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Der Vater eines Mörders. Eine Schulgeschichte Sondereinband – 1982

4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Schulgeschichten -- wer denkt da nicht sofort an den Schöler Pfeiffer aus der Feuerzangenbowle, oder an Hansi Kraus mit seinem unbeschwerten Leben im Internat, zwischen Schlagermusik und schönen Mädchen. Alfred Andersch sicherlich nicht.

In der autobiographischen Erzählung Der Vater eines Mörders erlebt der junge Andersch eine schicksalhafte Schulstunde. Sein Schuldirektor, Vater des Reichsführers der SS Heinrich Himmler, nach Andersch der „größte Vernichter menschlichen Lebens", inspiziert überraschend den Griechischunterricht. Im Laufe dieser Schulstunde gerät auch Andersch in das Kreuzfeuer des alten Himmlers. Vor der gesamten Klasse werden nicht nur seine kaum vorhandenen Kenntnisse der griechischen Grammatik bis ins kleinste seziert und als der Schule unwürdig empfunden. Der auf seine humanistische Bildung stolze Rektor läßt es sich auch nicht nehmen, ihn als kleinbürgerlichen, faulen Versager zu diffamieren. Das Ende der Schulstunde ist auch gleichzeitig das Ende der schulischen Laufbahn von Alfred Andersch, der Schule verwiesen vom Vater eines Mörders.

„Wie will einer denn Schriftsteller werden, wenn er sich nicht für die Grammatik interessiert?", kommentiert der Rektor Anderschs Berufswunsch. Dessen Gesamtwerk beantwortet diese Frage auf eindrucksvolle Weise. Daß es ihm in seinen autobiographischen Erzählungen nicht nur um seine Person geht, sondern vielmehr um die herrschenden politischen und zeitgeschichtlichen Ereignisse, ist besonders eindringlich in diesem letzten Prosastück spürbar. Andersch sah das Schreiben immer als gesellschaftliches Engagement und so ist seine letzte Erzählung, die er todkrank zwischen Dialyse und Schreibtisch vollendete, ein historisches Dokument über die Stimmung in Deutschland kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Posthum hat uns Alfred Andersch mit Der Vater eines Mörders eine atmosphärisch dichte, bewegende und beklemmende Erzählung hinterlassen, die mit ihrer Darstellung von Autorität, Macht und Bestrafung zutiefst deutsch ist.

Wer seine eigene Schullaufbahn ähnlich abrupt wie Andersch beenden mußte und deshalb nicht in den Genuß dieses Meisterwerkes kam, dem sei es hier, zusammen mit der erfreulich guten Verfilmung mit Hans Korte als Schulrektor, wärmstens empfohlen. --Andreas Kerschner

Pressestimmen

"... Eine herausfordernd authentische Erzählung. Eine Schulgeschichte, die den Lesern noch immer etwas über sich selbst sagt. Weil sie etwas sagt darüber, wie es zu Hitler und Himmler kommen konnte." Heinrich Vormweg/Hessischer Rundfunk
"Eine persönliche Geschichte, die dennoch von unser aller Vergangenheit handelt, ein erzählerisch raffiniert gesteigertes Miniaturdrama auf engstem Raum und in kürzester Zeit, wird zur paradigmatischen Erzählung der autoritären Machtentfaltung und -ausübung eines `großen Schulmannes`." Wolfram Schütte/Lesezeichen
"Ein meisterhafter Text, ein konzentriertes, dramatisches, spannendes Prosa-Stück." Joachim Kaiser/Süddeutsche Zeitung, München

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Top-Kundenrezensionen

TOP 1000 REZENSENTam 6. November 2016
Format: Unbekannter Einband
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am 2. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2000
Format: Sondereinband
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2006
Format: Sondereinband|Verifizierter Kauf
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