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am 23. Januar 2004
Schlechte Nachrichten für Anleger: Nach finanziellen Gesichtspunkten sind sie trotz Abitur und Ausbildung arme Analphabeten. Sie auch. SIE auch! In direkter Ansprache, drastisch-flotten Redewendungen und bunten Beispielen aus dem real existierenden Finanz-Dilettantismus gelingt den Autoren hier ein Warnruf von beeindruckender Klarheit und Intensität. Vor allem Eltern sollten aufhorchen, denn sie können ihren Kindern noch das geben, was ihnen selbst allzu oft versagt wurde: Bildung in Geldfragen. Gehen Sie jetzt gegen das Tabu "Über Geld spricht man nicht" an. Denn bringen Sie Ihren Kindern nicht das Sprechen über Geld bei, brauchen sie es ohnehin bald nicht mehr lernen - weil es dann nichts mehr gibt, über das zu reden wäre. Allerdings: Bangemachen gilt nicht! Viele der oft gelesenen Schreckensmärchen vom Jahr 2050 mit Millionenheeren hungernder Greise verschweigen Innovation, Immigration und die Anpassungsfähigkeit des Menschen. Dennoch: Ob Führungs- oder Reinigungskraft, jeder sollte diesen Wachmacher lesen. Denn die finanziellen Analphabeten stecken ebenso in der Chefetage wie in der Pförtnerloge. Damit ist dieses Buch in unseren Tagen fast wichtiger als der Duden, finden wir.
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am 13. November 2003
Die Autoren haben bei den vom Leser zu erwartbaren Lösungen, nach
dem Lesen nur wenig Zukunftsperspektiven anzubieten, insbesondere
was die private Altersvorsorge betrifft.
Der deutsche Anleger ist nicht nur von Grund auf kurzsichtig und
geldgierig, er kümmert sich einfach zu wenig um seine Zukunftsinvestitionen fürs spätere Rentenalter.
Statt an der Börse zu zocken und schnelle Gewinne einzuheimsen,wäre
von den Autoren eine Anlagephilosophie anzuraten, welche langfristig auf internationale Aktiengesellschaften mit einigermassen kontinuierlichen Gewinnen(Wachstum)orientiert sind.
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am 1. Juli 2004
Das Buch ließt sich flüssig, es ist interessant und pointiert geschrieben und es beschreibt mit Sicherheit sehr viele Wahrheiten im täglichen Umgang mit dem Thema Geld und Finanzen.
Für Jemanden der sich bislang noch nicht mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat bietet das Buch sicherlich einiges an neuen Informationen. Wer weiterführende Infos erwartet, der sei an dieser Stelle eher auf die Literaturangaben im Anhang verwiesen. Trotz allem als Einstieg gut gelungen.
Letztlich erweckt das Buch bei mir aber den Eindruck, das vieles kritisiert wird, aber keine konkreten Vorschläge zur Verbesserung gemacht werden. Z.B. ist ein Lösungsansatz, dass Kinder schon in den Schulen ein Fach "Wirtschaft" gelehrt bekommen sollten und dies sich möglichst an der realen Praxis orientieren sollte. Doch wie ein solcher Lehrplan dann auszusehen hat, darauf wartet man dann doch vergeblich.
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am 26. November 2003
Der Untertitel "Warum wir beim Reichwerden immer wieder scheitern" ist irreführend. Im Buch geht es weitestgehend darum an Beispielen zu erklären, dass es weder in Deutschland noch in anderen führenden Industrienationen eine Geld-Kultur gibt und gefälligst die Eltern und Schulen unseren Kindern den Umgang mit Geld beibringen sollen.
Naja - und dann halt noch, dass man die Angebote der Banken, Versicherungsberater etc. sorgfältig prüfen sollte und ein solider Kredit besser ist als die Nutzung des Dispos.
Fazit: wer sein Geld zusammenhalten will, ist mit den Broschüren einer Schuldnerberatung besser bedient. Dort ist mehr Nutzwissen für den Alltag zu finden - auch wenn man überhaupt nicht daran denkt, in eine Schuldenfalle zu geraten.
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am 10. Oktober 2003
Gleich zu Anfang: Wer sich von nervtötenden Wiederholungen ("Dumm nur..." ...."finanzielle Analphabeten"), anbiedernden "wir"-Aussagen und einem Stil, der vielleicht für zwei Seiten "Zeit"-Dossier, aber nicht für ein 170-Seiten Buch geeignet ist, nicht abschrecken lässt, der erfährt hier ein bisschen was über Aktien und sonstige Geldanlagen. Vor allem aber merkt er am Ende der Lektüre, dass er, genau wie die vielen im Buch zitierten armen Teufel, auf den reisserischen Titel hereingefallen ist und sich mehr erhofft hatte, als er letztendlich bekommen hat. Insofern ein netter Beweis einer der Kernthesen des Buches: Gier macht dumm.
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am 7. Oktober 2003
Vorweg gesagt: Dieses Buch habe ich halbherzig zu lesen begonnen (war ein Geschenk) und konnte es bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. So interessant schreiben die beiden Autoren einzig über die Tatsache, das wir nur wissen, dass wir nichts wissen über den richtigen Umgang mit Geld. Angefangen beim ersten Taschengeld bis hin zur geplanten Altersvorsorge mit Riester-Rente und Co. Augenöffnend auch, die, hierzulande sicherlich weitgehend unbekannte und fast schon als zynisch zu bezeichnende, Art und Weise mit der amerikanische Kreditinstitute in den USA ihre Kunden "erziehen". Konsequent nicht mit erhobenem Zeigefinger geschrieben, sondern auf den kritischeren Umgang mit den allgegenwärtigen "Beratern" abzielend, die letztlich alle nur unser Bestes wollen. Wie eingangs erwähnt: Interessant von Anfang bis Ende.
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am 12. Oktober 2003
Dieses Buch ist kein Ratgeber zum Reichwerden, und das ist auch gut so. Dieses Buch öffnet uns allen die Augen. „Wir sind alle finanzielle Analphabeten", behaupten Brost und Rohwetter und sie belegen das ziemlich eindrucksvoll: Sie beschreiben den Familienvater, der Angst hat, mit seinen Kindern über sein Einkommen zu sprechen und lieber gar nichts sagt. Sie zeigen, wie wir von Finanzberatern über den Tisch gezogen werden, weil wir dubiosen Versprechen glauben und nicht wagen, nachzufragen. Und sie analysieren, warum wir bestimmte Fehler immer wieder machen - „ganz gleich ob Vorstand oder Vorarbeiter". Spannende Beispiele aus der Verhaltensökonomie beweisen, dass wir eben nicht immer kühl und rational entscheiden, sondern uns von Gier und Neid treiben lassen.
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, bei dem die Autoren so hart mit ihren Lesern umgehen. Wer lässt sich schon sagen, von Geld eigentlich keine Ahnung zu haben? Aber „Das große Unvermögen" ist packend geschrieben und analysiert schonungslos. Und nicht nur deswegen habe ich das Buch gern gelesen. Brost und Rohwetter zeigen nämlich auch Lösungen auf: Sie plädieren für einen neuen Umgang mit Geld in der Gesellschaft, in der Familie und in der Schule. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sich wohl nicht mehr so leicht über den Tisch ziehen lassen. Und das ist doch schon mal was.
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am 24. Dezember 2003
Marc Brost und Marcus Rohwetter bringen es auf den Punkt: Deutschland ist ein Volk von "finanziellen Analphabeten". Das Buch ist m.E. gut recherchiert. Nicht von ungefähr hat Helmut Schmidt das Vorwort geschrieben. Allerdings darf das Buch nicht nur gelesen werden, sondern es muss danach etwas passieren. Falls Sie sich vom Inhalt angesprochen fühlen (was ich stark befürchte) dann sollten Sie danach Ihr persönliches Finanz-Fortbildungsprogramm starten.
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am 21. Juli 2004
Das Buch war eine herbe Enttäuschung. In vielen - oft weit hergeholten - Beispielen wird gezeigt, was man nicht hätte tun sollen. Nachher ist man immer klüger. Zu meiner brennenden Frage, wie Altersvorsorge richtig gemacht wird oder wie man gut mit Geld umgeht, kaum ein Wort! Das Buch diagnostiziert und beklagt "das große Unvermögen", doch damit lassen es die Autoren auf sich beruhen. Antworten werden nicht gegeben.
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am 4. Dezember 2003
Endlich mal kein Buch über Geld, das "10 schnelle Tipps zum Reichtum" gibt oder "Die 15 wichtigsten Regeln" aufstellt, sondern eines, das wirklich aufrüttelt. Spannend geschrieben ist es auch. Auf dass wir alle im nächsten Boom nicht wieder die gleichen Fehler machen...
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