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Verbrechen an der Wehrmacht, Band 1: Kriegsgreuel der Roten Armee 1941/42 Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1997
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe384 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberPour le Mérite
- Erscheinungstermin1. Januar 1997
- ISBN-103932381033
- ISBN-13978-3932381034
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Verbrechen an der Wehrmacht Teil 1 und 2: Kriegsgreuel der Roten Armee: Zwei Bücher in einem Band: Kriegsgreuel der Roten Armee 1941/42 und 1942/43Franz W. SeidlerGebundene AusgabeKOSTENFREIER Versand durch AmazonErhalte es bis Freitag, 31. MaiNur noch 3 auf Lager
Produktinformation
- Herausgeber : Pour le Mérite (1. Januar 1997)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 384 Seiten
- ISBN-10 : 3932381033
- ISBN-13 : 978-3932381034
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 539.720 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Ich weiß nicht, was mehr erschüttert: Die grauenhaften Aufnahmen oder die entsetzlichen Schilderungen. Der militärjuristische Schreibstil bringt die Details so knochentrocken auf den Punkt, daß einem das Blut in den Adern gefriert. Vor allem die Augenzeugenberichte über die Lemberger NKWD-Keller lösten nur noch Tränenströme aus. Bis heute bin ich außerstande, mich gesprächsweise über das Gelesene auszutauschen, auch mit guten Freunden nicht. Seither glaube ich nachvollziehen zu können, warum soviele Veteranen und Überlebende (das gilt auch für die nicht-deutsche Seite) einfach nicht mehr über das Erlebte sprechen KONNTEN. Dieses Grauen ist tatsächlich unaussprechlich. Seidlers Werk ist eine Mark und Bein erschütternde Mahnung gegen den Krieg an sich.
Das Buch ist ordentlich strukturiert und aufbereitet. Alle Fälle sind belegt und die bekanntesten (u.a. Nemmersdorf, Broniki, Feodosia, Grischino) auch mit Fotos dokumentiert. Diese Opfer alliierter Kriegsverbrechen haben einen Anspruch darauf, daß man sich an sie und ihr unermeßliches Leiden erinnert. Was soll daran verwerflich sein?
Seidler rechnet nicht auf. Ja, er will einen Gegenpol zur Wehrmachtsausstellung bilden, das gibt er in seinem Vorwort offen zu. Nein, er geht nicht auf Verbrechen der Wehrmacht ein. Wie kann man das auch erwarten, bei einem Buch, das schon laut Titel den Verbrechen AN der Wehrmacht gewidmet ist? Mit derselben Logik könnte man der Wehrmachtsausstellung vorwerfen, warum sie nur auf deutsche Verbrechen eingeht, während man erst bei Amazon recherchieren muß, um etwas über die der Alliierten zu erfahren. Meine Güte, wie kleinkariert wird das denn alles noch?
Es stimmt: Kein Kind, kein Jugendlicher sollte dieses Buch in die Finger bekommen. Das wäre unverantwortlich.
Seidlers Werk ist nichts für schwache Nerven, aber es ist richtig und wichtig. Ich werde mein Exemplar nicht mehr hergeben und habe den Kauf nicht eine einzige Sekunde lang bereut.
Unbedingt empfehlenswert und auf jeden Fall Höchstwertung: 5 Sterne. Das gilt auch für Band 2: Verbrechen an der Wehrmacht, Bd.2, Die Rote Armee mordet weiter , auch wenn ich dessen Titel aufgrund seiner Pauschalität daneben finde.
Viel wird über Verbrechen oder angebliche Verbrechen der Wehrmacht geschrieben. Welches Schicksal Wehrmachtsangehörige erwartete, wenn sie in alliierte Hände - hier sowjetische - fielen, wird hier berichtet. Nur 5% aller Wehrmachtsangehörigen, die 1941/1942 an der Ostfront in Kriegsgefangenschaft gerieten, überlebten diese. Anhand von etwa 300 Fällen wird hier das Schicksal dokumentiert. Der renommierte und anerkannte ehemalige Bundeswehrprofessor - Professor Franz Seidler - hat sich dankenswerter Weise dieser Aufgabe gestellt. Dabei war die Ermordung von gefangenen Soldaten keinesfalls erst die Reaktion auf Kommissar-Befehle etc., sondern wurde vom ersten Tag des Feldzuges von der Roten Armee systematisch - übrigens bereits 1940 in Polen und in den baltischen Staaten - durchgeführt. Dies zeigen die Fälle von abgeschnittenen und gefangenen Wehrmachtseinheiten von über 100 Soldaten kurz nach Beginn des Russlandfeldzuges vom Juni 1941, welche sich - obwohl noch kampffähig- "gutgläubig" ergaben und dies teuer bezahlten. Zahlreiche Dokumente und Aussagen belegen auch, das die Soldaten der Roten Armee von ihrer Führung auch dazu angehalten wurden, keine Gefangenen zu machen. Dies betraf natürlich auch ungarische, italienische oder rumänische Soldaten, über deren Schicksal ebenfalls berichtet wird. Insbesondere Verwundete hatten keine Chance.
Das Buch ist natürlich keine leichte Kost, aber hochinteressant und informativ. Ebenso zu empfehlen ist das Buch des polnischen Historikers Bogdan Musial "Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen" / Die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941.
Während meines Geschichtsstudiums waren solche Bücher bei den Professoren aus ideologischen Gründen "unerwünscht", durften bei Referaten nicht verwendet werden, untermauerten sie doch nicht die offizielle Linie, wie sie von Historikern wie Hillgruber oder Guido Knopp vertreten wird. Deshalb sollte man sich die Freiheit nehmen diese Bücher noch zu lesen - leider gibt es keine Neuauflage mehr - solange die Möglichkeit noch besteht.
Klare Kaufempfehlung für jeden der sich für die Geschehnisse des 2WK und die Wehrmacht interessiert.