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Unser Wohlstand und seine Feinde Gebundene Ausgabe – 22. April 2013

4.3 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hier kommt niemand ungeschoren davon! Gabor Steingart fordert Politik und Banken heraus." (Ursula Weidenfeld, Publizistin)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabor Steingart, 50, ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt und Herausgeber von Deutschlands größter Wirtschaftszeitung. Der ehemalige Chef der Spiegel-Büros in Berlin und Washington ist einer der profiliertesten Sachbuchautoren unseres Landes. Er hat unter anderem die Bestseller „Deutschland – Der Abstieg eines Superstars“, „Weltkrieg um Wohlstand“ und zuletzt „Das Ende der Normalität“ geschrieben. Der mehrfach ausgezeichnete Journalist (u.a. Wirtschaftsjournalist des Jahres, Helmut Schmidt Journalistenpreis, Deutscher Fernsehpreis, Medienmann des Jahres) lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.



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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Nach ‚Weltkrieg um Wohlstand‘, das ich als äußerst aufschlussreich und gelungen empfunden habe, ist dies das zweite Buch, dass von Gabor Steingart, das ich gekauft habe.
‚Unser Wohlstand und seine Feinde‘ liest sich sehr gut und enthält einige gute Gedankengänge, die aber diesmal meines Erachtens bisweilen zu kurz gedacht sind:

- Steingart sieht sowohl Politiker und Notenbanker als auch Banker gemeinsam in der Verantwortung für den Ausbruch der Wirtschaftskrise. Damit erteilt er einer einseitigen ideologischen Betrachtung eine Absage; hier macht er einen wichtigen Punkt.

- das Wachstum der letzten Jahrzehnte seit den 1970er Jahren ist für ihn v.a. durch Kredit dazugekauft worden und damit mehr Schein als Sein. Er empfiehlt insbesondere dem Staat zu sparen;
wer die Ersparnisse der Volkswirtschaft dann via Kreditaufnahme wieder in den Wirtschaftskreislauf einbringen soll – damit setzt er sich überhaupt nicht auseinander. Wenn es keiner tut dann würde die Wirtschaft schließlich schrumpfen.
Dass hinter der zunehmenden Verschuldung des Staates letztlich die immer ungleichere Verteilung von Einkommen und Vermögen steht, hat Steingart anscheinend leider nicht erkannt, weshalb er hier eine ungenügende nicht weit genug reichende Schlussfolgerung zieht.

- die Unterscheidung zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus, die Steingart vornimmt, macht vor allem seinen ideologischen Standpunkt klar, wirkt aber letztendlich doch nur künstlich, da das System seit dem 19. Jahrhundert prinzipiell ganz genauso funktioniert wie heute. In seiner Ausgestaltung nähert es sich den Verhältnissen des 19. Jahrhunderts m.E. tendenziell eher wieder an.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Unser Wohlstand beruht auf Wachstum Wachstum Wachstum", erzählen uns Politiker jedweder Couleur tagtäglich. Gabor Steingart zeigt in seinem Buch, das sowohl Ludwig Erhard ("Wohlstand für alle") wie Karl. r. Popper ("Die offene geselslchaft und Ihre Feinde") anklingen läßt, überzeugend auf, dass dieses Wachstum seit Jahrzehnten mit der Kreditkarte finanziert wird: individuell, vor allem aber kollektiv durch verantwortungslose Banken und Politik. In seiner Geschichte der "Bastardökonomie" zeigt der Autor in aller Klarheit auf, wie es erst durch das fatale Zusammenspiel von Banken UND Politik zu den verheerenden Krisen der letzten Jahre kommen konnte, die unser aller Wohlstand gefährden. Sein Schluss: die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gehen höchst verantwortungsvoll mit den ihnen zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln um, wie die nach wie vor hohe Sparquote zeigt - Gleiches kann man indes weder von der Politik noch den Banken sagen! Konsequenz: Beschlussfassungen über öffentliche Haushalte, einst "Königsrecht" des Parlaments gehören zurück in die Händer der Bürgerinnen und Bürger!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Autor beschreibt und analysiert treffend den heutigen Zustand der Staaten und deren Schuldensituation. Leider hört er dann auf weiterzudenken. Kein Wort von möglichen Szenarien des Endes der Schuldenpolitik. Kein Hinweis für den Leser wohin dies alles führen könnte - nicht mal ansatzweise - schade!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
In Zeiten, in denen dem geneigten Leser frei nach dem Motto "uns geht's gut" permanent vorgegaukelt wird, die heutige Wirtschaft werde es schon richten, fällt dieses Buch angenehm aus dem Rahmen. Nur schade, dass es wahrscheinlich nicht von denen gelesen wird, die darüber betroffen sind
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Format: Gebundene Ausgabe
das buch ist im ersten bereich sehr spannend, der autor erklärt verständlich alle zusammenhänge. seine analysen sind sehr gut und sehr zutreffen. die geschichtlichen vergleiche und zusammenhänge sind ebenfalls sehr interessant und empfehlenswert! da kann man noch einiges lernen und vor allem der vergleich D <-> USA ist dem autor sehr gut gelungen. der schwenk durch die geschichten beide länder mit der "wirtschaft und politik" brille hat mir sehr gut gefallen (teilweise erschreckende parallelen zur heutigen zeit!).

leider erweist sich das buch im hinteren bereich als entäuschend: der autor erläutert keine möglichen konsequenzen und es ist eher das wunschdenken, was dort beschrieben wird (z.b., daß der staat von sich aus die richtung wechselt). wer daran glauben möchte, dem ist leider nicht zu helfen.

ich habe schon zu dem thema einige bücher gelesen und die möglichen ausgangs-szenarien wurden immer wieder mit gewissen wahrscheinlichkeiten dargestellt - und deren folgen.

hier gibt es dies leider nicht. gar keine empfehlung, gar nichts.
und die naivität, mit der der autor "glänzt" ist schon eher erschreckend - im anbetracht der sehr guten analysen des ganzen systems. wie gesagt, hier werden wunschdenken und mögliche politischen und wirtschaftlichen szenarien gegeneinander gemischt, das hat mir am ende gar nicht gefallen.

wer jedoch mit dem thema gar nicht bewandt ist, sollte das buch lesen, sich dann aber eigene gedanken dazu machen.

schade, daß der ausgang dieses buches so miserabel geworden ist...
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