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Verloren Taschenbuch – März 1998

2.8 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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"Nichts ist so schlecht, als daß es nicht auch sein Gutes hat." Ernüchternd fällt für die beiden jungen Weltreisenden und Autoren die Bilanz ihres Abenteuers aus, von dem sie in Verloren erzählen. In einem vierwöchigen Kurztrip waren sie im Frühling 1996 von Rostock mit Auto, Schiff und Flugzeug nach Südostasien und zurück gereist. Anlaß: Der Sultan von Brunei sollte mit einem Blitzbesuch als Sponsor für eine geplante Reise durch Europa und Afrika gewonnen werden. Der ist ja bekanntlich ebenso reich wie begeisterungsfähig für Extrem-Projekte. Ein Überraschungsbesuch, glaubte man, würde dem Potentaten schon die Taschen öffnen.

Verloren ist ein spannender, stilistisch ohne literarische Ambitionen geschriebener, dabei lebendig und anschaulich geratener Bericht einer Reise, die sich zu einem fortwährenden Scheitern auswächst. Konsequent realistisch und selbstkritisch, ohne die häufig in diesem Genre anzutreffende Konzentration aufs Pittoreske und Exotische, protokolliert das Buch eine Abfolge oftmals haarsträubender Abenteuer. Schnell weicht die anfängliche Euphorie im Geiste sportlichen Ehrgeizes der Ernüchterung und Selbstzweifeln, als sich kleine wie große Katastrophen häufen. Immer wieder geraten Möller und Prokein in fast aussichtslose, mitunter lebensbedrohliche Situationen, in denen ein Weiterkommen unmöglich erscheint: sie müssen ihr Auto aufgeben, werden überfallen, landen im Knast, verlieren in der Hoffnung auf den großen Coup ihr letztes Geld beim Glücksspiel, müssen stehlen und betrügen um zu überleben und finden sich schließlich zwischen Ratten und Abfällen wieder. Aber immer wieder rettet sie eigene Geistesgegenwart und Unverfrorenheit oder die unerwartete, selbstlose Hilfe von Fremden.

Schließlich müssen beide erkennen, daß ihre Lage letztlich das Resultat von Dummheit, Selbstüberschätzung und Naivität ist. Die Notsituationen werden zum Anlaß schonungsloser Selbstreflexion und bringen den Akteuren die tiefere Motivation für ihr aussichtsloses Unternehmen ans Tageslicht: Rastlosigkeit und Abenteurertum als Flucht vor ungelösten Familienproblemen, unbewältigtem Alltag und der Unfähigkeit, zu Hause einen Weg in eine berufliche Zukunft zu finden. Am Ende kehren die beiden Helden ohne einen Pfennig vom Sultan, dafür mit einem Haufen Schulden belastet nach Hause zurück. Aber aus dem Schlechten entsteht dann doch noch Gutes. Neben der gewonnenen Selbsterkenntnis ist das eine Spendenkampagne für die Aids-Hilfe Rostock, zu deren Gunsten sie ihre Reise erfolgreich vermarkten. --Christoph Sabel

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Markus Möller:

geb. 1971 in Rostock, studierte Soziologie und Psychologie. Er arbeitet als Reisejournalist, Buchautor und Grafik- & Webdesigner in Rostock. Zudem unternahm er zahlreiche Reisen durch Sibirien, legte als erster Mensch 1000 km zu Fuß auf Kamtschatka zurück und machte - gemeinsam mit Ronald Prokein - weltweit Schlagzeilen mit einer Fahrradtour um die Erde; 18000 Kilometer in 161 Tagen - ein Guinness-Buch-Rekord. Markus Möller veröffentlichte bisher vier Bücher. Lebt in Rostock

Ronald Prokein:

geb. 1971 in Rostock.
Schienenfahrzeugschlosser, Wehrdienst in der Bundesmarine. Teilnahme an einem Minentaucherlehrgang, Ausbildung zum Fallschirmjäger. Zahlreiche Reisen und Extremtouren: per Fahrrad, Kajak und zu Fuß. 2006 sorgte er mit einem 5000 km langen Lauf durch ganz Europa für Aufsehen. Seit 2000 freiberuflicher Autor und Vortragsreferent. Schrieb mit Markus Möller vier Bücher. Lebt in Rostock. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 30. November 2002
Format: Taschenbuch
Ein Freund schenkte mir dieses Buch. Innerlich war ich, was den Titel anbetraf, skeptisch. Doch beim Lesen änderte sich meine Meinung mit jeder Seite. Ich litt und bangte mit den Akteuren, fragte mich, wie ich in solch katastrophalen Situationen reagiert hätte, bekam eine Gänsehaut vor soviel Ehrlichkeit und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es muss eine Menge Mut dazu gehören, eine solche Reise in Angriff zu nehmen, viel mehr Mut aber gehört wohl dazu, deren Scheitern auf die eigene Kappe zu nehmen. "Verloren" ist ein derart spannendes Buch, weil es seine Energie aus dem schöpft, was vielen anderen Reiseberichten verlorengegangen zu sein scheint, der Wahrheit der Geschichte und dem Charisma zweier in sich zerrissener Protagonisten, die verzweifelt versuchen, einen Weg aus dem Schlamassel zu finden. Jener Freund, der mir das Buch schenkte, war auf einer Vortragsveranstaltung der Autoren und meinte, nie zuvor etwas Ehrlicheres und Ergreifenderes erlebt zu haben. Nehme ich das Buch, welches ich mittlerwile schon dreimal gelesen habe, weiß ich, dass er recht haben muss.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe von diesen Autoren mittlerweile drei Bücher gelesen, und werde es dabei belassen. Ihre Geisteshaltung zur Welt zeigt sich mit ihrer Nichtdanksagung im Nachwort an jene "Menschen, die noch nicht gelernt haben, dass man sich gegenseitig unterstützen muss". Denn das fordern die beiden Autoren auf jeder Reise ein: Abenteurern muss geholfen werden, von Landesbewohnern, Botschaftsangehörigen etc.. Der Aufhänger der Reise, einen Frosch für ein HIV-infiziertes Kind aus den Tropen zu bringen, verdeckt nur unzureichend das Grundmotiv: Sich ohne Geld durch Länder durchzuschlagen, und sich angesichts der Strapazen doch sehr abenteuerlich zu fühlen.

Erschreckend finde ich den Mangel an Grundkenntnissen zu den "bereisten" Ländern. In dem Buch "Verloren" sind die Kommentare zur Mongolei, Brunei und insbesondere Sri Lanka (jeder Schüler wüsste mehr zur Gesellschaft und dem Konflikt auf der Insel) schlichtweg banal. Wie auch in anderen Büchern der Autoren sind die Anekdoten zu Russland wesentlich interessanter, wahrscheinlich aufgrund der Sprachkenntnisse der Autoren.

Trotz dieser herben Kritik muss man Moeller und Prokein zugestehen, einen Spannungsbogen aufbauen und halten zu können. Die Essenz des Buchs ("wie schnorre ich mich ohne Plan, Vorbereitung oder einen wirklichen Grund durch die Welt") mag Leser dabei faszinieren oder ärgern. Bei mir war es Letzteres
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Format: Taschenbuch
Habe das Buch empfohlen bekommen, da ich selbst als Backpacker und Individualtourist reise. Ich bin froh, dass ich es aus einer Bibliothek ausgeliehen habe und den Autoren somit nicht noch ein Einkommen durch den Kauf des Buches verschafft habe.

Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich in einem Rutsch schnell lesen. Das ist das positive.

Ich bin aber menschlich zutiefst von den beiden Autoren enttäuscht: dies hat schon nichts mehr mit Naivität zu tun, sondern mit grundlegender Unwissenheit und vor allem Ignoranz anderen Menschen gegenüber. Das nicht geplante Losfahren und die Naivität den Sultan von Brunei anzuschnorren: geschenkt. Das war einfach nur dumm und passiert im Leben. Die richtiggehende Ausbeutung der Geschichte der aidskranken Anita: menschlich/ethisch/moralisch ganz unten. Das nicht aus den gemachten Fehlern lernen, sondern sogar noch eins drauf setzen indem zusammengeschnorrtes Geld aus der Anita-Geschichte noch versoffen und verspielt wird: menschlich sehr, sehr enttäuschend. Ich habe während des Lesens zwischen Mitleid, Sprachlosigkeit, Dankbarkeit den vielen Helfern gegenüber (eine Hilfsbereitschaft, die keiner der Autoren verdient hat), Wut und fast schon Hass gegenüber den Autoren geschwankt. Der "wir bedanken uns nicht bei den Botschaftsangehörigen" Kommentar am Ende zeigt nur, dass die Autoren absolut nichts aus der Geschichte gelernt haben, sondern selbst zum Schluss und Monate nach der Reise noch kindisch-beleidigt sind, weil es doch tatsächlich Menschen gibt, die nicht sofort helfend eingesprungen sind (wahrscheinlich einfach weil es nicht Aufgabe der deutschen Botschaft ist jedem Idioten zu helfen nur weil es zufällig ein deutscher Staatsbürger ist.
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