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Vertrauen. Wie man es aufbaut. Wie man es nutzt. Wie man es verspielt. Broschiert – 8. Oktober 2009

3.8 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Matthias Nöllke ist Autor und Referent, u.a. für den Bayerischen Rundfunk und für zahlreiche Unternehmen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Im abschließenden Kapitel wollen wir uns der Frage widmen, wie man verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann. Dabei sollen drei Aspekte im Vordergrund stehen: Der Neuanfang ( Siehe, ich mache alles neu"), Aufklärung und Bitte um Verständnis ( Wir haben verstanden") sowie ( Die Zeit heilt alle Wunden"). Am Ende mag sich der Kreis ein wenig schließen. Denn wenn man es geschafft hat, die Vorbehalte zu überwinden, können die Techniken und Methoden zum Einsatz kommen, von denen bereits im zweiten Kapitel die Rede war, in dem es darum ging, wie man Vertrauen aufbaut.
Inwieweit es überhaupt gelingt, Vertrauen zurückzugewinnen, das hängt immer von den jeweiligen Umständen ab: von der Schwere des Vertrauensverlustes, von den verfügbaren Alternativen und von dem Grad der Abhängigkeit, die den Vertrauensgeber an den Vertrauensnehmer bindet. Auf jeden Fall ist nach einem Vertrauensbruch die Situation nicht mehr so wie zuvor. Aber genau darin kann eine große Chance liegen. SIEHE, ICH MACHE ALLES NEU"
Ist das Vertrauen Ihres Gegenübers erschüttert, halten Sie sich an die biblischen Worte aus der Offenbarung des Johannes, die dort zwar in einem anderen Sinne geäußert werden. Doch treffen sie genau, worum es auch hier geht: Sie müssen einen klaren Neuanfang setzen. Mit dem Gestus: Siehe, ich mache alles neu!" Das heißt, der andere muss deutlich erkennen können, dass sich etwas Entscheidendes geändert hat. Wenn Sie Vertrauen enttäuscht haben und nichts verändern möchten, können Sie nicht darauf hoffen, dass Ihnen wieder Vertrauen zufließt. Und zwar aus zwei Gründen:
- Sehen Sie keinen Anlass, etwas zu verändern, so bringen Sie damit zum Ausdruck: Es ist schon alles in Ordnung so. Für den anderen ist nicht nachzuvollziehen, warum unter den gleichen Bedingungen die gleiche Geschichte nicht noch einmal passieren sollte.
- Ihre Ernsthaftigkeit steht in Frage, wenn es für Sie keine einschneidenden Konsequenzen hat, dass Sie das Vertrauen enttäuscht haben.
PERSONEN AUSWECHSELN
Es ist eine weit verbreitete, aber auch wirksame Methode, Vertrauen zurückzugewinnen. Trennen Sie sich von denen, die den Vertrauensbruch zu verantworten haben. Für Organisationen gilt: Wechseln Sie das Führungspersonal aus. Denn Vertrauen und Misstrauen machen sich an Personen fest, nicht an Strukturen ( S. 69). Die müssen Sie womöglich auch verändern, aber ohne Veränderungen beim Personal wird ein Neuanfang kaum glaubhaft zu machen sein.
Muss ein Verantwortlicher seine Position räumen, dann zeigt das auch, dass Sie den Vertrauensbruch missbilligen. Der Betreffende verliert seine Reputation. Das ist ein deutliches Signal, mit dem Sie Ihren Wunsch glaubhaft machen können, tatsächlich neu anzufangen.
Wer auf die Stelle nachrückt, der darf nicht bereits vorbelastet sein. Das kann ein gewisses Problem sein, wenn einfach nur der bisherige Stellvertreter die Führungsposition übernimmt. Wenn jemand aus der Organisation nachrückt, dann sollte es jemand sein, der in einem anderen Bereich gearbeitet hat oder der sich ganz deutlich auf Distanz zum bisherigen Stelleninhaber befunden hat. So etwas lässt sich nach außen nicht immer überzeugend darstellen. Daher scheint es häufig die bessere Wahl, einen Externen zu holen, der dann am sinnfälligsten einen Neuanfang verkörpern soll. Allerdings hat der das Problem, dass er die Organisation nicht gut genug kennt und an der Spitze auf diejenigen angewiesen bleibt, die zuvor an den fragwürdigen Praktiken beteiligt waren. Bei einem schweren Vertrauensbruch wird es daher nicht ausreichen, einfach nur die erste Garde" auszuwechseln. Daneben besteht noch eine ganz andere Gefahr, wenn jemand von außen geholt wird: Da er den Laden, ja womöglich nicht einmal die Branche gut genug kennt, ist das Risiko größer, dass er scheitert oder einfach überspielt" wird. Doch gibt er auf, ist die versprochene Erneuerung sinnfällig gescheitert.
TIPP: EIN HARTER SCHNITT STÄRKT DIE GLAUBWÜRDIGKEITFachl

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
Man hat in den letzten Jahren den Eindruck, wenn man die öffentlichen Debatten verfolgt und sich auch in seiner persönlichen Umgebung umschaut, dass der ehemals hohe Wert des "Vertrauens" in einem Maße gesunken ist, dass nicht nur das einzelne Individuum extrem verunsichert ist, sondern auch die Gesellschaft als ganze erschüttert.

Warum wir als Einzelne, warum aber auch eine Gesellschaft auf Vertrauen als Bindeglied zu anderen und untereinander nicht verzichten kann, warum und wie es funktioniert, "wie man es aufbaut, wie man es nutzt, wie man es verspielt", das beschreibt der Journalist und Sachbuchautor Matthias Nöllke in seinem neuen bei Haufe erschienenen Buch ausführlich. Obwohl die Komplexität der Gesellschaft und eine Menge Skandale das Vertrauen der Menschen in ihre Institutionen und ihre Mitmenschen erheblich erschüttert haben, vertrauen wir doch ständig: darauf, dass uns der Zug sicher zur Arbeit bringt, dass der Gegenverkehr die Ampeln achtet und bei Rot stehen bleibt, dass uns der Arzt das richtige Mittel verschreibt. Und auch im Berufsleben gilt das "Prinzip Vertrauensvorschuss". Für alle Beteiligten, obwohl man sich die Kollegen im Job nicht aussehen kann, im Gegensatz zur Auswahl des sozialen Umgangs im privaten Bereich.

Matthias Nöllke zeigt in vielen anschaulichen und praxisnahen Beispielen, mit welchen Techniken sich Vertrauen aufbauen lässt. Wie man es hegen, pflegen und nutzen kann, aber auch, wie man es, ist es einmal verloren gegangen, wieder zurückgewinnt. Dabei protegiert er als einfachste Methode des Vertrauensgewinns das Motto: "Ich bin wie Sie!" Sie setzt nicht nur im Job auf Gemeinsamkeiten und sorgt dadurch für Vertrautheit.
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 29. Dezember 2009
Format: Broschiert
Dr. Matthias Nöllke schreibt Bücher, hält Vorträge und arbeitet für den Bayerischen Rundfunk. Viel mehr erfahren wir in der Rubrik "Über den Autor" nicht. Wer sich allerdings die Mühe nimmt, die Titel seiner zahlreichen Publikationen zu lesen, kommt ins Staunen, für wie viele Themen sich der Münchner Journalist zuständig fühlt. Und weil die Finanz- und Wirtschaftskrise auch eine Vertrauenskrise auslöste, ist es irgendwie logisch, wenn sich Matthias Nöllke ebenfalls zu Wort meldet. Das macht er sprachlich gekonnt und so ausführlich, dass es dem Leser nicht immer einfach fällt, die Übersicht zu behalten. Auch wenn die Einteilung in fünf große Abteilungen geglückt ist. Sie lauten: Was ist Vertrauen? - Vertrauen aufbauen - Vertrauen nutzen - Vertrauen verspielen - Vertrauen zurückgewinnen. Leser, die Theoretischem nicht viel abgewinnen können, müssen das erste Kapitel trotz verschiedener Hinweise auf den Folgeseiten nicht zwingend lesen, um die Ratschläge für den praktischen Alltag zu verstehen. Aber wer sich die Lesezeit nimmt, kann viele Begriffe besser einordnen und voneinander abgrenzen. Zudem findet er in den zahlreichen Kästchen Beispiele, Vertrauensfragen und Übungen zur Selbsterforschung. Weniger überzeugt haben mich einige Ausflüge in die Neurowissenschaften.

Nachdem der Autor den Inhalt des ersten Kapitels nochmals in zehn Kernaussagen zusammenfasste, stellt er Methoden und Techniken vor, um Vertrauen aufzubauen. Matthias Nöllke weist ausdrücklich darauf hin, dass er keine Empfehlungen oder Anweisungen geben will, sondern die Vielfalt an Vorgehensweisen aufzeigen möchte.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Fünf Sterne erhält das Buch deswegen, weil es 1. pfiffig geschrieben ist und nie langweilig wird; 2. das Thema sowohl theoretisch (aber nicht zu theoretisch!) ausgeleuchtet wie auch mit erhellenden Praxisbeispielen und humorvollen Zitaten aufgelockert wird (ohne dabei ins Banale oder Langatmige abzurutschen!).
Welchen konkreten Nutzen hatte ich vom Buch?
1. Ich bin viel sensibler für das Thema geworden - sowohl was die Natur von Vertrauen anbelangt aber auch wie und wodurch es konkret aufgebaut aber auch wieder zerstört wird.
2. Vertrauen hat für mich die nebulöse Qualität verloren und ist griffiger geworden. Begriffe wie Vertrauensgeber und Vertrauensnehmer oder Aussagen wie: Vertrauen gibt es nicht ohne Risiko. Wer einem andern vertraut, der erbringt in den Worten von Niklas Luhmann eine "riskante Vorleistung" helfen mir, intensiver über das Thema und meine persönlichen Vertrauensbeziehungen nachzudenken.
3. Beruflich habe ich viel mit Controllern zu tun. Einer Berufsgruppe, bei der Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit eine entscheidende Rolle spielt. Das Buch lieferte mir auch diesbezüglich so manche Anregung. Ein Dankeschön dem Autor!
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