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Utopia (Reclams Universal-Bibliothek) Taschenbuch – 1986

4.4 von 5 Sternen 45 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Utopia
Von der besten Staatsverfassung und von der neuen Insel Utopia, ein wahrhaft goldenes Büchlein, genauso nützlich wie heiter OT De optimo Reipublicae Statu deque nova insula Utopia Libellus vere aureus, nec minus salutatis quam festivusOA 1516 DE 1524 Form Schrift Bereich Politik
Utopia von Thomas Morus ist für eine Form des politischen Denkens der Neuzeit maßgebend geworden. Es verleiht der Hoffnung Ausdruck, dass die Menschen in der Lage sind, ihre soziale und politische Ordnung nach einem idealen Muster selbst zu gestalten. Und es geht davon aus, dass Bürger durch die politischen Institutionen, in denen sie leben, beeinflusst werden.
Entstehung: Morus erfand den Weltreisenden und Begleiter des Seefahrers Amerigo Vespucci (1454?–1512), Raphael Hythlodaeus, und dessen Bericht von der Insel Utopia mit ihren glücklichen Bewohnern auf einer Handelsreise im Sommer 1515, die ihn in Brügge und Antwerpen mit befreundeten Humanisten zusammengeführt hat. Nach London zurückgekehrt, ergänzte er 1516 die Schilderung Utopias durch ein vorangestelltes erstes Buch, in dem konkrete Gesellschaftskritik geübt wird. Noch im selben Jahr erschien die Schrift in Löwen, 1518 in Basel mit einem Holzschnitt des Ambrosius Holbein (um 1494–um 1519) als Frontispiz.
Inhalt: Utopia ist ein zweiteiliger Dialog. Das erste Buch zeichnet das Bild einer korrupten Gesellschaft in England und Europa. Scharf wird die zeitgenössische Eigentumsordnung kritisiert. Die Dialogfigur Thomas Morus appelliert für eine mehr bürgerliche politische Philosophie, die nicht im träumerischen Überschwang die politische Ordnung der Zeit überfliegt, sondern humanistische Gelehrte dazu anhält, Fürsten zu Reformen zu bewegen. Dagegen hält Raphael Hythlodaeus die Gesellschaft Englands für so verderbt, dass der Philosophie nirgends Gehör geschenkt würde. Die Ursache für politische Unordnung, Kriminalität und soziale Missstände liegt bei den Menschen selbst und ist ökonomischer Natur. Es ist der Verlust der traditionellen Agrarstruktur. Das Land, das die Menschen ernähren sollte, nährt Schafe, deren Wolle Gewinn verspricht.
Im Gegensatz dazu schildert Hythlodaeus im zweiten Buch die intakte Sozialordnung der Insel Utopia, die er auf einer Reise entdeckt haben will. Die Gesellschaft Utopias bietet ihren Bürgern ein abwechslungsreiches Leben zwischen Stadt und Land. Sie gewährt ihnen Glück, Wohlstand, leichtes Arbeiten sowie die Gelegenheit zu kultureller Bildung und lässt sie auf privates Eigentum und familiäre Privatheit leichten Herzens verzichten. Für die noch immer nötige Kriegführung bedienen sich die Utopier zumeist eines rohen, doch käuflichen Bergvolkes, der Zapoleten. Zwar hat sich die christliche Religion noch nicht auf der Insel verbreitet, aber ihre Bewohner verfügen über einen adäquaten Ersatz in einer natürlichen deistischen Religion, die ihr sittliches Gewissen trägt.
Doch Utopia heißt Nicht-Ort, Nirgendwo-Land, ihr Hauptort, Amaurotum (= Nebelstadt) liegt am »Fluss ohne Wasser« und der Name des Reisenden, Hythlodaeus, lässt sich mit Schwätzer übersetzen. Morus macht deutlich, wo er träumt. Sein Utopia enthält mithin beides: den idealistischen Glutkern revolutionärer Weltverbesserung wie den konservativen Geist politischer Reform.
Wirkung: Mit Utopia schuf Thomas Morus das neuzeitliche Muster eines Staatsromans, das der literarischen Gattung den Namen gab. Sein Werk bleibt vorbildlich zunächst für andere »Raumutopien«, in denen glückliche Gesellschaften in fernen Ländern entworfen werden. Später wurden Utopien verzeitlicht. Die vollkommene Gesellschaftsform wurde zu einem Zukunftsbild, einem Bild der Hoffnung. Im 20. Jahrhundert wichen jedoch die Idealvorstellungen einer besseren Ordnung den Schreckensbildern (Dystopien) einer technischen Überwachungswelt, deren Wurzeln ebenfalls in der Welt Utopias liegen. D. L.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Er interessierte sich früh für Literatur und Philosophie, mußte aber wie sein Vater die Rechte studieren und wurde Richter. Eine diplomatische Mission in den Niederlanden führte er so gut aus, daß der König ihn als Berater an den Hof holte, wo er, der Politik und dem Machtspiel im Grunde abgeneigt, bis zum Lordkanzler avancierte. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Erasmus von Rotterdam, den er in seinem Haus in Chelsea zur Niederschrift von ›Lob der Narrheit‹ anregte. Er selbst begann in Holland mit seinem Meisterwerk ›Utopia‹, das 1516 erschien. Als strenggläubiger Christ verweigerte er Heinrich VIII. den Eid, als dieser sich zum Oberhaupt der englischen Kirche erklärte, und wurde als Hochverräter 1535 hingerichtet. Er starb als »the king's good servant, but God's first« und wurde 400 Jahre später von der römisch-katholischen Kirche heiliggesprochen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Klaus Grunenberg VINE-PRODUKTTESTER am 6. August 2003
Format: Taschenbuch
Thomas Morus, der von der kath. Kirche heilig gesprochene Staatsmann aus dem alten England hat hiermit ein Idealbild eines Staates geschaffen, das nicht von Pappe ist.
Wäre das Geld nicht, so meinte er in diesem seinem bekanntesten Werk (und wäre die Hoffart nicht!), so könnten die Menschen glücklich zusammen in einem gesicherten Staatsgebilde leben.
Damit steht er nicht alleine, der ehemalige Lordkanzler Heinrichs des Achten und der Ausdruck "kommunistisch" erscheint denn auch irgendwann einmal.
Interessant ist auch der Hinweis auf die Religion der Utopier, die ihren Gott, bzw. die allmächtige Kraft "Mithras" nennen.
Da gibt es natürlich bei Kennern dieser Materie schon mal ein Aha! und das ist gut so.
Thomas Morus läßt in seinem Buch einen gewissen Hythlodeus, einem Gefolgsmann des Amerigo Vespucci aus seinen Erinnerungen von der Insel Utopia erzählen. Diesen Hythlodeus traf er (so sein Bericht!) rein zufällig bei einem Besuch in Antwerpen, als er in Mission seines Königs in Flandern eine delikate Aufgabe zu erledigen hatte.
Wir sehen also, wie geschickt Morus seinen Bericht bringt und schon allein diese Einleitung zeigt den ungemein geschickten und sehr interessanten Erzähler von literarischer Größe.
Übrigens hat er unter einem anderen Namen auch gegen Luther geschrieben, mit dem er nicht unbedingt immer einer Meinung war.
Dieser Bericht: "Utopia" ist, sagen wir mal, ein durchaus ironischer Versuch eines sehr gebildeten Menschen der Renaissance, sich Gedanken über den idealen Staat zu machen.
Dabei wird rigoros (und mutig-ironisch!) Geld und Stolz, wie schon gesagt, als die Ursache allen Unglücks aufgezeigt.
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 5. Juli 2004
Format: Taschenbuch
Kann es ein gerechtes Staatswesen geben, das alle Menschen glücklich und wohl versorgt leben lässt? Diese Frage treibt den englischen Jurist Thomas Morus um. Er lebt im England des 16. Jahrhunderts, im Zeitalter der Renaissance, der Reformation und der Glaubenskriege, in der ständig Kunde von neu entdeckten Weltengegenden nach Europa dringt. Vor diesem Hintergrund entsteht "Utopia": der angebliche Reisebericht eines Seefahrers, der ein ideales Staatswesen auf der Insel Utopia irgendwo jenseits des Äquators erlebt haben will. Morus diskutiert mit ihm: Soll es Privateigentum geben? Ist soziale Gleichheit gut? Kann eine Gesellschaft genügend Güter erwirtschaften, wenn niemand nach Gewinn strebt? Gibt es das gute und gerechte Staatsoberhaupt, das nicht aus Eigennutz Kriege anzettelt und seine Untertanen auspresst? Die Fragen zeigen: Morus' "Utopia" ist erstaunlich modern. Tatsächlich sind viele Ideen frühsozialistisch, sogar kommunistisch - 300 Jahre vor Karl Marx. Die Suche nach dem glücklichen Idealzustand treibt Schriftsteller und Philosophen bis heute um. Und ob das Privateigentum ein Glück oder ein Unglück für die Gesellschaft ist, wird immer noch diskutiert. Ein weiteres Verdienst hat dieser Text: "Utopia" hat die Literaturgattung der Utopie geschaffen.
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Format: Taschenbuch
Wenn man das Buch liest, so fällt es einem immer wieder schwer zu glauben, dass es vor knapp 500 Jahren geschrieben wurde. In einer Zeit, in der es kaum Vordenker, kaum Leute gab, die sich mit Gesellschaftsformen an sich beschäftigt haben, nimmt Thomas Morus auf jeden Fall eine Sonderrolle ein.
Thomas Morus beschreibt eine Insel, weit entfernt von Europa und daher unabhängig enstanden, deren Bewohner einen Gesellschaftsvertrag geschlossen haben, der das Leben der Bewohner regelt. In neun Kapiteln erzählt Morus über das Leben auf dieser Insel.
Das Entscheidende ist nicht, das es sich um eine Staatsform handelt, die je umgesetzt werden wird, sondern dass sich überhaupt jemand Gedanken, um die Regeln eines Staates Gedanken gemacht hat. Morus beschreibt ein frommes Volk, welches komplett auf privates Eigentum verzichtet, deren Menschen es aber an nichts fehlt. Es steht daher im krassen Gegensatz zum Elisabethischen England um die Zeit von 1500, das von Armut der Bauern und kleinen Leute und Reichtum der Adligen geprägt war.
Thomas Morus entwarf einen Staat, der für seine Zeit über bahnbrechende, soagr revolutionäre Elemente verfügte.
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Format: Sondereinband
Der Roman ‚Utopia' des Thomas Morus ist bis in unsere Tage voller Widersprüche geblieben und von den unterschiedlichsten Gruppen für Ihre Interessen ausgelegt worden. Seien es die Humanisten, welche die Lehre von der Toleranz in den Vordergrund stellten, seien es die Kommunisten, welche den Gleichheitsgrundsatz hervorhoben. Keine Deutung befriedigt wirklich; zu viele Zweifel verbleiben. So kommt der Leser bei der Lektüre in den Genuss, sein eigenes Utopia aufzubauen.
Geboren wurde der Sohn des John Morus, Richter am königlichen Gericht, im Jahre 1478 in London. Nach dem Vorbild des Vaters war ihm die Advokatenlaufbahn vorgezeichnet. Seine Karriere führte ihn bis zum Amt des Staatskanzlers. Zum Verhängnis wurde ihm seine Treue zur katholischen Religion. Er verweigerte Heinrich VIII die Gefolgschaft, als dieser sich von seiner ersten Frau trennte und Anna Boleyns ehelichte. Das Schwert des Henkers beendete 1535 sein Leben. Die katholische Kirche sprach ihn wegen seiner Treue heilig.
Die Utopia besteht aus zwei ungleichen Teilen. Der erste Teil erzählt vom Zusammentreffen des Morus mit einem portugiesischen Seemann namens Raphael Hythlodeus. Dieser stand zunächst in den Diensten Amerigo Vespuccis und entdeckte dann jene Insel Utopia, von der zu berichten sei. Namen und Orte sind von Morus nicht leichtfertig gewählt sondern aus griechischen Wortstämmen abgeleitet (ou = nicht, topos = Ort, Utopia = Nirgendsland). Im zweiten Teil des Romans schildert Raphael Hythlodeus die Eindrücke und Erlebnisse, die er auf der Insel Utopia sammelte.
Utopia ist zwar genau wie England eine Insel, doch hier hören für Morus bereits die Gemeinsamkeiten auf.
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