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Der Untergeher. SZ-Bibliothek Band 5 Gebundene Ausgabe – 2004

3.5 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen

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Die Handlung dieses Werkes von Thomas bernhard läßt sich erstaunlich schnell zusammenfassen:
Ein Mann betritt eine Kneipe und nimmt sich ein Zimmer.
Während der Erzähler dies tut denkt er nach. Durch seine Gedankengänge erfährt der Leser die Geschichte der Beiden Freunde des Erzählers, die zu dem Zeitpunkt in dem der Gedankengang stattfindet aber schon tot sind. Erzählt (oder besser gedacht) wird die Geschichte dreier befreundeter Musiker. Zwei der Freunde beenden ihre Laufbahn als Pianist, als sie feststellen, dass der Dritte im Bunde ein wahrer Virtuose ist. Sie glauben nicht daran, dass sie einmal so gut wie er spielen könnten und wenden sich völlig von der Musik ab, was für einen im Selbstmord endet.
Ich muss zugeben, dass ich die Idee Bernhards eine Geschichte sozusagen als Gedankengang wiederzugeben als sehr reizvoll emfand, jedoch war ich sehr enttäuscht von seinem hochgelobten Stil. Vielleicht liegt es an der Eingeschränktheit meines Geistes, doch ich konnte nichts besonderes daran entdecken. Im Gegenteil: Bernhards Stil störte mich sogar teilweise. So setzt er hinter nahezu jede Aussage, an die sich der Erzähler erinnert ein ",dachte ich". Das sieht dann ungefähr so aus:
"Der wahre Künstler könnte nicht leben in dieser Stadt. ,sagte er, dachte ich. Er würde nach einem Tage eingehen. ,sagte er, dachte ich."
Sicherlich ist mir klar, dass Bernhard dies wohl als Stilmittel benützt hat, es ist allerdings äußerst störend und nach einiger Zeit sogar nervend.
Ansonsten ist das Thema des Buches - für meinen Geschmack - nicht besonders interessant.
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Ich möchte es auf den Punkt bringen: es lohnt sich diesen Roman zu lesen. Selten habe ich es erlebt, dass es einem Autor so gut gelingt seinen Leser einzuwickeln, völlig in der Gedankenwelt des monologisierenden Protagonisten heimisch werden zu lassen. zugegeben: aller Anfang ist schwer; so auch der Einstieg in das Buch. Man muss sich an den eigenwilligen Bernhardschen Stil gewöhnen, aber ist dies gelungen, wird man mit den Urängsten (versagen, Wahnsinn) des Menschen konfrontiert und man wird sich hüten aufzuhören. Es ist die treffsichere und absichtlich übertriebene Bosheit Bernhards und die Faszination des Grausamen und Angstvollen, die diesen Roman für Literaturfreunde zu einem Genuss machen. Nicht zuletzt wegen der vordergründigen Thematik der Musik, die wiedermal auftaucht. Kleiner Tipp: legen sie einfach Bachs "Goldbergvariationen" auf. Es hilft.
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Eins vorweg: Ich kann es vollkommen verstehen, wenn man Thomas Bernhard nicht mag. Sein Stil ist so prägend für sein gesamtes Werk, dass man ihn einfach lieben oder hassen muss. Mit der Ausgabe aus der "SZ-Bibliothek" hat man nun jedoch die einmalige Möglichkeit, sich für ein paar Euro in die Welt des Österreichers einlesen zu können, um festzustellen, zu welchem Lager man sich fortan zählen kann. Und wer mit Bernhard etwas anfangen kann, dem kann ich einige höchst unterhaltsame Lesestunden garantieren. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß auf den Busfahrten meiner letzten Woche und musste mich teilweise mit dem Lachen vor den anderen Fahrgästen zurückhalten - obwohl die Thematik des Buches ganz und gar nicht zum Lachen ist: Es geht permanent um Tod, Verderben, Selbstmord, Zugrundegehen, Verzweiflung, Scheitern, Wahnsinn, kurz: um den Untergang. Dies wird aber in einer solchen vollkommen übertriebenen Drastik und Skurrilität formuliert, dass es (für mich jedenfalls!) einfach nur noch komisch ist. Wo in anderen Romanen noch Auswege oder positive Entwicklungen nach Rückschlägen und Fehltritten der Charaktere gesucht werden, ist hier schlichtweg alles vollkommen aussichtslos. Wunderbar! Ich habe schon früher ein paar andere Erzählungen von Bernhard gelesen, aber so genial wie "Der Untergeher" war nichts davon. Zwei Tipps also: 1. einfach mal reinlesen, 2. auf keinen Fall die gute Laune beim Lesen verlieren. Und vielleicht noch ein dritter: Nicht zu viel am Stück lesen, sondern sich die knapp 160 Seiten einteilen, damit die Bernhard-typischen zyklischen Satzstrukturen mit ihren Wiederholungen nie langweilen.
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Aus ganzen 4 Absätzen besteht dieses Werk: die ersten 3 Absätze umfassen 10 Zeilen; der 4. Absatz - 150 Seiten.
Damit ist alles klar: das Werk kann man nicht in einem Zug lesen; es erschließt sich nur langsam. Wenn man allerdings "drinnen" ist, kommt man nicht mehr davon los.
Worum geht es? "Der Untergeher" ist ein Ich-Monolog eines (verhinderten) Klaviervirtuosen - viele Jahre nach den eigentlichen Ereignissen. Er ist gescheitert an Glenn Gould, dem Virtuosen aus Übersee - während Wertheimer an Glenn Gould zerbrochen ist.
Rund um diesen Inhalt finden wir den typischen Thomas-Bernhard-Fundus: alle "kriegen ihr Fett ab": Salzburg; die Schweiz; der Sozialismus; Passau; österreichische Küchenfenster (!); die österreichische Wirtschaft; die ÖBB; Chur; Wien; Österreich.....
Ein typischer Thomas Bernhard eben - "Holzfällen" lugt schon um die Ecke; manche Szenen aus dem "Heldenplatz" sind nicht weit...
All das ist in einer glasklaren, geschliffenen Sprache geschrieben - und beim "Wiederlesen" wird einem klar, was die literarische Welt an Thomas Bernhard hat(te).
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