile an meinem Gerät für Fehlern aufgetreten sind ist wirklich absurd.
Angefangen hat es damit, dass der integrierte Stift bei der Nutzung die Glasoberfläche des Diplays zerkratzt hat. Eine Schutzfolie wurde ebenfalls zerschnitten bis ich auf einen Wacom Pen umgestiegen bin. Danach funktionierte alles erstmal für ein bis zwei Monate ohne Probleme.
Bis die Stiftfunktion immer öfter ausfiel und schließlich überhaupt nicht mehr angesprungen ist. Versuche das Problem über eine Neuinstallation der Treiber zu lösen halfen nur kurzfristig, schließlich brachte auch die komplette Neuinstallation des Geräts nichts mehr. Also Anfrage an Asus und zur Reparatur eingesandt. Das ging auch relativ schnell und sehr kompetent zustatten.
Allerdings tratt der Fehler nach einigen Tagen schon wieder auf und auf dem Tablet war plötzlich eine nicht registrierte Version von Windows 8.1 für die ich keinen Registerschlüssel hatte, weshalb sich das Tablet nur eingeschränkt nutzen ließ. Ein anderer Fehler bestand darin, dass das SD Card Laufwerk plötzlich die Karte nicht mehr erkannte, man muss sie dann ein paar mal ein und ausschieben damit es wieder klappt.Letztendlich gab die Stifterkennung dann wieder gänzlich den Geist auf (Wacom Device Fehler 10).
Aktuell habe ich eine neue Reparaturanfrage stellt und hoffe dass es diesmal klappt dem Gerät seine Macken auszutreiben oder das sich Asus dazu herablässt ein Ersatzgerät zu stellen, da ich das Tablet für mein Studium benötige..

Diese Fehlervielfalt scheint allerdings nur bei manchen Geräten aufzutreten. Es ist also reines Glück ob man eine dieser wandelnden Zeitbomben erwischt oder nicht.
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am 6. Februar 2014
-->Update 2 nach 2 Monaten:
1. Es gibt endlich einen Wacom-Treiber ([...]), der die Druckstufen aktiviert und - für mich viel wichtiger - ein Radialmenü für den Stift-Button mitbringt, auf das man einige beliebige Funktionen oder Tastendrücke packen kann. Die Kalibrierung funktioniert auch, bringt aber höchstens eine marginale Verbesserung.
2. Das Display hat an zwei Rändern und vor allem in einer Ecke sehr deutliche gelbe Flecken gekriegt. Wenn ich in Deutschland wäre, würde ich es als defekt zurückschicken. 1 Stern Abzug.

-->Update nach den ersten Reisewochen: geringe Größe/Gewicht sind super zum Herumtragen im Rucksack (Displayschutzfolie + Buff-Halstuch reichen völlig als Schutz), aber insbesondere das Tippen ist für mich als 10-Finger-Schreiber und Alles-mit-der-Tastatur-Macher sehr nervig und störend. Sobald man die Voll-Tastatur einblendet, ist vom Bildschirm im Querformat nicht einmal die Hälfte übrig, im Hochformat ist die Tastatur nur noch im Schneckentempo bedienbar. Shortcuts sind mühselig zu erreichen oder gar nicht (z.B. mangels Pos1-/Ende-Taste auf der onscreen-Tastatur). Treiberupdates zur Kalibrierung gibt es immer noch nicht, der einzelne Micro-USB-Port ist zum Datenaustausch nervtötend, manche Menüpunkte wirklich nur mit dem Stift erreichbar. Die unten genannten Positivpunkte bleiben aber natürlich bestehen, und insbesondere das Display begeistert mich nach wie vor in Sachen Helligkeit und Brillianz.
Kurzum: Ich überlege, in Singapur auf 10 oder 11 Zoll mit 2 USB-Ports und voller (Bluetooth-)Tastatur umzusteigen. Trotzdem ist das Vivotab 8 in meinen Augen das beste aktuelle Windows-Tablet in der Preisklasse und für viele Anwendungsszenarien bestens geeignet. Viele Grüße aus Thailand bei über 40° :)<--/Update>

Ich habe mir das VivoTab statt Lenovo Miix oder Dell Venue hauptsächlich wegen des Wacom Stylus ausgesucht. Und ich würde sagen: Es ist ein (guter) Kompromiss.
Zuerst zum Sinn oder Unsinn eines kleinen Windows-Tablets: Es soll mir auf einer Rucksackreise dienen (Routen planen, Fotos verwalten und bearbeiten, Reiseberichte schreiben, lesen,...). Für die Reise muss es natürlich möglichst klein und leicht sein. Und weil ich auf ein vollwertiges MS Office, Photoshop, meine Sprachlernsoftware usw. nicht verzichten mag, musste es Windows sein.

So, jetzt aber konkret zum VivoTab:
- Zuerst ein großes Pro, das ich bisher noch nirgends gelistet gesehen habe: Es gibt 1 Jahr lang "unbegrenzten" Speicher in der Asus-Cloud (Dropbox-Klon). Zwar kam bei mir die Meldung, dass "1000 Gigabyte" freigeschaltet wurden, aber an Speicherplatz steht trotzdem "unbeschränkt". Ich habe die Geschwindigkeit der Cloud noch nicht ausführlich testen können, aber allzu langsam scheint sie nicht zu sein. [update: im Upload schwankte es bei mir je nach Tageszeit zwischen 80 und 500 kbyte/s in Deutschland auf einer Universitätsleitung]
- Dass das Tablet den Windows-Button physisch an der Seite (statt oben drauf) hat, finde ich sehr angenehm.
- Der Stift sitzt richtig fest im Gehäuse und fällt definitiv nicht beim Transport raus. (Aber ja, er ist wirklich dünn und auch nicht sonderlich stabil. Andere Wacom-Stifte funktionieren problemlos.)
- Die automatische Helligkeitsregelung finde ich angenehm. Das Display ist hell genug um drinnen auch bei Sonnenschein die Spiegelungen zu überdecken, draußen bei Sonnenschein ist das Display aber zu dunkel. [Update: in den etwas dunstigen Großstädten Thailands ist das display auch im Halbschatten noch hervorragend!]
- Der Touchscreen hat keine (funktionierende) Anti-Fett-Beschichtung, das Tablet verschmiert deutlich mehr als meine anderen Touchgeräte und lässt sich auch deutlich schlechter reinigen (eigentlich nur mit Wasser+Spüli richtig). Ich werde mir eine leicht angerauhte Schutzfolie kaufen.
- Bei mir sind alle Buttons zwar schwergängig, haben aber einen spürbaren Druckpunkt. Nicht toll, aber auch nicht schlimm. Da gibt's wohl eine Serienstreuung (bisher hab ich aber nur bei den 32GB-Versionen Negatives über die Buttons gehört).
- Bei der 64GB-Version sind die Recovery-Daten auf dem internen Speicher abgelegt (insg. grob 9 GB), sodass die Windowspartition von vornherein nur 48GB hat. Eine extra Speicherkarte wird (anders als bei der 32GB-Version) nicht mitgeliefert.
- Für mich überraschend: Es gibt deutliche Wartezeiten im Desktopmodus. Und zwar manchmal schon beim Öffnen eines Kontextmenüs. Die Geschwindigkeit ist natürlich längst nicht so lahm wie bei alten Atom-Netbooks, aber bei Programmstarts muss man schonmal 3-5 Sekunden warten. Wie gesagt: im Desktopmodus; die Metro-Oberfläche ist schnell und flüssig. [Update: wenn man mehrere Programme offen hat - z.b. firefox, word, adobe reader -, steigt auch die Wartezeit beim Laden von Metroapps deurlich.]
- Der interne Speicher ist ziemlich lahm: Bei sehr großen Dateien ca. 20 MB/s schreibend und 45MB/s lesend, schon bei mp3-/Foto-Größe nimmt das beim Schreiben deutlich ab, und viele kleine Dateien (z.B. Programminstallationen) sind eine Qual. Andere Tablets sind wenigstens ein bisschen schneller, aber diese niedrigen Geschwindigkeiten von Tablets sind insgesamt überhaupt nicht zeitgemäß.
- Eine eigentlich deutlich schnellere UHS-I microSD-Karte wird bei h2testw mit 13,5MB/s beschrieben und mit 18MB/s gelesen.
- Über einen OTG-USB-Adapter (liegt NICHT bei! Eine kleine Frechheit...) funktionieren meine kleine 2TB-Festplatte und mein auch nicht gerade stromsparender USB3-Stick zuverlässig und mit grob 30MB/s.
- Die Finger-Kalibrierung ist bei mir ab Werk sehr gut, die Stiftkalibrierung aber insbesondere im Querformat nicht besonders, und sie lässt sich mit Bordmitteln - wie üblich - auch nicht weiter verbessern. 1-3mm an den Rändern klingt wenig, bei den winzigen Schaltflächen im Desktopmodus ist das aber nah an "unbenutzbar" zum Antippen von dortigen Buttons & Co. Ich habe eine ruhige Hand mit schlanken Fingern und treffe auch mit der Hand Listeneinträge usw. somit zu ~90% beim ersten Mal. Die meisten Leute (inkl. mir) werden die Bedienung im Desktopmodus ohne externe Tastatur/Maus trotzdem mehr oder wenig nervig finden. [Auch ich finde die Touch-Bedienung zunehmend nercig, weil ich doch hauptsächlich im Desktopmodus bleibe.]
- Der aktuelle Wacom-Treiber von der Wacom-Homepage (Version 712-9) lässt sich zwar anstandslos installieren, allerdings ist die voreingestellte Kalibrierung dann deutlich schlechter, und der Wacom-Kalibrierdialog (der den Windows-Dialog ersetzt) funktioniert gar nicht, erkennt die Stifteingabe schlicht nicht. Ich bin gespannt, ob/wann Asus wie versprochen nachliefert, auch damit die Druckstufen des Stifts (besser?) funktionieren. Die deutsche Asus-Website kennt das Tablet noch gar nicht, auf der britischen gibt es bisher keine neueren Treiber als die Vorinstallierten.
- Das mitgelieferte Netzteil liefert maximal 2A (10 Watt). Diese 2A zieht das Tablet auch über eine relativ lange Akkuladespanne und wird erst bei fast vollem Akku langsamer beim Laden. Allerdings - Vorsicht bei Reiseakkus - zieht es auch voll geladen im Standby 1-1,5W aus der Steckdose, was ich völlig unverständlich finde. Reiseakkus sind (über Nacht) dann schnell leer, wenn man nicht aufpasst. An einem stärkeren Netzteil zieht das Tablet nicht mehr Strom (lädt also auch nicht schneller).
- Asus müllt das Tablet so gut wie gar nicht mit eigener Software zu. Ein paar Apps für Webcam & Co. sind vorinstalliert, das war's.
[Update: Von der Touch-Bedienung in Word 2013 bin ich derbe enttäuscht: Der Cursor geht immer nur an den Anfang oder ans Ende eines Wortes, auch wenn man mitten rein tippt; Die Autokorrektur "korrigiert" auch viele völlig korrekte Wörter (sogar solche, die im Word-eigenen Wöeterbuch sind)... wenn man einen fremdsprachigen Text schreibt (und die Sprache des Getippten auch korrekt verändert ist) wird JEDES(!!) Wort, das man schreibt, automatisch in ein deutsches geändert, wenn man nicht bei jedem Wort einzeln die Escape-Taste drückt; komplexere (aber häufige) Tastenkombinationen gehen gar nicht (z.B. Strg+shift+F für fett), das Rechtsklick-Menü wird durch ein für Poweruser sinnfreies ersetzt,... Dieses ganze Verhalten ist offenbar nicht abschaltbar! Eine Katastrophe für Power-User!]

Unterm Strich trotz aller Kritik 4 Sterne (update2: 3 Sterne wg. gelber Flecken auf dem Display)?
Ja, denn wie schon andere vor mir gesagt haben: Der Preis ist (wie bei anderen 8" Windows-Tablets) für das Gebotene sehr niedrig, der Stift ein Alleinstellungsmerkmal. Und viele meiner Punkte sind nur deswegen kritisch, weil ich das Tablet für andere Zwecke nutzen will als wohl die meisten Menschen, nämlich als Not-Produktivsystem.
Ich warte trotzdem sehnsüchtig auf 4:3-Format, mehr RAM, separates USB 3, eine schnellere und größere "Festplatte", einen dedizierten Mini-Displayport und ein Produktiv-Windows mit besserer Größenskalierung. Man wird ja noch träumen dürfen.
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am 28. August 2017
Das Gerät ist sehr schlecht verarbeitet, quietscht und knackt beim Schreiben mit dem Stift. Es ist sehr oft hängen geblieben, obwohl keine aufwendingen Programme gelaufen sind. An der Seite ist die Genauigkeit des Stifts miserabel. Die Garantie von ASUS ist lediglich 1 JAHR. Nach 1,5 Jahren ist der Mini-USB-Anschluss innen abgebrochen !!!

Ich dachte immer ASUS wäre ein guter fairer Hersteller. Nun bin ich vom Gegenteil überzeugt worden. Nie wieder von dieser Marke gebrauch machen. Ein Kunde weniger wegen unterirdischer Qualität und schlechtem Service.
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am 26. Juni 2014
AKTUELLES AM ENDE

NACH KAUF: das ist nun mein 3tes Asus Tablet innerhalb 12 Monate. Ich war schon einen Tag glücklich, denn es ist für mich ein tolles Arbeitsgerät für Präsentationen und zur Überprüfung unserer Website-Entwicklungen. Die Recovery Partition ist gelöscht, so habe ich 56GB Speicher, es läuft W8.1Pro, da das unsere Unternehmensrichtlinien fordern.

Heute starb es 2mal den "sleep of death". Es ließ sich also nur durch einen hard reset wieder einschalten. Ich bin sowas von enttäuscht! Es kostet fast einen Tag Arbeit, ein neues Tablet fit für die Unternehmensumgebung zu machen. Natürlich habe ich das neueste Bios 210, neueste Wacom Treiber usw aufgespielt. Vorab, alle techn. Arbeiten, die ich hier beschreibe, sind imo für einen Laien vollkommen unzumutbar!

Und da ich damit ja offensichtlich nicht alleine bin, wundert es mich, dass es keinen einzigen inhaltlich interessanten Artikel dazu im Internet gibt. Natürlich nichts von Asus, die lassen den Kunden das Gerät zu Arvato (der Albtraum schlecht hin) schicken, wo es in den Auslieferungszustand versetzt wird und ohne weitere Fehlersuche und ohne jeglicher Fehlerangabe im Reperaturbericht zurück kommt. Das letzte Tablet hatten wir als Firma bei PC-King gekauft. Da hat es über 6 Monate gedauert, bis wir unser Geld wieder hatten.

NACHTRAG: nach langer Suche habe ich bei WPCentral einen Artikel gefunden, der vorschlägt, den Energiesparmodus des USB-Root Controllers abzuschalten. Das geht in der Gerätesteuerung. Dort gibt es unter dem Energieverwaltungstab eine Checkbox "Compter kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen". Das habe ich gestern abend noch getan und, oh Wunder, heute Morgen ließ sich das Tablet mit einem einfachen Tastendruck aufwecken.

So, nach weiteren fast 2 Tagen ist das Problem nicht wieder aufgetreten. Deshalb korrigiere ich meine Bewertung deutlich nach oben! Der "Work around" mit dem internen USB-Controller funktioniert ohne merkliche Akkubelastung.

20.08.2014 Lösungen:
2 Probleme konnte ich trotz intensiver "Forschung" nicht wirklich lösen:
a) den immer wieder autretenden "Deep sleep of death", der z.B. beim Wechsel von der Büroumgebung zu Kunden-WLans auftrat.
b) die extreme Akkuentlehrung im StandBy, die das Tablett über Nacht entleerte. Die Bordmittel zur Diagnose (powercfg) ließen sich wg. angeblicher Authorisierungsprobleme nicht nutzen

Was habe ich getan? Ich habe von W8.1Pro auf W8.1 zurück gewechselt. Und siehe da: ausnahmslos alles funktioniert einwandfrei. Um den Akku zu schonen, müssen allerdings per Bluetooth verbundene Geräte nach Benutzung getrennt werden. Ich habe eine kleine Tastatur, die ich über Nacht ausschalte.

Das fehlende Bitlocker zur Verschlüsselung der SD-Karte zum Schutz meiner Daten bei Diebstahl lässt sich mühelos "umgehen": man verschlüsselt die Karte zuerst in seinem PC (mit W8.1Pro) per Kennwort. Wenn sie dann im Tablet landet, muss man dieses nur einmal eingeben und die Karte kann sowohl entschlüsselt werden, als auch bei Entnahme wieder verschlüsselt.

Meine Recherchen im Netz ergeben, dass viele Probleme nur mit der deutschen, besser nicht amerikanischen Versionen von W8.1Pro auftritt.
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am 13. April 2014
Meine Freundin und ich besitzen bereits ein "Surface 2" um auf dem Sofa zu surfen.
Damit wir uns nicht ständig streiten, wer nun das Tablet nutzen darf, habe ich nach einem günstigen "Zweit-Tablet" gesucht.

Das Asus VivoTab 8 mit Stift fand ich sehr interessant und habe es gekauft, ohne es zu bereuen.

Bildschirm:
8'' ist eine gute Display-Größe für mich.
Auf der einen Seite ist das Gerät dadurch relativ klein, kompakt und leicht.
Auf der anderen Seite ist das Display noch groß genug, um die Web-Inhalte gut zu lesen.
(Ein 7'' Display finde ich persönlich zu klein).

Stift:
Super, dass ein Stift mit kleiner Spitze im Gerät bereits integriert ist. Es ist relativ einfach, ziehmlich präzsie damit zu schrieben / zu malen. Anders als mit den "üblichen" kapazitiven Stiften, mit großer "Halbkugel". Vergleichbar mit einem Galaxy-Note-Tablet.

Mir macht es einfach Spaß in One-Note handschriftliche Notizen zu schreiben oder kleine Skizzen zu erstellen. Auch das Hinzufügen von handschriftlichen Kommentaren in ein PDF oder in Power-Point-Folien ist super.
Der "rechte-Maus-Knopf" ist auch im Stift integriert, aber teilweise etwas schlecht zu erkennen.

Fazit:
Für den Preis (299 -> 32 GB-Variante) ist das Produkt sehr akttraktiv. Der Stift ist ein Highlight, ziehmlich gut, aber nicht perfekt.
Ich würde mich freue, wenn es in Zukunft weitere Modelle mit Stiftfunktionalität gibt. Somit kann man wesentlich kreativer sein als auf einem IPad. Es ist noch nicht alles 100% perfekt, das Produkt kann ich aber bereits heute gut im Alltag einsetzen. Ich würde das Produkt wieder kaufen, da ich kein besseres Produkt zu diesem Preis kenne.
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am 26. August 2015
Ich habe das Gerät bei Computeruniverse im April 2014 gekauft, weil es hier nicht kurzfristig lieferbar war.
Die Entscheidung zugunsten Asus und gegen die diversen 8 Zoll Windows Tablets traf ich zum großen Teil wg. des eingebauten Wacom Digitizers.

Über das Tablet an sich ist hier schon genug geschrieben worden, ich beschränke mich daher auf den Ausfall des Digitizers.

Nachdem ich es auf win10 aktualisiert hatte, funktionierte der Pen nicht mehr bzw. wurde vom Digitizer nicht mehr erkannt.

Der Service von Asus ist eine Armutserklärung, entweder man bekommt gar keine oder nicht umsetzbare Vorschläge.
Im Netz sind zahlreiche frustrierte berichte über genau diesen Fehler.
Es gibt auch Youtube Filme wie man in Selbsthilfe das "vermutlich" defekte Digitizer Kabel selbst austauschen soll.
Zwar ist das Gerät noch keine 2 Jahre alt, aber Garantie gibt es nur 12 Monate und die sind herum.

Für den Einsatz als Stiftbasiertes Tablet ist es jetzt für mich unbrauchbar. Die Reparaturkosten dürften in keinem Verhältnis zum Anschaffungspreis bzw. Zeitwert stehen.

Daher meine Empfehlung:
Wer das Asus wg. des Stift-Betriebes kaufen will, sollte die Finger davon lassen.
Und als normales win-Tablet gibt es attraktivere Alternativen am Markt. (Toshiba Encore etc.)
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am 11. November 2014
nach 5 jahren ipad bin ich froh ein handliches tablet dabei zu haben, auf dem ich die gleichen programme laufen lassen kann, wie auf meinem pc. ich produziere musik unterwegs (mit dem letzten logic für windows von 2002 und reaktor, guitar rig und battery) und schreibe viel mit dem stift. serien schauen mit untertiteldateien, zeitung lesen (gleich mit stift das kreuzwort ausfüllen), alles top! besonders gut finde ich, dass der usb-port (ich verwende den selben OTG-adapter wie beim galaxy note android handy) genug strom liefert, um auch eine große WD 2,5 zoll festplatte extern zu betreiben. das bluetooth wollte nicht so richtig mit meinem playstation-controller sprechen, da hab ich einen anderen bluetooth-dongle am usb angeschlossen, dann geht's. etwas ältere rennspiele laufen auf jeden fall flüssig.
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