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Unter der Sonne Hörbuch-Download – Gekürzte Ausgabe

4.2 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 1 Stunde und 56 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 26. März 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003E6TM1A
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Das erste Buch, was ich von Kehlmann las, und es wird nicht das letzte sein. Sind Kurzgeschichten eigentlich noch in? Sie sind auf jeden Fall sehr lesenswert. Sie gehen unter die Haut, weil Kehlmann es versteht einen beim Lesen zur Person des Helden werden zu lassen. Es sind eigentlich keine Helden, es sind einfache Menschen. Gescheiterte Existenzen, armselige Arbeiter, Angestellte und Malocher - Menschen ohne Perspektiven, die sich ihre eigenen Bilder, ihre eigenen Welten schaffen. Und sich dann in diesen finden wollen und dann doch nur verlieren. Die Geschichten sind tragisch, wir betrachten Verlierer und Verlorene. Aber ihr (Er-)Leben ist absolut lesenswert, nicht nur weil Kehlmann auf wunderbare Art und Weise Menschliches zu beschreiben vermag, sondern weil er es dabei schafft Gerüche und Temperaturen buchstäblich fühlbar zu machen. Man fühlt bei "Unter der Sonne" die Hitze heißer Sommertage, spürt im "Schnee" den Schnee im Gesicht. Trotz der traurigen Gestalten sind es einfach faszinierende Bilder, die wie in einem Film an einem vorüberziehen. Es bißchen meint man bisweilen Roald Dahl oder Wolfgang Borcherts zu lesen, aber das schadet nichts. Kehlmann schafft eben solche pointierten Bilder, die auch mit ihrem Sarkasmus, schwarzen Humor und der Aussichtslosigkeit an große Namen erinnern.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
… so habe ich Daniel Kehlmanns Kurzgeschichten im Band -Unter der Sonne- empfunden. Das mag sich seltsam anhören, mir kam es auch so vor. Kehlmanns acht kurze Storys sind brillant geschrieben, allerdings berichten sie oft von banalen Kleinigkeiten, die irgendwie einen roten Faden vermissen lassen. Ich kann das nur schwer anders beschreiben.

Da ist die Geschichte vom Mann, der urplötzlich ein prall gefülltes Bankkonto hat, ohne zu wissen, wie das geschehen konnte. Oder die Erfahrung eines Menschen, der ohne erkennbaren Grund mordlustig und wild aufs Töten wird. Da ist der verkannte Biograph, der das Grab seines geliebten, doch nie live erlebten Lieblingskünstlers sucht. Dann lesen wir vom Mann, der seinen kleinen, unbeachteten Beruf in einer nie gekannten Form von Auflösung verliert. Danach lassen wir uns über die magische Anziehungskraft des Feuers von einem Fachmann aufklären. Wie sehr einen Kritiker nerven können, ist ebenfalls Teil einer Geschichte. Es folgt die Geschichte eines Mannes, der eine radikale Diät durchzieht. Am Ende wirft uns Kehlmann mit einer Heimfahrt durch den Schnee aus dem Geschichtenband.

Vom Inhalt dieser Geschichten wird, meines Erachtens, nicht sehr viel beim Leser hängenbleiben. Von der Art und Weise, wie sie geschrieben wurden, schon. Kehlmann besitzt die Fähigkeit mit Worten und Sätzen zu jonglieren. Er macht das Wie interessanter als das Warum. Das hat mir bei diesem Geschichtenband wirklich gut gefallen. An die Klasse einer Story wie z.B. -Ruhm- reichen diese Kurzgeschichten, meines Erachtens, jedoch nicht heran.
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Von B.B. am 4. November 2009
Format: Taschenbuch
Diese acht Erzählungen haben mir gut gefallen. Kehlmann beschreibt unprätentiös und gleichzeitig einfühlsam die eigentlich banalen Erkenntnisse und Erlebnisse von nicht besonders glücklichen Menschen. Als Leser findet man sich schnell in diesen Miniwelten zurecht und kann (bzw. muss) die Position des Beschriebenen einnehmen. Nicht immer wird das den Leser glücklich machen, aber darum geht es ja gerade nicht. Es ist eher das Ziel dieser Sammlung, auch die traurigen Helden in ihrer Würde erfahrbar zu machen. Und das ist Daniel Kehlmann, wie ich finde, wirklich sehr gut gelungen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Daniel Kehlmann treibt gerne sein Spiel mit der Vergeblichkeit. Kein Vorwurf - vielleicht ist es einfach sein Metier. Doch irgendwann... klingt es da nicht, trotz stilistischer Dichte und klaren Farben und Formen, immer ein wenig gleich und bald fade?
Denn die menschliche Dummheit/Vergeblichkeit mag unendlich sein - aber ist sie auch unerschöpflich?

Manchmal mag man es glauben, wenn man Kehlmann liest; all diese hilflosen Figuren, all ihre Leiden und die aussichtslosen Welten...
Nun schreibt Kehlmann keine Dystopien, nein, auch ist er kein wirklicher Satiriker, denn der Witz seiner Geschichten (der eindeutig vorhanden ist) entsteht eher nebenbei, aus den Windungen seiner Erzählabläufe, als wirklich aus dem Thema selbst. Und ganz klar ist Kehlmann auch das Mitleid nicht fremd oder fern, auch wenn er bemüht ist, es nur unter Oberfläche und sehr natürlich einfließen zu lassen.

Hat Kehlmann je über ein anderes Thema geschrieben? Mahlers Zeit? Eine große, beinahe wahnsinnige Vergeblichkeit, egal wie man es deutet. Ich und Kaminski, für mich sein Meisterstück? Eine urkomische Vergeblichkeit, ein allum satirisches Scheitern. Ruhm? Nein, hier spielt die Vergeblichkeit zwar eine Rolle, aber Kehlmann hat sich eher mit dem Problem der Identität auseinandergesetzt. Trotzdem wirken seine Figuren genauso hilflos.
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