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am 17. März 2006
Ein leises, frohes Buch über ein so schwieriges Thema: einfach wunderbar, dass das Thema Tod in der Familie/schwere Krankheit einmal anders behandelt wird. Dies ist ein Buch, das sich aus abertausenden tränenreichen Büchern abhebt. Herausragend, und Trost spendend. Hein verabschiedet sich auf diese Weise von seiner Mutter - und schenkt dem Leser damit eine andere, irgendwie versöhnlichere Sichtweise auf diese Schicksale als jedes gewöhnliche "Schicksalsbuch" mit Krankenhaus- und Therapiebeschreibungen über mehrere hundert Seiten. Unbedingt empfehlenswert!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Oktober 2006
Zweifelsohne mein Lieblingsbuch von Jakob Hein, wenngleich auch das Traurigste.

Nur alleine schon der Satz „Stirb nicht, es ist noch viel zu früh“ sagt im Grunde genommen schon alles aus. Kann man so was noch toppen?

Ohne viel Pathos erzählt Jakob Hein die Lebensgeschichte seiner Mutter, die mit dem viel zu frühen Krebstod endet. Es wird nichts beschönigt, aber auch nicht zu dock aufgetragen. Man muss bei diesem Stoff nicht noch extra auf die Tränendrüse drücken. Und genau das ist das angenehme an diesem Buch. Die Tatsache besteht, auch wenn Hein sie lange ignoriert, und es scheint der Mutter für eine Weile auch besser zu gehen. Doch der Schein trügt. Aber wie Jakob Hein das alles erzählt, ist schon bemerkenswert. Er erzählt einfach ihre Geschichte und lenkt dadurch etwas ab. Wer möchte schon mit dem Tod, noch dazu eines nahen Angehörigen, konfrontiert werden? Niemand. Und doch ist er da und Hein bewältigt das Ganze im Buch auf einfachste Weise, ohne viel Federlesen und wohlklingende Worte.

Alleine das letzte Kapitel Schluss zu nennen, finde ich sehr gut. Ende hätte ich hier auch nicht für passend gehalten. Überhaupt gefällt mir das letzte Kapitel sehr gut. Als eine alte Freundin Noga Kekse backt und dann sagt: „Hilft vielleicht ein bisschen, ein paar Momente lang“. Das hat was. Oder sein Freund Andreas, der vor der Tür steht und sagt: „Was soll ich schon sagen? Gibt ja sowieso nichts Vernünftiges zu sagen.“

Was sollte man dem noch hinzufügen?
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am 29. Dezember 2004
Jakob Hein Vielleicht ist es sogar schön Piper ISBN 3 492 04603 7
In diesem kleinen Erinnerunsbüchlein beschreibt Jakob Hein einzelne Szenen aus seinem Leben als Kind und insbesondere Eindrücke, die ihn mit seiner Mutter verbunden haben.
Veranlaßt wurde er zu diesen Aufzeichnungen nach eigenen Aussagen durch die schwere Krebserkrankung seiner Mutter, die an dieser Krankheit in noch jungen Jahren gestorben ist.
Es ist wider Erwarten ein heiteres, mit Humor, Witz, verhaltener Traurigkeit und leicht lakonisch geschriebenes Buch.
Jakob muß ein sensibler, einfühlsamer und gut beobachtender kleiner Junge gewesen sein. Seine Wahrnehmungen im Zusammenleben mit den schriftstellernden Eltern und einem älteren Bruder bringen ihn schon früh zu der Einsicht, daß Schreiben schön sein muß. So simuliert er schon vor der Einschulung den Erwachsenen , indem er vorgibt, daß er auch schon schreiben kann.
Sehr hübsch und amüsant, auch ernsthaft -kritisch, sind die Einlasssungen über die verschiedenen Großeltern, seine Erfahrungen mit anderen Kindern und immer wieder über die verständnis-liebevolle Verbindung zwischen ihm seiner Mutter.
Während seines Erwachsenwerdens , wie es hier zutage tritt, scheint er sich immer ein wenig im Abstand zu sich selbst zu bewegen.
Es ist ein anrührendes, leicht und gut lesbares Buch, daß man jedem an Familie interessiertem LeserIn empfehlen möchte.
Cl.B.
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am 13. Februar 2013
Obwohl dieses Buch hauptsächlich von der Tod seiner Mutter handelt vermittelt Jakob Hein ein merkwürdige Klarheit in seinem Schreiben, dass berührend aber nicht übertrieben ist.

In einem Ausmaβ ist dieses Buch eine Hingabe an seiner Mutter und zeigt wie Hein es versucht, ihren Tod zu akzeptieren. Es geht genau so viel über seine eigenen Introspektion als über seine Mutter, wie man von die ganze Kindheitserinnerungen die er mit uns teilt sehen kann. Ich glaube, dass "teilen" ein gutes Wort ist, dieser Roman zu beschreiben. Hein teilt seine Kindheit, er teilt seine Familiengeschichte und letztens teilt er auch seine wunderbare Erinnerungen von seiner Mutter.

Schriftlich ist dieser Roman sehr leicht zu lesen. Es ist ideal fur alle Leute die Deutsch-als-Fremdsprache oder Germanistik studieren, weil es auch ein Einsicht in der deutschen DDR- und NS-Vergangenheit gibt. Es hilft auch, dass man es nicht vermeiden kann, sich in diesem Roman emotional zu investieren.
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am 3. April 2008
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Erinnerungen des Autors an seine Mutter, die tödlich erkrankt ist und viel zu früh stirbt. Jakob Hein schreibt von seiner Hoffnung, dass seine Mutter wieder gesund wird, und von seiner Trauer, die letztendlich unbeschreibbar ist. Er erinnert sich in offener und ehrlicher Art an seine Kindheit, er als kleiner Junge und heranwachsender Mann, an seine lebensfrohe Mutter und seine Großeltern. Es entstehen persönliche Bilder dreier Generationen vor dem Hintergrund der jüngsten deutschen Geschichte.
Jakob Hein schreibt in einfachen und direkten Worten, die seine kindliche und reifende Sicht auf seine Familie und sich selbst wiedergeben. Das beste Beispiel hierfür ist schon der Titel des Buches: "Vielleicht ist es sogar schön" - ein Satz, den die Mutter während eines Krankenhausaufenthaltes zu ihrer wehklagenden Bettnachbarin sagt. In diesen Worten stecken für mich unglaublich viel Hoffnung, Zuversicht, Glaube, Optimismus, Lebensfreude, ein lächelnder Blick, Weisheit, Liebe. Es ist ein Satz, der sich mir eingebrannt hat.
Das Buch habe ich schnell durchgelesen, obwohl es mich an vielen Stellen innehalten ließ, mich zum Nachdenken anregte. Jakob Hein hat in mir eigene, mitunter längst vergessen geglaubte Erinnerungen wachgerufen.
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am 21. Februar 2012
Am ersten Blick ist Vielleicht ist es sogar schön" ein autobiographischen Bericht des Lebens von Jakob Hein, das man schnell lesen kann. In mancher Hinsicht stimmt das - die Vokabeln ist ziemlich einfach zu verstehen und das Buch ist kurz, aber soll man vorsichtig sein! Was Jakob Hein hier geschrieben hat, hat mehr mit einer Geschichte als einer Autobiographie zu tun. Was ich hier am interessantesten finde ist, dass Jakob Hein oft nicht der Hauptfigur des Buches ist. Die klug geschriebene Kapiteln sind nicht chronologisch und konzentrieren über das Leben von Heins Mutter und der ändernden politischen Unruhen. Es bietet einen Einblick zum Leben von Jüden in Deutschland und wie es mit der Wiedervereinigung verändert hat. Es zeigt der Vergleich zwischen Generationen, weil Hein und seiner Mutter verschiedene Meinungen haben. Manche haben dieses Buch kritisiert wegen seiner Darstellung von jüdischer Historie aber für mich sind sie nur die Ansichten von Hein.

Dieses Buch ist ein politische, religiöse und familiäre Überblick von Leben vor und nach der Mauerfall und ich würde es zu jeder empfehlen. Es ist einfach zu lesen und perfekt wenn man Ihrer Deutschkenntnisse üben möchte. Aber jeder können viele Vorteile von diesem Buch finden, besonders wenn man etwas über Familienleben in den DDR lernen möchte.
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am 7. November 2012
Normalerweise lese ich nicht, aber dieses Roman gefällt mir sehr. Es händelt sich darum viele wichtige Probleme, die normalen Familien oft haben, z.B. der Tod des Familienmitglied und deshalb ist es sehr einfach mit Hein zu beziehen. Es spricht auch über viele Probleme in der Gesellschaft und die DDR, aber weil die Haupthandlung nur eine Geschichte über eine Familie ist, ist es nicht so schwierig zu lesen.
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am 2. Januar 2012
Dieses Buch ist sehr lesbar und fantastisch für Menschen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten. Die Geschichte ist bewegend und es gibt einige schlimme Teile. Ich bekam eine Einsicht in der DDR besonders in der jüdische Gemeinde und man kann sich auf Heins Gefühle über seine kranke Mutter beziehen. Das Buch wurde gut geschrieben und die Nutzung von die Veränderung des Alters war eine gute Methode, um mehr Information zu geben und die Geschichte zu aufklären. Es gibt auch mehrere bedeutende und ergreifende Zitate zum Beispiel 'Stirb nicht, es ist doch viel zu früh', 'Das meine ich damit: Hitler hat doch gewonnen' und natürlich 'Vielleicht ist es sogar schön', die man helfen, viel aus der Geschichte zu lernen. Ich bewertete dieses Buch vier aus funf Sternen weil es manchmal zu viele Information über bestimmten Themen für mich enthielt. Ich wurde dieses Buch zu Studenten und Menschen empfehlen, die sich für die DDR oder Familiegeschichte interessieren.
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am 17. Februar 2012
Dieser Roman ist eine ganz traurige Geschichte, die die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, die Auswirkungen von Krankheit auf einer Familie und die jüdische Identität diskutiert. Heins Schreibstil ist sehr pathetisch aber sehr klar, ich studiere Deutsch und ich hatte nicht zu viele Schwierigkeiten beim Lesen. Wir folgen Heins ganzes Lebens von den 70er Jahren bis Heute, und wir sehen seine Entwicklung und haben teil an seiner Lieblingserinnerungen. Hein und seine Mutter stehen sehr nahe und er reflektiert über die Rolle, die sie in seinem Leben gespielt hat. Die meisten Leute können sich mit der Erinnerungen von Hein identifizieren, was diese Geschichte liebenswert macht. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, und ich würde es jedem empfehlen.
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am 22. Februar 2012
Jakob Heins Vielleicht ist es sogar schön ist ein Roman, der das faszinierendes Leben einer Familie in der DDR darstellt. Von Anfang an ist es klar, dass Hein und seine Mutter, Christiane, eine wunderbare Beziehung haben. Jedoch entdecken sie später, dass Christiane sich an Brustkrebs leidet. Danach versucht Hein, den unausweichlichen Tod seiner Mutter zu verarbeiten. Zuerst hat er entsetzliche Angst davor aber er entscheidet sich bald, ihren Tod zu akzeptieren. Vielleicht ist es sogar schön ist deshalb ein frohen Roman, der sich schön und vorsichtig um ein so schwieriges Thema handelt. Nachdem ich begonnen hatte, das Buch zu lesen, fand ich es äußerst schwierig, es aus der Hand zu legen. Ich würde allen Vielleicht ist es sogar schön empfehlen.
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