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Undertow

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Audio-CD, 31. August 1998
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Produktinformation

  • Audio CD (31. August 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Jive (rough trade)
  • ASIN: B00002466T
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 39 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Intolerance
  2. Prison sex
  3. Sober
  4. Bottom
  5. Crawl away
  6. Swamp song
  7. Undertow
  8. 4°
  9. Flood
  10. Disgustipated


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Mit "Undertow" brachten Tool 1993 ihren ersten Longplayer unter's Volk, nachdem sie ein Jahr zuvor bereits die quantitativ eher magere aber durchaus eindrucksvolle Debüt-EP "Opiate" veröffentlicht hatten. Das neue Material stellt sich nun zusammen aus zehn Tracks, die doch bitte mindestens genauso einheizen sollen wie schon die alten Kohlen. So könnte der Erwartungshorizont einiger Fans jedenfalls ausgehesen haben. Ob nun jeder, der die Band durch "Opiate" in sein Herz geschlossen hatte, Freude an diesem Album findet, bleibt fraglich, doch es gibt zumindest einiges zu entdecken.
Die CD verschafft sich zunächst mit "Intolerance" einen impulsiven Start und scheint auch gleich ordentlich in die Eisen zu treten, doch schnell wird klar, dass das Grundtempo ein anderes ist, ein zäheres, schwerfälligeres, auf die Dauer mit dem Effekt einer betäubenden Trägheit versehenes, das im weiteren Verlauf des Albums zu dem markanten hypnotischen Rhythmus mutiert, der das ganze Werk prägt und dem Titel "Undertow" ja auch nicht allzu fern liegt: Denn wie ein Sog zieht die Musik den Hörer nach unten, lässt seine Glieder schwer und lahm werden. Von "langsam" an sich kann dennoch nie die Rede sein.
Enormen Anteil an diesem Effekt nimmt vor allem zu Beginn des Albums "bottom feeder" Paul d'Amour an seinen magendurchwühlenden vier Saiten, die beinahe noch schwerer daherkommen als auf dem Debüt aber ebenso selbstbewusst und doch nie aufdringlich. Eben genau richtig. Und das gibt dem Sound eine Basis, gibt ihm Form und macht ihn sozusagen griffig.
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Format: Audio CD
Fünf Sterne sind auch hier wie bei allen anderen Tool Alben kaum genug. Und das ist meine Meinung, obwohl ich, lange bevor ich mir "Undertow" zugelegt habe, die häufig (und zwar zu Recht) so genannten Meisterwerke "Aenima" und "Lateralus" bereits kennen und lieben gelernt habe.
"Undertow" geht im Prinzip da weiter, wo "Opiate" aufhörte. Mit den unheimlich komplexen, mysteriös-kryptischen Stücken der letzten beiden Alben weist dieses hier kaum Ähnlichkeiten auf - aber das macht es nicht schlechter. Zumindest, wenn man so wie ich beide Seiten von Tool mag, nämlich die stark progressive Seite der jüngeren Werke, aber auch die im Vergleich dazu als straight forward Kompositionen zu bezeichnenden älteren Songs, wie man sie auch von "Opiate" kennt. Auch die Songs von "Undertow" sind düster, brutal, irgendwie aber auch berührend und vor allem unheimlich eingängig. Deshalb kann ich dieses Album, obwohl ich es zunächst voreingenommen gehört habe, unmöglich schlechter bewerten als andere Tool Scheiben bewerten. Das heißt nunmal Fünf Sterne.
Achja, eins noch: Weder meine Worte, noch die meiner Vorgänger hier können die Faszination, die von Tool's Musik ausgeht adäquat in Worte fassen. Da hilft nur eins: Reinhören!
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Format: Audio CD
Bei Undertow handelt es sich um das erste echte Studioalbum der 4rer-Truppe. "Opiate" war eigentlich eher Sampler und hatte, was Arrangements und Abmischung anging, eher Demotape- als Albumqualitäten. Doch schon bei diesem ersten Streich konnte man die grundzüge des sich später entwickelnden, genialen und immer weiter verfeinerten Sounds dieses Genre-Unicums (denn das ist diese Band wirklich) bereits spüren.

So sind wir nun bei dem ersten "richtigen" Longplayer. Auch hier macht sich der Eindruck breit, dass die Abmischung eher Mittelmaß ist, was man gerade bei den teils viel zu leisen Vocals bemerkt. Dafür wartet der Instrumentalpart mit Druck und einer Rotzigkeit auf, die ihresgleichen sucht. Auf gut deustch: ES ROCKT GEWALTIG!!!

Wer allerdings schon auf diesem Album nach Taktspielereien und raffinierten Schlagzeug-FillIns sucht, wird leider enttäuscht. Diese folgen erst mit der Zuwanderung von Justin Chancellor als Bassisten auf den späteren Alben. Auch die von neueren Tool-Alben gewohnten, bis zu 15 Minuten langen musikalischen Eskapaden sind hier noch nicht zu finden.

Allerdings setzen Tool mit diesem Album von Anfang an eine ganz klare Unterschrift auf ihr künstlerisches Wirken: wer die Texte im Internet (soweit vorhanden, denn die Band druckt NIEMALS Lyrics) sucht, wird bemerken, dass viele ernsthafte Themen angesprochen werden, die sehr oft trickreich in Ironie, Zynismus und Wortwitz verpackt werden.
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Format: Audio CD
Keines der Toolalben ist so dunkel,schwarz und böse wie Undertow. Maynards Stimme klingt fast immer verbissen und wenn sie es nicht tut, dann schwebt sie nur so nebenbei mit und kitzelt das Unterbewusstsein. Ein verängstigende Erfahrung.
Die abgrundtiefen Gefühle die dieses Album einem darlegt sind unbeschreiblich.
Von Unzucht mit Minderjährigen(was verurteilt wird) über das eingeschlossen sein in Räumen. Klaustrophobie auf allen Wegen. Der Wunsch das jemand im Sumpf versinkt und stirbt, sind wohl nur Tool zu zuschreiben.
Die ersten vier Songs Intolerance,Prison Sex,Sober und Bottom strotzten voller Kraft und lassen Einsicht gewähren in die dunkelsten Kapitel der menschlichen Psyche.
Alle folgenden Songs behalten textlich und musikalisch das hohe Niveau und überfordern den gemeinschaftlichen Geist recht häufig.
Undertow ist die logische Steigerung zum Vorgänger Opiate und sehr gelungen.
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