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Verborgene Stimmen: Chinesische Frauen erzählen ihr Schicksal Taschenbuch – 1. März 2005

4.6 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen

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Die Volksrepublik China ist das Land der Welt, dessen Wirtschaft und Gesellschaft sich gegenwärtig schneller verändern, als dies in irgendeinem anderen Land der Welt der Fall ist. Und für die Weltwirtschaft wird der chinesische Markt immer wichtiger. So viel weiß man. Und man weiß auch, dass China mit den Menschenrechten so seine Probleme hat. Kaum ein Besuch eines westlichen Staatsrepräsentanten, bei dem es in den Presseverlautbarungen nicht hieße, "am Rande" hätte auch die Frage der Menschenrechte eine Rolle gespielt.

Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Floskel von der Menschenrechtsproblematik für die Menschen in China wirklich? Geht es tatsächlich bloß um das Recht auf freie Meinungsäußerung und politische Betätigung auch außerhalb der Staatspartei? So könnte man angesichts der überwiegenden Medienberichterstattung meinen. Doch die Probleme liegen sehr viel tiefer und sind zum Teil sehr viel älter als die Kommunistische Partei. Und sie sind auf dem Lande andere als in den Metropolen.

Xinran, die als Kind im Zuge der Kulturrevolution von den "reaktionären" Eltern getrennt und in ein Erziehungslager gesteckt worden war, moderierte von 1989 bis zu ihrer Emigration 1997 die Rundfunksendung Worte im Abendwind. Darin brach sie mit einem überkommenen Tabu und gab Tausenden gequälter und missbrauchter Frauen eine Stimme. Am Ende sogar im wahrsten Sinne des Wortes in der Form von live übertragenen Telefongesprächen.

Den Anstoß hatte 1989 ein erschütternder Brief gegeben, den ihr ein kleiner Junge geschrieben hatte und dessen mit einer Hühnerfeder versehener Umschlag schon signalisierte, dass es sich um einen Hilferuf handelte. Der Junge schilderte darin das Schicksal eines zwölfjährigen Mädchens, das von ihren Eltern an einen alten Mann verkauft worden war, der es aus Angst, sie könnte ihm davon laufen, in Eisenketten hielt. Der Junge fürchtete, sie würde die Tortur nicht mehr lange überleben.

Xinran wandte sich an die Polizei, die sie darüber aufklärte, dass dies kein Einzelfall sei und sie gut daran täte, sich nicht einzumischen. Das aber tat sie sehr wohl, nicht nur in diesem Fall. Fortan ermunterte sie ihre Hörerinnen, ihr ihre persönlichen Schicksale zu berichten. Zahllose Anrufe und Briefe hat sie in den folgenden Jahren erhalten. In dem vorliegenden Buch berichtet sie der Weltöffentlichkeit, was sie daraus über das Leben in China erfahren und gelernt hat. Eine weltbürgerliche Pflichtlektüre! --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Xinran, 1958 in Beijing geboren, arbeitete jahrelang als Radiojournalistin. Ihre Sendung "Words on the Night Breeze" war in ganz China bekannt und berühmt. Auf der Grundlage dieser Sendung entstand ihr erstes Buch "Verborgene Stimmen. Chinesische Frauen erzählen ihr Schicksal." Der Titel war international ein großer Erfolg. Es folgten die ebenfalls erfolgreichen Romane "Himmelsbegräbnis" und "Die namenlosen Töchter". 2009 erschien "Gerettete Worte. Reise zu Chinas verlorener Generation". Xinran verließ China 1997 und lebt seither mit ihrem Sohn und ihrem Mann in England.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Zufällig fiel mir das Buch auf Englisch in einem Bahnhofsbuchladen in die Hände - "The Good women of China". Ich
las von Frankfurt bis Hamburg und vergaß beinahe auszusteigen.
Dieses Buch reißt den Leser in einen Strudel von Mitgefühl, Staunen, Unglauben und Abscheu.
Die Autorin berichtet über ihre Zeit als Radiomoderatorin in China. Die Schicksale, die sie erzählt, sind die Berichte von Anruferinnen im Rundfunk, die Einsichten in ihr Leben gewähren, die schwer zu ertragen sind.
Xinran schildert die Einzelschicksale mit solcher Eindringlichkeit, dass einem manchmal Tränen kommen.
Was man hier im Westen über die Gräuel der Kulturrevolution weiss oder vermutet, wird übertroffen von den Berichten.
Dieses Buch müssen Sie lesen. Die Wärme und Empathie der Autorin
verhindert, dass man das Buch vor Entsetzen weglegt, denn genauso eindringlich wie die schlimmen Seiten der jeweiligen Lebensgeschichten wird die Lebensfreude der Einzelnen gezeigt, ihre tapferen Bewältigungsstrategien im Umgang mit einer Gesellschaft, die neben der kommunistischen Kontrolle und Einengung auch noch geprägt ist von feudalen, frauenfeindlichen
Strukturen mittelalterlicher Prägung.
Ich habe Xinran auf der Buchmesse interviewt und habe eine Frau kennengelernt, die ihr eigenes schweres Schicksal, die Verfolgung durch die Roten Garten, die Verbrechen an ihren Eltern so verarbeitet hat, dass sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen nun dafür einsetzt, das derzeit in China noch bestehende Tabu, über die Kulturrevolution zu berichten, zu brechen.
Ich wünsche dem Buch sehr viele Leserinnen und Leser!
Vera Kaltwasser
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Format: Taschenbuch
Berichte über die Greueltaten während der Kulturrevolution in China und die daraus resultierenden Probleme gibt es viele, im vorliegenden Buch beschäftigt sich die Autorin mit einzelnen Frauenschicksalen und zeigt, dass sich für viele Frauen auch nach der Öffnung Chinas nicht viel geändert hat. Eine zusätzliche Dimension erhält das Buch dadurch, dass die Autorin eigene Erinnerungen miteinfließen lässt, und den Leser so daran teilhaben lässt, was die Geschichten der anderen Frauen in ihr auslösen. Sicher, auch in anderen Ländern haben Frauen unter Gewalt und Unterdrückung zu leiden, und viele der Geschichten könnten ähnlich auch in Europa geschehen, was an den in "Verborgene Stimmen" erzählten Schicksalen so berührt und auch erschreckt, ist die gemeinsame Basis der so unterschiedlichen Leidensgeschichten, die zum einen immer noch auf den Schrecken der Kulturrevolustion basiert, zum anderen auf dem in asiatischen Ländern so wichtigen Aufrechterhaltens des öffentlichen Scheins um jeden Preis. Diese Gemeinsamkeiten führen dazu, dass man nicht mehr das Gefühl hat, über Einzelschicksale zu lesen, sondern, dass hinter jeder der Frauen noch viele andere stehen, denen es ähnlich oder sogar noch schlimmer ergangen ist.
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Von Ein Kunde am 25. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Was weiß man eigentlich über China, außer dass die Industrie dort sehr weit fortgeschritten ist und viele unserer Kleidungsstücke dort billig hergestellt werden? Ich hatte mich mit China bisher wenig beschäftigt, aber dieses Buch hat es geschafft, mich neugierig zu machen. Die wahren Geschichten, die die Journalistin Xinran erzählt sind wirklich sehr bewegend. Obwohl - oder vielleicht gerade weil - es seltsame und äußerst traurige Schicksale sind, die in einer für mich völlig fremden Welt spielen, hat mich das Buch sehr gefesselt. Xinran deckt mit ihren Erzählungen Unterdrückung, Heuchelei und Doppelmoral in einer stark von Männern dominierten Welt auf und bricht damit ein Tabu. Viele Frauen, mit denen sie gesprochen hat, zahlen einen hohen Preis, um wenigstens für kurze Zeit als Geliebte oder Mutter ihre Träume zu erfüllen und enden dann völlig desillusioniert. „Glaube niemals, dass ein Mann ein Baum ist, in dessen Schatten du dich ausruhen könntest. Die Frauen sind der Dünger, der verrotten muss, um den Baum stark zu machen", sagt eine Frau am Ende ihrer Geschichte. Mir ist bei der Lektüre dieses Buches wieder einmal klar geworden, wie wenig man über das Leben in anderen Kulturen weiß und dass der eigene Lebensstandart absolut nicht Selbstverständlich ist. Wie gut geht es uns hier doch eigentlich!
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Format: Taschenbuch
Die chinesische Radiomoderatorin Xinran besprach Anfang der neunziger Jahre in ihrer Sendung " Words on the Night Breeze" die verschiedenen Aspekte des täglichen Lebens der Chinesischen Frau. Täglich bekam sie Post, die das Schicksal über den Alltag von Frauen in China, aus allen sozialen Schichten und unterschiedlichsten Alters bezeugten.

Nach dem Xinran1997 China verließ um sich in England niederzu lassen, hatte sie das dringende Bedürfnis, die in all den Jahren angesammelten bitteren Erinnerungen an die Erzählungen von Frauen,den Menschen im Westen zu erzählen-das Leben der Chinesischen Frauen zu beschreiben.

Sie gewährt einen Einblick in das chinesische Regim und den Stellenwert der Frau.

Die Greueltaten während der Kulturrevolution in China und die daraus resultierenden Probleme haben heute noch ihre Narben hinterlassen und auch nach der Öffnung Chinas hat sich hier hinsichtlich dessen nicht viel geändert.

"Verborgene Stimmen" -die Leidensgeschichten der Chinesischen Frauen basierend aus der Kulturrevolution ist zum Teil sehr erschreckend erzählt.Dem Leser wird schauerlich bewust,das auch heute noch durch Scham und Gesichtsverlust in China das Aufrechterhalten des öffent- lichen Scheins um jeden Preis den Vortritt gewährt wird.

Der Leser fragt sich wievielen Frauen es wohl so ergangen sein muss.
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