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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 17. Januar 2015
Carpaccio von roter und gelber bete mit Orangensaft Olivenöl emulsion... Blablabla. Manchmal wäre weniger - mehr.
Ich glaube nicht, daß Herr Schweiger auch nur ein einziges Rezept selber geschrieben oder zumindest probiert hat. Einige Rezepte schmecken langweilig und würden sicherlich nie den Weg ins Restaurant des Kochs finden. Das Buch wird künstlich mit Schäumchen, emulsionen und Sous-vide gegartem Rosenkohl aufgeblasen. Und anstatt der geschmolzenen johannisbeertomaten hätte ich mir lieber ein paar handfestere Gerichte mit landläufig erhältlichen Zutaten gewünscht.
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TOP 500 REZENSENTam 10. April 2014
Vegetarische Kochbücher gibt es inzwischen viele auf dem Markt, aber das Besondere an "Vegetarisch aus Leidenschaft" von Andi Schweiger ist die Tatsache, dass der Sternekoch oft auf Gemüsesorten zurückgreift, die man sich auch als Hobbygärtner leicht im eigenen Garten selbst anbauen kann.

Nach dem Vorwort und Andi Schweigers Biografie unterteilt der Autor sein Kochbuch in 4 Kategorien gemäß der 4 Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Er stellt bei jeder Jahreszeit zunächst jeweils sein dazu passendes Lieblingsgemüse vor, bevor anschließend die Rezepte folgen. Alle Rezepte sind jeweils auf 4 Personen ausgerichtet und man findet für jede Jahreszeit jeweils Vorspeisen (z.B. Suppen), dann hauptsächlich Hauptgerichte und einige Nachspeisen. Ich bin echt begeistert, wie viele Gerichte man in diesem Buch findet, hier kann man wirklich problemlos fast täglich etwas Neues ausprobieren.

Die Rezepte sind unterschiedlich schwierig, d.h. es sind Rezepte dabei, die ich mir als Kochmuffel sofort zutrauen würde, aber auch anspruchsvollere, die ich erst mit etwas mehr Übung nachkochen werde. Manche Gerichte kann man schon mit wenigen, einfachen Zutaten nachkochen, für andere braucht man mehr und ungewöhnlichere Zutaten (z.B. Fenchelknollen, die ich persönlich noch nie verarbeitet habe). Ich denke, dass man in diesem Kochbuch sowohl Gerichte für den Alltag findet als auch anspruchsvolle Rezepte, wenn man vorhat für Freunde zu kochen und diese zu beeindrucken.

Das Kochbuch ist richtig ansprechend und hübsch gestaltet und allein beim Durchblättern läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich die schönen, großen Fotos mit den leckeren Speisen sehe. Ich habe direkt Lust bekommen mich in die Küche zu stellen und anzufangen das erste Gericht nach zu kochen.

Fazit: Ein rundum gelungenes Kochbuch für alle Vegetarier oder solche, die es noch werden wollen. Absolut empfehlenswert!
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am 17. April 2014
Der bekannte Sterne- und Fernsehkoch Andi Schweiger präsentiert
in seinem ersten Kochbuch vielfältige vegetarische Rezepte und
stellt passend dazu einige Gemüsesorten vor.
Zunächst erfährt man etwas über Andi Schweiger persönlich in seinem
Vorwort und in seiner Biografie. Dabei merkt man ihm deutlich seine
Leidenschaft für das Kochen an.
Geordnet sind die Rezepte nach Jahreszeiten und machen schon beim
Betrachten Lust sie nachzukochen. Einige Rezepte scheinen mir allerdings
für den Alltag etwas aufwendig und nicht so ohne Weiteres nachmachbar zu
sein, da man meist die Zutaten nicht zu Hause hat.
Dementsprechend müsste man einiges abwandeln und vereinfachen.
Jedoch sind die Rezepte total kreativ auch wenn sie keinerlei Fleisch oder
Fisch beinhalten und sind alles andere als langweilig.
Obwohl ich keine Vegetarierin bin, spricht mich das Kochbuch sehr an
und ich werde in Zukunft bestimmt einiges daraus nachkochen.
Wer also glaubt, die vegetarische Küche sei fad und langweilig wird hier
eines Besseren belehrt und von der Vielfältigkeit von Gemüse usw. überzeugt.
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am 4. Mai 2014
Andi Schweiger legt mit „Vegetarisch mit Leidenschaft – Aus eigenem Garten“ sein erstes Kochbuch vor. Der Fernsehkoch mit eigenem Restaurant in München widmet sich hier – als Nicht-Vegetarier – ausschließlich der fleisch- und fischlosen Küche. Das macht das Buch für mich erst mal sehr sympathisch, denn wir essen nicht ausschließlich, aber doch sehr oft vegetarisch – neumodisch wohl als Flexitarier bezeichnet.
Außerdem suggeriert der Titel, dass man mit eigenem Gemüsegarten hier ebenfalls gut bedient ist. Dies ist aber natürlich nicht zwingend notwendig. Zumal so manche Zutat sicherlich nur schwer in unseren Breitengraden gedeihen wird. Im Großen und Ganzen aber orientiert sich Andi Schweiger an den regional verfügbaren Gemüsesorten und unterteilt sein Buch in vier Kapitel – die vier Jahreszeiten. Mit über 130 Rezepten führt er uns durch ebendiese Jahreszeiten und man schwelgt in der ganzen Pracht der jeweiligen Zeit. Jedes Kapitel beginnt mit der Vorstellung vierer Lieblingsgemüse, die ausführlich vorgestellt werden. Die Rezepte sind sicherlich die eines Sternekochs. Da gibt es hier ein Schäumchen, da Zucchini-Mikado und dort eine Kartoffel-Vanille-Emulsion. Damit muss man rechnen und es ist jetzt nicht übertrieben viel Sterneküche. Das meiste ist ganz gut und problemlos auch in der ganz normalen Küche nachzukochen. Aber es ist kein Buch mit vielen Leicht-und-Schnell-Gerichten für die tägliche Familienküche. Dessen sollte man sich vorher bewusst sein sonst erlebt man eine Enttäuschung.
Unglaublich schön sind die Bilder des Fotografen Stefan Braun. Man schwelgt in der schlichten Schönheit des Gartengemüses und bewundert die toll arrangierten Bilder zu den Rezepten. Die Farben sind beeindruckend und so macht schon das Durchblättern richtig viel Freude. Freude am Bild und Vorfreude und Hunger auf die leckeren Rezepte!
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am 5. Mai 2014
Meinung: Seit ungefähr 4 Jahren ernähre ich mich schon vegetarisch und trotzdem entdeckt man immer wieder neue leckere Rezepte und auch in diesem Buch wollte ich Inspiration finden.

Zuerst erfährt man einiges über den Autor und wie es dazu kam, dass er dieses Kochbuch schrieb. Danach geht es weiter mit dem Kochteil. Die Rezepte sind in die Jahreszeiten, also Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingeteilt und eine kurze Einleitung welche Gemüsesorten zu der jeweiligen Jahreszeit passen.

Der Anfang über den Koch war ganz interessant, kann man aber auch weglassen. Wer sich für den Mann interessiert ist aber sicherlich gut bedient. Sehr gut gelungen fand ich den Teil vor den Rezepten. Also eine kleine Einführung in die Jahreszeit, mit Empfehlungen was gut passt und wie es Andi Schweiger am liebsten isst. So erfährt man auch einiges über das Essen und wie es beim Kauf aussehen sollte.

Gekennzeichnet habe ich nicht mal die Hälfte aller Rezepte. Ich war schon ein bischen enttäuscht, weil viele Zutaten findet man nicht einfach in den Geschäften. Zudem sind solche weniger verbreitete Gemüsesorten dann auch gerne mal ein paar Euro teuer. Schön, wenn man das alles im Garten anbauen kann, aber viele haben dazu weder die Zeit, noch den grünen Daumen oder den Platz dazu.

Die Gerichte sind ebenso ungewöhnlich wie die Zutaten und eher weniger für den Alltag zu gebrauchen. Eher wenn man mal Besuch bekommt und nett kochen möchte. Mit 3-Gänge Menü und dem perfekten Getränk dazu... für so etwas stelle ich mir die Rezepte sehr gut vor.

Die meisten Rezepte habe ich im Herbst markiert, dann werde ich sicherlich auch mehrere ausprobieren. Im Frühling sind es eher weniger und dann auch welche mit viel Aufwand. Zu vielen Rezepten gibt es keine Bilder. Oft ist es so gehalten, dass es eine Doppelseite gibt mit dem Rezept und einem Bild auf der anderen Seite. Oft kommt es aber auch vor, dass eine Doppelseite je ein Rezept enthält und genau bei diesen Rezepten habe ich mir dann meist ein Bild gewünscht. Dafür gibt es auch Doppelseiten, auf denen man nur Bilder hat, die aber wenig mit den Gerichten, dafür mehr mit Gemüse zu tun haben. Das fand ich eher schlecht gelöst.

Fazit: Eher gehobene, als alltägliche Küche, mit Zutaten, an die nicht jeder rankommt. Für Gourmet Vegetarier schon sinnvoll.
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am 13. November 2014
Ein überaus imposantes Werk, dieses Kochbuch, reichlich bebildert und nicht nur mit der reinen Rezept Abfolge ausgestattet, sondern neben der Biographie des Kochs auch mit viel saisonalem Wissen über die diversen Gemüsesorten und deren perfekte Zubereitung. Das hat mir sehr gefallen, ist dies doch eine gelungene Abwechslung zu all den anderen Kochbüchern. Trotzdem hadere ich ein bisschen mit diesem Werk, da ich gänzlich andere Erwartungen hatte. Dazu muss ich anmerken, dass ich zwar gerne gut und abwechslungsreich koche, aber definitiv bin ich kein „Zauberkünstler“ in der Küche. Die Zubereitung dieser Gerichte ist aber schon sehr anspruchsvoll, das fängt schon mit der Zutatenliste an. Nach einigem rumgoogeln hatte ich ein ungefähres Bild von Sauerampfer und Blutampfer, mit einigem Suchen findet man Ersteres auf einer Wiese in der Nachbarschaft schon, das letzte jedoch nicht. Genauso ging es mir mit Johannisbeertomaten und vielen anderen Dingen auch, mal ganz davon abgesehen das ich meine Küchengeräte um ein Dutzend neuere erweitern müsste, da ich weder eine Gemüsespaghettimaschine noch einen Vakuumierer u.v.a.m. mein eigen nennen.
Ich hatte mich auf ein Buch mit praktikablen Rezeptideen gefreut um meinen kulinarischen Horizont zu erweitern, leider habe ich unterschätzt, das Andi Schweiger ein Sternekoch ist und da reich ich leider mit meinen „Kochkünsten“ bei weitem nicht ran.
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am 24. November 2014
Dieses Buch ist einfach wunderbar und bringt einen fleischlos durch alle Jahreszeiten! Was will man mehr, wenn man zu einem vegetarischen Kochbuch greift?! Ich habe nun schon einige Rezepte nachgekocht und bisher war die ganze Familie immer begeistert. Wir haben uns schnell an das Fehlen des Fleisches gewöhnt und setzen fleischlose Tage nun immer öfter um.
Die Beschreibungen der Rezepte sind einfach und verständlich. Ich kam bisher immer gut klar. Die Bilder sind richtig klasse und machen Lust, das spezielle Gericht nachzukochen.
Besonders toll finde ich, dass Wert auf Saisonales gelegt wird und man demnach einkaufen gehen kann. Man hat ein klares Ziel und kann ökologisch nachhaltig konsumieren. Klasse!
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am 19. Juni 2015
Vegetarisch mit Leidenschaft ist mein erstes reines Vegetarisches Kochbuch. Ich esse sehr gerne Gemüse und fleischlos, bin aber kein eingefleischter :-) Vegetarier sondern genieße alles was gut ist - in Maßen auch Fleisch. Mich hat vor allem der Zusatz "aus eigenem Garten" neugierig gemacht weil ich darunter verstehe, dass es sich vorwiegend um einheimische Produkte handelt, die hier verarbeitet werden.

Optisch ist das Kochbuch von Andi Schweiger wirklich sehr ansprechend. Groß und fest gebunden, mit hervorragenden Food-Bildern. Im Vorwort geht der mir bis dato unbekannte Koch auf seine Berufung, sein Leben im allgemeinen, seine Art zu Essen und zu Kochen ein. Ich gebe zu, ich finde den Ton etwas sehr flapsig und man merkt, dass der Koch gerne auf der Überholfspur fährt. So sind seine Gerichte meiner Meinung nach nichts für wirkliche Anfänger und solche mit wenig Zeit und wenig Vorkenntnissen in Sachen vegetarisch und kochen.

Die Rezepte sind ausführlich beschrieben und durchaus nachkochbar - allerdings benötigt man z.B. für ein einfaches Kressesüppchen ca. 25 verschiedene Zutaten, was Anfänger sicherlich gleich mal abschreckt. Dafür ist das Foto dieser Suppe mit ca. 30 verschiedenen Blüten wunderschön. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass hier sehr viel Wert auf die Optik der Gerichte gelegt wird, was natürlich im Lokal toll wirkt aber zuhause etwas Mühe bereitet, da man ja kein versierter Sternekoch ist. Oft sind die Zutaten auch exotisch anmutend. Z.B. Johannisbeertomaten - noch nie davon gehört - klar steht da, man könnte auch andere Tomätchen hernehmen aber die wären halt besonders toll. So etwas deprimiert schon beim Einkaufen, weil man es nirgends bekommt.

Das Buch ist in die vier Jahreszeiten unterteilt und nimmt die dann reifen Gemüse- oder Obstsorten ausführlich in einer Beschreibung und Erklärung durch, was mir gut gefallen hat. Die Namen der Gerichte sind in einer Art Schreibschrift geschrieben, die ich kaum lesen kann. Es wäre auch schön gewesen, wenn man Angaben wie Zeitaufwand und Kalorienumfang gefunden hätte. Etwa ein Viertel der Gerichte ist ohne Bild, was ich schade finde, da ich sehr auf die Bilder in Kochbüchern anspringe und man dann auch so ein Gefühl hat, wie es ausschaut und wie es schmecken könnte.

Dieses vegetarische Kochbuch ist hochwertig in seiner Aufmachung und auch hochwertig in der Auswahl seiner Gerichte. Es gibt einige, die ich sicherlich nachkochen werde aber für meinen Sohn, der Anfänger/Student ist wäre das Buch nichts, denke ich.
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am 20. Februar 2016
Das Buch bereichert jetzt schon eine Weile unseren Haushalt und ich habe immer wieder mit großem Vergnügen darin geblättert. Aber erst relativ wenig Rezepte daraus gekocht und damit komme ich gleich zu einem meiner wenigen Kritikpunkte. Denn viele Gerichte sind für mich nicht alltagstauglich, weil doch recht aufwändig in der Zubereitung und/oder mit sehr vielen, manchmal auch exotischen Zutaten. Es gibt nur noch zwei weitere (weniger wichtige) Dinge, die mir nicht so gut gefallen. Zum einen, dass es nicht zu jedem Rezept ein Bild gibt und zum anderen das Schriftbild der Rezeptüberschriften. Das ist zwar überaus kunstvoll und dekorativ, aber irgendwie schwer lesbar, jedenfalls für mich.

Ansonsten ist es wirklich ein tolles Kochbuch, wunderschön aufgemacht und fotografiert. Die Rezeptauswahl vielfältig und im einzelnen sehr ausführlich beschrieben.

Schön finde ich, dass es auch Kuchen und Desserts gibt und vor allem die tollen Tipps, mit denen Andi Schweiger seine Rezepte noch ergänzt. Und natürlich die Aufteilung nach Jahreszeiten, so wie die Zutaten gerade Saison haben.

Es ist m. E. kein Kochbuch für alle Tage, aber wunderbar, wenn man ein bisschen mehr Zeit aufbringen kann. Hier wird schon der Einkauf und das Kochen zu einem Erlebnis. Für mich sind noch jede Menge leckere Gerichte dabei und ich freue mich schon aufs Ausprobieren.
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am 4. Mai 2016
Als ich das Kochbuch, das ich vor zwei Jahren dankend von vorlesen.de bekommen habe, in meinen Händen hielt, war ich sofort begeistert. Es hat ungefähr die Größe eines A4-Blocks und weist zirka eine zweieinhalb Zentimeter Dicke auf. Da trägt man wirklich schwere Lektüre! Und so spiegelt es sich auch im Inhalt wider. In hochglanzbrillanter Aufmachung erfährt der Leser einiges Privates vom Sternekoch, was ihn sehr sympathisch darstellt. Kochen aus meinem eigenen Garten setze ich bereits seit vielen Jahren um. Und genau das ist der Grund, warum ich dieses Buch haben wollte und ich werde kaum enttäuscht.

Eingeteilt in den vier Jahreszeiten findet der Anwender schnell frische Ideen für seinen Kochtopf. Es sind zwar teilweise viele Zutaten, doch wenn ich allein an die Kräuter denke, die ich immer so im Garten zusammenstelle, da würde auch bei mir eine gefüllte Liste erscheinen. Die Rezepte sind im leichten Stil gehalten und laden somit zum Nachmachen ein. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, aber es soll recht bald ausprobiert werden. Erstaunlich finde ich die Vielfalt der Angebote, Ideen, die mir so gar nicht in den Sinn gekommen wären. Nur wachsende Pflanzen im Topf habe ich eher selten. Zum Beispiel gibt es ein Rezept mit Steinpilzen. Auf dem Teller dominiert diese Pilzart, die auch unter Dickröhrling bekannt ist. Dazu reicht man Sojabohnen, Portulak (eine leckere, leicht nussig schmeckende Krautart) und Pfifferlinge. Mir knurrt jetzt schon der Magen.

Nachteile habe ich leider auch feststellen müssen. So stieß ich auf den Begriff Bulgur. Nirgends konnte ich eine Erklärung zu eher ungeläufigen Begriffen wie diesen finden. Mittlerweile habe ich recherchiert und es als türkischen Reis verbucht, der aus Hartweizen hergestellt wird. Nur hätte ich gern diese Hinweise direkt in einem Sterne-Kochbuch. Es kann nicht sein, dass der Anwender erst einmal recherchieren muss, was es ist. Das ist allerdings ein Fehler vom Verlag. Ihre Aufgabe besteht darin, das Buch anwenderfreundlich zu gestalten, sodass in diesem Fall auch Kochlaien etwas mit der Zutatenliste anfangen können.

Auch vermisse ich ein Inhaltsverzeichnis. Es gibt wohl eins, doch das zeigt nur die Jahreszeiten und anderes nebensächliches. Allein ein Register im hinteren Bereich verschafft einen klaren Überblick zum Gesamtangebot. Das sind die Gründe, warum ich leider keine volle Punktzahl vergeben kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr hochwertiges Buch ist, das interessante Rezepte anbietet, die sogar nach Jahreszeiten sortiert wurden. Allerdings werden Kochlaien, die sich mit Kräutern beispielsweise gar nicht auskennen und auch diverse andere Zutaten unbekannt sind, eher schwer tun mit den Rezepten. Ich für meinen Teil fand es klasse, neue Rezepte für meinen Portulak gefunden zu haben, ich neue Zutaten kennenlernen werde, wenn ich auch in diesem Fall das Wissen durch das Internet erforsten muss.

Danke Andi Schweiger - jetzt habe ich endlich mal ein vegetarisches Buch, und das von einer Koryphäe :)
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