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Versuch über Wagner Taschenbuch – 1974

3.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Zweifellos ist Adornos Buch schon eine Art Klassiker der "über Wagner" Literatur, die sich dem Künstler aus den verschiedensten Perspektiven, mit stark divergierenden Wertungen, genähert haben.
Adorno legt sowohl musikalisch als auch gesellschaftspolitisch seine dogmatische Meßlatte an den nebulösen Dogmatiker Wagner an.
Dabei ist er von der ihm eigenen, assoziierenden Denkstruktur alles andere als leicht zu verstehen. Seine Formulierungen beinhalten ein ausgeprägt, individualistisch komplexes Vernetzungskonstrukt.

Die kompositionssstrukturelle Betrachtung Wagners, die er stets mit paralleler, gesellschaftspolitischer Verkoppelung vollzieht, ist dann auch wertungsmäßig auf den klassischen Kompositionsbegriff - siehe Beethoven - bezogen, den er als Maßstab setzt. Aber gerade die Nichtkongruenz mit klassischen Vorstellungen macht den Reiz wagnerscher Musik aus. Somit geht die Kritik eher ins Leere.

Adorno bemängelt an Wagners Werk die nicht konsequente, ernsthafte, zu Ende gedachte Gesellschaftskritik, weil er auf der Suche nach neuen Perspektiven ins metaphysisch Privatistische abdriftet, damit die Revolution als seine Ursprungsidee, in gewisser Weise verrät. In dieser Weise hatten u.a. auch Nietzsche und Heidegger argumentiert.

Der Autor attestiert Wagner die Dynamik einer permanenten Regression in musikalischer und gesellschaftspolitischer Hinsicht.

Er thematisiert die jüdische Geneigtheit von Figuren in Wagners Musikdramen, betritt aber damit auch kein Neuland, denn schon zu Wagners Lebzeiten und in späteren Jahrzehnten war das Thema. Bis heute kocht ein Streit um die Dingbarmachung des nur Jüdischen in Wagners Dramen.
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Format: Taschenbuch
Adornos Versuch über Wagner ist vielschichtig, komplex und sehr tiefgründig. Das ist die positive Meldung. Im Weiteren aber kommt Wagner weniger gut weg, um nicht zu sagen, dass er regelrecht zerrissen wird als Ausdruck bürgerlichen Zerfalls (ein Kunstwerk als Sozialstudie degradiert?) - wenn auch auf hohem Niveau.

Freilich dünkt uns, dass der Sohn eines Juden einen Antisemiten wie Wagner, und wer das leugnet, verblendet sich selbst, sicher nicht lobpreisen wird. Nun wäre es unfair und nicht gerecht, wenn man bei Adorno solch eine billige Kritik mutmaßen würde. Den Sozialcharakter wird er aber gleich zu Beginn des Versuches anführen, dass uns in der Tat jenen ersten Verdacht erfüllt sehen lässt. Doch schon im zweiten Abschnitt, im Gestus, aber auch in den folgenden wie Motiv, Klang oder Farbe geht Adorno mit solch einer anatomischen Sektion an die Partituren Wagners, dass es schwer fällt, ihm Widerwort zu geben. Im Gegenteil, ich rechne Adorno hoch an, dass er sich den Formanalysen anderer Kritiker zuwendet, gleichwohl aber selbst sehr genau untersucht, was sich hinter der naiv wahrgenommenen Tonkunst des Komponisten verbirgt.

Auf die zahlreichen personalen Aspekte und Vorwürfe mag ich nicht ausführlicher eingehen. Hier schreibt Adorno ihm diktatoriales Gebaren in Bayreuth" zu (Nicht Kaiser und nicht König, aber so dastehn und dirigieren."), dort bezeichnet er ihn als (zumindest kasuistisch) sadistisch und vom Demütigungsdrang getrieben. Das antisemitische bis rassistische Moment sucht er im Ring bei Alberich und den Rheintöchtern: die Dialektik von Trieb und Herrschaft ist auf eine Differenz der ,Art` anstatt auf die gesellschaftliche Bewegung reduziert.
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