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Unerwünscht: Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte Gebundene Ausgabe – 10. September 2012

4.8 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der Roman erzählt von der Suche nach Heimat und Freiheit und dem Wunsch, dazuzugehören. Ein Flüchtlingsschicksal - vor allem aber eine so noch nicht gelesene Parabel über Brüderlichkeit, Mut und Menschlichkeit.«, Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide, Angelika Jansen, 15.02.2016

»Dass sie nicht die Helden eines modernen Märchens sind, dass sie jahrelang abgeschoben werden sollten und Integration kein Selbstläufer ist, verdeutlichen sie in ihrem Buch 'Unerwünscht'«, Groß-Gerauer Echo, Anette Keim, 30.01.2016

»Die drei Brüder nehmen den Leser mit auf ihren Weg durch di deutsche Bürokratie, aber auch zu den ersten Freunden, lassen sie teilhaben am Alltageiner Asylantenfamilie und füllen das Thema Integration mit Leben. Sehr lesenswert!«, Langener Zeitung, 25.07.2015

»Wir wollen den Leuten verdeutlichen, dass Flüchtlinge genauso Menschen sind wie sie, mit ganz ähnlichen Bedürfnissen, Zielen und Ängsten.«, Frankfurter Rundschau, Jutta Rippegather, 01.06.2015

»Vielleicht ist es keine großartige Literatur, aber es ist ein wahres Buch, das ins Nachdenken bringt: über die Kraft, Liebenswürdigkeit und Hartnäckigkeit von Menschen, die gerne hier leben wollen, obwohl wir sie lieber abschieben würden.«, 3 Sat "Scobel", Gert Scobel, 23.04.2015

»Sie waren noch Kinder als ihre Eltern vor dem iranischen Klerus nach Deutschland flohen. Hier wuchsen sie auf mit dem Gefühl, unerwünscht zu sein. Sie sind erfolgreich, die drei Brüder, aber das Gefühl ist geblieben. Nun haben sie ein Buch darüber geschrieben.«, rbb Fernsehen, Martina Hiller von Gaertringen, 19.10.2014

»Die Brüder Sadinam flüchteten einst aus dem Iran. [...] Ihr Buch "Unerwünscht" widerspricht dem gängigen Klischee, allein der Wille reiche aus, um sich 'vorbildlich' zu integrieren.«, Frankfurter Rundschau, Marie-Sophie Adeoso, 19.08.2013

»Als Kind floh Mojtaba Sadinam mit seiner Mutter und seinen Brüdern aus Iran nach Deutschland. Jahrelang hausten sie in Flüchtlingsbaracken, sie hatten Asyl beantragt, doch eine Ablehnung folgte der nächsten.«, Spiegel online, Frauke Lüpke-Narberhaus, 01.05.2013

»Berührend schildern die drei abwechselnd ihre tragische Geschichte. Durch die Augen von Kindern wirkt das Verhalten der Behörden noch absurder und wird den LeserInnen so vor Augen geführt.«, asyl aktuell, 01.12.2012

»Die nicht anklagenden sondern meist nüchternen Schilderungen über entwürdigende Asylverfahren und Menschenbehandlungen treiben einem die Scham ins Gesicht. […] Und so stellt sich nach dieser Lektüre dem Leser die Frage: Wie wollen wir in Zukunft in diesem Land miteinander leben?«, SWR 2 „Forum Buch“, Susanne von Schenck, 04.11.2012

»Lange sollten sie abgeschoben werden, heute gelten sie als Vorzeigemigranten: Die Brüder Mojtaba, Masoud und Milad flohen 1996 aus Iran. In ihrem Buch beschreiben sie, wie sie es trotz renitenter deutscher Behörden an Elite-Unis schafften - und warum sie sich nicht instrumentalisieren lassen.«, Spiegel Online, 14.09.2012

»Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie wichtig tolerante und helfende Mitmenschen für Flüchtlinge sind, wenn der Staat jede Hilfe verweigert. Es ist eine sehr persönliche Geschichte über Familienbande und Freundschaft und das Sich-Hocharbeiten in einem fremden Land. Der Leser erhält einerseits Einblicke in die iranische Politik und Kultur sowie die Gründe, die viele Iraner zur Flucht treiben, und andererseits in die Mechanismen des deutschen Asylverfahrens und die zähe Bürokratie.«, Amnesty International, 13.09.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Masoud Sadinam durchläuft dieselben Stationen wie sein Zwillingsbruder Mojtaba. Nach dem Abitur mit Auszeichnung beginnt er mit Unterstützung der Begabtenförderung ein Geschichts- und Politikstudium an der internationalen Jacobs University in Bremen, das er inzwischen in Frankfurt am Main fortsetzt.

Milad Sadinam, geboren 1986 in Teheran, studierte nach dem Abitur als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes Wirtschaftsinformatik an der International University in Bruchsal und arbeitet heute als Programmierer für Computerspiele in Essen.

Mojtaba Sadinam wird 1984 in Teheran geboren, wo er bis 1996 zur Schule geht. In Deutschland besucht er zunächst eine Auffangklasse für Flüchtlinge, dann die Realschule und schließlich das Gymnasium von Lengerich bei Osnabrück. 2006 macht er Abitur als Jahrgangsbester. Als Stipendiat der Vodafone-Stiftung studiert er zunächst BWL an einer privaten Elite-Uni in Vallendar, dann Philosophie und Geschichte in Frankfurt am Main.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Während im Augenblick viele Bücher zur Integrationsdebatte geliefert werden, verliert sich diese Erzählung nicht innerhalb der typisierten und zur Genüge durchgekauten Klischees „die Deutschen“ und „die Ausländer“. Mojtaba, Masoud, Milad und ihre Mutter kommen als Ausländer nach Deutschland, das was sie nun erzählen, beschränkt sich jedoch nicht auf: „wir wollen dazugehören“, auf Kategorien und Nationalitäten, auf Identität durch Identifikation.
„Unerwünscht“ gibt ein Bild der gesamten Gesellschaft wieder: stetige Anforderungen an uns, denen wir uns alle zu stellen haben. Maßstäbe für ein „erfolgreiches Leben“. Im Verlauf der Geschichte zeigt sich, dass die Forderungen, die an die Brüder gestellt werden, um als integriert zu gelten, gar nicht so unterschieden sind von denen, die an die so genannten Deutschen gestellt werden, damit sie als erfolgreich zu bezeichnen sind. Das Grundthema ist also mehr als Integration. Es stellt letztendlich die allgemeinen, erfolgsorientierten Maßstäbe, an denen sich jeder Mensch unserer Gesellschaft zu messen hat, in Frage.

Das Buch ist in keinem Augenblick ein plumper Gegenentwurf zu Sarrazins Pamphlet (wie ein Zitat auf dem Buchcover glauben machen möchte). Vor allem das letzte Kapitel bringt die grundlegende Botschaft auf den Punkt. Unter dem Anschein einer reinen Erzählung findet sich dort eine direkte Kritik an unserer blind leistungsdominierten Gesellschaft. Es regt auf eine sehr menschliche Weise dazu an, die eigenen Werte zu überdenken, sich zu fragen, was eigentlich im Leben wichtig ist – und was wichtig sein sollte. Auf einmal findet man sich selbst in einem Buch wieder, von dem man dachte es ginge um „die anderen“.
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Format: Gebundene Ausgabe
Faszinierend wie die 3 Brüder in abwechslungsweise geschriebenen Kapiteln ihr Leben im Iran - die Flucht und schliesslich das Asylantendrama in Deutschland beschreiben. Ehrlich - echt - spannend und dazu eine schlichte Sprache. So kann nur schreiben, wer die administrativen Hindernisse, das jahrelange Warten in der Realität erlebt hat, aber auch auf die Unterstützung mitfühlender Menschen zählen konnte. Wer Interesse am Thema hat, wird das Buch in einem Zug durchlesen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es ist sehr beeindruckend, wie die drei Brüder Sadinam ihr Leben in Deutschland meistern und es zeigt dass man alles erreichen kann wenn man nur will. Es zeigt auch dass die deutschen Behörden Paragraphenreiter sind und keinen Unterschied zwischen Asylbewerbern machen, die sich dreihundertprozentig integrieren und solchen die vielleicht nur Wirtschaftsflüchtlinge sind und den Sozialstaat Deutschland in Anspruch nehmen wollen.
Ich hätte mir mehr Informationen über die Mutter gewünscht. Denn sie ist die enorm starke Kraft hinter dem Erfolg, die eigentliche Heldin, ohne die nichts geklappt hätte. Leider erscheint sie nur am Anfang des Romans und für meinen Geschmack wird ihre Leistung zu wenig gewürdigt. Man kann sich vorstellen dass es nicht viele Menschen gibt die aufgrund ihrer politischen Überzeugung Flugblätter verteilen und sich damit unter einem Mullahregime in höchste Gefahr begeben. Ihr Mut haben mich besonders berührt. Ihre Stärke zeigt sich auch in der Scheidung von ihrem Mann was sicherlich nicht leicht wear.
Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten die iranischen Ausdrücke zu verstehen,wofür es keine Übersetzung gab.
Den Titel "Unerwünscht..." finde ich nicht gelungen, denn allem Anschein nach finden sie Menschen unter den Deutschen, die ihnen auch helfen und ihnen gute Freunde sind. "Unerwünscht" bezieht sich also auf die Unfähigkeit der Behörden.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eine farbenfroh und bilderreich erzählte Geschichte dessen, was nicht nur den Brüdern Sadinam, sondern vielen Menschen in unserem so genannten Sozialstaat tagtäglich widerfährt. Äußerst lesenswert, nicht nur für Herrn Sarrazin, sondern für jeden hier in Deutschland, wo latenter Rassismus allgegenwärtig ist!
Prädikat "Besonders wertvoll"!!!
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Format: Gebundene Ausgabe
Für mich ist das Buch der Brüder Sadinam kein Sachbuch. Es ist auch keine politische Streitschrift oder essayistisches Thesenkonglomerat. In erster Linie ist es eine literarische (Auto-)Biographie, in der das Leben der Familie Sadinam im Stile eines Romans auf eine sehr stringente Art und Weise erzählt wird.

Seine großen Stärken offenbart „Unerwünscht“ bei den detaillierten Figuren, der atmosphärischen Beschreibung verschiedener Schauplätze und einer fesselnden Dramaturgie.

Die Beschreibungen des Irans, mit seinen Landschaften und seiner Kultur, die Stück für Stück in Form von Flashbacks eingestreut werden, als auch die Skizzierung der verschiedenen Schauplätze in Deutschland wirken dank der vielen Bilder, die entworfen werden, äußerst plastisch. Schnell entsteht eine Atmosphäre, die mal sehr beklemmend, mal äußerst hoffnungsvoll wirkt.

Die drei Perspektiven und die damit verbundenen Charaktere unterscheiden sich zu Anfang noch relativ wenig, gewinnen im Laufe der Geschichte – insbesondere aufgrund der polyphonen Erzählweise – jedoch immer mehr an Tiefenschärfe und Selbstständigkeit. Schnell entsteht Raum für Empathie und Authentizität.

Der dramaturgische Verlauf der Geschichte ist sehr fesselnd. Die vielen kleinen Anekdoten, die verschiedenen Perspektiven, die großen Schicksalsereignisse; sie alle werden in einer stringenten und schlüssigen Form zusammengeführt. Insbesondere zeigt sich dies an der Erzählweise der drei Hauptcharaktere.
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