Verbrechen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 3 Stunden und 28 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 7. September 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVWAFG
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Schirach ist Anwalt und angeblich sind die Fälle, die er in der vorliegenden Sammlung von Stories beschreibt, wahr. Ich bin geneigt, das für einen Trick zu halten. Aber ich mag mich täuschen, und schließlich ist es egal. Denn die klare, knappe Sprache, die häufig kurzen Sätze, in denen neutral und mitleidlos die Lebensumstände der "Verbrecher" beschrieben werden, sprechen für sich. Vielleicht konnte sich Herr von Schirach diese Schicksale nicht ausdenken, vielleicht musste er es auch nicht. Auch das ist gleichgültig. Sie werden zu Literatur, indem sie notiert, gedruckt und gelesen werden. Und gelobt. Und das zu recht. Schirachs Sprache ist intensiv und elegant gleichzeitig, sie besitzt eine Sogkraft, der man sich nicht entziehen kann. Dazu kommt: Was der Autor hier offeriert ist nicht wenig, er bietet seinen Lesern einen Blick in das Leben von "Verbrechern". (Weil sie dem Leser nicht als solche erscheinen, stehen hier die Anführungszeichen.) Vielleicht ist es für viele Leser ein zusätzlicher Anreiz, dass es hier vorgeblich (?) um wahre Begebenheiten geht. Aber ich möchte noch einmal betonen: es ist nur ein stilistischer Unterschied. Oder sollte ich mich täuschen? Denn eines kann Schirach mit seinem Erzählansatz nicht, nämlich in den Verstand seiner Protagonisten eindringen. Schirach beschreibt Fakten, keine Gedanken.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Vorbemerkung: Die Stories des Berliner Strafverteidigers Ferdinand von Schirach habe ich an einem längeren Leseabend regelrecht "verschlungen". Ich war einerseits begeistert; andererseits aber blieb ein mir zunächst unverständliches Mißbehagen zurück. Also las ich "Verbrechen" nach ein paar Tagen noch einmal. Jetzt verstehe ich, warum ich nicht ungeteilt loben mag...

Der Autor versammelt elf Geschichten, die allesamt eins gemeinsam haben: Die Protagonisten geraten mit den Gesetzen in Konflikt. Zum Beispiel der Arzt im Ruhestand, den ein in jungen Jahren geleisteter Eid zu einer entsetzlichen Tat treibt; die beiden aggressiven Glatzköpfe, die in der Person eines eher unscheinbar wirkenden Herrn an den Falschen geraten; die Schelmengeschichte mit den 9 libanesischen Brüdern; oder - für mich die beste, weil anrührendste Geschichte ("Der Äthiopier") - der Bankräuber, für den die Schöffen zusammenlegen, um ihm ein Flugticket zu schenken... Die spannenden Stories sind in einer an amerikanischen Vorbildern geschulten souveränen, glasklaren,kunstvoll schlicht gehaltenen Sprache gehalten, die man einem Juristen kaum zutrauen würde, wenn man nicht wüßte, daß auch ein Goethe, ein Storm, ein Kafka usw. Juristen waren. Ob die Geschichten "wahr" sind, wie es der Waschzettel suggerieren möchte? Nein, natürlich nicht; allenfalls einige bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Versatzstücke mögen aus realen Prozessen stammen. Abgesehen davon, daß von Schirach seine Approbation als Anwalt aufs Spiel setzen würde - nicht zufällig stellt er seinem Buch ein bestimmtes Motto von Werner K.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
ich habe mich über das Buch "Schuld" geäussert und dasselbe trifft auch für diesen Band zu.
Ich empfehle beide Bücher auf jeden Fall, weil sie brilliant geschrieben sind: Das Leben hat den Autor mit dem - bisweilen sehr beklemmenden - Stoff äusserst brisant beschenkt.
Lange nachdenken musste ich über den Mann mit den beiden Skin-Angreifern auf dem Bahnhof .........
Wir hatten Teile aus diesem ersten Band als Hörbuch gefunden, ich habe mir beide Bücher daraufhin sogleich bestellt und es nicht bereut.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ja, die Geschichten lesen sich gut. Erfüllen sie doch unter anderem eines: sie befriedigen den Voyerismus des Lesers. Man schüttelt sich mit Entsetzen - angesichts brutaler Morde, Verstückelung von Leichen und ähnlichen anschaulich beschriebenen Vorkommnissen. Entstammen sie alle der Realität? Ich bezweifle es. Denn man hätte von derartig grauenhaften Verbrechen bestimmt in der Zeitung gelesen, im Internet allemal. Doch nichts von dem wurde jemals bekannt - mir zumindest kam es nicht zu Ohren oder vor die Augen.

Was auch nicht stimmt: Schirach kann Gedanken lesen. Gedanken von Richtern zum Beispiel. Gedankenlesen ist das Recht von Autoren. Man nennt sie "allwissende" Autoren. Doch ein Autor, der aus seiner ganz persönlichen Sicht Geschehnisse beschreibt (so Schirach in seiner Funktion als Anwalt der Verbrecher), kann nicht auch Gedanken des jeweiligen Richters lesen, geschweige denn dessen Gefühle kennen. Das denkt er sich alles aus - und ich vermute, das sind nicht die einzigen Dinge, die er sich ausgedacht hat …

Und was den lakonischen Schreibstil betrifft, den die Presse über den grünen Klee lobte ... na ja, das ist wohl individuele Geschmackssache. Da gefällt mir Marlen Haushofers "Die Wand" deutlich besser. Denn sie schreibt nicht lakonisch, sondern einfach. Und das ist eine besondere Kunst - die Schirach nicht beherrscht.
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