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Unto the Locust

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Audio-CD, 23. September 2011
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Produktinformation

  • Audio CD (23. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Roadrunner Records (Warner)
  • ASIN: B005C5A66G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 80 Kundenrezensionen
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Digital Booklet: Unto The Locust
Digital Booklet: Unto The Locust
Nur Album

Produktbeschreibungen

Es gibt Naturgewalten, die immer wieder in kurzen Abständen entfesselt werden und deren Effekte sich in Grenzen halten. Und es gibt Naturgewalten, die seltener, dafür aber umso heftiger über die Welt herein brechen. Machine Head gehörten schon immer zur letzteren Kategorie; selbst nach fast zwei Dekaden exzessivstem Metal-Mayhem zählen die Thrash-Pioniere heute noch zu den beständigsten, leidenschaftlichsten Formationen im gesamten Neo-Metal-Bereich und lassen auch mit ihrem 7. Album keinen Stein auf dem anderen! Auf UntoThe Locust macht die Bay Area-Trümmercrew um Frontmann Robb Flynn haarscharf da weiter, wo man mit der 2007er Abrissbirne The Blackening aufgehört hat: Noch halsbrecherische Riff-Rasereien prallen in epischer Wucht auf noch massivere Stahlbetonsoundwände, hinter denen bisweilen eine manchmal zerbrechliche, manchmal trügerische Atmosphäre der Kurzzeitruhe herrscht.
Richtfeste feiern andere, Machine Head beweisen sich einmal wieder als verlässliche Institution, wenn es ums Wegblasen geht. Helmpflicht!


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Lange habe ich mich darauf gefreut, schließlich gilt der Vorgänger "The Blackening" inzwischen ja als ein Meilenstein und Klassiker der harten Musik und wurde u.a. auch als Album des Jahrzehnts ausgezeichnet! Nach 4 Jahren erblickt nun der Nachfolger "Unto The Locust" das Licht der Welt und schnell war meine anfängliche Skepsis verlogen, als ich bemerkte, dass das Album über nur 7 Songs verfügen würde (man stelle sich nur vor sie hätten den ein oder anderen Totalausfall auf die Scheibe gepackt):

1. "I Am Hell (Sonata in C#)" - 8.26
Robert Flynn beginnt mit einem mehrstimmigen Chor! Absolute Gänsehautatmosphäre! Der Song nimmt langsam Fahrt auf und vereint im Mittelteil die gewohnten Machine Head Qualitäten: Schnelle Soli und Riffs, präzises und abwechslungsreiches Drumming und einen wütenden Robert Flynn, der seine beste Gesangsleistung auf "Unto The Locust" darbietet! Unterm Strich bleibt ein über 8 1/2 Minuten (!) nie langweilig werdender Track, mit genialem Refrain, irren Soli und einem Akkustikpart am Ende des Stückes, der Erinnerungen an Metallica in ihren 80ern weckt! 5/5

2. "Be Still And Know" - 5.44
Mit knapp 6 Minuten haben wir es hier mit dem kürzesten Track des Albums zu tun. Der Song ist eher im Midtempobereich angesiedelt und bietet einen absolut überzeugenden Refrain und gegen Ende liefern sich die beiden Gitarristen Demmel und Flynn eine irre Solischlacht! Klasse! 5/5

3. "Locust" - 7.37
Der schon im Vorfeld bekannte Song "Locust" wurde auf dem Album nochmal neu abgemischt und klingt so nochmal eine ganze Nummer besser! Ein geniales Mainriff folgt gewohnt abwechslungsreichen Passagen aus hartem und klarem Gesang, aus Soli und ruhigeren Momenten!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das macht dann auch gleich der Opener deutlich. Für mich auch einer der drei besten Songs des Albums.

Man sollte in die Songs "I am Hell", "Locust" und "Who we are" reinhören. Damit bekommt man auch einen recht guten Überblick über das Album. Das Album hat wirklich gute Ansätze, allerdings geht ihm auch mit zunehmender Spielzeit die Abwechslung, die Kreativität und die Power flöten. Mit zunehmender Laufzeit wirken viele Passagen austauschbar, als hätte man die auf dem Album schonmal gehört.

Gut gelungen finde ich allerdings das Judas Priest Cover "The Sentinel".

Für mich kommt das Album nicht ganz an The Blackening heran.

Für absolute Fans sollte es natürlich die Version mit DVD sein, für alle die einfach nur Musik wollen, die einem druckvoll die Ohren massiert reicht auch die normale Variante
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Auf kaum ein anderes Album hat die Thrash-Szene sehnsüchtiger gewartet als auf Machine Head's neuen Wutbrocken. Und das Warten hat sich gelohnt! Das ist nach den Überalben "Through the Ashes of Empire" und "The Blackening" der dritte große Wurf in Serie. Chapeau! Diese Scheibe wird wohl den Player über Wochen blockieren...

Drei Durchgänge hab ich jetzt durch, die Zeit ist also reif für ne Jubelkritik.

Fangen wir einfach vorne an:

1. I Am Hell: Cooles A-cappella-Intro, schweres Gitarrenriff. Die Flynn-Buben starten mit einem Midtempo-Song? Von wegen... Nach 2 Minuten beginnt das Inferno. Machine Head-Gitarren-Salven wie sie typischer kaum sein können, volles Tempo, gekrönt von einem mächtig eingängigen Refrain, der jeder MetalCore-Band bestens zu Gesicht stünde, Break auf Break, Flynn kotzt alles aus sich raus, Akkustikpart, Solo bis zum Ende. Wie geil ist das denn? Der nächste unsterbliche Machine Head-Klassiker! 10/10

2. Be Still And Know: Hält das Niveau des Openers nicht ganz. Mir persönlich zu eingängig und gleichzeitig zu verfrickelt 8/10

3. Locust: Ein Blick zurück in die 90er. Schwere Nu-Metal-Riffs, cooler Refrain. Ein Metal-Hit, der in verkürzter Version auch auf einer "Burning Red" oder "Supercharger" seine Berechtigung gehabt hätte. Das Ding wird in jeder Metal-Disco rauf und runter laufen. 9/10

4. This Is The End: Hammergeiler Thrasher, inkl. Blastbeast und einem abenteuerlich guten Leadriff. Bei all der Raserei geklingt es MH auch hier wieder, einen megaeingängigen Refrain aus dem Hut zu zaubern. Stark 9/10

5. Darkness Within: Ein lupenreiner Rocksong? Jawoll. Können 3 Doors Down auch nicht besser machen...
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3 Kommentare 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Machine Head haben eigentlich schon mit ihrem vorherigen Meisterwerk "The Blackening" (2007) bewiesen, dass sie ganz klar zur Sperrspitze der aktuellen Metal Szene gehören. Diesen Status können sie sich nun mit "Unto the Locust", ihrem nunmehr siebten Studioalbum nochmal gehörig ausbauen, denn was die Jungs da für ein Feuerwerk an genialen Riffs, Licks und Hooks loslassen, hat schlicht und ergreifend "Master of Puppets"- Niveau. Im Vergleich zum Vorgänger sind die Songs ein wenig kompakter gehalten, im Gegensatz dazu haben die Bay Area Helden in spieltechnischer Hinsicht nochmal eine ganze Schippe draufgelegt, ohne auch nur in keinster Sekunde den narzisstischen Gitarrenhelden heraushängen zu lassen.
Machine Head 2011 bedeutet hohes,songwriterisches Niveau, äußerst filigrane Instrumentenbeherrschung, Experimentierfreude und das alles, ohne seinen Fokus auf die wuchtigen, alles niederwalzenden Roots aus den Augen zu verlieren.
Am meisten hat mich die äußerst dichte Atmosphäre überrascht, so kann man die Scheibe auch ruhig mit Kopfhörer und Booklet unter der Nase in seiner ganzen Pracht genießen.
Die Deluxe Ausgabe wartet mit 3 Bonustracks auf die alle mehr als gelungen sind. Zudem gibt es ein kurzweilliges Making of Video und das ganze in einem schicken Digipack aufbewahrt. Nur derjenige, der auf die Idee gekommen ist das Booklet im Digi festzukleben, sollte an Heuschrecken verfüttert werden...
18 Kommentare 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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