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Ur Jordens Djup Import

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Produktinformation

  • Audio CD (24. August 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Spinefarm
  • ASIN: B001JERLG2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.709.926 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Ein wenig besorgt war ich ja schon, was das neue Finntroll-Album anbelangte. Zum einen weil die Trolle ihren alten Sänger eingebüßt und durch Vreth ersetzt haben, der wirklich einige Töne höher kreischt. Zum anderen hatte ich im Vorfeld gelesen, dass "Ur Jordens Djup" wesentlich mehr Black Metal-orientiert sein soll und sich von der 'lustigen Saufmusik' entfernt haben soll. Und das wo ich doch gar kein großartiger Black Metal-Fan bin...

Aber alle Sorge verfliegt, wenn man dieses Wahnsinnswerk erstmal in den Player schiebt. Zugegeben, von den drolligen Anfangsjahren ist nicht mehr viel zu hören und von daher können sich diejenigen, die sich schon mit "Nattfödd" nicht anfreunden konnten, schonmal nach einer Alternative umsehen. "Ur Jordens Djup" ist insgesamt nämlich ein ziemlich düsteres und atmosphärisches Werk. Die Einflüsse aus dem Humppa zwar immer noch mal mehr und mal weniger im Hintergrund, aber größtenteils dominieren doch eher atmosphärische Keys und finsterer Kreischgesang von Neusänger Vreth, der seinen Job überraschend gut macht - kein Wunder, seine Stimme passt hervorragend zum neuen Sound.

Generell sind zwei Arten von Songs auf "Ur Jordens Djup": die düsteren, atmosphärischen mit weniger Folk-Einfluss und die halbwegs spaßigen mit mehr Folk-Einfluss. Jedoch sind die Folk-Einflüsse bei beiden Sorten stark eingeschränkt und durch einen dicken Schub Atmosphäre und traumhafte Melodien ergänzt worden.

Hervorzuheben wären die beiden großartigen Stücke "Ur Djupet" und "En Mäktig Här". Letzteres ist das absolute Highlight des Albums.
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Format: Audio CD
Ein mächtig grollendes Intro führt in die jüngsten Heldensagen von FINNTROLL. Donnernd, brachial und sehr majestätisch ertönt der monströse Opener „Säng“ in all seinem schwarzmetallischen und mit atmosphärischen Keyboardklängen bestücktem Kleide. Die Trolle zeigen sich weit brachialer und dunkler als bisher, beschreiten den logischen Seeweg vom „Midnatten’s Wunder“ hin zum Ufer des beinahe als grandios zu bezeichnenden „Nattföd“. In allerfeinster Rudermanier klopft und stampft besagter Opener in seiner vor Muskeln strotzender Gestalt einher und öffnet die Tore für weitere, sehr knackig, rau und erdig schallende Trollhämmer wie „Korpens Saga“ oder „Nedgang“. Die sympathischen Trolle wuchten eine für ihre Verhältnisse zwar enorm brutale Keule unters hungrige Volk, strapazieren bei keyboarddominierten Krachern der Holzklasse „Slagbröder“ gar extreme Black Metal Wurzeln, lassen all ihrer dunklen Härte jedoch spätestens bei Nummern wie dem fast schon kindlich hochmelodischen Humpagedudel „En Mäktig Här“ oder „Maktens Spira“ wieder ein schelmisches Lächeln durchscheinen um klar zu stellen, das man weder sich selbst, noch den Rest der Welt allzu ernst nimmt. Gut so ihr Trolle, ein Werk wie „Ur Jordens Djup“ beschreitet exakt jenen Raubzug, der mir persönlich für eine Band wie FINNTROLL gefällt.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Als ich das Album in den CD-Player schob, da war mein erster Eindruck, dass es ein ziemlich schweres, düsteres Album sein muss und ich die Musik innerlich mehr vertiefen müsste. Aber schon nach dem zweiten Lied wusste ich, womit ich hier zu tun hatte. Es sind düstere Riffs und Melodien, die auf der CD dominieren. Aber dieses Düstere wirkt kraftvoll und majestätisch und besitzt im Bezug auf die Texte auch etwas Erzählerisches, wie von einem Roman oder einen Film. Und zwischen diesen düsteren Melodien und dem Troll-Geschrei stechen auch immer wieder fröhliche, folkig angehauchte Melodien und Chorgesänge hervor, die die Lieder nicht zu schweren Klumpen machen und den Hörer die Musik schneller verarbeiten lassen. Es ist wie unter der Erde oder in einem stockdunklen Wald, wenn nur ab und zu mal Sonnenstrahlen dazwischen treffen und dieser düsteren Kälte, die man fühlt, immer wieder angenehme Wärme hinzugefügt wird.
"Ur Jordens Djup" ist ein musikalisches Meisterwerk, womit das finnische Sextett wieder mal bewiesen hat, dass die Band auch mit einem neuen Sänger immer noch damit weitermachen kann, wo sie vor dem Ausstieg des alten Sängers aufgehört hat.
PS: Die Videos auf der DVD haben es auch in sich, allerdings hätte man da noch ein paar Clips mehr hinzufügen können. Meiner Meinung nach lohnt es sich nicht, eine DVD mit einer Länge von gerade mal 10 Minuten zur CD beizupacken und es dann zu einem DigiPack hochzuhypen. Die Videos hätte man genauso gut als CD-Rom-Tracks dazumachen können. Vermutlich hatte man bei den Aufnahmen Rücksicht auf den Keyboarder genommen, der fast die ganze Musik auf dem Album geschrieben hat und wegen seiner Bruder-Band "Moonsorrow" auch dieses mal wieder nicht mit auftreten konnte.
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