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Vertraute Fremde Gebundene Ausgabe – 12. März 2011

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Eine Gasse und der mysteriöse Schatten eines Menschen in der Mitte. Schon das Cover von Vertraute Fremde deutet darauf hin, worin Jiro Taniguchis Talent liegt: Er ist Meister im Aufzeigen dessen, was zwischen den Manga-Bildern liegt.

Der 48 Jahre alte Hiroshi sitzt am Grab seiner Mutter und wird in seine Vergangenheit als 14-Jähriger zurückversetzt. Es ist eine Reise in die 60er Jahre, bis kurz vor dem Zeitpunkt, als Hiroshis Vater die Familie verlässt. Der abtrünnige Vater wird dabei zum Alter Ego des zeitreisenden Hiroshi, während dessen jugendliches Gesicht als 14-jähriger, bereits auf der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsenendasein, den Ernst der Zukunft in sich birgt.

Taniguchi erzählt in seinen Werken von Übergängen: Die Kurzgeschichten in Der Wanderer im Eis handeln von Grenzsituationen zwischen Leben und Tod, das episodische Benkei in New York zeigt einen japanischen Auftragskiller in Amerika, zwischen zwei Kulturen. Die Stadt und das Mädchen lotet die Grenzen von Natur und Urbanität aus. Und in The Times of Botchan findet Taniguchi mit dem Thema Zeitgeist zu seiner Stilsprache zwischen östlicher und westlicher Comic-Schule, die nicht selten mit den frankobelgischen bandes dessinées verglichen wird.

Taniguchis preisgekrönte Kunst, die häufig autobiografische Züge trägt, ist deshalb besonders empfehlenswert für Comic-Liebhaber, die sich die Rosinen der westlichen und östlichen Schulen herauspicken möchten. Seine Bilder kommen als dramatische Innerlichkeit daher, liegen zwischen Stille und Aufgewühltheit, wie sie sonst nur so meisterhaft in der Filmbildsprache Yasujiro Ozus zu finden sind. -- Melanie Stumpf -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jiro Taniguchi wurde 1947 in Tottori, Japan, geboren. Seine Karriere als Comic-Zeichner startete er 1972 mit dem Manga »Kareta Heya«. Ab 1974 entstanden unter der Mitarbeit des Journalisten Natsuo Sekikawa Kriminalstorys, zu Beginn der 1980er Jahre schuf er mit Szenarist Carib Marley mehrere Boxergeschichten. An der Serie »Botchan no Jidai Kara« (dt. etwa »In der Zeit von Botchan«), einem Werk über das intellektuelle Leben in Japan gegen Ende des 19. Jahrhunderts, arbeitete der Zeichner ab 1986 und wurde mit Erscheinen des fünften Bandes im Jahr 1998 dafür mit dem Osamu-Tezuka-Culture-Award geehrt. Neben weiteren Genre-Arbeiten wie »NY no Benkei« (übers. »Benkei in New York«, 1994) begann Taniguchi in den 1990er-Jahren seinen Geschichten einen persönlichen Ton zu geben und aus dem Alltäglichen heraus zu erzählen. So entstand neben »Inu o Kau« (dt. TRÄUME VON GLÜCK), einer einfühlsamen Schilderung des Sterbens eines Haustieres, die Kurzgeschichtensammlung »Aruku Hito« (dt. DER SPAZIERENDE MANN). 1994 folgte »Chichi no Koyomi« (dt. DIE SICHT DER DINGE), 1997 erschien der Band Harukana Machi-E, für den er auf dem internationalen Comicfestival in Angoulême 2003 als bester Szenarist ausgezeichnet wurde. Dieses Schlüsselwerk erschien unter dem Titel VERTRAUTE FREMDE 2007 bei Carlsen wurde auch in Deutschland bereits zweimal prämiert: als »Comic des Jahres 2007« sowie - auf dem Comic-Salon Erlangen 2008 - mit dem Max-und-Moritz-Preis als »Bester Manga«. Jiro Taniguchi gilt heute weltweit als einer der renommiertesten Manga-Zeichner. Auf deutsch liegen bereits mehrere Werke bei Carlsen und Schreiber & Leser vor, weitere sind in Vorbereitung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Top-Kundenrezensionen

Von Glen Runciter VINE-PRODUKTTESTER am 18. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Vielleicht muss man selbst in der Mitte des Lebens stehen, um "Vertraute Fremde" vollkommen zu erfassen. Oder besser: zu erfühlen. Ich möchte den (Mann) sehen, der über vierzig ist und nicht den Eindruck hat, hier hätte jemand den Nagel auf den Kopf getroffen.
Taniguchi beschreibt eine Midlife-Crisis auf eine Art und Weise, die unglaublich nah an dem ist, was einem so alles durch den Kopf geht. Und das ohne Geheule, ohne Sarkasmus, mit einem genialen Trick: sein Protagonist macht eine Zeitreise. Plötzlich ist er wieder der 14jährige, aber mit all dem Wissen und der Erfahrung des Mitvierzigers. Er sieht die Möglichkeit, sein Leben zu korrigieren, Fehler zu vermeiden, Chancen zu ergreifen. Er genießt diesen Zustand durchaus, aber mit einem entscheidenden Haken: sein Vater verließ nämlich just zu jener Zeit die Familie und verschwand spurlos. Aber warum? Und kann er es diesmal vielleicht verhindern?
Taniguchi braucht 400 großartige Seiten, um seinen Protagonisten eine wichtige Erkenntnis in den Kopf zu setzen. Egal, was man tut, man kann die Vergangenheit nicht wirklich ändern, nicht mal als Reisender in der Zeit. Das klingt banal -- und ist es ja eigentlich auch --, aber auf dem Weg dahin fängt Taniguchi das irritierende Sehnsuchtsgefühl, noch mal von vorne anzufangen, unfassbar sinnlich ein. Und er ist keineswegs schnell dabei, Vorverurteilungen zu treffen. Ob man die Brücken abbricht oder weiterbeschreitet, das wird nicht weiter beurteilt. Das ist eine Menge wert und macht das Buch erst recht zum Meisterwerk.
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Format: Taschenbuch
1. Zum Preis: Vollkommen gerechtfertigt, weil: über 400 Seiten, Original Format, bis einschl. Seite 16 Farbseiten, Klappenbroschur, interessantes Vorwort + Nachwort
2. Zum Inhalt: Wer Seinen Manga mag kann mit diesem Manga auf jeden Fall etwas anfangen. Die Geschichte ist ausgesprochen ruhig erzählt und so kann man sich gut in die Hauptfigur hineinversetzen. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt es Taniguchi den Leser in das normale Alltagsleben im Japan der 60iger zu zeigen. Viele Dinge, an die sich ein älterer Leser gern wieder erinnert werden aufgegriffen (erste Liebe, das erste Mal betrunken, mit Freunden über Motorräder + Sport reden), die Unbekümmertheit der Jugend, wenn man voller Energie und Träume steckt wird eindrucksvoll vor Augen geführt. Dennoch ist die Hauptfigur zusätzlich auch immernoch der 48-jährige Geschäftsmann und besitzt auch den Erfahrungsschatz, alle nehmen den jungen Hiroshi auf einmal als viel erwachsener wahr. So schafft der Junge es, sich in seinem Traum Informationen zu beschaffen, die ihn anscheinend sehr lange belastet haben und dieser Traum hat zusätzlich noch Auswirkungen auf sein Leben... Inhaltlich also relativ anspruchsvoll, macht auf jeden Fall sehr viel Spaß den Manga zu lesen.
3. Zur Spiegelung: Carlsen hat sich bemüht die Bilder nicht durch die Spiegelung zu vermurksen, so wurden viele Bilder nicht gespiegelt, wenn man es nicht unbedingt musste. Die grafische Qualität hat durch die Spiegelung auf keinen Fall abgenommen und es lohnt sich, auch wenn es blöd ist, dass selbst 2007/2008 noch Manga gespiegelt veröffentlicht werden, diesen Manga zu kaufen.
4. Zum Zeichenstil: Nicht überladen, sehr klar. Eher franko belgisch, als ein typischer Manga. Sehr saubere Panel, was die Atmosphäre des Manga allerdings noch weiter unterstützt.

Alles in allem auf jeden Fall lohnenswert und auch der Preis ist gerechtfertigt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich muss zunächst einmal vorweg nehmen: Ich würde hier gerne ausführlich beschreiben, warum die Geschichte meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat. Das ist aber fast ein Ding der Unmöglichkeit, da ich damit zu viel der Story preisgeben würde. Und je weniger man über die Handlung Bescheid weiß, desto besser. Die Idee mit der Zeitreise in die eigene Kindheit - mit dem Bewusstsein und Wissensstand des Erwachsenenlebens - ist so simpel wie sie effektiv und mitreißend ist. Die erste Hälfte der Geschichte hat mich gepackt, mich zum Schmunzeln (ach, was sag ich: zum Lachen) gebracht, mich in Melancholie versetzt.

Die Geschichte baut Spannung auf, schürt Erwartungen und stimmt extrem neugierig auf die zweite Hälfte des Buches. Und hier liegt der Hund begraben: Für mich konnten diese Erwartungen nur teilweise erfüllt werden. Ein Handlungsstrang (nur soviel: es geht um das Schicksal eines Freundes des Protagonisten) wird dabei sogar komplett vergessen, ignoriert, oder was auch immer. Auch geht der zweiten Hälfte irgendwie die Dynamik, der Optimismus und die Unbeschwertheit ab, welchen den Leser zunächst so beschwingt unterhalten. Nichtsdestotrotz: Insgesamt ist es eine tolle Geschichte mit viel Tiefgang und Gefühl. Und außerdem ist es ja auch immer Geschmackssache. In meinem Fall hat die Story in der ersten Hälfte genau meinen Nerv getroffen, während ich die zweite "nur" noch gut fand.
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Von Rami am 18. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Selten ließt man so ein Manga oder bzw. so eine Geschichte die einen so stark zum mit träumen verleitet. Das Buch ist zwar sehr dick, aber man kommt ab der ersten Seite einfach nicht mehr los davon. Das liegt zum großen Teil daran das sich dieses Mange wie eine wunderschöne Sommerbrise anfühlt und man will in ihr ewig verharren und diesen Moment auskosten. Jirō Taniguchi gibt uns diese Zeit und lässt uns praktisch die Gefühle einer unbeschwerten und schönen Kindheit wieder erleben. Probleme und Sorgen sind zwar vorhanden, aber es ist diese Neugier und die Schönheit der Kindheit die hier mit einem unglaublich poetischen Können von Jirō Taniguchi dargestellt wird. Die Bilder sind sehr schön und gehören ganz klar mit zu dem besten was es hier auf den deutschen Markt gibt neben Shamo, Vagabond usw. . Teilweise sind es total belanglose Momente die dargestellt werden, wie z.B. wenn unserer Hauptprotagonist auf einer Bank liegt und denn Himmel anschaut, und das erstreckt sich über mehrere Seiten und trotzdem kann man als Leser kaum genug davon bekommen, weil die dargestellten Momente einfach wunderschön sind. Ganz klar hier liegt einer der größten Meisterwerke der Comic-Geschichte vor (ich sage diesmal bewusst nicht Manga), und ich freu mich schon auf das Anime was auf diesen Manga basieren soll.
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