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am 18. Dezember 2015
ein wirklich guter Film, auf seine Art und Weise ist er rigendwie schon fast ein Anti-Kriegsfilm. Eine gute Story die nie wirklich unvorhersehbar aber trotzdem spannend ist. Gute und überzeugende Schauspieler. Kein Actionfilm, kein reines Leibesdrama (dazu passiert zuviel und auch Nebencharaktäre werden entwickelt) . Tolle Aufnahmen gut in Szene gesetzt. Die zwei Stellen mit der Mystik hätte der Film nicht gebraucht, die waren ziemlich sinnlos. Aber auf so einen Quatsch scheinen einige ja abzufahren. Aber diese beiden Szenen schaffen es nicht den Film kaputt zu machen, sind mir aber etwas unangenehm aufgefallen.
Lohnt sich anzusehen!
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am 1. Dezember 2015
Gut gespielt, doch etwas langatmig und ich fand es auch etwas kitschig. Trotz der guten Schauspieler, da gibt es bessere Filme.
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am 6. Februar 2015
Ich tue mir schwer bei manschen Rezensionen die passenden Worte zu finden. Mehr dazu zu sagen, als das der Film genial ist, kann man wohl auch nicht. Jeder der mitwirkenden Schauspieler hat wie man sehen kann sein bestes gegeben. Sie überzeugen und spielen einfach großartig. Auch der Soundtrack überzeugt. Es ist natürlich immer Geschmacksache ob ein Film gefällt oder nicht, dieser sollte jedenfalls nicht auf Grund unbegründeter schlechter Rezensionen nicht gesehen werden. Die Blu ray ist übrigens eine Verbesserung zur DVD. Jedenfalls auf Grund der Bildqualität.
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am 17. Juli 2011
"Unterwegs nach Cold Mountain" ist ein gelungene Mischung aus Historienepos, Liebesfilm und Roadmovie
und erzählt die Geschichte der tragischen und nur kurz zur Erfüllung kommenden Liebe zwischen Inman (Jude Law) und der Pastorentochter Ada Monroe (Nicole Kidman) im North Carolina kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs.
Der Krieg der Sezessionisten mit dem Nordstaaten unterbricht, beendet jedoch nicht, die sich entwicklende Liebe der beiden Hauptprotagonisten und ändert ihr und das Leben ihrer ganzen Umgebung sehr schnell und tiefgreifend: Inman steht als Soldat der Nord-Virginia-Armee gegen den Norden in blutigen Kämpfen im Felde während Ada ihr behütetes Leben nicht mehr ohneweiteres fortsetzen kann und sich schließlich, von der quirligen Quasi-Magd Ruby (Renee Zellweger) unterstützt und dem tyrannischen Heimatgardenführer Teague bedrängt, umstellen muss.
Schließlich desertiert der nicht mehr an den Sieg glaubende Inman und macht sich auf die lange Reise zurück nach Cold Mountain um sich in die Arme seiner Ada zu stürzen.

Diese Reise und die parallel dazu bestehenden Probleme Ada's an der "Heimatfront"
machen den zentralen Reiz des Films aus und in mehreren Kurzepisoden wird der "alte Süden" in prosaischer Form in einer Art von Konföderations-Odysee mit vielen kleinen, teils skurril anmutenden Abenteuern und Begegnungen spannend dargestellt.

Lobend hervorzuheben ist auch die Anfangsszene die eine der spektakulärsten Kampfhandlungen des Bürgerkriegs, nämlich den Versuch des Nordens die Stellungen des Südens in Petersburg durch eine großangelegte Unterminierungsaktion zu durchbrechen, in ihrer ganzen schrecklichen Tragweite darstellt.

Insgesamt ein, trotz einiger sperrigen Stellen, runder Film der eine Liebe ebenso wie zahlreiche andere Einzelschicksale vor dem Hintergrund eines tiefgreifenden, zum Untergang des alten Südens und seiner Lebensart führenden Krieges in großen Bildern darstellt.

Bild und Ton sind ok und als Extra stehen, neben der Kinoversion, mehr als 20 Minuten mit nicht verwandten Szenen bereit.
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TOP 100 REZENSENTam 15. Juni 2016
Die Geschichte spielt im amerikanischen Bürgerkrieg und gilt doch für alle Kriege aller Zeiten: Jude Law (Inman) verliebt sich unsterblich in Nicole Kidman (Ada) und wird kurz danach in die Südstaatenarmee eingezogen. Mit Briefen halten die beiden ihre Liebe aufrecht, bis Ada ihren Inman um Hilfe bittet, weil es Zuhause fürchterlich zugeht: eine Horde "Heimatpolizisten" sucht nach Deserteuren und drangsaliert die Bevölkerung. Daraufhin desertiert Inman und macht sich auf den Weg nach Cold Mountain und erlebt dabei, wie marodierende Soldaten eine Witwe vergewaltigen und überall Deserteure gejagt werden. Er erreicht zwar seine Geliebte, wird im großen Showdown dann aber doch erschossen.
Dieser Film schildert in grausamer Weise, wie der Krieg auch hinter den Fronten brutal geführt wird und wie man durch den Krieg seine Liebe verliert, was vor 70 Jahren auch bei uns gang und gebe war.
R Opelt, Autor von "Im Schatten des Kriegers"
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Wenn man aus US-amerikanische Produktionen steht, die das Thema Bürgerkrieg verwoben mit einer Liebesgeschichte behandeln, macht man bei diesem Film keinen schlechten Griff.

Klar schwimmt dieser Film auf der Mainstream-Welle mit, aber insgesamt ist er dafür recht realistisch geraten und der sonst in diesem Genre so übliche Pathos hält sich wohlwollend versteckt. Die Kriegsszenen sind drastisch, doch auch an der "Heimatfront" spielen sich grausame Szenen ab. Der Krieg wird auf keinen Fall verherrlicht, und Helden gibt es nicht; alle sind diesbezüglich auf der Verliererseite.
Die Liebesgeschichte im Vordergrund wirkt auf mich nicht unrealistisch. Man verliebt sich und jagt dann einem Traum nach, der mangels Alltagsbezug und unterstützt durch schlimme Lebensbedingungen idealisiert wird.

Der Film ist bis in die Nebenrollen hinein sehr gut besetzt. Für mich sticht die Leistung von Jude Law hervor, der dieses Mal nicht den „Schönling“ verkörpert und einen starken Eindruck hinterlässt. Renee Zellweger spielt zum Knutschen und hat den Oscar zu Recht erhalten.

Man benötigt etwas Sitzfleisch wegen der Länge des Filmes und für Kinder unter 14 halte ich ihn wegen den Grausamkeiten für nicht geeignet. Vergleichen kann man den Film mit „Mathilde – Eine große Liebe“.
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am 11. September 2005
"Unterwegs nach Cold Mountain" ist wirklich ein sehr toller Film mit schönen Bildern. Er ist sehr abwechselungsreich und obwohl der Film 2 1/2h geht, wird er nicht langweilig. Die Schauspieler sind wirklich klasse, Renée Zellweger hat den Oscar verdient. Es spielten auch noch andere mir bekannte Gesichter mit (Natalie Portman, Kathy Baker & Philip Seymour Hoffman). Was mich allerdings gestört hat ist, dass Jude Law und Renée Zellweger nicht die selben Stimmen haben wie in anderen Filmen. Allerdings habe ich mich auch gefragt, ob dieser Film wirklich ab 12 sein sollte, denn das heißt, dass sogar 6-Jährige mit ihren Eltern ins Kino gekonnt hätten - und das finde ich nicht gerade gut.
Fazit: Der Film ist sehr sehenswert und sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen!
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TOP 500 REZENSENTam 14. Juli 2012
"Ein Krieg reißt mehr Glück in Stücke, als die Namen seiner Toten sagen können. Alles was nicht überlebt, geht verloren."
André Gide

Vorweg: Wer einfach nur eine kurze Empfehlung zu diesem Film haben und nicht die ganze Rezension lesen will, kann auch direkt das Fazit ganz unten lesen.

Dieser, nicht nur in seinen malerischen Landschaftsansichten und seiner Dramatik an ein Wildwestepos erinnernde Film, dürfte vielen Zuschauern eine gute, zwei Stunden lange Filmerfahrung verschaffen, manche werden ihn überragend finden, manche eher durchwachsen, zu hart oder zu brutal.

Ich persönlich habe diesen Film als ein sehr intensives Erlebnis empfunden; nicht nur die Schlachtszene am Anfang, die eine der blutigsten Kämpfe des Civil War nachstellt, hat mich aufgerüttelt, sondern vor allem die Kompromisslosigkeit mit der der Film die Hysterie und Zerstörung in den Herzen und der Moral der Menschen zeigt, die durch den schlimmsten us-amerikanischen Konflikt erzeugt wurden.

Während sich der 'Konföderation unabhängiger Staaten'(CSA), eine Anzahl amerikanischer Bundesstaaten, die sich 1860 von den Nordstaaten unter Präsident Lincoln losgesagt haben, als die Sklavenfrage und andere interne politische Zerwürfnisse das Land zu spalten drohten, immer mehr Mitglieder anschließen, wächst bei der Jugend im Dorf Cold Mountain in North Carolina die romantische Vorstellung vom Krieg heran. Als sich der Staat als allerletzter den Südstaaten im nun beginnenden Sezessionskrieg anschließt, gehen alle jungen Männer mit wehenden Fahnen und voller Siegeszuversicht (wie 50 Jahre später ihre europäischen Leidensgenossen im ersten Weltkrieg) an die Front - auch der schweigsame W. P. Inman (Jude Law), der eigentlich einen Grund hätte zu bleiben: Denn erst vor kurzem haben sich er und die Pfarrerstochter Ada ineinander verliebt, doch er ist überzeugt seine Pflicht wie jeder andere erfüllen zu müssen. So bleibt Ada zurück, allein, dem einzigen Kuss zwischen ihnen gedenkend und in der Hoffnung auf seine baldige Rückkehr, derweil das Dorf Cold Mountain immer mehr verkommt und die Heimatfrontmiliz noch zusätzlich auf der Suche nach Deserteuren und Drückebergern Land und Leute willkürlich terrorisiert. Inman erlebt derweil an der Front die Grausamkeit des ersten modernen Krieges - und nur der Gedanke an Ada hält ihn aufrecht. Als schließlich alle Freunde gefallen sind, macht er sich als Deserteur auf den Weg nach Hause; ein langer, gefahrvoller Weg... wird Ada noch auf ihn warten? Wie wird es sein, nach so langer Zeit, zwischen ihnen? Hat der Krieg ihn emotional entstellt, kann er noch lieben?

Es gibt nur wenige wirkliche Filmepen, also Filme, mit einer Länge von mehr als 2 Stunden, mit Handlungen über Krieg, Liebe, Verrat und Schicksal, die einen berühren, erschrecken und zugleich mit ihrer Spannung fesseln können. Ich bin immer froh, wenn ich mal wieder so ein Epos sehen darf, vor allem da ich es sehr schätze, wenn man sehr viele unterschiedliche Charaktere kennen lernt und wenn man Personen in einem Film über eine längere Handlungszeit begleitet und ihre Facetten und ihre Art kennenlernt; vielleicht weil es einem die kleine Illusion gibt, einen Roman zu "sehen". Filmepen: Erzählungen der Leinwand.

Cold Mountain war, trotz seiner realistischen Härte, ein Epos nach meinem Geschmack, nie trivial, nie kriegsverherrlichend und sehr vielschichtig. Nur in wenigen Szenen habe ich nicht das Gefühl gehabt, einen wirklich guten Film zu sehen.

Fazit: "Unterwegs nach Cold Mountain" ist sicherlich nicht der beste Kriegs- oder Lovefilm made ever. Aber er hat doch eine so schonungslose und gleichzeitig berührende Intensität in seiner Komposition inne, sodass es schwerfällt, nicht der menschlichen Schicksale zu gedenken, die er darstellt und nicht die Absurdität, Brutalität und Tiefe zu empfinden, die er mancherorts aufzeigt. Es ist ein guter Film, ein Film, mit dem man als Fan von epischen Geschichten wenig falsch machen kann.
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am 6. März 2006
Es gibt Filme, die kann man als Hintergrundgeräusch laufen lassen, während man seinen Haushalt erledigt, und verpasst dabei nichts Wesentliches. „Cold Mountain“ gehört nicht dazu, weil – wie nicht anders erwartet von Anthony Minghella (Der Englische Patient) – er ausdrucksstarke Bilder bietet und die Schauspieler in diesem relativ dialogarmen Film überwiegend auf Körpersprache und Mimik zurückgreifen müssen.
Der Hauptteil des Films spielt gegen Ende des amerikanischen Bürgerkrieges und beschreibt den Heimweg des desertierten Soldaten Inman (Jude Law), der resigniert und desillusioniert seine Einheit verlässt und sich weitgehend zu Fuß nach Hause nach Cold Mountain in North Carolina durchschlägt, wo er Ada (Nicole Kidman) wiederzusehen hofft, die er kurz vor seiner Einberufung kennengelernt hat. Der Film beschreibt parallel, wie Inman und Ada – nur durch wenige gemeinsame Erinnerungen verbunden - die Kriegzeiten erleben, durchstehen, und wie sie sich nach mehreren Jahren wiedertreffen.
Jude Law scheut nicht davor zurück, sein gutes Aussehen über weite Strecken unter Schmutz, Bart und zerrissener Kleidung zu verstecken, was seinen schauspielerischen Fähigkeiten zugute kommt. Seine entbehrungsreiche Wanderschaft, verbunden mit Kälte, Nässe, Hunger, Durst und Erschöpfung stellt er glaubwürdig dar. Lebensgefahr droht ihm als Deserteur vor allem durch andere Menschen; er trifft aber auch immer wieder Leute, die ihm weiterhelfen. Das ihm aufgezwungene Töten von Menschen lässt seine Selbstachtung bröckeln, und sein Drang zur Heimkehr nach Ada, die er eigentlich kaum kennt, erscheint wie die Sehnsucht nach der heilen Welt zuhause und den Zeiten der Unschuld, die unwiederbringlich verloren sind.
Nicole Kidman als die zunächst zarte und verwöhnte Pfarrerstochter Ada verkörpert ihre Rolle nicht konsistent, ihre Person ist schwer zu fassen. Ich kenne nicht das dem Film zugrundle liegende Buch von Charles Frazier und weiß daher nicht, wie die Figur konzipiert ist. Nicole Kidman’s hell, zarte Gesichtshaut, umrahmt von blonden Locken, die ihre Zeit vor und nach dem Tod ihres Vaters hauptsächlich damit zubringt, sehnsüchtige Briefe an Inman zu schreiben und sich auszumalen, wie es sein könnte wenn alles anders wäre als es ist, passt nicht ganz in diese Zeitspanne, die geprägt war von den Folgen des Krieges, als das Leben in den Bergen North Carolinas eh schon hart genug war und wegen der abwesenden Männer nicht leichter wurde.
Zum Glück erscheint Renée Zellweger als Ruby auf der Bildfläche, die sich bei Ada einrichtet und ihr tatkräftig in Haus und Hof beim Überleben hilft. Diese mit einem Oskar belohnte Nebenrolle verleiht dem Handlungsstrang der Daheimgebliebenen das notwendige Maß an Action, Tatkraft, Dramatik, sowie hin und wieder etwas Humor. Die burschikose Ruby sorgt dafür, dass sich Ada einige praktischer Fähigkeiten aneignet, und alsbald nimmt Ada’s Porzellanteint etwas Sonnebräune und sogar Wangenrot an.
Eine besondere Stärke des Film sind seine durchweg hochkarätig besetzten Nebenrollen mit Donald Sutherland, Philip Seymor Hoffman, Natalie Portman, Brendan Gleeson und Kathy Baker, um nur ein paar zu nennen, auch Jack White von den White Stripes hat einen Auftritt. Die Sinnlosigkeit des Krieges, jedes Krieges, spiegelt sich wider in der kargen Landschaft, in düsteren Farben, und in den desillusionierten Menschen, welche in den Trümmern ihrer Existenzen nur noch ums reine Überleben kämpfen.
Dieser Atmosphäre verleiht auch die Liebe zwischen Ada und Inman kaum mehr Weichheit. Diese Liebe in ihrer realen Ausprägung ist distanziert, unbeholfen, und besteht fast nur aus Phantasievorstellungen. Trotzdem oder gerade deshalb übersteht sie alle Grausamkeiten und Entbehrungen. Der Film hat kein Happy-End im herkömmlichen Sinne, aber dann sogar mehr als das, ein friedliches, hoffnungsvolles Ende in freundlichen, sonnigen Farben.
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am 12. Juli 2004
Natürlich ist das Buch dem Film überlegen, dies aber auch nur, weil man medientechnisch gesehen Charaktere und ihre Gedankenwelten in einem Buch viel detailgetreuer und eindrücklicher "inszenieren" kann. Das Wichtigste: Der Schriftsteller bzw. das Buch ist keinem Zeitlimit unterworfen. Wer aber sagt, dass man Detailtreue und mannigfaltige Gedankenwelten nicht auch in einem einzigen Bild ausdrücken kann?
Ein schwieriges Unterfangen, zugegeben, aber Anthony Minghella hält dies zweifellos für möglich und verlangt seinem Medium alles ab, was es herzugeben weiß, um dies zu beweisen. Was sich bereits in "Der Englische Patient" andeutete, wird in "Cold Mountain" perfektioniert. Die Bilder von Krieg und Natur, tragende Thematiken des Buches, sind von solch unglaublicher Intensität, dass es mir persönlich die Socken ausgezogen hat. Die visuelle Umsetzung ist einfach atemberaubend und man kann nur den Hut vor Minghella ziehen, wenn man sieht auf welche Art und Weise er sich das Medium "Film" zunutze macht. Darüber hinaus gelingt es ihm die wichtigsten Teile des Buches zu einer stimmigen Einheit zusammenzufügen, wobei die Liebesgeschichte allerdings ein wenig leidet und meines Erachtens nicht erschöpfend genug dargestellt wird.
Wenn man das Buch gelesen hat, dann empfindet man Jude Law als sehr glaubhaften Inman, eine "schnotterige" Renee Zellweger als perfekte Besetzung für Ruby (Oscar beste Nebendarstellerin). Nicole Kidman als geläuterte "Southern Belle" dagegen erscheint mir als zu glatt.
Minghellas filmische Umsetzung von Charles Frazier's Romanvorlage weiß nicht nur durch seine Schauspieler (vor allem Zellweger) und Geschichte, sondern vor allem durch seine großartige Fotografie zu begeistern und ist in erster Linie eines: Ganz großes Kino (auch auf DVD :-)! Schade nur, dass die Liebesgeschichte dabei ein wenig zu kurz kommt.
Welche "starken Änderungen" gegenüber dem Buch zum Ende des Films gemacht worden sind, das bleibt wohl das ewige Geheimnis von "Jeff Shannon", bzw. der Amazon-Redaktion.
Absolut sehenswert!
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