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Unterwegs Taschenbuch – Special Edition, 2. August 2004

4.3 von 5 Sternen 60 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das literarische Manifest einer ganzen Generation. (Elke Heidenreich)

Der Kultroman der Beat Generation. (Focus)

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Unterwegs
OT On the Road OA 1957 DE 1959
Als Manifest der Beat Generation (Stichwort R S. 595) fasste Unterwegs von Jack Kerouac die Lebensgier all jener in Worte, die während des Zweiten Weltkriegs aufgewachsen waren und in den 1950er Jahren nach Lebenserfüllung und ihrem Platz im modernen Amerika suchten.
Entstehung: Im Frühjahr 1951 tippte Kerouac die erste Fassung von Unterwegs mit einer Schreibmaschine auf eine Papierrolle von knapp 40 Metern Länge, da das lästige Wechseln der Blätter nicht seinen Gedankenfluss unterbrechen sollte. Erst nach einer Abschrift auf normales Papier und mehreren Überarbeitungen wurde der Roman 1957 verlegt.
Inhalt: Kurz nach der Trennung von seiner Frau lernt der junge Schriftsteller Sal Paradise, der bei seiner Tante in New York lebt, Dean Moriarty kennen. Dean ist ein junger Mann aus dem amerikanischen Westen, der den größten Teil seiner Jugend in staatlichen Erziehungs- und Besserungsanstalten verbracht hat. Dean, der von Sal das Schriftstellern lernen will, reißt diesen aus seiner Arbeit an seinem Roman, aber auch aus seiner lethargischen Trauer und führt ihn in ein wildes, energiegeladenes und unstetes Leben. Sal folgt Dean quer über den US-amerikanischen Kontinent und gelangt durch diese Reise in eine Welt, die geprägt ist von Bebop, Jazz, Drogen und Ekstase.
Über ein Jahr später – Sal war zwischenzeitlich nach New York zurückgekehrt und hatte seinen Roman abgeschlossen – macht er sich, nachdem Dean erneut bei ihm aufgetaucht ist, zum zweiten Mal auf den Weg. Er ist auf der Suche nach einem zu ihm passenden Mädchen und nach dem magischen Zauber des Augenblicks. Darüber hinaus sammelt er bei seinem Leben auf der Straße verschiedenes Material, das er literarisch verarbeitet.
Als Sal in Mexiko schwer erkrankt, lässt Dean den mit dem Tod ringenden Freud im Stich. Aber Sal erholt sich und kehrt nach New York zurück, wo er schließlich ein Mädchen findet und sich niederlässt, um mit ihr zu leben und seinen nächsten Roman zu schreiben. Als Dean erneut auftaucht, lässt Sal ihn, der mit seinem unsteten Leben zum tragischen und gebrochenen Helden des modernen, zwiespältigen Amerikas wird, allein ziehen.
Stil: Das in fünf Teile gegliederte Buch lebt vor allem vom schnellen Rhythmus der schnörkellosen Sprache, die Kerouac selbst als »Spontaneous Prose« bezeichnete. In langen, parataktischen Sätzen stehen beschriebene Wirklichkeit und Imaginiertes unvermittelt nebeneinander. Der Sprachrhythmus, der dem Jazz nachempfunden ist, bildet das stilistische Rückgrat von Unterwegs. Durch Gedankenstriche werden die Sätze, wie bei Instrumetal-Soli im Jazz, in einzelne Phrasen unterteilt, die durch innere Monologe und Stream-of-consciousness-Passagen miteinander verwoben sind.
Wirkung: Nachdem Viking Press den Roman 1957 endlich veröffentlichte, wurde er zum Erstaunen seiner Verleger zu einem großen Erfolg. Durch das rauschhafte und ekstatische Lebensgefühl, das er vermittelte, war der Roman bis in die 1970er Jahre hinein eine Bibel für aufbegehrende Jugendliche und für Generationen von Buch- und Filmautoren stilbildend. St. N. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Was macht ein gutes Buch aus? Ein gutes Buch ist für mich eines, das mich zum Nachdenken bringt, mich in eine andere Welt abtauchen und diese durch die Augen eines Anderen sehen lässt, die mir Menschliches und Allzumenschliches nahe bringt, ohne mich jedoch zu bevormunden. Dies alles und viel mehr bietet "Unterwegs" von Jack Kerouak. Sal Paradise nimmt uns mit auf seine Reise durch die Staaten der 50er Jahre, öffnet uns die Augen für den Zauber und die Schönheit der Welt, den er nicht zuletzt durch seine Bekanntschaft mit Dean Moriarty zu schätzen lernt. Zunächst scheint es als wäre Sals Sehnsucht nach dem Westen eine Flucht, ein Versuch der dunklen Eintönigkeit seines Lebens zu entkommen, aber schon bald ist es der Weg, das Bewusstsein in Bewegung, unterwegs zu sein, was Sal antreibt und damit das Lebensgefühl einer ganzen Generation ausdrückt. Es ist die Suche nach dem ultimativen "Kick", nach nach einem intensiven, rauscherfüllten Dasein, das keine Sorgen kennt, "weil alles, wirklich alles Bestens ist".
"Unterwegs" ist eines der wenigen guten Bücher, das nicht durch das unentschlossene Gejammer eines hypersensiblen Protagonisten lebt, sondern durch die jubelnde Begeisterung seiner Figuren für das Leben. Es ist ein Aufschrei gegen das sorgenvolle, geordnete Leben ihrer Zeitgenossen, ein Bekenntnis für echte Freundschaft und Freiheit, ein Leben, das seinen Sinn nicht im Erfolg findet, sondern in jenen surrealen Momenten zwischen Imagination und Realität, die ein begeistertes Herz auszufüllen vermögen.
Kurz: Ich liebe dieses Buch.
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Von Ein Kunde am 19. November 1999
Format: Taschenbuch
Es gibt Bücher, die man immer lesen kann, und solche, die man bevorzugt in bestimmten Lebensphasen lesen sollte. Unterwegs gehört zur letzen Kategorie. Es ist ein Buch für Aufbrecher, für Entdecker ... also für Menschen in der Lebensphase zwischen 15 und, sagen wir mal, 22. Es ist die Zeit, wo man wie der Held Sal Paradise einfach einen kleinen Seesack packen, sich an die Straße stellen und dann lostrampen möchte. Nicht das Ziel ist wichtig, sondern der Weg - nicht zufällig tauchen in Kerouacs Büchern immer wieder Bezüge zum Zen-Buddhismus auf. Doch eigentlich geht es nicht einmal um den Weg, sondern um die Menschen, die man treffen kann, wenn man einfach losgeht: Arme und Reiche, Gammler und Verrückte, Dichter und Hochstapler, Begehrenswerte und Unangenehme. Es ist eine ganz bestimmte Lust, die Lust zu leben und alles zu sehen, die in Unterwegs unglaublich nah und ehrlich beschrieben wird. Dies ist kein Zufall, sondern Programm: die Autoren der Beat-Generation hatten sich geschworen, nur daß zu berichten, was sie wirklich erlebten (allerdings hielten sie das nicht immer ganz ein). Kerouac hat es gerade in diesem Buch geschafft, diese Lust auch in der Sprache, in den Sätzen auszudrücken: sie sind ebenso rastlos und rhythmisch wie das Reisen selbst. Gleicheitig ist Unterwegs auch immer noch ein hervorragendes Zeitportrait der Nachkriegs-USA, kurz bevor die Hippies aufkamen. Es beschreibt eine Subkultur, die sich gegen eine zufriedene und satte Mehrheitsbevölkerung auflehnte, die Gesellschaft der an den Rand gedrängten suchte.Lesen Sie weiter... ›
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Von Ein Kunde am 24. Januar 2001
Format: Taschenbuch
Kerouacs Roman "On the road" habe ich 1980 mit 23 Jahren zum ersten Mal gelesen. Damals war ich auch durch Amerika unterwegs. Nicht on the road, sondern in the air und ich war gar nicht so begeistert von dem Buch. Inzwischen habe ich es sieben mal gelesen und es hat sich zu einem meiner Lieblingsbücher entwickelt. Bei jedem Mal lesen entdecke ich wieder neue Dinge. Inzwischen wird das Buch auch von honorigen Literaturkritikern anerkannt und zählt zu den wichtigsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Zu Recht. Hinter all der Hektik, des Herumziehens, des Kiffens etc. verbirgt sich doch eine Suche nach dem Sinn des Lebens, eine Poesie der Straße. Kerouacs Bücher romantisieren allerdings das Außenseitertum und das schnelle "volle" Leben abseits der Gesellschaft. Die Realität sah etwas anders aus. Kerouac war zum Schluß seines Lebens ein desillusionierter, verbitterter Mann, der an schwerer Trunksucht litt und daran mit 47 Jahren zu Grunde ging. Auch der zweite Held des Buches, Neil Cassady (Dean Moriarty) versoff sich total, nahm Drogen, litt unter schizophrenen Schüben und starb im Vollrausch an einer Eisenbahnschiene in Mexiko. Irgendwann läßt sich so ein ekstatisches Leben eben nicht mehr durchziehen, es fordert seinen Tribut. Jim Morrison, der vielleicht noch extremer gelebt hat, starb mit 27. Mir wäre es lieber, sie hätten rechtzeitig die Kurve gekriegt und würden heute noch leben. Doch es ist schon so, wie William Blake schrieb: "Der Weg des Exzesses führt in den Palast der Weisheit". Und der Palast der Weisheit ist der Tod.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Man sollte "Unterwegs" womöglich nicht als 44-Jähriger mit Familie lesen, sondern als freier junger Mann, dem die Welt noch völlig offen steht. Aber meistens haben junge Männer gar keine Zeit, lange Bücher zu lesen, weil sie ihre eigene Jugend und Kraft genießen. In der Regel so ähnlich wie die Hauptfiguren dieses Buches, also auf Tour, mit einem guten Freund, auf der mehr oder weniger erfolgreichen Jagd nach Mädchen und Sex, dazu immer wieder Bier, Drogen, und alles umwoben vom Glanz, Rausch und Feuer der unbekümmerten Jugend.

Kurz: "Unterwegs" ist ein Spitzenbuch. Es ist der absolute Klassiker zu diesem Thema. "On the Road" heißt es im Original. Es ist die Urmutter der Road-Movies. Es ist das Kondensat der Freiheit, des amerikanischen Lebensgefühls, der Jugend und der Freiheit überhaupt. Also, tja, das ist ein Hammer, der es in sich hat. Es ist echte Energie in Buchform. Die FAZ hat das Buch als einen Cocktail bezeichnet, der auch heute noch berauscht. Also bitte ein bisschen vorsichtig. Das Buch wirkt. Merkt man wahrscheinlich auch schon an dieser durchgeknallten Rezension. Bin gerade fertig geworden mit dem Werk.

Jack Kerouac starb mit 47. Heute wäre er 93 Jahre alt. So alt ist das Buch also gar nicht. Es ist allerdings ein solcher Klassiker, der niemals alt wirken wird. Genug gequatscht. Lest das Buch! Es ist hervorragend.
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