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am 9. Mai 2006
Steve Berry hat mit seinem 2005 erschienenen Werk ein interessantes Thema aufgegriffen. Er verbindet in seinem Werk die Geschichte der römischen Kirche mit den Weissagungen des Malachias und den Marienerscheinungen von Fatima und Medjugorje. Nun wissen Sie vielleicht, dass der Vatikan das dritte Geheimnis von Fatima im Jahr 2000 gelüftet hat, um hier Spannung zu erzeugen unterstellt Berry, dass die Veröffentlichung unvollständig war. Das ganze siedelt er in ein Intrigenspiel rund um eine Papstwahl an. Sein Protagonist ist der persönliche Assistent von Clemens XV (dem Nachfolger Johannes Paul II). Dieser Papst kommt hinter die Tatsache, dass die Veröffentlichung des dritten Geheimnisses unvollständig war und wird mit dem vollständigen Text konfrontiert. Dies stellt ihn vor eine Gewissensprüfung der er nicht standhält. Nach seinem Freitod soll sich sein Assistent darum kümmern, dass alles den richtigen Weg geht. Währenddessen greift ein Machthungriger, vor keiner Sünde zurückschreckender italienischer Kardinal nach der Herrschaft über die Katholiken um das Vaticanum II rückgängig zu machen.

Sprachlich ist Steve Berry ein herausragendes Werk gelungen. Er hebt sich deutlich von der vereinfachten Sprache der meisten Thriller ab. Völlig untypisch für einen Thriller haben seine Personen wirklich Tiefgang und sind nicht ausschließlich einer Kategorie zuzuordnen. Sein Protagonist hat Schwächen, sein Antagonist auch gute Seiten (wenngleich man zugegebenermaßen sehr genau danach suchen muss). Der Aufbau des Buches ist sehr gut gewählt, größtenteils versucht Berry auch durch laufende Schauplatzwechsel die Spannung zu erhöhen. Wenngleich ihm das nicht so gut gelingt wie einem Dan Brown oder Stephen King, ist der Roman dennoch sehr spannend geschrieben.

Warum nur fast perfekt? Nun einerseits ist das dritte Geheimnis irgendwie nicht perfekt eingearbeitet, es ist schwer das zu beschreiben, aber es kommt nicht das große Aha heraus, wenn man es liest und es will sich auch nicht in den Kontext einfügen. Andererseits sind die abschließenden Handlungen nicht stimmig, ich will hier nicht näher ins Detail gehen, um nicht zu viel zu verraten. Insgesamt ist es aber dennoch ein wirklich gutes Werk, das vor allem die ganze Zeit über die Spannung halten kann. Selten noch habe ich noch ein Buch so schwer aus der Hand gelegt wie dieses.
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am 10. März 2007
Das Buch ist spannend, schwächelt aber in einigen Bereichen doch arg. Interessant ist auf jeden Fall die Idee, das Fatima-Geheimnis samt weiterer Prophezeiungen als Dreh- und Angelpunkt zu verwenden. Leider kommt der Freund literarisch hochwertiger Spannung aber eher nicht auf seine Kosten.

Vor Urbi et Orbi hatte ich Assassini gelesen. Die Konstellation der Figuren bei Berry erinnerte mich dann prompt auch recht stark an das wesentlich bessere (ältere) Assassini: "Guter" Papst, böser Kardinal, Protagonist ein zweifelnder Amerikaner und eine schöne Frau darf natürlich - wie immer - auch nicht fehlen. Allerdings erlangen die Figuren keine besondere Tiefe. So lebt die weibliche Hauptfigur von der Tatsache, dass sie ein Frau ist, zur Entwicklung der Geschichte trägt sie so gut wie gar nichts bei. Die Dialoge sind meist wenig bestechend, stellenweise arg trivial. Die Handlung ist in manchen Abschnitten recht durchsichtig und vorhersehbar.

Trotzdem fand ich auch interessante Seiten im und am Buch (z.B. die Malachias-Prophezeiungen, von denen ich noch nichts wußte) und im großen und ganzen baut sich doch eine gewisse Spannung auf, die das Weiterlesen einfach macht. Man sollte aber auf keinen Fall ein literarisches Meisterwerk erwarten, da gibt es auch unter den Bestsellern besseres.
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am 18. Januar 2007
Steve Berry beschreibt in diesem Buch vor allem einen nicht mehr ganz so jungen Priester, dessen Weltbild in kurzer Zeit ziemlich aus den Fugen gerät. Der Sekretär von Papst Clemens XV., der bereits seit seiner Jugend im dienste des früheren Bischofs stand, wird rund um den Tod seines großen Vorbildes und väterlichen Freundes in ein Gewirr aus Vatikan-Geheimnissen gezogen, die ihn nicht mehr loslassen. Dreh- und Angelpunkt der Geschicht sind drei der großen Marien-Erscheinungen der vergangenen Jahrzehnte. Und seine eigene Vergangenheit, die den Kleriker bald einholt.

Insgesamt ein gut recherchiertes Buch. Was mir vor allem gefallen hat, ist, dass Berry mit den Erscheinungen von Medjugorje auf einen relativ jungen katholischen Wallfahrtsort zurückgegriffen hat. Wer sich allerdings etwas komplett Neues, noch nie da gewesenes erwartet, wird enttäuscht: "Urbi et orbi" ist zweifellos eines der guten Bücher aus der Dan-Brown-Welle (und für mich zB besser als Illuminati) - aber überragend auch wieder nicht. Für Fans des Genres durchaus gut geeignet!
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am 5. März 2015
In Rom regiert der 111. Papst. Es handelt sich um einen Deutschen mit dem Namen Clemens XV.
Sein Privatsekretär Colin Michner widmet sich auf Weisung des Papstes dem Geheimnis um die 3. Prophezeiung von Fatima.
15 Jahre zuvor hat Michner mit seinem Zölibat gehadert und eine Geliebte gehabt. Vor die Wahl von ihre gestellt hat er sich für die Kirche entschieden.
Nun treffen die beiden wieder aufeinander, denn Kate ist als Journalistin im Vatikan.
Der Papst ist gesundheitlich angeschlagen und in Rom werden die Vorbereitungen für die neue Papstwahl getroffen, mit vielen Intrigen verbunden, um die Mehrheit der Kardinäle hinter sich vereinigen.
Federführend dabei ist der italienische Kardinal Valendrea, der bei seiner Kandidatur über Leichen geht.
Erst im Verlauf der Geschichte erfährt man, was das dritte Geheimnis von Fatima beinhaltet und worum es in der Malachias Prophezeiung geht, die sich um den 112. Papst dreht.
Sehr spannend und für mich waren die Marien- und Malachiasprophezeiungen Neuland.
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am 28. Mai 2006
Das der Vatikan das dritte Geheimniss von Fatima im Jahre 2000 veröffentlicht hat ist bekannt, aber ist das alles? Möglicherweise gibt es da doch noch mehr.

Eine spannende Geschichte über die Kirche, den Glauben, Intrigen und Mord. Dies alles verflochten mit den Weissagungen des Malachias, den Marienerscheinungen von Fatima und Medjugorje ergibt ein explosives, spannungesgeladenes Buch. Auch der Schreibstil ist erstklassig. Die Geschichte fließt über mehrere Schauplätze vom Vatikan über Rumänien nach Bosnien-Herzegowina und Deutschland. Die Spannung wird bis zum Schluß gehalten. Auch das Nachwort des Autors ist nicht ganz uninteressant.

Sehr unterhaltsames Buch. Ein echter Vatikanthriller.
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am 18. Dezember 2014
Lange hat die Kirche die letzte Prophezeiiung von Fatima unter Verschluss gehalten und man ist gespannt, wie diese lautet. Ein eigentlich ganz flüssig geschriebenes Buch lässt manchmal etwas Spannung vermissen, endet aber schlicht enttäuschend. Man hätte sich Größeres, Spektakuläreres erwartet. Schade darum, sonst habe ich es eigentlich gerne gelesen.
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am 25. September 2009
Dieses Buch ist in der Tat spannend, explosiv und gleichzeitig umhüllt von Geheimnissen.
Es geht hier um eine Geschichte in welcher die Existenz der katholischen Kirche stark gefährdet wird.

Im Großen und Ganzen geht es um die drei Botschaften der Hl. Mutter Gottes Maria im Jahr 1917 in Portugal (Fatima) welche von drei Schäferkinder empfangen wurden. Zwei der Botschaften werden enthüllt jedoch ist die dritte Botschaft so brisant und gefährlich, dass dabei nicht nur das Leben des nachforschenden Priesters Michener gefährdet wird sondern die Existenz einer der größten christlichen Glaubensgemeinschaften.

Diese Geschichte kann ich allen Dan Brown Fans empfehlen, vielleicht nicht dasselbe aber mit Sicherheit genauso gut.
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am 6. Oktober 2006
Ein Roman über die Religion, Marienerscheinungen und die Kirche. Gut recherchiert und überaus spannend beschrieben.

Obwohl Steve Berry das Thema Marienerscheinungen und die Einstellung der Kirche durchaus kritisch beleuchtet, kommt das Gefühl von Blasphemie nie auf. So entspricht das Buch durchaus den gängigen christlichen Kultur- und Wertevorstellungen.

Als Pluspunkt ist einer der Hauptakteure, ein Priester auch noch dem weiblichen Geschlecht zugeneigt. Auch das Thema Zölibat lässt der Autor nicht aus und stellt es in einer durchaus unterhaltsamen Weise dar.

Trotz des christlichen Themas bleibt das Buch ein Roman mit Suchtfaktor. Einfach zu lesend, unterhaltsam und spannend.
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am 30. Mai 2009
zum Inhalt:
Der Papst beauftragt seinen engsten Vertrauten mit der Suche nach der bisher geheimen Botschaft der Jungfrau Maria, die diese in Fatima den drei Kindenr überbrachte - dieses Geheimnis wird die Kirche erschüttern. Auf der Suche danach müssen viele Meschen sterben...

Wie man schon sieht: nichst Neues! Das Buch ist zu Beginn einigermaßen spannend - flacht dann aber zusehends ab! Ich bin der Meinung man hätte einigen Figuren (wie dem Kardinal) viel mehr Tiefe geben können - wurde aber leider nicht gemacht :-( - ein eher durchschnittliches Buch!
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am 9. Oktober 2006
Es ist ein hervorragender Roman, der phantastische Einblicke in die verdeckte Welt des Vatikans erlaubt. Am Anfang ist das Buch erst leicht verwirrend. Aber wenn man dahinter kommt, worum es wirklich geht, kann man vor Spannung nicht mehr aufhören zu lesen. Auch die Parallelen zum jetzigen Papst machen den Roman interessanter und hochaktuell. Ich fand das Buch genau so gut wie das Buch "Assassini" von Thomas Gifford.
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