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Der Ungarnaufstand 1956: Eine Revolution und ihre Folgen Gebundene Ausgabe – 28. August 2006

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Abstand zur Heimat erlaubt beiden einen nüchternen, betont objektiv gehaltenen Blick auf die Geschehnisse, deren politische Bewertung in Ungarn auch fünfzig Jahre danach hoch umstritten ist. [...]Lendvais Buch lebt von seinen spannenden Augenzeugenberichten von den umkämpften Straßen Budapests, wo Molotow-Cocktails werfende junge Menschen der Roten Armee erstaunlich lange standhalten können. Der Journalist und Autor des Standardwerks 'Die Ungarn' kümmert sich mehr um die politischen Detailfragen. Ein eigenes Kapitel widmet Lendvai der letztlich enttäuschten Hoffnung auf ein Eingreifen des Westens - namentlich der USA - und dem Wirken des Sender Freies Europa (RFE)." (Frankfurter Rundschau)

"Lendvai, ein analytischer Geist, dessen Schärfe im Fortgang der Jahre weiß Gott nicht gelitten hat, gewinnt faszinierende Einblicke in die Wirren der Kreml-Intrigen durch seine langen Gespräche mit dem einstigen KGB-Chef Wladimir Krjutschkow. Sie bestätigten, dass die ungarische Revolution das vielleicht wichtigste Glied in jener Kette der »siegreichen Niederlagen« war, die mit dem 17. Juni 1953 in Ost-Berlin begannen – und mit dem Prager Frühling eine gloriose und deprimierende Fortsetzung fanden." (Die Zeit)

"Dies ist eines der wenigen Bücher, das auf der Grundlage des reichen Fundus historischer Kenntnisse und Tatsachen das Weltereignis von 1956 fesselnd und anschaulich, ausgewogen und differenziert, mitfühlend und verstehend nicht nur dem Fachistoriker, sondern auch einem bretien Leserkreis nahe bringt." (Neues Deutschland)

Klappentext

"Der Abstand zur Heimat erlaubt beiden einen nüchternen, betont objektiv gehaltenen Blick auf die Geschehnisse, deren politische Bewertung in Ungarn auch fünfzig Jahre danach hoch umstritten ist. [...]Lendvais Buch lebt von seinen spannenden Augenzeugenberichten von den umkämpften Straßen Budapests, wo Molotow-Cocktails werfende junge Menschen der Roten Armee erstaunlich lange standhalten können. Der Journalist und Autor des Standardwerks 'Die Ungarn' kümmert sich mehr um die politischen Detailfragen. Ein eigenes Kapitel widmet Lendvai der letztlich enttäuschten Hoffnung auf ein Eingreifen des Westens - namentlich der USA - und dem Wirken des Sender Freies Europa (RFE)."
Frankfurter Rundschau

"Lendvai, ein analytischer Geist, dessen Schärfe im Fortgang der Jahre weiß Gott nicht gelitten hat, gewinnt faszinierende Einblicke in die Wirren der Kreml-Intrigen durch seine langen Gespräche mit dem einstigen KGB-Chef Wladimir Krjutschkow. Sie bestätigten, dass die ungarische Revolution das vielleicht wichtigste Glied in jener Kette der »siegreichen Niederlagen« war, die mit dem 17. Juni 1953 in Ost-Berlin begannen - und mit dem Prager Frühling eine gloriose und deprimierende Fortsetzung fanden."
Die Zeit

"Dies ist eines der wenigen Bücher, das auf der Grundlage des reichen Fundus historischer Kenntnisse und Tatsachen das Weltereignis von 1956 fesselnd und anschaulich, ausgewogen und differenziert, mitfühlend und verstehend nicht nur dem Fachistoriker, sondern auch einem bretien Leserkreis nahe bringt."
Neues Deutschland

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Paul Lendvai - Der Ungarnaufstand 1956 - Eine Revolution und ihre Folgen

Der Ungarnaufstand des Jahres 1956 gehört zu den wichtigsten Ereignissen der europäischen Nachkriegsgeschichte. Das erste Mal kam es zu einem Volksaufstand, einem Aufstand der Arbeiter, gegen eines der Sowjetregime. Erstmals wurde deutlich, dass diese Regime, die sich selbst offiziell als Vertreter der Arbeiterklasse bezeichneten, von den Arbeitern lediglich als fremde Besatzungsmacht und als brutale Unterdrücker angesehen wurden. Dieses ohnehin schon wichtige Ereignis gewinnt noch zusätzlich an Bedeutung durch die Tatsache, dass der Aufstand eine spontane Reaktion der Unterdrückten auf die Unterdrückung war. Es gab keine lange Planung, keine Gruppierung von Staatsfeinden, keine Organisatoren und vor allem auch keine Einmischung von Außen. Und auch wenn die Sowjetische Regierung in Moskau den Aufstand blutig niederschlug, bedeutete er wohl den Anfang des Endes des Sowjetblocks.

Paul Lendvai, ungarischer Journalist, der das Land nach der Niederschlagung des Aufstandes in Richtung Österreich verließ, ist der Autor des Standardwerks "Die Ungarn", in dem er die tausendjährige Geschichte der Magyaren rekapituliert. Anlässlich des fünfzigsten Jahrestages des Ungarnaufstands veröffentlichte er im Jahr 2006 das hier besprochene Buch.

Der eigentliche Aufstand beginnt mit Studentendemonstrationen am 23. Oktober 1956, und endet blutig mit der zweiten Sowjetischen Intervention am 04./05. November. Diese äußerst turbulente Phase wird in den ersten beiden Dritteln des Buches behandelt. In diesem kurzen Zeitraum überschlugen sich die Ereignisse in Ungarn.
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Format: Gebundene Ausgabe
Obwohl seinerzeit stark beachtet, gehört der Ungarnaufstand 1956 in Deutschland zu den eher vergessenen Kapiteln der europäischen Nachkriegsgeschichte. Ungarn gilt hierzulande eher als das Land des "Gulaschkommunismus", als die "fröhlichste Baracke des Ostblocks", während stärker die rezenteren Vorgänge in Polen (Solidarnoscz, Verhängung des Kriegsrechts 1981), in der Sowjetunion (Gorbatschow) und natürlich in der DDR weitaus stärkere Beachtung finden. Der Ungarnaufstand ist aber aus zwei Gründen für die europäische Geschichte besonders wichtig: Zum einen verdeutlichte der Aufstand zum ersten Mal in aller Deutlichkeit, dass die kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa (mit Ausnahme Jugoslawiens) nur durch sowjetische (Militär)Präsenz aufrechterhalten werden konnten und dass der Westen die in Yalta beschlossene Nachkriegsordnung respektierten - allen Bekundungen eines "roll back" zum Trotz; zum anderen hatte die Niederschlagung des Aufstands durch sowjetische Truppen eine bis dahin beispiellose Distanzierung der mit der Sowjetunion sympathisierenden westeuropäischen Intellektuellen zur Folge - vor allem in Frankreich und Italien. Paul Lendvai beleuchtet die zentralen Aspekte des Aufstands. Er stellt die Frage nach Verantwortlichkeiten, zum Beispiel auch der Titoregierung und zeichnet ein differenziertes Bild der wichtigsten ungarischen Entscheidungsträger Nagy und Kadar. Während Nagy letzten Endes als ein Zögerer, ein Getriebener dargestellt wird, erscheint Kadar als Opportunist, auch wenn Lendvai seine späteren Verdienste bei der inneren Befriedung Ungarns durchaus würdigt.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Um es vorweg zu sagen: Paul Lendvai zitiert in seinem Buch über den ungarischen Volksaufstand von 1956 keine neuen Dokumente, sondern fasst den derzeitigen Erkenntnisstand zusammen. Er verbindet die distanzierte Sicht des Journalisten mit persönlichen Erinnerungen an den Aufstand, tut dies jedoch mit der gebotenen Sachlichkeit und Differenziertheit. So ist ein über weite Strecken sehr gut lesbares und interessantes Buch entstanden, das man auch einem breiten Leserpublikum empfehlen kann. Als Ursachen für den Ausbruch des Aufstandes arbeitet Lendvai folgende Faktoren heraus:

1. Demütigung des ungarischen Nationalgefühls (Friedensvertrag von Trianon 1920, Sowjetisierung nach 1945, Verletzung nationaler Symbole),
2. brutale Stalinisierung bis 1953 (Schauprozesse, Hinrichtungen, Säuberungen, niedriger Lebensstandard durch Kollektivierung und überzogene Industrialisierung),
3. Fraktionskämpfe in der ungarischen KP zwischen 1953 und 1956.

Als besonders interessant und aufschlussreich betrachte ich die Dekonstruktion populärer Heldenlegenden um einige Akteure wie z.B. Pal Maleter und besonders Imre Nagy. Lendvai betont mehrfach die historische und menschliche Größe, die Nagy durch sein Handeln während des Volksaufstandes und seine Standhaftigkeit im Geheimprozess von 1958 gewann. Dennoch verschweigt Lendvai nicht, dass Nagy in den 30er Jahren als Informant des sowjetischen NKWD viele Menschen denunzierte, die anschließend hingerichtet oder inhaftiert wurden. Den Kampf gegen die stalinistische Führung um Matyas Rakosi begründete Nagy auch mit antisemitischen Argumenten (S. 297).
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