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Vergewaltigung der menschlichen Identität: Über die Irrtümer der Gender-Ideologie Taschenbuch – 14. Oktober 2011

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Mein Gott, wie naiv kann der Mensch sein! Als ich zum ersten Mal von „Gender Mainstreaming“ hörte, glaubte ich, es gehe dabei um die Fortsetzung der Frauenbewegung, um eine Ideologie, die sich die Befreiung der Frauen von den Fesseln der patriarchalen Unterdrückung auf die Fahnen schreibt. Zwar kamen mir die Methoden und Mittel, mit deren Hilfe dieses Programm umgesetzt werden sollte, gewöhnungsbedürftig und falsch vor – weshalb ich „Vergewaltigung der menschlichen Identität“ gekauft habe - doch erst, als ich etwas mehr zu diesem Thema recherchiert habe, ist mir bewusst geworden, dass Gender Mainstreaming die Gleichstellung der Geschlechter nicht aus Gründen anstrebt, die man allgemein vermutet. „Selbst konservative Politiker glauben im Gespräch noch immer, es gehe nur um Gleichberechtigung und die Beseitigung der patriarchalen Rückstände“, so Andreas Späth, der Herausgeber dieses Buches.

In Wirklichkeit geht es bei dieser „Bewegung“, die in Wirklichkeit keine ist, weil sie nicht von unten nach oben ausgerichtet ist, sondern von oben nach unten (Harald Seubert nennt es „Kulturrevolution „top-down“), gar nicht um Menschen, ihre Chancen, ihre Freiheit, ja, nicht einmal um die Gleichberechtigung der Geschlechter und Förderung von Frauen und des „dritten Geschlechts“ zwecks Verbesserung ihrer Lebensqualität, sondern darum, „Humanressourcen“ optimal zu nutzen. Um Gender Mainstreaming, seine Ziele und Motive zu verstehen, muss man es nämlich vor dem Hintergrund des sogenannten Diversity Managements (Vielfalt-Management) betrachten, als ein Bestanteil eines Managementkonzept, bei dem es vordergründig nicht um die Gleichberechtigung von Menschen geht, sondern um ihre optimale Ausbeutung.
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Manfred Spreng - Harald Seubert (Hrsg. Andreas Späth), Vergewaltigung der menschlichen Identität - Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, Logos Editions, 2011; 95 S.; 5,80 €; ISBN 978-3-9814302-2-5

Der pointierte Titel der Publikation weckt Neugier und Fragen! Es geht um ein existenzielles Thema - und zugleich ein sozialphilosophisch-politisches Paradigma. Dieses wird seit gut 15 Jahren von kleinen Zirkeln weltweit zielstrebig vertreten. Schließlich ist es - auf dem Weg über die Brüsseler EU und dank kooperierender Kräfte in deutschen Parteien - auch in der Bundesrepublik Deutschland Zug um Zug regierungsamtlich ("top-down") implementiert worden. Aber bis heute ahnen Millionen von Bürgern nicht so recht, was ihnen damit geschah. Aufklärung tut not.

"Fremdwörter sind Glücksache", heißt es. In diesem Falle geht es mehr darum, dass mit Begriffen wie Gender und Gender-Mainstream Raum für Mehrdeutigkeiten und unterschiedliche Interpretationen geschaffen wurde. Vexier-Bildern gleich werden diese auch in Deutschland herumgereicht. Bei vielen Bürgern aber und selbst bei hohen Verantwortungsträgern herrscht über die geistigen Hintergründe und die genauen Inhalte, über die Ziele und Folgen der Umsetzung nicht die gebotene Klarheit und Einmütigkeit. Soll ggf. jeder selber das heraus- oder hinein-interpretieren, was ihm als sympathisch oder plausibel erscheint? So redet man aneinander vorbei.
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Das vorliegende Buch ist das dritte Buch, das ich zum Thema Gender-Mainstreaming gelesen habe. Es fasst die Beweggründe und Ideologie gut zusammen und beweist gleichzeitig, wie unsinnig und zerstörerisch diese neue "Religion" ist für unsere Kinder und unsere Gesellschaft.
Es entfernt die Maske, die die Bewegung vor sich herträgt, es gehe um "Gleichbehandlung, Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau" usw. Darum geht es mitnichten. Am Ende steht das Ende der Meinungsfreiheit, das Ende von Mann und Frau und ein totalitäres gesellschaftliches System. Wehe denen, die die Ansichten nicht teilen!
Das Buch belegt auch auf wissenschaftlicher Basis sehr klar die Unterschiede zwischen Mann und Frau, die man - sofern man im Besitz seiner Vernunft ist - nicht leugnen kann, was diese Gender Mainstreaming-Ideologie aber genau tut.
Das Buch ist sehr empfehlenswert und ein Must-Read für jeden Bürger, der wissen will, was sich im Lande tut! Man versteht die Vorgänge in der Tagespolitik viel besser - beispielsweise den geradezu krampfhaft vorangetriebenen Krippenausbau für Unter-Dreijährige - Eltern wird die Erziehungshoheit zunehmend entzogen, Kinder sollen möglichst früh vom Staat sozialisiert und im gender-Sinne "sexualisiert" werden. Eltern, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst erziehen möchten, werden plötzlich als "rückständig" bezeichnet, wo doch die Sozialwissenschaften genau belegen, wie wichtig eine verlässliche Bindung und Bindungsfähigkeit - die in dieser sensiblen Phase entsteht - für spätere Bildungsfähigkeit ist.
Weitere empfehlenswerte Bücher haben beispielsweise auch geschrieben:
Gabriele Kuby: "Die Gender-Revolution: Relativismus in Aktion" und
Barbara Rosenkranz: "MenschInnen -Gender Mainstreaming: Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen"
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