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A Valid Path

3.9 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 8. September 2004
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Return to Tunguska
  2. More lost without you
  3. Mammagamma
  4. We play the game
  5. Tijuaniac
  6. L'arc en ciel
  7. A recurring dream within a dream
  8. You can run
  9. Chomolungma

Produktbeschreibungen

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Leicht macht es Studiozauberer Alan Parsons seinen Fans mit dem neuen Album A Valid Path nicht. Über die Hälfte der neun Stück sind rein instrumentale Elektroniktracks, die wenig Neues zu diesem Genre beitragen. Ob Parsons mit diesem Ausflug in die Gefilde von Kraftwerk bis Techno und Ambient, mit Unerstützung von The Crystal Method und Uberzone, auf eine neue, jüngere Käuferschicht spekuliert - und diese Rechnung auch aufgeht - sei dahingestellt. Der echte Parsons-Fan wird sich bei Stücken wie "Return To Tunguska", "Mammagamma 04" und dem jazzigen World- Ambient "Tijuaniac" eher verwundert am Kopf kratzen. Und dankbar registrieren, dass der Parsons-Kosmos nicht gänzlich auf der Strecke blieb. Auf "L’Arc En Ciel" beeindruckt immerhin die lyrische Gitarre von Pink-Floyd-Mann David Gilmour. Und mit "We Play The Game" schafft der Brite dank heftigem Basseinsatz sogar den Link zwischen Alt-Parsons und Neu-Parsons.

Doch richtig orten kann man ihn erst auf "A Recurring Dream Within A Dream", eine gelungene, aktualisierte Version seines Erfolgsstückes "The Raven" - mächtig, sakral und intensiv. Mit dem Elektro-Funk zur auffallenden Can-Rhythmik ist ihm mit "You Can Run" eine hypnotische Dance-Nummer gelungen. "Chomolungma" fährt zum Schluß ein opluentes Finale auf, bei dem Elektro-Metal, Heavy Rock und bombastische Orchesterklänge heftig aufeinander prallen. Und wer nun glaubt, die Melodik sei zu kurz gekommen, hat absolut recht. -- Ingeborg Schober

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Alan Parsons hat Pause gemacht. Leider haben seine durchaus guten Soloalben nach dem Ende des "Projects" nicht mehr die gleichen Erfolge erzielt. Der alte Meister hat gelernt, dass sich der Musikmarkt verändert hat. Das hört man auf seiner neuen Platte. Wer nur die Fortsetzung der "Project"-Sounds erwartet, wird möglicherweise (zunächst) enttäuscht. Doch wer die Ohren öffnet, bekommt neue faszinierende Hörerlebnisse. "Return To Tunguska" ist ein unglaublich spannender Trip zwischen Ethno, Trance und Psychedelik mit tollen Elektroniksounds und Meister Gilmour an der Slide-Guitar. Muss man gehört haben! "L'Arc En Ciel" ist ein typisch vertracktes Parsons-Instrumental, das jetzt nur mehr nach Chill Out klingt. "Chomolungma" steigert sich in ein furioses Finale mit ethnischen Gesängen, brachialen Orchestersamples und Goatrance-Percussion. Zum Auisklang albert John Cleese (Monty Python) sprachlich herum. Die Kollaborationen mit Künstlern aus der Electronica-Szene. Crystal Method, Shpongle, Nortec Collective, Überzone haben Parsons sichtlich gut getan. Aber auch die wenigen Songs sind nicht ohne. "We Play The Game" ist ein klassischer und wirklich guter Parsons-Song lediglich von der Rhythmik her gelungen modernisiert (Parsons singt zudem hier selbst und das ganz hervorragend!). Auch die "Raven"-Neuinterpretation ist mit seinen wiederkehrenden Orson Welles Einspielungen hervorragend gelungen, nur bei "Mammagamma 04" hätte man sich etwas weniger aufdringliche Technolastigkeit gewünscht. Hört man das Album öfter durch, dann wird es einem zunehmend vertrauter und reiht sich letztlich doch ein in den Kanon guter, weil abenteuerlich klingender Parsons-Platten. Alles in allem: Ein spannender Soundtrack, auf dem Parsons mutige neue Wege beschreitet. Und wer weiß: Vielleicht gibt sich der Meister einen Stoß, wenn das Album erfolgreich ist, und macht danach doch auch wieder ein typisches "Project"-Album.
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Format: Audio CD
Ein neues Album von Alan Parsons verspricht meist wenig Evolution. Die Neuerungen finden sich meist im Detail. Dies war schon zu Zeiten des Alan Parsons Project so und dauerte auch während seiner drei Solo-Alben an. Seit dem 30.08.04 liegt jetzt der vierte Longplayer von Herrn Parson in den Händler-Regalen und wartet auf Käufer. Und gerade dort scheint eine Neuorientierung stattgefunden zu haben, denn durch den Bruch mit seinem bisherigen Ensemble und der Kollaboration mit größtenteils jungen Kübstlern aus der Electronica-Szene wird der Gesamtkomposition ein moderneres Gewand verliehen, das zwar hier und da alte Erfolge und Sequenzen zitiert, sie aber so sehr weiterentwickelt, dass sie auch ohne Kenntnis der Originale durchaus Stehvermögen zeigen. Mit "nur" neun Stücken und gerade mal fünfzig Minuten Musik bietet diese CD viel neues und ungewohntes, dass nicht immer nur einen guten Geschmack hinterlässt.
1. Return to Tunguska (Instrumental)
Klingt als hätten sich Alan Parson und David Gilmour getroffen um eine finstere Hommage an den "Blade Runner"-Soundtrack zu schreiben. Fängt sehr ruhig und elektronisch mit Voice-Samples als Melodieelement. Es gesellt sich ein Hammer-Bass dazu, der die finstere Note gut unterstreicht. Das Tüpfelchen auf dem i ist definitiv Gilmours Gitarren-Spiel. Das Stcük steigert sich zu einem großen Finale. Sehr empfehlenswert auf einer guten Anlage mit Subwoofer oder im Auto (auch mit Subwoofer... ;-) ).
Kleiner Exkurs: Tunguska ist eine Region in Sibirien, in der vor hundert Jahren ein großer Meteorit eingeschlagen ist. Dieser hat ganze Wälder in Brand gesetzt und einen Berg geköpft. War ein richtiges Monster.
2.
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Format: Audio CD
Respekt! Wo andere Musiker sich scheuen neue Wege zu beschreiten, bringt Alan Parsons mit "A Valid Path" ein abwechslungsreiches, progressives Album auf den Markt, dass die Fans sicher in zwei Lager spalten wird.
Nach der Trennung von Eric Woolfson und den drei folgenden Soloalben "Try anything Once", "On Air" und "The Time Maschine" setzt das neue Album ganz auf Electronic Rock. Mit Hilfe bekannter Namen der Electronic-Szene wie Crystal Method klingen die Tracks frisch, zeitgemäß und druckvoll. "Mammagamma 04" läßt sich ohne weiteres auch in Clubs auflegen.
Das dürfte auch der Punkt sein, der manche Fans kopfschüttelnd den Aus-Knopf betätigen lässt. Obwohl man bei jedem Song Alans Einfluß heraushört, dürfte z.B. die Neuinterpretation von "A Dream Within A Dream/The Raven" nicht jedermanns Geschmack sein - freundlich ausgedrückt.
Die Stärke des Albums sind die abwechslungsreichen Instrumental Tracks. Allen voran der Opener "Return to Tunguska". 9 Minuten zwischen Trance und Rock, garniert mit der Gitarre von David Gilmour. Auch "L'arc En Ciel" empfiehlt sich als Anspieltip. Doch auch die Vocal Stücke "More Lost Without You" und das von Alan Parsons selbst eingesungene "We Play The Game" sind äußerst hörenswert und versöhnen vielleicht alle, die ein typisches Parsons-Album erwartet haben.
Die letzten Alben brachten in meinen Augen wenig abwechslunsreiches, und kaum ein Song blieb mir länger im Ohr. Anders als bei den PROJECT Platten, die mich seit meiner Jugend permanent begleiten.
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