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Der Untergang des Abendlandes (Band 1 & 2) [kommentiert] von [Spengler, Oswald]
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Der Untergang des Abendlandes (Band 1 & 2) [kommentiert] Kindle Edition

4.5 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Preis
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Kindle Edition
Kindle Edition, 27. Oktober 2013
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Produktbeschreibungen

Rezension



Der Untergang des Abendlandes
OA 1918 / 22 (2 Bde.)Form Sachbuch Bereich Philosophie
Mit seinem Buch Der Untergang des Abendlandes (Untertitel: Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte) prägte Oswald Spengler das moderne Geschichtsbild nachhaltig.
Entstehung: Das Werk entstand aus einer kleineren politischen Schrift Spenglers aus dem Jahr 1911. Im Lauf seiner Recherchen seien ihm die »zuweilen berührten, nie begriffenen« Beziehungen – zwischen Formen der bildenden Künste und des Kriegs, zwischen »politischen und mathematischen Gebilden« – aufgefallen. Spengler setzt sich – wie im Untertitel des Werks angekündigt – zum Ziel, eine Morphologie der Weltgeschichte zu umreißen.
Inhalt: Spengler entwirft eine Entwicklungsgeschichte der Kultur, gemäß der alle Hochkulturen (die indische, antike, arabische und abendländische) in ihren »Altersstufen« eine frappierende Parallelität aufweisen. Als Beweis hierfür führt Spengler so genannte »homologe Bildungen« an; hierunter versteht er kulturelle Erscheinungen, deren Entstehung zwar Jahrhunderte auseinander liegt und die sich äußerlich unterscheiden (wie die »antike Plastik und die abendländische Instrumentalmusik, die Pyramide des 4. Dynastie und die gotischen Dome, der indische Buddhismus und der römische Stoizismus«), die aber denselben Platz in der Phasenaufteilung einnehmen. Ähnlich verhält es sich mit dem vom Autor geprägten Begriff der »Gleichzeitigkeit«: »Ich nenne ‘gleichzeitig’ zwei geschichtliche Tatsachen, die, jede in ihrer Kultur, in genau derselben – relativen – Lage auftreten und also eine genau entsprechende Bedeutung haben. Gleichzeitig vollzieht sich die Entstehung der Ionik und des Barock. Polygnot und Rembrandt, Polyklet und Bach sind Zeitgenossen. Gleichzeitig erscheinen in allen Kulturen die Reformation, der Puritanismus, vor allem die Wende zur Zivilisation.« Durch die Einordnung solcher funktionsgleicher »Tatsachen« in die entsprechenden historischen Epochen der vier Kulturen entsteht ein komplexes Raster von jeweils »gleichzeitigen« Geistes-, Kunst- und politischen Epochen.
Diese Interpretation, die als eine der frühsten Erscheinungen der strukturalistischen Methode gelten darf, hat nach Spenglers Ansicht nicht nur den Vorteil, dass man im Stil eines Paläontologen die fehlenden Stücke des Entwicklungspuzzles verschollener Kulturen rekonstruieren, sondern auch die Weiterentwicklung einer bestehenden Kultur, namentlich der abendländischen, vorherbestimmen könne. So sagt Spengler für das westliche Europa nach der momentanen »Herrschaft des Geldes« (der »Demokratie«) die »Ausbildung des Cäsarismus« und den »zunehmend primitive(n) Charakter der politischen Formen« voraus.
Aufbau: In der sprachlichen Ausführung bisweilen brillant, scheint die Analyse jeder Chronologie und Systematik zu entbehren. Die teilweise künstlich anmutenden Definitionen und Periodisierungen der behandelten Kulturen erscheinen willkürlich eingestreut. Auf der anderen Seite untermauert Spengler seine Argumentation mit Erklärungen philosophischer Begriffe wie Ausdehnung, Zeit, Raum, Takt und Tempo sowie mit der Unterscheidung der Prinzipien des Schicksals und der Kausalität in der Geschichtsschreibung.
Beeindruckend ist die Vorgehensweise Spenglers, in einzelnen Kapiteln nicht nur den bildenden Künsten und den Staatsstrukturen, sondern auch dem mathematischen Wissen der einzelnen Kulturen eine besondere Bedeutung beizumessen. Als wichtigstes Unterscheidungskriterium zwischen Kulturen kommt Spenglers Vorstellung von Kulturseelen zum Tragen. So sei die antike Kultur in ihrem Wesen apollinisch, die ägyptische mystisch, die abendländische in ihrem Streben nach dem Unendlichen faustisch.
Bestimmender als dieser Seelencharakter sei indes die unaufhaltsame Entwicklung einer Kultur hin zur Zivilisation, mit der Spengler den Verfall des abstrakten Denkens, die schaffende Kunst sowie den geordneten Staat verbindet.
Wirkung: Die deutlich fatalistische, antidemokratische und daher letztlich konventionelle Zivilisationskritik Spenglers erfuhr in rechten Kreisen der Weimarer Republik den größten Zuspruch und verzerrte das Gesamtbild des Werks bis heute. B. A.

Kurzbeschreibung

** Für kurze Zeit zum Einführungspreis **
Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes – Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte
Erster Band: Gestalt und Wirklichkeit | Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven
• Für die eBook-Ausgabe neu editiert
• Voll verlinkt, und mit Kindle-Inhaltsverzeichnis
• Mit einem Vorwort des Herausgebers (Okt/2013)

Kernthese dieses sprichwörtlich epochalen Werkes ist der Gedanke, dass die menschliche Zivilisation sich nicht linear von unten nach oben entwickelt, sondern sozusagen pulsierend aufblüht und wieder in sich zusammenfällt. Der Aufstieg folgt dabei bestimmten Regeln und Phasen, der Untergang kommt unausweichlich. Unsere abendländische Kultur hat laut Spengler ihre Hochphase überschritten. Sie ist, wie einst die Antike, zum Sterben verurteilt. Signalisiert wird ihr Tod durch Demokratie, Materialismus und Irreligiosität, Frauen-Emanzipation, »Erlahmen der vitalen Fruchtbarkeit« (»Statt der Kinder haben die Frauen seelische Konflikte«) und die »Diktatur des Geldes über die Macht«.

Der Titel – ›Der Untergang des Abendlandes‹ – wurde und wird oft missverstanden. Was Spengler damit akzentuieren wollte, ist nicht eine heute oder morgen sintflutartig über uns herein brechende Katastrophe. Sondern die Tatsache, dass wir uns seiner Ansicht nach in der Hoch- und Endphase einer kulturellen Epoche befinden, die unausweichlich auf einen Niedergang zusteuern muss. Zu denken allerdings als ein Prozess, der sich über mehrere Jahrhunderte hinziehen wird. Die der Theorie innewohnende Prognosekraft gab ihr geradezu unheimliche Macht und Ausstrahlungskraft.

Über den Autor: Oswald Arnold Gottfried Spengler wird am 29. Mai 1880 als zweites Kind des Postsekretärs Bernhard Spengler und dessen Frau Pauline in Blankenburg (Harz) geboren. Nach dem Abitur studiert er Mathematik und Naturwissenschaften sowie Kunst, Geschichte und Philosophie. Ab 1907 arbeitet er in Hamburg als Dozent für Naturwissenschaft, Mathematik, Deutsch und Geschichte. 1911 übersiedelt Spengler nach München, arbeitet als Kulturredakteur, Schriftsteller und Privatgelehrter.

Wie frühe Notizen belegen, zeichnet ihn schon in jungen Jahren ein gewisses elitäres Überlegenheitsgefühl aus. In seiner politischen Haltung ist er reaktionär, nationalistisch und autoritär. Die Demokratie betrachtet er als unbedeutende Übergangsphase und die Weimarer Republik schätzt er gering. Er wünscht sich zwar einen starken Autokraten an der Spitze des Staates – keinesfalls aber den »Prolet-Arier« Hitler, der zur selben Zeit politische Karriere macht.

Spengler starb in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 1936 in seiner Münchner Wohnung an Herzversagen; sein unerwarteter Tod nährte Gerüchte, er sei von NS-Männern ermordet worden – Belege dafür gibt es nicht.

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»›Der Untergang des Abendlandes‹ [dürfte] das Lebensgefühl der Europäer im zwanzigsten Jahrhundert stärker erschüttert haben, als jedes andere Werk. Und ihren Blick geweitet.« (Rolf Hochhuth in seinem Spengler-Essay in der ›Zeit-Bibliothek der 100 Sachbücher‹)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3761 KB
  • Verlag: eClassica (27. Oktober 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00G90RBKC
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #109.318 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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