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Verloren unter 100 Freunden: Wie wir in der digitalen Welt seelisch verkümmern Gebundene Ausgabe – 19. März 2012

4.0 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Die ausgebildete Psychologin und Soziologin Sherry Turkle hat die Wechselwirkung von Mensch und digitaler Technik zu einem der Schwerpunkte ihrer Arbeit gemacht.

In einer Zeit, in der die öffentliche Diskussion um Nutzen und Gefahren gerade der sozialen Netzwerken durchaus keine 'Eintagsfliegen' der Überlegungen darstellen, in der sich Personalverantwortliche gerne einmal bei Facebook informieren über Bewerber, in der 'Cyber-Mobbing' als ganz neue Gefahrenquelle auftauchen. Einer Zeit aber auch, in der 'Transparenz' als Wert auch politisch an Bedeutung zunimmt, in der ganze Revolutionen durch die Kommunikation über das Web an Fahrt aufnahmen und sich 'vernetzten. In der es Menschen sich aber auch scheinbar einfach machen, dem 'Alleinsein' ohne echte und fühlbare Gemeinschaft zu begegnen.

Turkles Haltung den Grundlagen dieser Entwicklungen gegenüber, der 'ganz normalen' Nutzung der social media, ist allerdings von Beginn der Lektüre an kein Geheimnis.
'Wie wir in der digitalen Welt seelisch verkümmern', lautet der Untertitel. Und das Plato-Zitat, welches dem Buch vorangestellt wird, spricht eine ebenso beredte Sprache.
'Freilich scheint alles zu bezaubern, was täuscht'.

Umfassende, fundiert, mit einer Vielzahl an Beispielen angereichert und durchaus sachlich im Ton weist Turkle auf gut 500 Seiten tatsächlich nachvollziehbar, zumindest aber ernst zu nehmen, nach, dass die 'Täuschung' von sozialen Kontakten und echter Nähe den Nutzer des Net mehr und mehr, so gut wie unmerklich, 'seelisch entleert'.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Am Beginn meiner Berufslaufbahn am MIT stritt ich mit Joseph Weizenbaum darüber, ob ein Computer ein adäquater Gesprächspartner sein könne. Dreißig Jahre später diskutiere ich mit Leuten, die behaupten, meine Tochter könne einen Computer heiraten wollen".
Unter normalen Leuten würde eine Mutter das Gegenüber für so eine Behauptung abwatschen. Turkle lebt aber nicht unter normalen Menschen sondern in der nach ihren Worten sehr technoaffinen Welt des M.I.T. Nach meinen Erfahrungen ist "technoaffin" eine glatte Untertreibung. Das M.I.T. ist eine Kultstätte der technologischen Ersatzreligion. Die M.I.T.ler fühlen sich als ihre Hohe Priester. Ich habe dieses Thema im Gespräch mit einem befreundeten M.I.T. Mitarbeiter angeschnitten. Ich hatte erwartet, dass er mich gar nicht versteht. Er war im Gegenteil glücklich, mit jemanden darüber reden zu können. Er ist ein traditionell religiöser Mensch und empfand die M.I.T. Kultur als Götzendienst.
Dieses Buch könnte man auch als die intellektuellen Watschen einer empörten und besorgten Mutter interpretieren.
Im ersten Teil des Buches behandelt Turkle die Heilserwartung an soziale Roboter. Der zweite Teil dreht sich um Smartphones, SMS, Facebook und Twitter.
Turkle nimmt die technologische Seite der Ankündigungen der Roboterleute für bare Münze. Sie hat primär (aber nicht ausschließlich) mit Kindern zahlreiche Feldstudien über den Umgang mit sozialen Robotern gemacht. Vor allem vernachlässigte und verunsicherte Kinder fahren auf die Roboter nach ihren Schilderungen voll ab. Das sagt aber - in ihrer Interpretation - mehr über die Verwahrlosung der Kinder bzw.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Unsere 10-jährige Tochter surft im Internet, telefoniert mit dem Handy und beginnt zu chatten. Was Sherry Turckle hier aus ihrer Praxis auch mit Jugendlichen und Studenten in den Staaten beschreibt, ist unvorstellbar und es graust mich, wenn - wie üblich - die amerikanischen Verhältnisse jeweils mit "Time-Lag" auch in Europa ankommen: Eine jugendliche Schülerin macht im Verlauf eines 1-stündigen Gesprächs mit der Autorin ihr Smart-Phone aus und danach quellen 100te an SMS aus dem Gerät!....
Ein sehr gutes - manchmal etwas langatmig geschriebenes - Buch, welches uns die Augen öffnet, was noch auf uns IT-mäßig wartet. Jedoch - für eine amerikanische Autorin - mit angenehmen Realismus und Fokus auf das naheliegende: Wenn wir uns nicht den Maschinen ausliefern wollen, müssen wir (auch) zur persönlichen Kommunikation (Gespräch von Auge zu Auge!) (zurück-)kommen. Eindeutig zur Lektüre empfohlen!
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