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Unsterblich wie die Nacht: Roman Taschenbuch – 8. Dezember 2008

4.0 von 5 Sternen 53 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mina Hepsen ist das Pseudonym einer jungen Autorin. Geboren 1983 in Istanbul, verbrachte sie ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland und ist seitdem süchtig nach Brezeln. Dann kehrte sie mit ihren Eltern zurück in die Türkei, studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston, zog nach Miami, dann nach Edinburgh, wo sie eine Reihe von Kinderbüchern schrieb und einen Abschluss in "Creative Writing" machte. Zurzeit lebt sie in Edinburgh, Schottland.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Chronist griff zur Feder. Es war düster im Kellergewölbe der alten Burg, aber das machte seinen scharfen Vampiraugen nichts aus.
Er befeuchtete seine trockenen Lippen, dann tauchte er die Feder ins Tintenfass und begann zu schreiben.


Vierundzwanzigster Tag des siebten Monats, Anno Domini 1678.


Es herrscht Krieg zwischen den Menschen. Das Osmanische Reich kämpft gegen das imperiale Russland, und Vampirjäger machten sich die Situation für einen Hinterhalt zunutze: Sie drangen in eine Burg ein, in der einhundertzwanzig Vampirkinder und vierzig erwachsene Vampire auf ihre Evakuierung aus dem Territorium des Ostclans warteten.
Zur selben Zeit wurden Auftragsmörder in die osmanischen und russischen Kriegslager am Fluss Tyasmyn entsandt, um zwei einflussreiche Vampire zu töten, den Großwesir Ismail und Prinz Alexander Kourakin.
Der Prinz hielt sich zum Zeitpunkt des Angriffs in Ismails Zelt im osmanischen Lager auf, und gemeinsam gelang es den beiden Clanführern, die Angreifer zu töten.
Prinz Alexanders Schwester Helena, die sich im russischen Lager ihres Bruders aufhielt, wurde jedoch an seiner statt ermordet.
Als die beiden Helenas Leiche entdeckten, machten sie sich unverzüglich auf den Weg zur Burg, um nach Überlebenden zu suchen.
Man fand lediglich den achtjährigen Kiril und die fünfjährige Joanna. Die Kinder wurden Ismails Obhut anvertraut.
Prinz Alexander blieb zurück, um den Vampirjägern entgegenzutreten, die sich noch in der Burg aufhielten.
Siebenundsechzig Vampirjäger wurden getötet.


Der Chronist zögerte, die Feder verharrte unschlüssig über dem Pergament. Einen Moment lang wusste er nicht, wie er fortfahren sollte, dabei musste er für gewöhnlich nicht um Worte ringen. Wenige Stunden nur waren vergangen, seit die Vampirkinder abgeschlachtet worden waren. Und erst vor wenigen Minuten hatte Alexander Kourakin mit blankgezogenem Schwert die Burg betreten.
Seit einhundert Jahren wurden Vampire gejagt und getötet, doch damit war es nun vorbei. Die letzten überlebenden Vampirjäger wurden in diesen Momenten von den Clanführern verfolgt und eliminiert.
Der Chronist holte tief Luft. Seit hundert Jahren war er gezwungen, über die Ermordung von Vampiren durch Vampirjäger zu berichten. Dies war das letzte Mal.
Er beugte sich über die Seiten und schrieb:


Prinz Alexander Kourakin, Oberhaupt des Ostclans, hat das Zeitalter der Vampirjäger beendet.


London, Januar 1871
Nahezu zweihundert Jahre später ...


Männer, Männer, so weit das Auge reichte. Männer mit blonden Haaren, Männer mit braunen Haaren, mit roten Haaren ... waren das grüne Haare? Angelica stand in einem Meer lächelnder Gesichter und weißbehandschuhter Hände, die ihr bunte Blumensträuße entgegenstreckten.
»Heirate mich!«, rief einer. Ein ziemlich altes Exemplar, wie Angelica bemerkte. Er erinnerte sie ein wenig an ein Bild von Platon, das sie einmal gesehen hatte.
»Nein! Heirate mich!«, sangen andere.
Sangen?
Ja, tatsächlich, sie sangen! O Gott, das musste ein Traum sein. Ein Alptraum ...
»Jetzt komm schon, Angelica, du weißt, dass du mich heiraten willst!«
»Prinz Albert?«
Angelica war schockiert. »Aber Ihr seid vor zehn Jahren an Typhus gestorben! Königin Victoria trauert immer noch um Euch!«
Albert wackelte mit den Augenbrauen und schenkte ihr ein lüsternes Grinsen. Angelica wich unwillkürlich einen Schritt zurück.
»Augenblick mal. Ich will nicht heiraten, und selbst wenn, ich kann euch doch nicht alle nehmen!« Schweigen.
Angelica blickte sich ängstlich um. Sie sah, wie das Lächeln auf den Gesichtern gefror, wie einzelne bunte Blumen langsam zur Erde segelten.
»Gentlemen?«
»Missgeburt!« Das Wort drang wie aus weiter Ferne zu ihr und hallte unheimlich im Raum wider. Augen, die sie Sekunden zuvor noch hingebungsvoll angeschmachtet hatten, funkelten nun zornig und anklagend.
»Du Missgeburt!«
»Monster!«
»So wartet doch, lasst mich erklären!« Aber Angelicas Ruf ging im zunehmenden Lärm unter. Allmählich geriet sie in Panik.
»Tötet das Monster!«
Das war Albert. Er wies mit seinem hoheitsvollen Finger auf sie und rief: »Tötet das Monster!«
Die Männer, die Angelica am nächsten standen, packten sie. Sie wehrte sich aus Leibeskräften, konnte sich aber nicht befreien.
»Wartet, ich bitte euch! Ich bin kein Monster. Ich bin unschuldig! Ich habe mir das doch nicht ausgesucht, was kann ich dafür, dass ... Hilfe! Hilfe! Warum hilft mir denn keiner?«


Angelica erwachte mit einem Ruck. Ihr Bruder saß ihr gegenüber am Frühstückstisch und beobachtete sie mit einem breiten Grinsen.
»Hat man dir nicht beigebracht, dass es sich nicht schickt, am Frühstückstisch einzunicken? Beim Abendessen, vielleicht, aber doch nicht beim Frühstück. Das ist definitiv ein Fauxpas, meine Liebe, definitiv.«
Angelica brauchte einen Moment, um zu sich zu kommen. Sie sah sich verstohlen um, aber außer ihr selbst und ihrem Bruder war niemand in dem sonnigen Frühstückszimmer.
Keine Verehrer.
Gott sei Dank.
Mikhail musterte sie ein wenig besorgt, und das brachte sie schneller zu sich als alles andere. Sie strich ihr Haar glatt und verdrängte jeden weiteren Gedanken an den beängstigenden Traum.
»Nun, zumindest sitze ich am Frühstückstisch. Wenn du so spät ins Bett gekommen wärst wie ich, wärst du gar nicht erst zum Frühstück erschienen!«
Was zweifellos der Wahrheit entsprach; aber damit hielt sich Mikhail nicht auf. Es machte ihm viel zu viel Spaß, seine Schwester zu necken. Lächelnd nahm er einen Schluck Tee. »Also, ich weiß wirklich nicht, was skandalöser ist: überm Frühstück einzuschlafen oder die halbe Nacht lang zu lesen und kiloweise Kerzen zu verbrauchen.«
»Deine Schuld! Du schleppst mich doch jeden Abend zu Dinnerpartys und Bällen. Wenn ich nicht so spät heimkäme, müsste ich auch nicht den Rest der Nacht lesen!«
Mikhail verdrehte die Augen und stieß einen frustrierten Seufzer aus. »Angelica, du trägst mir doch wohl nicht noch immer die Sache mit deinem Debüt nach, oder? Früher oder später musstest du offiziell in die Gesellschaft eingeführt werden. Und in deinem Fall war das ohnehin spät genug!«
Nun verdrehte Angelica ihre Augen, sagte aber nichts. Es hatte keinen Zweck, ihrem Bruder zu erklären, dass sie viel lieber in ihrem Landhaus bei ihren geliebten Büchern geblieben wäre, als Abend für Abend das Tanzbein zu schwingen und mit langweiligen Leuten zu reden. Nein, das konnte sie ihrem Bruder beim besten Willen nicht sagen. Vor allem deshalb nicht, weil sie vorhatte, in London zu bleiben und auf ihn aufzupassen.
Da die einzige Reaktion seiner Schwester in einem Stoßseufzer bestand, zuckte Mikhail gutmütig mit den Schultern. »Und, was hast du heute vor?«
»Ach, dies und das. Aber erst mal muss ich mich umziehen. Ich sage dir, die Rotten Row wird von Tag zu Tag sandiger!«
Mikhail versuchte tapfer, ein Grinsen zu unterdrücken. »Wenn dich unsere frühmorgendlichen Ausritte in den Hyde Park gar so sehr ermüden, Schwesterherz, solltest du es nächstes Mal vielleicht auf der Ladies' Mile versuchen.«
Ein so dummer Vorschlag war keine Antwort wert, fand Angelica. Die Ladies' Mile wurde ausschließlich von Damen frequentiert, die eigentlich gar nicht reiten, sondern nur ihre neuen Reitkostüme vorführen wollten. Für einen ernsthaften Reiter kam diese Strecke überhaupt nicht in Frage. Andererseits würde sich ein ernsthafter Reiter auch nicht mit dem Hyde Park abgeben, wo sich jeden Vormittag die feine Gesellschaft von London traf.
»Wie gesagt, erst muss ich mich umziehen«, sagte Angelica hastig. Sie nahm die Zeitung zur Hand, über der sie zuvor eingenickt war. »Und danach? Also ehrlich, ich habe keine Ahnung. Was macht man hier tagsüber? Einkaufen gehen? Keine Lust. Sich um die Rechnungen kümmern? Hab...

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am 7. August 2009
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
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am 28. August 2010
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2009
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2009
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2010
Format: Taschenbuch
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2010
Format: Taschenbuch
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