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Venedig und die Dogen Gebundene Ausgabe – April 2001

2.7 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Venedig ist berühmt für seine außergewöhnliche Lage als Lagunenstadt, für seine Kunstschätze und Bauwerke. Ursprungsmythen und Jahrhunderte lang gepflegte Legenden bestimmen das Bild dieser Stadt. Wollte man sich bisher eingehender mit ihrer Geschichte befassen, war man auf meist fremdsprachige Spezialliteratur angewiesen, profunde Überblicksdarstellungen blieben Desiderate. Nun ist eine solche Lücke mit dem Band Venedig und die Dogen von Helmut Dumler geschlossen worden.

Von der eigentlichen Besiedlung durch die namengebenden Veneter als Folge der Flucht vor dem Einfall der Langobarden in Italien ab 568 n. Chr. bis zur Entstehung des Königreiches Italien 1866 nahm Venedig allein schon aufgrund seiner strategisch bedeutenden Lage, seiner Seeschifffahrt und seines bereits relativ früh aufgebauten Handelspotenzials eine bedeutende Position in politischer, militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht ein. Das Amt des Dogen hat seinen Ursprung in dem für die Inseln zuständigen Magister militum, der dem byzantinischen Exarchen von Ravenna unterstand, dann als Dux gewählt wurde und mit dem Schwinden des byzantinischen Einflusses ab dem 9. Jahrhundert die zivile und militärische Entscheidungsgewalt übernahm. Die Machtfülle des Amtes schwankte im Laufe der Jahrhunderte, mal mehr und mal weniger begrenzt durch ebenfalls an Größe und Kompetenz variierende Räte. Zeitweise in einzelnen Familien vererbt, war es letztendlich doch immer ein gewähltes Amt auf Lebenszeit, dessen Inhaber trotz aller persönlicher Unterschiede mit diplomatischem Geschick und strikter Neutralität, verbunden mit rücksichtsloser Durchsetzung der eigenen Handelsinteressen und -vorteile dasselbe Ziel verfolgten: die Bewahrung seiner Unabhängigkeit und seines Reichtums.

Die von Dumler gewählte Verbindung aus Chronologie, Struktur und Biografie als Darstellungsform macht den Reiz und den Gewinn der Lektüre aus. Trotz seines manchmal überflüssig flapsigen Stils, unangebrachter Vergleiche und nicht absoluter Souveränität in der Handhabung wissenschaftlicher Erkenntnisse, ist Venedig und die Dogen keine leichte Kost, sondern eine lohnenswerte, weil inhaltlich äußerst dichte und Aufmerksamkeit fordernde umfassende Geschichte dieses spannenden Sujets. Das erste Kapitel mit seinen topografischen und kunsthistorischen Schilderungen des Dogenpalastes stellt jedoch für Venedig Unkundige und Fachfremde eine sehr verwirrende Einstiegshürde dar. Nützlich sind die beigefügte Dogenliste, ausgewählte Literatur und Karten; das bei einer historischen Monografie unerlässliche Personen- und Sachregister fehlt leider. --Osseline Kind


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Als ich das im Betreff genannte Buch in einer hiesigen Buchhandlung kaufte, habe ich mich anfangs sehr gefreut. Diese Freude ist mir beim Lesen jedoch vergangen, weil zu viele Fehler darin enthalten sind, wie z. B. folgende:

1. S. 95 – dritter Absatz – „Nach dem Tode Kaiser Ottos II. leitete seine Gemahlin Theophanu, eine Tochter des Ostkaisers Romanos II. ...“
In allen Büchern, die ich bisher über die Ottonen gelesen habe, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Theophanu keine Purpurgeborene, also keine Kaisertochter war. Gerade deshalb war man am Kaiserhof Otto I. enttäuscht und sah in Theophanu anfangs eine Prinzessin „2. Wahl“.
Ursprünglich hatte man am Kaiserhof um Anna, die Tocher des Kaisers Romanos II. geworben.
Man geht allgemein inzwischen davon aus, dass Theophanu zwischen 956 und 959 als Tocher des Konstantin Skleros und der Sofia Phokas (Schwester des Kaisers Tzimiskes) geboren wurde. Sie war daher Nichte des Kaisers Johannes Tzimiskes.
Wie, bzw. ob sie überhaupt mit Romanos II. verwandt war, ließ sich bisher anschei¬nend noch nicht klären, die Meinungen in der Fachliteratur sind unterschiedlich, einig ist man sich jedoch, dass Theophanu keine Kaisertochter war.

2. S. 251 – zweiter Abschnitt – „...Alexander VI. hatte von seiner Geliebten Vanozza Cataneis ... – sowie anderen Damen vier Kinder: Juan, Cesare, Lucrezia, Goffredo (Jofre). ...“
Die vier genannten Kinder hatten alle Vanozza Cataneis als Mutter. Alexander VI. hatte außerdem noch folgende von ihm anerkannte Kinder mit anderen Frauen: Pedro-Luis (1460 – 1488 – Erster Herzog von Gandia); Girolama (1469 – 1483) und Isabella (1470 – 1541); möglicherweise war er auch der Vater von Laura Farnese, Giovanni gen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Idee, seine Venedig-Lektüre zu verwerten, um mit einem eigenen Buch als Venedig-Autor zu dilettieren, ist ja keineswegs verwerflich (ich schicke mich ja auch an, Selbiges zu tun). Der Leser darf da wohl erwarten, daß der Autor irgendwie besondere Kompetenz und - wirklich Neues ist bei der Masse von Venedig-Literatur ohnehin kaum zu erhoffen - neue Gesichtspunkte in die Debatte einbringt, von einem Journalisten etwa spezifisch journalistische Sachverständigkeit und Handhabung des Themas: umfassende Faktensammlung, Sorgfältigkeit der Recherche, genaue Prüfung der Quellen, Objektivität in der Berichterstattung ... Ohne ein Experte in journalistischer Methodik zu sein, bin ich doch so in meinen Erwartungen gegenüber diesem Buch enttäuscht. Daß ich die Literaturliste (S. 377-378) mit 29 Titeln und 21 Anmerkungen (die 22. Anmerkung zu S. 351 fehlt), die auf weitere 19 Werke verweisen, für ein Buch, das immerhin mehr als 1.400 Jahre Geschichte umreißen will, etwas knapp finde, ist vielleicht Geschmackssache; eine journalistischen Gewohnheit, seine Quellen wo möglich nicht offen zu legen, wirkt hier allerdings erkennbar nicht. Daß die Überschrift des Einleitungskapitels "Zentrale der Macht und der Herrlichkeit" unpassend auf das Vaterunser bezug nimmt, wird wohl manchem Leser weder auf- noch mißfallen. Mir schon.
Darüber, daß behauptet wird, der Markusturm sei "ohne ersichtliche Vorzeichen" (S. 82) eingestürzt, habe ich mich schon an anderer Stelle gehörig echauffiert (s.v.a. meine Rezension von Herbert Rosendorfer: Venedig. Eine Einladung, Köln 8. Auflage 2005). Das wird langsam langweilig.
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Format: Gebundene Ausgabe
Man bekommt bei diesem Buch für einen relativ geringen Preis ein schön gebundenes, dickes Hardcover-Buch, bei dem auch der Inhalt hält, was er verspricht.
Nach einer sehr guten Einleitung über Venedig, den Staatsaufbau und die Frühgeschichte schildert Dumler chronologisch die verschiedenen Doganate. Er hat allerdings auch Zwischenkapitel zu für Venedig relevanten Themen wie „käufliche Liebe“, „Pest“ oder „Karneval“ eingefügt, was den Lesefluß auflockert.
Die Schilderung der Doganate selbst erfolgt auf sehr hohem Niveau mit Erläuterung der zahlreichen Hintergründe und z.B. auch verwandtschaftlichen Beziehungen unter den mächtigen Clans.
Allerdings muß ich noch eine kleine Einschränkung machen: Ehe man dieses Werk liest, sollte man im Grunde den Verfassungsaufbau von Venedig weitgehend verstanden haben. Ich habe das Buch damals als Venedig-Neuling das erste Mal gelesen und konnte nicht alle Bezüge von Anfang an herstellen. Nach der Lektüre des ausgezeichneten Venedig Buches von Kurt Heller war mir jedoch klar, was die einzelnen Ämter z.B. bedeuten oder wie die Organe arbeiten.
Mein Fazit: Mit ein bißchen Vorkenntnis unumschränkt empfehlenswert.
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