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Unschuld (Nahezu klassische Stories, Band 1) Taschenbuch – 1998

4.6 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Einer der überwältigendsten Leseeindrücke der letzten Jahre. (Frankfurter Rundschau

Die gestochenste und gleichzeitig sinnlichste Prosa der amerikanischen Literatur. (Der Spiegel)

Diese Erzählungen sind Wunderwerke der Sprache und der Psychologie. Insofern klassisch, als sie auf eine, man könnte sagen «dämonische» Weise ganz alte Themen behandeln - den Tod, die Liebe, Moral, Glück, Erinnerung. (Dt. Allg. Sonntagsblatt)

Rezension

Man könnte sagen, dass der Stoff, um den es hier geht, die minuziöse Beschreibung eines lange "erarbeiteten" weiblichen Orgasmus ist. In gewisser Weise trifft das auch den Kern von Harold Brodkeys 1990 erschienener Titelerzählung des Erzählbandes "Unschuld". Denn gut die Hälfte der Erinnerungen des Ich-Erzählers nehmen seine außergewöhnlichen Bemühungen ein, Orra den ersten Orgasmus ihres Lebens zu schenken. Doch es gibt da auch noch die andere Hälfte des Zurückblickens; und in der erfahren wir, wie sehr die Studentin den Rückblickenden anzog. Dabei ist dieser sich sehr wohl der Tücken des Erinnerns bewusst. "Sich wirklich erinnern heißt wiedereintauchen und zerrissen werden."

Sicher, man kann nicht erwarten, dass sich alle Männer so viele Gedanken um die Lust ihrer Partnerin machen. Dass sie derart ausdauernd, geduldig, erfinderisch sind und "Lust daran empfinden, die Lust der Frau zu reflektieren, ihren Geist in sich aufzunehmen!" Dennoch: Die aparte Mischung aus plastischer Beschreibung der körperlichen Reaktionen, dessen, was er tut, was er dabei empfindet, was er meint, was sie empfindet, regt in jeder Hinsicht an.

Schlüpfrig oder pornografisch klingt diese sexuelle Erfahrung nicht, sezierend kalt oder experimentierend seltsamerweise auch nicht. Matthias Fuchs, der anerkannte Schauspieler und Sprecher von Hörbüchern, der drei Monate nach dieser Aufnahme am 1. Januar 2002 starb, hat für diesen sexuellen Bericht einen bemerkenswert sicheren Ton gefunden. Er bewegt sich einfühlsam zwischen Reflexion und Aktion, zwischen Nähe und Distanz. Die Virtuosität, mit der er den Wechsel zwischen Spiel und Sensation, Zurückhaltung und Hingabe beherrscht, verleiht der literarischen Vorlage eine ganz besondere Note. Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 120 Minuten, 2 CD.

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Der amerikanische Schriftsteller Harold Brodkey, ein Früh- und Hochbegabter, der bereits mit 16 Jahren in Harvard Literatur studierte, veröffentlichte mit 58 Jahren, nachdem er drei Jahrzehnte geschwiegen hatte, den Erzählband "Unschuld. Nahezu klassische Stories", das viele als sein eigentliches Hauptwerk verstehen wollen. Viele Kritiker meinen sogar, mit diesem Erzählband, dem zweiten nach dem 1958 erschienenen Erzählband "Eine Liebe und andere Sorgen", habe Bordkey sein Zenit erreicht und sei nachher mit seinem umfangreichen Roman "Die flüchtige Seele" mehr oder weniger gescheitert. Dem kann ich nicht zustimmen. Ich glaube, dass sein erster Roman "Die flüchtige Seele" und sein zweiter und letzter Roman "Profane Freundschaft" literarisch noch bedeutender sind, nicht nur wegen des Umfangs, sondern auch wegen des Inhalts und der Sprachgewandtheit. In seinen Kurzgeschichten behandelt Brodkey seine Grundthemen wie Familie, Beziehung, Liebe, Sexualität, Einsamkeit und Sprachlosigkeit. Er nimmt aus radikalster Nähe die Lebensabschnitte seiner Protagonisten unter die Lupe, die Stückchen weise seziert werden. Ich muss zugeben, dass ich die Short Stories sehr gerne gelesen habe, in ihrer detaillierten Beschreibung der körperlichen und seelischen Befindlichkeiten erinnern sie mich ein wenig an den Schreibstil des ungarischen Schriftstellers Peter Nadas. Auch Brodkey hat sich wie Peter Nadas vorgenommen, die psychischen Begleitumstände von Sexualität und des körperlichen Reifungsprozesses zu zeigen und darzustellen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Journalist, Essayist und Schriftsteller Harold Brodkey (1930 - 1996) wurde mit seinem Erzählband "First Love and Other Sorrows" (1957) über Nacht schlagartig bekannt. Spätestens mit seiner Erzählsammlung "Stories an Almost Classical Mode" (1988), in Deutschland in den zwei Bänden "Unschuld" (1990) und "Engel" (1991) veröffentlicht, avancierte Harald Brodkey zum enthusiastisch gefeierten Superstar der US-Literaturszene der 1980er Jahre. Die elf "nahezu klassischen" Stories in dem Erzählband "Unschuld" kreisen um die existenziellen Themen: Liebe, Hoffnung, Glück, Angst, Vergessen und Trost. Die Erzählungen zeigen ganz unterschiedliche Qualität. Die dem vorliegenden Band den Titel gebende Erzählung "Unschuld", in welcher über die verzweifelten Versuche eines Mannes berichtet wird, seiner Geliebten zum Orgasmus zu verhelfen, und obschon gerade diese Story beim erstmaligen Erscheinen im Jahre 1973 so frenetisch gefeiert wurde, fand ich dann aber doch ermüdend, weil aus meiner Sicht zu langatmig. Die durchweg überladenen Satzgebilde von Harold Brodkey sind meine Sache nicht, da sie die Texte nur künstlich aufbauschen. Allein die zwei in diesem Band enthaltene Stories "Der verschwenderische Träumer" und "Pubertät" machen aber alles wett und (fast) wieder gut.
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Von Code am 13. März 2008
Format: Taschenbuch
Der erste Band mit Storys in an Almost Classical Mode hat es zu seltsamem Ruhm gebracht, weil sich darin eine Story befindet, die sich ausgiebig dem weiblichen Orgasmus widmet. Spanner werden hier nicht auf ihre Kosten kommen. Vielmehr schafft es Brodkey fulminant, dem Unbeschreiblichen seine Sprache zu leihen, so dass wir uns der Illusion hingeben dürfen, alles auf der Welt sei in Worte zu kleiden, ohne es bloßzustellen. In Classical Mode? Was heißt das? Die deutsche Übersetzung Nahezu klassische Stories nähert sich der Formulierung an und schreckt so gleich ab, indem man Klassiker am liebsten in den Schrank verbannen würde. Brodkeys Stories hingegen sind dem Augenblick verbunden. Es ruht kein Staub auf ihnen. Was in Unschuld als Moment tiefsten Miteinanderseins empfunden wird, kommt dem Nachspüren von Einsamkeit gleich. Und so blitzen auch in den übrigen Storys erinnerte Momente auf, die trotz ihrer mitreißenden Handlung, der sezierenden Szenerie, den Blick vor allem nach innen richten. Ob das Jugenderlebnisse sind, dass Werben um den Adoptivsohn, Brodkeys Menschen wissen um ihre Begrenztheit, um das Loch in der Mitte, um das was F. Scott Fitzgerald den Knacks nannte, den Riss, der sich nicht füllen läßt. Wie Brodkey dem Sprache verleiht, ist faszinierend zu lesen.
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Format: Taschenbuch
Da die Sammlung von den "nahezu klassischen Geschichten" damals hymnisch bejubelt wurde, habe ich mir die schön eingebundenen Bände 1+2 direkt nach Erscheinen des zweiten Teils "Engel" (1992) zugelegt.
Damals las ich nur die erste Story aus dem Band Unschuld - "Der verschwenderische Träumer"; hatte danach aber keine Lust mehr auf den Rest...

Erst jetzt - nach 20 Jahren Ablage im Regal - habe ich mir den Brodkey erneut vorgenommen. Ich hatte die Hoffnung nun "reif" dafür zu sein, nachdem ich - mit Genuss - vieles von den neueren amerikanischen Klassikern wie Philip Roth, Paul Auster, Jonathan Franzen und David Foster Wallace gelesen hatte.

Die erste Story hat mich wieder ziemlich angeödet, aber danach packten mich die folgenden Erzählungen. Für meinen Geschmack kreist Harold Brodkey in Gestalt seiner über die Phasen seines Lebens verstreuten Alter-Egos oft zu sehr um sich selbst. Die Aussenhandlung macht hier oft nur einen kleinen Bruchteil allen Textes aus. Der überwiegende Teil erkundet und reflektiert das eigene Seelenbefinden und die Mutmaßungen über die Gefühls- und Motivlage seiner Mitmenschen. Aus der eigenen Biographie gibt es offenbar reichlich zu analysieren - nicht alles muss dabei für jeden Leser von Interesse sein.

Sprachlich überzeugt Brodkey: er entwickelt für jede Episode (auf Alter und gesellschaftlicher Stellung des Protagonisten zugeschnitten) die passende Sprache - mal wortreich, manchmal derbe mit vielen F-Wörtern; selten auch knapp und präzise. Immer wieder nähert er sich dabei einem Gedanken stochernd-forschend an - die Dichte der "vielleicht"s ist teils rekordverdächtig.
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