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Vienna: Roman Taschenbuch – 11. September 2007

3.9 von 5 Sternen 35 Kundenrezensionen

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Für ihren ersten Roman hat sich die Journalistin Eva Menasse einen sehr vertrauten Stoff ausgesucht: die Geschichte ihrer eigenen Familie über drei Generationen hinweg. Dass Vienna auf so viel öffentliches Interesse stößt, liegt erst einmal daran, dass die Menasses, besonders in Österreich, einen Namen haben -- der Vater ein ehemaliger Fußballnationalspieler, der Bruder der renommierte Autor Robert Menasse. Andererseits erklärt sich der Erfolg dieses Debüts mit der Kurzweiligkeit dieses 400-Seiten-Romans: Mit dem berühmten Wiener Charme, der aber auch seine abgründigen Seiten hat, plaudert sich die Autorin durch die Zeiten, erzählt Geschichten und Anekdoten, die am Ende hinter der Familiengeschichte auch viel von der österreichischen und Wiener Geschichte des 20. Jahrhunderts erkennen lassen.

Wie einen ofenwarmen Apfelstrudel möchte man diesen Roman, bei dem Fakten und Fiktionen ineinander geknetet sind, am liebsten verschlingen. In seinen schwungvollsten Passagen fühlt man sich angesichts der Anekdoten und skurrilen Figuren an Friedrich Torbergs berühmte Tante Jolesch erinnert. Manchmal scheint der Roman aber auch etwas schwer zu tragen an den vielen Pointen und Nebenfiguren. Aber im Grunde genommen hatte die Autorin und Enkelin eines jüdischen Großvaters und einer katholischen Großmutter aus Mähren stilistisch wohl gar keine andere Wahl -- angesichts einer chaotisch-lauten, viel lachenden und lästernden Familientruppe, der beim Geschichtenerzählen die Pointe allemal wichtiger war als die Wahrheitstreue. Und so springt auch die Autorin munter zwischen den Zeitebenen, Figuren und Geschichten hin und her, am Ende ergibt sich aus den vielen Einzelstücken aber doch eine durchaus beeindruckende Familienchronik mit viel Zeitkolorit und erstaunlich wenig Schicksalsschwere.

Ist Eva Menasse eine aufmerksame Chronistin, die hier ihre journalistischen Fähigkeiten geschickt einsetzt, oder ist sie eine neue literarische Stimme, die es zu beachten gilt? Diese Frage wird erst ihr nächstes Werk beantworten können und müssen. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Pressestimmen

„Daß Eva Menasse ihr Handwerk beherrscht, spürt man in jedem Satz.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Schwer unterhaltsam, literarisch intelligent, historisch hochinteressant.“ (Die Zeit)

"Die wichtigste Frage bei jedem Buch: Kann man es weglegen? Die Antwort heißt: ‚Vienna' nicht." (Welt am Sonntag)

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Format: Gebundene Ausgabe
Der Beginn des Debütromans "Vienna" von Eva Menasse ist einfach großartig. "Mein Vater war eine Sturzgeburt. Er und ein Pelzmantel wurden Opfer der Bridgeleidenschaft meiner Großmutter, die obwohl die Wehen einsetzten, unbedingt noch die Partie fertigspielen mußte." Und nicht nur der Beginn. Denn die Geburt des Großvaters ist nur der Anfang einer Fülle von Anekdoten und Pointen, die die wortgewaltige und wunderbar erzählende Enkelin in dieser fulminaten Familiengeschichte zum Besten gibt. Eine höchst schicksalträchtige Familie zudem, denn der Großvater ist ein Wiener Jude und die Großmutter einer mährische Katholikin. Weiter gab es in dieser Familie Nazis und Kommunisten. Eine Mischung also, die (es) zu (be-)denken gibt.

Allerdings ist "Vienna" kein Schlüsselroman, so Eva Menasse, die 1970 in Wien geborene, gelernte Journalistin und Autorin ("Der Holocaust vor Gericht") hat sich mit diesem Debüt nicht nur in die Herzen der Leser, sondern auch in die Bestellerlisten geschrieben. Ein Ruhm also, der nichts damit zu tun hat, dass der Vater österreichischer Fußballnationalspieler war und der große Bruder Robert ein berühmter Schriftsteller ist. Beide finden im Roman übrigens ihren angemessenen Platz.

Das 20. Jahrhundert mit seiner schicksalhaften Geschichte bildet den Hintergrund dieses Romans, der nicht weniger schicksalhaft Ereignisse aufzuweisen hat. Die drei Kinder werden auf der Flucht vor den Nazis in die Welt verschlagen, die Jungen nach England, das Mädchen nach Kanada, wo es sich still aus der Geschichte verabschiedet. Einer der Jungen wird wie schon erwähnt Fußballer, der andere zieht auf englischer Seite in den Dschungel von Burma.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im erinnernden Erzählen bleibt die Vergangenheit und bleiben Menschen lebendig. Eva Menasse bleibt dieser jüdischen Weisheit ihrer Vorfahren treu und erzählt die Familiengeschichte der väterlichen und der mütterlichen Linie.
Wie in allen jüdischen Familiengeschichten des 20. Jahrhunderts kreist auch in diesem Buch alles um den Holocaust, und wie die Überlebenden und ihre Nachkommen mit diesem unbegreiflichen Verbrechen umgehen. Es kreist aber auch um jüdische Identität, um die politischen und kulturellen Debatten der siebziger und achtziger Jahre in Österreich. All dies ist mit so viel Humor und einer nur in Wien ansässigen Mischung aus jüdischem Humor und Wiener Schmäh erzählt, dass die Lektüre eine wahre Freude ist.
Die Erzählung schreitet nicht linear voran, sondern springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was die Lektüre auflockert.
Der von der Kritik immer wieder aufgeführte Hinweis auf den berühmten Vater von Eva Menasse ( er war österreichischer Fußballnationalspieler) und ihren noch berühmteren Bruder, den Wiener Schriftsteller Robert Menasse, schadet der Rezeption des Buches eher als es ihm nützt. Denn dieses Buch ist gut nicht wegen der berühmten Familienmitglieder.
Es lebt aus sich selbst. So wie Eva Menasse die Charakteristik ihrer Familie und deren Mitglieder schildert, können das nicht viele. Bei aller Kritik, bei allem zum Teil beißenden Spott, bleibt sie allen geschilderten Menschen in Zuneigung, zum Teil inniger Liebe und Solidarität verbunden.
Ich bin auf das zweite Buch von Eva Menasse gespannt. An ihm wird man ihr wahres schriftstellerisches Profil messen können.
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Format: Taschenbuch
Manchmal ist es gar nicht schlecht, zwischen dem Erscheinen eines Buches und dem Lesen desselben eine gewisse Zeit verstreichen zu lassen (aus welchen Gründen auch immer). Liest man - wie in diesem Fall - so manche (professionelle) Kritiken aus dem Jahre 2005, wundert man sich etwas. Nicht nur ein (österreichischer) Kritiker hat diesen Erstling von Eva Menasse - mehr oder weniger - als eine Sammlung von jüdischen Anekdoten im Stile von Friedrich Torbergs "Tante Jolesch" bezeichnet.
Liest man das Buch allerdings genau, merkt man schnell, dass diese Anekdoten zwar nicht unwichtig (und äußerst amüsant) sind, ihre Bedeutung für das Buch aber ganz offensichtlich überschätzt wurde.
Der "große Bogen" sieht ganz anders aus: Er reicht vom jüdischen Großvater, der sich seine nichtjüdische Großmutter aus Mähren holt (diese Ehe bewahrt ihn vor der Deportation), über die 3 Kinder aus dieser Ehe (ein Sohn wurde ein bekannter Fußballer, der zum Probetraining bei Arsenal LOndon eingeladen war) bis herauf in die 3. Generation. Verbunden ist dies mit Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert, vor allem mit den Jahren 1938 bis 1945. Dass diese Jahre auch noch die 3. Generation überschatten, verwundert nicht.
Eva Menasses Erstling (erst im August 2009 erschien ein weiteres Werk der Autorin) ist eine berührende Familiengeschichte (fiktional verbrämt) mit viel Humor, aber auch viel Tiefgang. Dass dieses Buch - neben aller Tragik, die immer wieder durchschimmert - eine äußerst vergnügliche Lektüre ist, muss ebenfalls angemerkt werden.
Jedenfalls ein toller Erstling!
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