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Verdi: Un ballo in maschera - The Sony Opera House
 
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Verdi: Un ballo in maschera - The Sony Opera House

30. Oktober 2009 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 30. Oktober 2009
  • Erscheinungstermin: 30. Oktober 2009
  • Label: RCA Red Seal
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 2:07:47
  • Genres:
  • ASIN: B006NYA27S
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.748 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Von vully TOP 1000 REZENSENT am 8. Dezember 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dass man die Sänger dieser Aufnahme Anfang der 60er Jahre mit Glück tatsächlich live in der Metropolitan Opera New York hätte hören können, macht fast wehmütig. Es ist nicht nur die einzige Gesamteinspielung, die nicht eine einzigen schwächeren Solisten hat. Die meisten von ihnen gehören zu den allerbesten Darstellern ihrer Rollen überhaupt:

Dies gilt vor allem für Carlo Bergonzi, der als Riccardo seine eigene großartige Leistung in der zwei Jahre früher entstandenen Solti-Aufnahme wiederholt. Der eleganteste Stilist unter den Verdi-Tenören des 20. Jahrhunderts hatte hier eine seiner besten Rollen gefunden. Mir fällt nur ein gleichwertiger Interpret ein - Jussi Björling. Und bei diesen beiden ist es dann nur noch die Frage, welche Stimme einem besser gefällt - der weiche Streicherklang des Schweden oder das metallisch-kernige Organ des Italieners.

Leontyne Prices volle, dunkel glühende Stimme wirkt im Vergleich zu Bergonzis schlank geführten Stimme sehr üppig, was aber einen ganz eigenen Reiz hat. Ihre Amelia wird von Seelenqualen fast zerrissen, ohne dass Price auch nur in die Nähe ihrer stimmlichen Grenzen geriete - anders als viele Konkurrentinnen. Eine unvergessliche Interpretation.

Dazu kommt der herrlich gesungene Renato von Robert Merrill. Was ihm im Vergleich zu Tito Gobbi an Dramatik fehlt, macht er durch große Stimmschönheit wieder wett.

Auch der Rest der Besetzung ist erstklassig, besonders Reri Grists quirliger Oscar, aber auch die sehr jugendliche Ulrica von Shirley Verrett.

Chor und Orchester begleiten ordentlich, wenn auch nicht mit der Präzision anderer Aufnahmen.
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Format: Audio CD
Eine wirklich klassische und herausragende Aufnahme des Werkes. Sicher die beste Studioaufnahme. Es gibt keinen Schwachpunkt, Price, Bergonzi und Merrill sind erstklassig. Tatsächlich dirigiert Leinsdorf etwas matt und schlaff. Price singt ausladender und prächtiger als Callas, die allerdings stärker differenziert, Bergonzi ist genauer und subtiler als di Stefano und Pavarotti, die allerdings beschwingter und unbeschwerter agieren, was der Rolle zugute kommt. Für mich überragt diese Produktion die Aufnahmen Toscaninis, Mutis, Abbados, Soltis (beide) und Karajans weit und ist mit derjenigen Vottos in einem Atem zu nennen.
2 Kommentare 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Die Leinsdorf-Einspielung von Verdis Maskenball (hier in der "Amerika-Version) ist im Laufe der Jahre zu einem Klassiker im Gesamtkatalog gereift und das zu recht, wie ich finde.
Musikalisch zelebriert Erich Leinsdorf mit dem RCA Orchester einen durchgehend transparenten Verdiklang, obwohl er manchmal doch den etwas zu großgeratenen Pinsel schwingt, wenn es um Dramatik geht.
Zudem sind die Solopartien ausnahmslos gut bis sehr gut besetzt. Das fängt an bei Leontyne Price, die ihren glutvollen Sopran mehr als einmal selbstzweifelnd schimmern lässt, eine Leonore der Extraklasse. Auch Carlo Bergonzi gibt mit natürlich-leichter Stimme einen Riccardo, der nahezu seinesgleichen suchen wird heutzutage. Als dritter im Bunde gibt Robert Merrill einen durchaus kraftvoll auftrumpfenden Renato, der aber auch zu sehr noblen Zwischentönen fähig ist.
Für die ausgezeichneten Comprimarii seien hier nur die locker-luftige Reri Grist als Page Oskar und de Charakterbaß-starke Ezio Flagello als Samuel angeführt. Einziger (gaaaaaanz kleiner) Wermutstropfen ist Shirley Verrett als Ulrica; sie singt sie durchaus gut, aber ein Contraalt, wie ich ihn gerne in dieser Rolle höre, ist sie eben nicht - aber das ist wirklich Meckern auf ganz hohem Niveau.
Alles in allem ist diese Aufnahme, deren Alter man ihr kaum anhört, wärmstens zu empfehlen.
Kommentar 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Verdis Maskenball ist eine Meisteroper, die über eine ganz individuelle "tinta" verfügt und herrliche Melodien, kunstvolle Ensembles, knallige Chorauftritte und eine Vielzahl von orchestralen Charakterisierungen der einzelnen Figuren bietet, also alles, was einen Opernfan und einen Verdis im Besonderen gefällt.
Wenn dazu noch eine Sängerschar aufgeboten wird, die in der Summe hervorragendes bis phantastisches leistet, und dies in Begleitung von einem Orchester und einem Chor auf sehr gutem Niveau, ist es kein Wunder, von den "guten, alten Zeiten" zu sprechen.
Carlo Bergonzi ist der Star der Aufnahme in einem "Starensemble" der Zeit: Mit seinem phantastischen Atem, der Kontrolle seines männlichen Tenors in jeder Tonhöhe, der wundervollen Fähigkeit zu einem mezzavoce selbst in hoher Lage, seiner Phrasierung und Nuancierung des Textes, seiner Attacke und kontrollierten Emission der balsamischen Töne auch in der Tophöhe, ist er neben Jussi Björling der perfekte Sänger des Riccardo. Was dem Schweden im Vergleich an südlich-warmen Farben fehlen mag, fehlt dem Italiener an letzter, prunkender Selbstverständlichkeit in der Tophöhe. Allerdings sind dies nur Anmerkungen für das feine Ohr, keine Kritik. Bergonzi ist in dieser Aufnahme schlicht perfekt, als Sänger sowie Darsteller, und insofern ein Meilenstein in der Diskographie dieser Oper!
Als Amelia verströmt Leontyne Price ihren üppig-berückenden Sopran, vor allem in der Mittellage mit einem unvergleichlichen Sexappeal, sowie einer zwar etwas luftigen, doch traumhaften Mezzofarbe. Welch ein unendlicher Genuss, dieser Stimme lauschen zu können, welche sich auf ihrem Höhepunkt befindet.
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