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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 2. Juni 2016
Der 1478 geborene Autor Thomas Morus war Jurist, diente am Königshof von Heinrich VIII. und wurde 1529 sogar zum Lordkanzler ernannt. Dennoch fand Morus Zeit, seinen literarischen Neigungen nachzugehen.

Als Rahmenhandlung von "Utopia" dienen die Erzählungen eines fiktiven Seemanns, der in der Republik Utopia gelebt haben will. Der Roman befasst sich mit dem Leben der Utopier, und beinhaltet Kritik an den damaligen polititschen und gesellschaftlichen Verhältnissen wie Todesstrafe, Monogamie und vielem mehr. Überbevölkerung wird durch Migration verhindert. Man sieht, allzuviel hat sich bis heute nicht geändert.

Noch immer sind wir auf der Suche nach staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen, die möglichst vielen Menschen ein glückliches Zusammenleben garantieren können. Auch die Diskussion über Privateigentum läuft bis heute und macht diesen Klassiker von Thomas Morus bis heute zeitgemäß. Der Autor selbst wurde 1535 aufgrund eines politischen Zerwürfnisses mit König Heinrich VIII. leider enthauptet.

Eine (aktuell kostenfreie) englische Version des Buchs ist ebenfalls verfügbar: Utopia (English Edition)
Auch unser Wort "Utopie" verdanken wir diesem bis heute topaktuellen Buch. Unbedingte Kauf- und Leseempfehlung.

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am 26. Mai 2016
ich habe es mir geholt um die Zusammenhänge in dem neuen Buch von T. Sarrazin "Wunschdenken" besser zu verstehen. Interessant sind die Vorstellungen zum Staat in der Auseinandersetzung mit den Vorstellungen von Platon ~ 2000 Jahre früher zum Staat. Interessant sind hier Vergleiche zu den Vorstellungen von Karl Marx aus der annähernd gleichen Zeit. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, welche sich u.a. mit den Vorstellungen zu T. Sarrazin's Buch "Wunschdenken" befassen und sich nicht nur mit nachgeplapperten Weisheiten begnügen.
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am 17. Februar 2013
Unglaublich wie aktuell so ein Klassiker der politischen Denker auch heute noch ist.
Wer auch immer das bedingungslose Grundeinkommen als Spinnerei von Sozialromantikern des 21. Jahrhundert bezeichnet, sollte sich dieses Buch einmal einverleiben. Viele der heute verwendeten Ideen zur Verbesserung der Gesellschaft sind schon mehrere Jahrhunderte alt! Nichts wie ran...
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am 10. Januar 2013
Dank der kostenlosen Kindle-Klassiker habe ich mir dieses Buch besorgt, was ich mir so nicht unbedingt gezielt gekauft hätte.
Ich war absolut überrascht über die gute Lesbarkeit und die hochaktuellen politischen und philosophischen Gedanken des Autors aus dem 15.Jh. Es lohnt sich allemale, Klassiker zu lesen. Das kurze Büchlein schildert den Aufbau einer utopischen Gesellschaft ohne Konsumspirale, Arm-Reich-Schere. Manche Ideen sind in der heutigen Zeit vielleicht nicht haltbar, wie das Geschlechterverhältnis und Sklavenarbeit als Bestrafung, wobei Morus dies als Alternative zu Todesstrafe bei Diebstählen empfielt. Das Buch muss natürlich historisch gelesen werden und doch entbehrt es nicht einer gewissen Aktualität, besonders was die Ökonomie anbelangt...
das Buch ist kurzweilig zu lesen, verändert den eigenen Blickwinkel.
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am 21. Dezember 2011
"Ferner glaube ich, daß es dem gut geht, der in seiner
Handlungsweise mit dem Geiste der Zeit zusammentrifft."
(Niccolò Machiavelli in: Der Fürst)

Wenn man aus dem frühen 16. Jahrhundert diese Welt betrachtet, dann ist es die Welt des Aufbruchs. Aus der terranen Depression und dessen Begrenztheit fliehen zu wollen, heißt, einfach an Bord zu gehen. Herman Melville im Moby Dick hat es verstanden, diesen einfachen Topos zu beschreiben und so ist die Welt um Thomas Morus (1478-1535) nicht anders zu sehen.

Geboren 1478 wurde Thomas More (Morus) zu einem geachteten Mann, Diplomat, Richter und auch Freund von Erasmus von Rotterdam. Sein Lebensziel war die Eintracht mit sich selbst. Sich daher zu verweigern gegenüber Heinrich VIII war notwendige Konsequenz über den Tod hinaus. Hingerichtet im Jahre 1535 wurde er im Sinne der Kirche heilig gesprochen ca. 400 Jahre später. Utopia, erschienen im Jahre 1516, ist eine Vision eines Staatsgebildes auf Basis eines christlichen Weltbildes mit dem Verzicht auf Privateigentum, Geldwirtschaft und Hierarchie. Stolz, Neid, Machtgier wurden geopfert zu Gunsten einer Gleichheit unter dem Verzicht der Freiheit durch Differenz.

Thomas Morus hat erkannt, dass in Wonne schwelgen unter Stöhnenden heißt, ein Kerkermeister zu sein. Dieses zu sehen und den Willen zu ändern zu haben, heißt, sich den Gegebenheiten der Zeit zu widersetzen. Eine stumme Rolle sagt mehr, als Unpassendes aufzusagen, so die Morus Idee einer Zeit, die Klarheit im Aufbruch wünscht. So gelingt es ihm, in den Worten alter Meister, Gemeinwohl zu fördern im Sinne der Lehre Christi und der gültigen Sitten, ohne andern zu folgen, die mit besserem Gewissen Böses tun. Und so waren vielleicht die Zweifel berechtigt: "Um die Wahrheit zu sagen, so bin ich mit mir selbst noch nicht einig, ob ich die Utopie überhaupt herausgeben soll". Schließlich und mit Zureden des Erasmus von Rotterdam erschien der "Bericht des vortrefflichen Herrn Raphael Hythlodeus über die beste Staatsverfassung: Herausgegeben von dem berühmten Herrn Thomas Morus, Bürger und Vicecomes der weltbekannten britischen Hauptstadt London".

Thomas Morus gelingt es über die Insel der Utopier so berichten zu lassen, dass die Insel der Jetztzeitigen genügend Motivation erhält, die eigene Situation zu überdenken. Utopia liefert eine Gesellschaft, die schon im 16. Jahrhundert die Welt des Karl Marx vorweg denkt. Unter dem Primat der Gleichheit werden die Vorteile geboren, die jeden in Utopia treffen und zu einem zufriedenen Bürger machen. Und doch verwundert, dass die Idee der Religion auch hier von herausragender Bedeutung ist. Jenseits, epikureerisches Denken und naturgemäße Tugend sind die Botschaften aus einer anderen Welt ins Diesseits. Nicht jedoch ohne auf Ironie zu verzichten. Ist Morus der Verfasser und gleichzeitig der Protagonist als kritischer Dialogpartner des Erzählers, verfremdet er denjenigen zusätzlich als Possenreißer. In einer Zeit der diktatorischen Herrschaft lässt man sich besser alle Seiten offen, folgt man Machiavellis Ratschlag.

Morus Idee eines Staates Utopia findet neue Diskussion im Diskurs von Ungleichheit. So wie Morus sich den Themen Gleichheit und Gerechtigkeit gewidmet hat, so tat es Rousseau zur Aufklärung und später im Jahre 2009 Norbert Bolz im "Diskurs über Ungleichheit". Auch wenn Morus mit seiner Idee nicht nur den glücklichen Staat, sondern auch einen, der ewig dauern wird, projiziert, so ist sein Bestreben eine Grundfeste aller Staatsgründer. Zwietracht zwischen den Richtungen zu vermeiden, scheint Morus Ziel in den übertragenden Ausführungen von Raphael, einem Seemann.
Morus Hommage an die Zeit ist, einem Seemann das Wort zu geben, weil dieser berichten kann von der terra incognica, dem unbekannten Land und den gewünschten Verhältnissen. Dass Morus Jahrhunderte später Auslöser neuer Ideen und Romane war, zeigt sich bei H.G. Wells Literatur-Spektrum. Bloch hält Utopia für menschenwürdig, weil die Menschen von der Arbeitsfron befreit sind. Für ihn ist somit das Leben jenseits der Arbeit maßgebend für die Beurteilung und die Definition von Utopia. Nun obliegt es dem Leser, sich die Welt neu anzusehen und neu zu beurteilen. Für Morus bleibt der Schluss: "so muss ich doch ohne weiteres gestehen, dass es im utopischen Staatswesen eine Menge Dinge gibt, die ich in anderen Staaten verwirklicht zu sehen wünsche. Freilich wünsche ich das mehr, als ich es hoffe".

Die beiden Gesprächspartner im Dialog haben sich profund geschlagen, überraschend ist, dass die Gewichtung beider Meinungen in einer Dritten sein muss. Daher ist der Leser Teil der immer währenden Diskussion um eine Utopie (Utopia wie Dystopia), die seit Platons Politeia in der Idee des Idealstaates die Menschen in den Bann zieht.
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am 21. Januar 2015
Ein früher humanistischer Entwurf. Regt zum Nachdenken über Gegenwartsprobleme an. Beispielsweise die Stelle wo er über Religionsfreiheit reflektiert, Er betrachtet Religion, welche auch immer, als Privatsache. Öffentlichkeit und Werbung dafür gelten bei ihm als Volksverhetzung und werden bestraft. Ausdrücklich, so betont er, sei das nicht als Religionsfeindlichkeit zu verstehen.
Grübel, grübel.
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am 7. Mai 2013
Interessante Darstellung einer Gesellschaftsform auf sozialistischer Grundlage, mit bis heute aktuellen Gedanken zu Ökonomie, Ökologie & Religion bis hin zur Ökumene. Leicht lesbar, da flüssig romanhaft erzählt. Etwas unkritisch dem Sozialismus gegenüber, trotzdem sind die Gedanken von T.M. bis ins 19. & 20./21. Jhdt. noch aktuell. ein wirklich großer Geist! Habe das Buch nach Wölfe & Falken von Hilary Mantel gelesen. Schön, daß Amazon-Kindle uns auch dieses Buch - sogar kostenlos zur Verfügung stellt.
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am 13. Januar 2013
wenn man sich überlegt, dass dieses Buch um 1500 geschrieben wurde kann man fast nicht glauben wie sehr einige Aspekte des Staates von Utopia Erfolgsmodellen der heutigen Realiät ähneln. Nur schade, dass die interessantesten "Vorschläge" sich nirgends durchgesetzt haben. Was würde wohl passieren, wenn es Staaten gäbe, die ihr Geld abschaffen ?
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am 18. Juli 2013
Dieses Utopia fesselt, weil man sich sehr wünscht, dass die Welt wirklich so friedfertig sein könnte. Dieser Ort weckt Sehnsucht und ist die erste Utopie, die nicht völlig aus der Luft gegriffen zu sein scheint, da viele Dinge überdacht sind, die nicht immer überdacht werden. Kein Wunder, dass Thomas More ein hoher Berater des Königs gewesen ist.
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am 10. Januar 2013
Das Buch ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig und etwas langgezogen, schon alleine durch die veraltete Sprache.
Es wird aber besser und man erstaunt immer wieder, wenn man bedenkt aus was für eine Zeit das Buch stamm, was für fortgeschrittene Gedanken der Autor hat. Diese Ideen, einer neuen Gesellschaftsform wären sogar, wenn auch manchmal nur zum Teil oder auch nur ansatzweise, auch für eine neue Gesellschaft in unsere Zeit denkbar. Utopia wäre zwar auch jetzt eine Utopie aber es sind gute Gedanken dabei, die unsere Gesellschaft durchaus gut tun könnten.
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