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Untergetaucht: Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 - 1945 Gebundene Ausgabe – 6. März 2014

4.8 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Um es gleich zu sagen: dies ist ein großartiges Buch geworden. Voller sprachlicher Brillanz und mit fast schon verstörendem Witz. (Klaus Hillenbrand taz 2014-04-12)

Marie Jalowicz Simons atemberaubenden Bericht sollte man sich nicht entgehen lassen. (Thomas Medicus Frankfurter Allgemeine Zeitung 2014-03-15)

ein sensationelles Buch (Götz Aly Die ZEIT - Literaturbeilage 2014-03-13)

ein ehrlicher, tabufreier Überlebensbericht (Channah Trzebiner Jüdische Allgemeine 2014-03-13)

eine Sensation (Harald Jähner Berliner Zeitung 2014-03-06)

Prosa voller Witz und Trauer, kühlem Verstand und verrückter Liebe (Pieke Biermann Deutschlandradio Kultur - Radiofeuilleton 2014-03-06)

Der Bericht einer jungen Frau, der unter die Haut geht. […] Erst jetzt ist die Zeit reif, ihre unglaubliche Geschichte zu erzählen. (Christhard Läpple ZDF – heute journal 2014-03-04)

Wer mehr über Volkswiderstand, Hass, Moral, Menschlichkeit und proletarischen Nazismus wissen will, lese dieses Buch. (Götz Aly Berliner Zeitung 2014-07-15)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marie Jalowicz, Tochter eines jüdischen Anwalts, geboren 1922 in Berlin, überlebte die Zeit des Nationalsozialismus untergetaucht mitten in Berlin. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität.
Ihr Sohn Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, bat sie kurz vor ihrem Tod, die Geschichte ihres Überlebens auf Band zu sprechen. Auf dieser Grundlage hat die Autorin Irene Stratenwerth zusammen mit Hermann Simon die hier veröffentlichte Fassung erstellt. Marie Jalowicz Simon starb 1998 in Berlin.

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von J.H. am 20. Januar 2015
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Sehr gut geschriebenes Buch. Es ist faszinierend, wie die junge Frau ihr ganzes Leben und Handeln einzig darauf konzentriert zu überleben.
Und tröstlich für mich als Nachkriegs-Generation,,dass es doch viele nach außen unauffällige Menschen gegeben hat, die es riskiert haben, im Geheimen den Verfolgten zu helfen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Marie Jalowicz Simon (1922-1998) wurde als Tochter eines jüdischen Anwalts in Berlin geboren. Auf der Flucht vor der Gestapo war sie gezwungen, unterzutauchen. Als eine von 1.500 Berliner Juden (von insgesamt 160.000) konnte sie sich vor der Deportation retten und überlebte. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität. Kurz vor ihrem Tod gab sie der Bitte ihres Sohnes Hermann Simon, Historiker, nach und sprach die Geschichte ihres Überlebens auf 77 Kassetten, die für dieses Buch transkribiert wurden.

Meine Meinung:

Was für eine ungewöhnliche, mutige, ehrliche, ungeschönte Geschichte! Ich habe Marie Jalowicz’ Erinnerungen mit Staunen, Faszination und immer unterschwelligem Grauen vor der Zeit, in der sie untertauchen musste, gelesen. In ihrem Buch gibt sie auch Einblicke in ihre Kindheit inmitten einer großen jüdischen Familie im Berliner Stadtzentrum, von ersten überstürzten Auswanderungen vieler Verwandter und Bekannter und ihre Zeit als Zwangsarbeiterin bei Siemens, bis sie schließlich keinen anderen Ausweg mehr sieht als die Flucht in den Untergrund.

Ihrem unerschütterlichen Überlebenswillen, ihrem Mut, ihrer Findigkeit und Anpassungsfähigkeit ist es ebenso wie der Hilfe zahlreicher Personen zu verdanken, dass sie das Nazi-Regime überleben konnte. Und nicht zuletzt einer großen Portion Glück, das vielen anderen untergetauchten Juden nicht beschieden war.

Fazit:

Jeder weiß, dass es versteckt lebende Juden gab, wer aber wissen will, wie das Leben der jüdischen Untergetauchten, genannt “U-Boote”, wirklich aussah, sollte Marie Jalowicz Simons’ Erinnerungen lesen. Ein eindrückliches, spannendes, erschreckendes Zeitdokument.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es geht in diesem Buch um die Wahrheit, nur um die Wahrheit, schonungslos, so wird der Alltag einer untergetauchten Jüdin in Berlin geschildert.

Marie Jalowicz Simon erlebt durchaus anständige Kollegen in Rüstungsbetrieben, sie blickt den Menschen ins Herz und erlebt Güte überall. Aber eben auch diesen unversöhnlichen Hass allen reichen Juden gegenüber. Sie differenziert und skizziert dadurch eine gleichgeschaltete, aber doch mitfühlende Gesellschaft.

Sie macht sich im Unterrock davon aus einer Untersuchung, entgeht dadurch der Deportation, sie findet Unterschlupf bei Freunden, Feldarbeitern, Prostituierten - eher am Rande der Gesellschaft wurde es für sie hilfreich.

Sie trifft Chinesen, Bulgaren, Holländern, sie lebt mit unterschiedlichen Nationalitäten zusammen, sie ist ein starker Charakter, durchaus egoistisch, auf sich alleine fixiert, nur so kann sie überleben. Nicht zu viel Vertrauen, nur bei wenigen und gezielt.

Faschistischen Männer zupasse zu sein, es war wohl das Ekelhafteste, sie ging durch alle Tiefen und berichtet wirklich ungeschminkt von einem brutal harten Alltag, dessen gnadenlose Flexibilität und wetterwendisches Glück gelebt wurde, wie man es sich heute nicht mehr vorstellen kann.

Ich konnte mir bislang nicht vorstellen, dass man Kontakt mit Fischen aufnimmt, die Verbindung mit ihnen in der Wohnung des Gummidirektors sucht, der ihr stolz ein Hundehaar von Führers Hund präsentiert, ein Krüppel, aber umso fanatischerer Nazi, der ihr gesteht, nicht das Bett mit ihr teilen zu können, grässlich und doch war dieses Geständnis ein Himmelsruf. Wie ein 18- bis 23 jähriges Mädchen fühlt, das in einem Todesumfeld improvisieren muss, unvorstellbar für uns heute.
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Format: Gebundene Ausgabe
Erzählungen über den die Behandlung der Juden unter Hitler gibt es wie Sand am Meer. Viele fiktionale Bücher, sowie als auch Schilderungen von Juden, die den Holocaust in einem der Konzentrationslager überlebt haben. Besonders Eindrucksvoll fand ich an diesem Buch jedoch den Blick einer einzelnen Jüdin im Berlin der Judenverfolgung.
Frau Jalowicz (oder auch Johanna Koch, unter welchem Namen Sie die größte Zeit lebt) zeigt, dass es nicht nur Judenhasser und Mitläufer gab, sondern auch viele Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Juden zu helfen und Sie vor der Verfolgung zu schützen.
Für jeden, der sich versucht mit der Judenverfolgung auseinanderzusetzen, ist dieses Buch ein absolutes must-read.
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Format: Gebundene Ausgabe
Marie Jalowicz hat als junge Frau jahrelang ein Leben gelebt, das man sich heute in Deutschland kaum noch vorstellen kann: Eine tägliche Angst, von der Gestapo aufgegriffen und in ein Vernichtungslager deportiert zu werden. Bei „einfachen Leuten“ hat sie viel Unterstützung und Hilfe erfahren, war diesen aber auch ausgeliefert. Das bedeutete auch sexuellen Missbrauch und Nötigung: Es begann mit dem Mann der Geliebten ihres Vaters, setzte sich fort mit „Gastgebern“ und Beamten, die ihren Pass als gefälscht erkannten bis hin zu Soldaten der Roten Armee. Dazu ein Schwangerschaftsabbruch unddie jahrelange tägliche Todesangst.
All das wird in einem merkwürdig nüchternen Tonfall berichtet, was mich manchmal etwas irritiert hat. Erst im Nachwort des Sohnes ist mir der Grund dafür klar geworden: Vielleicht kann ein Mensch nach solchen traumatischen Erlebnissen nur dann ein halbwegs normales Leben führen, indem das alles ganz tief vergraben wird. Marie Jalowicz hat nach Kriegsende zwei seelische Zusammenbrüche erlebt und über ihre Erlebnisse kaum gesprochen. Dem Sohn ist es gelungen, seine Mutter kurz vor ihrem Tod zu den Tonbandprotokollen zu bewegen, die die Grundlage des Buches wurden. Aber diese innere Distanz war wohl für Marie die einzige Möglichkeit, mit ihren Erlebnissen umzugehen.
Manchmal geht das Buch nach meiner Meinung etwas zu sehr ins Detail. Gerade am Anfang werden zahlreiche Personen und Namen (wie kann man sich die alle ein Leben lang merken?) genannt, die für das Verständnis nicht unbedingt notwendig sind. Die Aussage mancher Passagen wird auch nicht ganz klar. Trotzdem: Lesenswert!
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