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am 6. Januar 2011
Der englische Philosoph Bertrand Russell, der auch als Logiker, Mathematiker und zudem als einer der Väter der «analytischen» Philosophie rubriziert wird, gehört zu jenen hervorragenden Geistern des 20. Jahrhunderts, die in der Philosophie keine ausschliesslich weltferne Angelegenheit von und für Spezialisten sahen. Als wahrhaftiger «Philosoph für die Welt» hat er sich auch mit gesellschaftlichen und politischen Fragen auseinandergesetzt; mit dem drohenden Atomkrieg ebenso wie überhaupt mit dem Verhältnis der Philosophie zur Politik. Es sind kleinere Aufsätze, allesamt in einer makellosen und für den Laien verständlichen Sprache gehalten, mit denen Russell immer wieder vor dem Dogmatismus der Linken wie der Rechten, den Unfehlbarkeitsdogmen der Religionen wie überhaupt vor der «Genealogie des Unsinns» warnte. Popularphilosophie im besten Sinne war das; und unpopulär waren diese Aufsätze in keiner Art und Weise, auch wenn Russell sie 1950 auf Englisch in einem Band mit dem ironischen Titel «Unpopular Essays» hat erscheinen lassen. Unverändert aktuell sind die Aufsätze noch heute, und von ihrer Brisanz haben sie gar nichts verloren. Noch immer geht es um «Ideen, die der Menschheit genützt haben», und um «Ideen, die der Menschheit geschadet haben». Hat die philosophische Ethik die Menschheit weitergebracht? Was tut die Philosophie hier und heute, konkret und im Alltag der Menschen dafür, dass die Welt ein Ort bleibt, an dem es sich zu leben lohnt, mit Heiterkeit und ohne Fundamentalismus und Dogmatismus? Eines von Russells essayistischen Meisterstücken ist sein Nachruf auf sich selbst von 1937. Russell erhielt auch den Nobelpreis.
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am 26. Januar 2014
Warum sind klare Gedanken so selten zu finden ?
Bertrand Russell: erfrischender Wind in den Windungen medial vergurkter Hirne.
Sehr empfehlenswert.
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am 4. März 2009
Der Inhalt des Buches ist, wenn auch in wenigen Punkten überholt (ist 1950 geschrieben) immer noch aktuell und von einem manchmal subtilen und manchmal auch sehr satirischem Humor durchzogen. Aber der Vorleser bringt dies nicht im mindesten rüber. Das ist so staubtrocken und übertrieben deutlich gesprochen, dass der Spaß beim Hören nicht mit dem Spaß beim verstehen des Inhaltes mithalten kann.
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am 20. Oktober 2013
Für mich waren einige der Gedanken neu. Auch die Weltsicht eines profunden Denkers und seine Irrtümer sind für mich sehr interessant
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am 7. Mai 2007
Das Buch ist noch im Handel. Unbedingt lesen. Russell ist einer der Wenigen, die Zivilcourage hatten.
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