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Verschwiegene Schuld: Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945 Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2002

4,6 4,6 von 5 Sternen 81 Sternebewertungen

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Der kanadische Autor deckt in diesem Standardwerk auf, daß nicht nur die Rote Armee im Osten ihren Haß an den deutschen stillte, sondern ebensoAmerikaner, Briten und Franzosen im Westen. Die "Befreier" erschienen in Wirklichkeit als selbsternannte Richter und Henker. Millionen Deutsche kamen erst nach Kriegsende durch alliierte Hungerblockaden, Vertreibung und Zwangsarbeit ums Leben, unter der Verantwortung vor allem der Westalliierten. Fünf Millionen (!) wehrlose Deutsche, der Autor beweist es akribisch, verhungerten nach dem Krieg unter alliierter Militärgewalt. Jetzt liegt der Verkaufsschlager des berühmten Autors in einer aktualisierten Auflage auf dem neuesten Forschungsstand zum sensationellen Sonderpreis vor.

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Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Pour le Mérite; Sonderausgabe Edition (1. Oktober 2002)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 312 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3932381246
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3932381249
  • Abmessungen ‏ : ‎ 18.2 x 3.5 x 24.7 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,6 4,6 von 5 Sternen 81 Sternebewertungen

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
4,6 von 5
81 weltweite Bewertungen
Keine Geschichtsschreibung
1 Stern
Keine Geschichtsschreibung
Der Kern dieses Buches ist die Behauptung, die alliierte Besatzungspolitik in den vier Besatzungszonen Deutschlands habe zwischen Oktober 1946 und September 1950 den Tod von 5.710.095 deutschen Zivilisten (auβer Flüchtlingen und Vertriebenen, d.h. unter den ursprünglichen Einwohnern dieser Gebiete) durch Hunger und Krankheiten verursacht, deren Tod nicht registriert worden sei. Bacque erklärte seine Rechnung wie folgt (S. 128/129):"Die Bevölkerung des besetzten Deutschlands habe im Oktober 1946 nach einer vom Alliierten Kontrollrat durchgeführten Volkszählung ca. 65.000.000 Million betragen. Zwischen Oktober 1946 und September 1950 seien ca. 2.600.000 zurückkehrende Kriegsgefangene hinzugekommen, ferner 4.176.430 Geburten und 6.000.000 Vertriebene. Hiervon abzuziehen seien 3.235.539 registrierte Todesfälle und 600.000 Auswanderer. Somit hätte die Bevölkerung 73.940.891 betragen müssen. Die Volkszählung von 1950 habe aber lediglich 68.230.796 Einwohner ausgewiesen. Somit würden 5.710.095 Einwohner fehlen."Hiebei handele es, so des Autors weitere Ausführungen, um zusätzliche, nicht registrierte Todesfälle.Die Bevölkerung der vier Besatzungszonen wurde von Experten des Statistischen Bundesamtes auf Grundlage der von den Besatzungsmächten am 29.10.1946 durchgeführten Volkszählung auf 65.310.000 geschätzt (Dr. Karl Schwarz, "Gesamtüberblick der Bevölkerungsentwicklung 1939 - 1946 - 1955", in: Wirtschaft und Statistik, Herausgeber: Statistisches Bundesamt Heft 10, Oktober 1956, S. 494-495 [S. 494]). Hierin enthalten war die Bevölkerung des Saarlandes, die 1955 bei ca. 1 Million lag (Schwarz, wie oben). Die in beiden Teilen Deutschlands im Jahre 1950 separat durchgeführten Volkszählungen ergaben für die Bundesrepublik (ohne Saarland) 49.842.624 und für die damalige Deutsche Demokratische Republik 18.388.172, zusammen also die von Bacque verwendete Zahl von 68.230.796. Da diese Zahl (anders als die der Volkszählung von 1946) das Saarland nicht beinhaltete, muβ für den Vergleich mit dem Bevölkerungsstand von 1946 die Bevölkerung des Saarlandes hinzugerechnet werden, was bei einer angenommenen Bevölkerung von 1 Million im Saarland insgesamt 69.230.796 Einwohner ergibt. Bacque ging davon aus, dass zwischen den beiden Volkszählungen 6 Millionen Vertriebene in beiden Teilen Deutschlands ankamen. Tatsächlich aber waren 5,76 Millionen Vertriebene aus den Ostgebieten des ehemaligen Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937 in der 1946 ermittelten Bevölkerung bereits enthalten, zusammen mit 4,08 Millionen deutschstämmigen Vertriebenen, die vor Kriegsausbruch auβerhalb der Reichsgrenzen von 1937 gewohnt hatten, d.h. Angehörigen der deutschen Minderheiten in Polen (Vorkriegsgebietsstand), der Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und Jugoslawien (Schwarz, wie oben; Dr. Werner Nellner, "Die Vertreibungsverluste der Bevölkerung in den Ostgebieten des Deutschen Reiches", WiSt 10/1956, S. 496-498 [S. 496]). Somit enthielt die in der Volkszählung von 1946 ausgewiesene Bevölkerungszahl von 65.310.000 bereits 9,84 Millionen Vertriebene. Die Gesamtzahl der Vertriebenen, die bis September 1950 in beiden Teilen Deutschlands ankamen, betrug ca. 11.6 Millionen, davon 7,09 Millionen aus den Ostgebieten des ehemaligen deutschen Reiches und 4,51 von auβerhalb der Reichsgrenzen von 1937 (Nellner, wie oben S. 497), von denen 9,84 Millionen bereits in der Volkszählung von 1946 enthalten waren, so dass zwischen den Volkszählungen von 1946 und 1950 lediglich weitere 1,76 Millionen Vertriebene (statt der von Bacque angenommenen 6 Millionen) in Deutschland eintrafen. Etwa 500.000 Deutsche wanderten zwischen 1946 und 1950 aus Deutschland aus. Bacques Berechnungen müssen nach diesen Angaben wie folgt korrigiert werden:Bevölkerung im Oktober 1946 (WiSt 10/1956, wie oben): 65.310.000Geburten 1946-1950 (Bacque): 4.176.430Heimkehrende Kriegsgefangene 1946-1950 (Bacque) 2.600.000Eintreffende Vertriebene 1946-1950 (WiSt 10/1956) 1.760.000(a) Summe vor Abgängen 73.846.430Amtlich registrierte Todesfälle 1946-1950 (Bacque) 3.235.539Auswanderer 1946-1950 (WiSt 10/1956) 500.000(b) Summe der Abgänge 3.735.539(c) Zu erwartende Bevölkerung = (a) - (b) 70.110.891(d) Bevölkerung 1950 (Volkszählungen + 1 Million im Saarland) 69.230.796(e) = (c) - (d) 880.095 (anstelle von Bacques 5.710.095, ein Unterschied von - 4.830.000).Während Bacque von 2.600.000 zwischen 1946 und 1950 heimkehrenden Kriegsgefangenen ausging, wies das Statistische Bundesamt auf Grundlage der Volkszählung von 1946 nur 1.750.000 noch im Ausland befindliche Kriegsgefangene als Abgänge in der Bevölkerungsbilanz aus. Von diesen waren bis 1955 alle bis auf 10.000 heimgekehrt (WiSt 10/1956, wie oben). Letztere Zahl entspricht der der Kriegsgefangenen, deren Freilassung Bundeskanzler Konrad Adenauer 1955 von der Sowjetunion erwirkte (Artikel "Moskaureise 1955" auf der Website der Konrad Adenauer – Stiftung). Somit wären 1946 2.610.000 Kriegsgefangene (anstatt der vom Statistischen Bundesamt angenommenen 1.750.000) noch in Lagern auβerhalb Deutschlands gewesen. Dies wiederum würde bedeuten, dass die Zahl der Abgänge in der Bevölkerungsbilanz zum Oktober 1946 um (2.610.000 – 1.750.000 =) 860.000 Gefangene erhöht werden und die für diesen Zeitpunkt ermittelte Bevölkerungszahl (Bevölkerung 1939 plus Zugänge minus Abgänge) um die gleiche Zahl, also um 860.000, auf 64.450.000 vermindert werden müsste, um sie mit der Zahl von 69,230,796 im September 1950 (Summe der Volkszählungen in der Bundesrepublik und der DDR + angeommene 1 Million Einwohner des Saarlands) zu vergleichen. Mit dieser Reduzierung der Zahl von 1946 kommt man unter Beibehaltung der von Bacque angegebenen Zahl von 2,6 Millionen 1946-1950 heimgekehrten Kriegsgefangenen zu folgendem Ergebnis:Bevölkerung im Oktober 1946: 64.450.000 (= 65.310.000 minus 860.000)Geburten 1946-1950 (Bacque) 4.176.430Heimkehrende Kriegsgefangene 1946-1950 (Bacque) 2.600.000Eintreffende Vertriebene 1946-1950 (WiSt) 1.760.000(a) Summe vor Abgängen 72.986.430Amtlich registrierte Todesfälle 1946-1950 (Bacque) 3.235.539Auswanderer 1946-1950 (WiSt) 500.000(b) Summe der Abgänge 3.735.539(c) Zu erwartende Bevölkerung = (a) - (b) 69.250.891(d) Bevölkerung 1950 (Volkszählungen + 1 Million im Saarland) 69.230.796(e) = (c) - (d) 20.095Zum gleichen Ergebnis kommt man, wenn man die Bevölkerungszahl gemäβ der Volkszählung von 1946 beibehält und die Zahl der heimkehrenden Kriegsgefangenen gemäβ den vorgenannten Angaben der Statistischen Bundesamtes mit (1.750.000 – 10.000 =) 1.740.000 ansetzt, anstelle der von Bacque angenommenen 2,6 Millionen:Bevölkerung im Oktober 1946 (WiSt 10/1956) 65,310,000Geburten 1946-1950 (Bacque) 4,176,430Heimkehrende Kriegsgefangene 1946-1950 (WiSt) 1,740,000Eintreffende Vertriebene 1946-1950 (WiSt) 1.760.000(a) Summe vor Abgängen 72.986.430Amtlich registrierte Todesfälle 1946-1950 (Bacque) 3.235.539Auswanderer 1946-1950 (WiSt) 500.000(b) Summe der Abgänge 3.735.539(c) Zu erwartende Bevölkerung = (a) - (b) 69.250.891(d) Bevölkerung 1950 (Volkszählungen + 1 Million im Saarland) 69.230.796(e) = (c) - (d) 20,095 (anstelle der von Bacque errechneten 5.710.095, ein Unterschied von – 5.690.000).Hieraus kann gefolgert werden, dass die von Bacque behauptete Zahl von 5.7 Millionen unregistrierten Toten zwischen Oktober 1946 und September 1950 ohne Grundlage ist. Die tatsächliche Gröβenordnung der unregistrierten Todesfälle unter der deutschen Stammbevölkerung der vier Besatzungszonen kann realistisch mit ca. 20.000 angenommen werden.Abgesehen von seinen Fehlberechnungen bot Bacque auch keine Zeitzeugenberichte an, die auf eine Katastrophe in dem behaupteten kolossalen Ausmaβ hindeuten würden. 5.7 Millionen zusätzliche, nicht registrierte Todesfälle binnen 4 Jahren hätten zu einem völigen Zusammenbruch des Gesundheitssystems geführt und zu Massenbegräbnissen, die bei aller von Bacque suggerierten Verschleierung (an der neben den alliierten Kontrollbehörden Tausende deutscher Beamter hätten mitwirken müssen!) der Bevölkerung der vier Besatzungszonen nicht entgangen wären. Jedem überlebenden Einwohner der vier Besatzungszonen wären zwischen 1946 und 1950 an Entbehrung gestorbene und danach an unbekannter Stelle verscharrte Verwandte, Freunde oder Nachbarn bekannt gewesen. Jedoch hat kein mir persönlich bekannter Zeitzeuge aus meiner Familie und deren Freundeskreis im Ruhrgebiet (einem der von den Entbehrungen der Nachkriegszeit am stärksten betroffenen Gebiete) von einem derartigen Massensterben berichtet. Gleiches gilt für Autoren der "Trümmerliteratur" wie Heinrich Böll und Wolfgang Borchert, sowie für von Bacque selbst zitierte Zeitzeugen (insbesondere den britischen Philantropen Victor Gollancz, der Deutschland 1946 bereiste und seine Eindrücke in Hospitälern und miserablen Behausungen sehr drastisch in seinem Buch "In Darkest Germany" ("Im Finstersten Deutschland") beschrieb.Die von Bacque behaupteten 5.7 Millionen nicht registrierten Todesfälle (zusätzlich zu ca. 3.2 Millionen registrierten Toten, d.h. insgesamt 8,9 Millionen Todesfälle, von denen fast zwei Drittel nicht registriert worden wären!) sind somit eine Luftblase. Und da die Zahl in etwa derjenigen der von den Nationalsozialisten ermordeten Juden entspricht, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Bacque hier um eine Verharmlosung des Völkermords an den Juden ging. Wenn er es auch nicht offen aussprach, legte Bacque mit seinen Behauptungen doch nahe, dass die Nazis nicht verbrecherischer gewesen seien als ihre Gegner. Jedenfalls sollen sie nach dem Krieg mehr Deutsche umgebracht haben, als im Krieg ihr Leben verloren. Bacque auf S. 138/139 von "Verschwiegene Schuld":"Mindestens 9,3 Millionen Deutsche starben unnötigerweise infolge der alliierten Nachkriegspolitik, viel mehr, als während des gesamten Krieges im Kampf, durch Bombenabwürfe über deutschen Städten und in Konzentrationslagern ums Leben kamen.81 Millionen davon verhungerten langsam Tag für Tag vor den Augen der Sieger, über Jahre hinweg. Über diese Toten ist niemals ehrlich berichtet worden - weder von den Alliierten noch von der westdeutschen Regierung (siehe nachfolgende Tabelle)."In der Tabelle wird dann eine Mindestzahl von 9,3 Millionen Mordopfern der Alliierten und eine Höchszahl von gar 13,7 Millionen dargestellt.Das Buch enthält noch weitere gleichgeartete Behauptungen, die ebenso unhaltbar sind wie die der 5.7 Millionen unregistrierten Toten, die es nicht gegeben hat.Zugunsten des Buches kann gesagt werden, dass es einige Stellen enthält, über die man schmunzeln kann. Dies gilt vor allem für die Behauptung auf Seiten 20/21, alle menschengemachten Katastrophen des 20. Jahrhunderts seien letzendlich auf die den Konflikt betonenenden Thesen von Marx, Freud und sage und schreibe Darwin ("Wettbewerb der Einzelwesen untereinander") zurückzuführen, während das hehre Prinzip des Zusammenwirkens der Menschen "zum Erreichen eines höheren Zieles" in erster Linie durch die protestantische Reformation gefördert worden sei.Als Geschichtsschreibung ist das Buch jedenfalls vollkommen unbrauchbar. Mehr noch, es handelt sich überhaupt nicht um Geschichtsschreibung, sondern um ein Manifest der Ideen seines Autors.Wenn ich das Buch trotzdem mit einem Stern bewerte, dann allein deshalb, weil die Skala keine niedrigere Bewertung zulässt.
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Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 2. Februar 2024
Ein hervorragendes Buch, das aufzeigt, dass wir schon in der Schule belogen wurden, bei der Aufklärung der WK I und II.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 17. September 2011
Dieses Buch beinhaltete für mich ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Das größte war wohl die Erkenntnis, daß die Amerikaner und Franzosen nach Kriegsende bei weitem mehr Tote zu verantworten hatten als die Sowjets, die praktisch als Inbgriff des Terrors galten. Bekanntlich haben diese gewütet und vergewaltigt, doch das haben auch die Franzosen getan. Jeder kennt den Ausdruck "Gulag", kaum einer hat je von den Lagern der Amis und Franzosen gehört, obwohl dort bei weitem mehr Menschen ums Leben kamen. In den Gulags verstarben rund 400 000 deutsche Kriegsgefangene, in den amerikanischen und französischen Lagern aber 1,5 Millionen. Doch bis heute kommt man kaum an entsprechende Dokumente heran und abgesehen davon, haben sie es wie die Deutschen gehalten: Sie haben so viele Dokumente wie möglich vernichtet. Dummer Weise herrschte in der Sowjetunion eine Bürokratie, die ihresgleichen sucht. Jede Kleinigkeit wurde schriftlich festgehalten und bis heute hat es niemand gewagt diese Dokumente zu zerstören oder zu verfälschen.

Zitat:
"Zunächst wurden in den französischen Lagern jedoch Rachegelüste befriedigt. Hunderttausende Deutsche kamen in den ersten Monaten um. [...] Die Army hatte nur so getan, als hätte sie aufgehört, deutsche Zwangsarbeiter an die Franzosen auszuliefern, in Wirklichkeit machte sie munter weiter. Über 100 000 wurden noch überstellt, nachdem das Verbot ausgesprochen worden war. Einige Deutsche, die [...] bereits entlassen worden waren, wurden wieder festgenommen und nach Frankreich verschickt. [...]
Im Gegensatz zu den amerikanischen Lagern, wo die Wachen [...] Befehl hatten, Zivilisten zu erschießen, die den hungernden Insassen Essen brachten, galt bei den Sowjets die Regel, die Gefangenen angemessen zu ernähren." (Genug zu Essen gab es natürlich trotzdem nicht, aber die Rationen waren um einiges höher als bei den Amis.)

Doch genau genommen beginnt die Geschichte bereits während des 1. Weltkrieges, als Großbritannien eine Blockade errichtet hatte, um die Deutschen auszuhungern. Jedoch nicht nur die Besatzungsmacht der Deutschen hungerte, sondern vor allem die belgische Bevölkerung. Während Churchill und die seinen lapidar meinten: Die Ernährung der Belgier sei Aufgabe der Deutschen, und diese durch ihre Blockade erfolgreich davon abhielt, diese Aufgabe zu erfüllen, vertrat Herbert Hoover die Ansicht, man müsse Hilfsgüter schicken. Zum Glück für die Belgier (und auch später für viele andere Millionen Hungernde) gelang es ihm das Kabinett zu überzeugen. Dennoch wurde jene Politik, den Leuten die Möglichkeit zu nehmen, sich selbst zu ernähren und diese einfach verhungern zu lassen, nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland fortgesetzt.

Zitat:
"Der Morgenthau-Plan weist drei charakteristische Züge auf: daß er erdacht wurde, daß er trotz Annulierung ausgeführt wurde und daß seine Durchführung seitdem gründlich vertuscht worden ist. [...] Der Grundgedanke des Plans bestand darin, alle wichtigen deutschen Industrien entweder zu zerstören oder zu demontieren und dadurch Deutschland in einen einzigen, großen Bauernhof zu verwandeln, gleichzeitig jedoch die Düngerfabriken zu zerstören, von denen die deutsche Landwirtschaft abhängig war. [...] Anthony Eden, der britische Außenminister, sagte in Quebec zu Churchill: "Das können Sie nicht tun. Schließlich haben Sie und ich der Öffentlichkeit genau das Gegenteil erklärt.", worauf Churchill erwiderte: "Nun, ich hoffe, Anthony, daß Sie daraus im Kriegskabinett keine Affäre machen.""

Erstaunt haben mich auch die Erläuterungen der Zusammenarbeit der westlichen Demokratien mit Stalin. Jeder lernt in der Schule, daß Stalin und der Westen sich verbündeten und nie kam mir in den Sinn, wie verrückt das war! Eine Terror-Diktatur und die freien Demokratien arbeiteten Hand-in-Hand. Stalin wurde in den USA sogar zu "Onkel Joe" erklärt, freundlich lächelte er von unzähligen Plakaten.

Zitat:
"Dann unternahmen Roosevelt und Churchill den nächsten Schritt: Sie begannen die sowjetischen Kriegsverbrechen an ihren Vebründeten, den Polen, zu vertuschen. Und schließlich halfen sie den Sowjets nach dem Krieg, neue Verbrechen zu begehen: gegen die demokratische polnische Führung und gegen frühere Verbündete des Westens. Bei letzteren handelte es sich um Weißrussen, die zuerst im Russischen Bürgerkrieg auf der Seite des Westens gegen den Kommunismus gekämpft und sich später mit Hitler gegen Stalin verbündet hatten. Der Sieg über Deutschland heiligte für manche Leute im Westen die totalitären Mittel, mit denen der Zweck erreicht worden war, und so wurden die Weißrussen mit Gewalt an Stalin überstellt, obwohl sie niemals Sowjetbürger gewesen waren. Und schließlich wirkten die westlichen Demokratien bei den blutigen sowjetisch-polnischen Vertreibungen aus dem deutschen Osten mit (wobei etwa 10 Millionen Deutsche unkamen). Sie unterhielten Lager, in denen über eine Million deutsche Gefangene verhungerten, erfroren oder durch Seuchen umkamen, und sie sahen zu und halfen mit, als (mindestens 7) Millionen deutsche Zivilisten zwischen 1946 und 1950 verhungerten."

Der Autor berichtet von Demontagen und regelrechten Massenmordkampagnen der Regierungen, denen die öffentliche Meinung entgegenstand, und von engagierten Einzelpersonen, die an ihre Mitbürger appellierten, und gegen alle Widerstände Nahrungsmittel nach Deutschland schafften. Hier und da werden kleine Anekdoten eingeflochten, die all die Mengen an Zahlen und Daten angenehm auflockern und einen gewissen Ausgleich zu Gräueltaten und Herzlosigkeit von Politikern bilden.
Dieses Buch löscht alle Vorstellungen, es hätte im zweiten Weltkrieg so etwas wie "Gut" (Alliierte) und "Böse" (Deutsche) gegeben, aus und zeichnet ein Bild der Geschichte, das so ganz anders ist, als die Schulweisheit uns lehren will. Ein wahrer Augenöffner.
130 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 20. September 2013
WIE WAR DAS IN DER NACHKRIEGSZEIT IN REST-DEUTSCHLAND? - NUR EIN PAAR DATEN für 1946-1950:
Zitat:
<Auch als in Nürnberg die Galgen bereits ihre Schrecken verbreiteten, fuhren die Alliierten fort,
-- Männern, Frauen und Kindern in Deutschland ohne weiteres verfügbare Lebensmittel vorzuenthalten.
-- Ausländische Hilfsorganisationen wurden daran gehindert, aus dem Ausland Lebensmittel zu senden,
-- mit Lebensmitteln beladene Eisenbahnzüge des Roten Kreuzes wurden in die Schweiz zurückgeschickt,
-- sämtlichen ausländischen Regierungen wurde die Genehmigung verweigert, deutschen Zivilpersonen Lebensmittel zukommen zu lassen,
-- die Düngerproduktion wurde erheblich eingeschränkt,
-- und während des ersten Nachkriegsjahres wurden, speziell in der französischen Zone, Lebensmittel konfisziert.
-- Die Fischereiflotte musste in den Häfen liegenbeliben, während die Menschen verhungerten. Britische Soldaten sprengten sogar ein Fischerboot vor den Augen der entsetzten Deutschen. "Die Leute sagen, das Meer ist doch voller Fische, aber wir sollen anscheinend verhungern", meinte Bürgermeister Petersen.>
aus: James Bacque: Verschwiegene Schuld, Seite 100 (kann man sich leicht merken!)
Das Buch "Verschwiegene Schuld" gehört in die 5. Klasse, Pflichtunterricht.

Und die Westalliierten verheimlichen noch viel, viel mehr in ihren Schränken. Da wurden auch Fotos von Deutschen und deutschen Leichen aus Rheinwiesenlagern als Fotos mit Juden bezeichnet. Deswegen ist der Begriff "kriminelle Westalliierte" gerechtfertigt. So weit schlussfolgern konnte Bacque aber im Jahre 1989 noch nicht. Nach dem gelogenen 11. September 2001 - der in dieselbe Reihe von Kriegsverbrechen passt - sieht alles viel klarer aus.
Michael Palomino, [...]
106 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 11. Oktober 2023
Sehr informativ! Insbesonders, weil immer mehr unsagbar sein soll.
Und in bestem Zustand geliefert - anders als zumeist aus Amazon-Lagern.
Rezension aus Deutschland vom 19. Januar 2020
Das Buch kann ich nur empfehlen für Menschen die damit konfrontiert waren! Mein Vater war in diesem Lager und er hat mir sehr schlimmes berichtet, nur traurig das die BRD das alles verschweigt was dort geschehen ist.
Der Autor beschreibt alles so wie es gewesen war. Sicher konnte mein Vater das nur überleben weil er bis März 1945 Pilot war und durch seinen Heimaturlaub in Gefangenschaft kam. Für mich sind die Amis noch schlimmere Verbrecher!!
33 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 13. April 2017
Das umfangreiche Vorwort von Völkerrechtler Prof. Dr. Alfred de Zayas beschreibt schon auf den ersten Seiten des Buches die Ungerechtigkeiten die den besiegten Deutschen auferlegt wurden und aus diesem Buch hervorgehen. Es sind nicht einfach Bagatellen, sondern unnötiges millionenfaches Sterben in Friedenszeiten unter den siegreichen alliierten Westmächten. Denn die Deutschen hatten schon lange kapituliert und alle Feindseligkeiten eingestellt. Diesen Toten, die nie genannt, oder denen nie gedacht wurden, wird in diesem Buch zumindest heute wieder Anteilnahme und Aufmerksamkeit zuteil, die sie eigentlich schon immer verdient hatten, aber immer (wahrscheinlich aus Schuldgründen) verschwiegen wurden. Dem Autor bleibt Respekt zu Zollen für seine mutige Berichterstattung und seine umfangreiche Arbeit, aufgrund dessen er auch noch Anfeindungen von Gegnern dieses Buches hinnehmen muß(te).
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