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Unser Wohlstand und seine Feinde von [Steingart, Gabor]
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Unser Wohlstand und seine Feinde Kindle Edition

4.3 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 8,99

Länge: 272 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hier kommt niemand ungeschoren davon! Gabor Steingart fordert Politik und Banken heraus." (Ursula Weidenfeld, Publizistin)

Kurzbeschreibung

Deutschland vor der Wahl: Bastardökonomie oder Wohlstand für alle?


Nach der Krise ist vor der Krise. Vor einem staunenden Publikum türmen sich die Milliarden zu Billionen: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Kaum jemand kann noch verstehen, was mit unserer Wirtschaft los ist: Es geht uns gut, aber wir sind besorgt. Wir exportieren fleißig, aber die Verschuldung steigt. Wir helfen in Südeuropa, doch die Lage spitzt sich weiter zu. Wir tanzen in den Tempeln des Konsums und wissen längst, dass es so nicht weitergehen kann.






Gabor Steingart, Autor der Erfolgstitel „Deutschland, Abstieg eines Superstars“ und „Weltkrieg um Wohlstand“, hat Erklärungen, wo andere nur Besorgnis verbreiten. In seinem neuen Buch schildert er den fatalen Angriff auf unseren Wohlstand. Eine unglaubliche, leider wahre Geschichte, die sich vor unser aller Augen abgespielt hat und weiter abspielt: Wie Politiker, süchtig nach Anerkennung und Wählerstimmen, mit den Banken, die von der Kreditsucht der Staaten fürstlich leben, einen teuflischen Pakt geschlossen haben – wider den Wohlstand der Mittelschicht und gegen die Interessen der kommenden Generationen.


Er zeichnet die historischen Linien nach und erläutert, wie die sozial verantwortliche Marktwirtschaft, von Ludwig Erhard nach dem Krieg geschaffen, in eine Bastardökonomie – halb Staats-, halb Privatwirtschaft – verwandelt wurde. Und er zeigt, wie diese unheilige Allianz sich wieder auflösen lässt. Steingart ist ein Publizist, der genau hinschaut und der auch da nach Lösungen sucht, wo politisch korrekte Denkverbote herrschen.











Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 685 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (22. April 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00BWOL29G
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #90.190 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Garbor Steingart erzählt die spannende Geschichte, wie die Potenzierung der produktiven Möglichkeiten durch Kapitaleinsatz und Technologie Wohlstand fuer Viele ermöglichte, was jedoch erst in der Zähmung des Kapitalismus in der Marktwirtschaft erreicht wurde. Nach Ausbleiben der hohen Wachstumsraten in den westlichen Demokratien vor vier Jahrzehnten haben dann Politiker und Banker immer enger zusammengearbeitet, um Wohlstandszuwächse im Vorgriff auf die Zukunft in die Gegenwart zu holen. Dabei entstand eine "Bastardökonomie", die von einem "Zeitalter des Deleveraging, des weltweiten Schuldenabbaus" abgelöst werden müsse. So weit ist das alles sehr schlüssig, sehr hellsichtig geschrieben und kaum anzweifelbar. Teils auch mutig, wenn beispielsweise Hitler und Roosevelt gleichberechtigt zu Vätern des Sozialstaates avancieren.

Wenn es allerdings an konkrete Schritte in das "Zeitalter des Deleveraging" geht, wird es kraftlos. Kraftlos in sofern, als Dinge als notwendig bezeichnet werden, aber nicht einmal im Ansatz klar wird, wer auf welche Weise etwas in diese Richtung bewegen soll. Wenn dann noch ausgerechnet die bürokratisch-romantische Kopfgeburt der "Vereinigten Staaten von Europa", deren Umsetzung mit der "Eurorettung" beginnt, die demokratische Selbstbestimmung der Völker Europas zu erwürgen und ein planwirtschaftliches "Europe Invest 2030" in Anlehnung an die überteuerte Umsetzung der Einheit Deutschlands in den Rang von Auswegen erhoben werden, dann wünscht man sich, die Schneeballsysteme mögen so schnell wie möglich unter Realisierung bereits aufgelaufener Verluste aufgegeben werden, als uns noch mit diesen weiteren Runden des Grössenwahns zu beglücken.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nach ‚Weltkrieg um Wohlstand‘, das ich als äußerst aufschlussreich und gelungen empfunden habe, ist dies das zweite Buch, dass von Gabor Steingart, das ich gekauft habe.
‚Unser Wohlstand und seine Feinde‘ liest sich sehr gut und enthält einige gute Gedankengänge, die aber diesmal meines Erachtens bisweilen zu kurz gedacht sind:

- Steingart sieht sowohl Politiker und Notenbanker als auch Banker gemeinsam in der Verantwortung für den Ausbruch der Wirtschaftskrise. Damit erteilt er einer einseitigen ideologischen Betrachtung eine Absage; hier macht er einen wichtigen Punkt.

- das Wachstum der letzten Jahrzehnte seit den 1970er Jahren ist für ihn v.a. durch Kredit dazugekauft worden und damit mehr Schein als Sein. Er empfiehlt insbesondere dem Staat zu sparen;
wer die Ersparnisse der Volkswirtschaft dann via Kreditaufnahme wieder in den Wirtschaftskreislauf einbringen soll – damit setzt er sich überhaupt nicht auseinander. Wenn es keiner tut dann würde die Wirtschaft schließlich schrumpfen.
Dass hinter der zunehmenden Verschuldung des Staates letztlich die immer ungleichere Verteilung von Einkommen und Vermögen steht, hat Steingart anscheinend leider nicht erkannt, weshalb er hier eine ungenügende nicht weit genug reichende Schlussfolgerung zieht.

- die Unterscheidung zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus, die Steingart vornimmt, macht vor allem seinen ideologischen Standpunkt klar, wirkt aber letztendlich doch nur künstlich, da das System seit dem 19. Jahrhundert prinzipiell ganz genauso funktioniert wie heute. In seiner Ausgestaltung nähert es sich den Verhältnissen des 19. Jahrhunderts m.E. tendenziell eher wieder an.
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Format: Gebundene Ausgabe
das buch ist im ersten bereich sehr spannend, der autor erklärt verständlich alle zusammenhänge. seine analysen sind sehr gut und sehr zutreffen. die geschichtlichen vergleiche und zusammenhänge sind ebenfalls sehr interessant und empfehlenswert! da kann man noch einiges lernen und vor allem der vergleich D <-> USA ist dem autor sehr gut gelungen. der schwenk durch die geschichten beide länder mit der "wirtschaft und politik" brille hat mir sehr gut gefallen (teilweise erschreckende parallelen zur heutigen zeit!).

leider erweist sich das buch im hinteren bereich als entäuschend: der autor erläutert keine möglichen konsequenzen und es ist eher das wunschdenken, was dort beschrieben wird (z.b., daß der staat von sich aus die richtung wechselt). wer daran glauben möchte, dem ist leider nicht zu helfen.

ich habe schon zu dem thema einige bücher gelesen und die möglichen ausgangs-szenarien wurden immer wieder mit gewissen wahrscheinlichkeiten dargestellt - und deren folgen.

hier gibt es dies leider nicht. gar keine empfehlung, gar nichts.
und die naivität, mit der der autor "glänzt" ist schon eher erschreckend - im anbetracht der sehr guten analysen des ganzen systems. wie gesagt, hier werden wunschdenken und mögliche politischen und wirtschaftlichen szenarien gegeneinander gemischt, das hat mir am ende gar nicht gefallen.

wer jedoch mit dem thema gar nicht bewandt ist, sollte das buch lesen, sich dann aber eigene gedanken dazu machen.

schade, daß der ausgang dieses buches so miserabel geworden ist...
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