Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
73
4,5 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. Oktober 2006
Der Erfolg ihres ersten Albums, so liest man allenthalben, habe die Band Keane überrollt wie eine naturgewaltige Welle. So lässt sich der Titel ihres aktuellen Albums, UNDER THE IRON SEA, durchaus auch auf diesen Sachverhalt beziehen. Es ist in den melancholisch-schönen Songs viel von schwindender Identität, von Verlust des Selbst und des Privaten, von Heimatlosigkeit und Heimweh die Rede. Schon die erste Single, IS IT ANY WONDER?, beklagt die Ausgebranntheit, die der Ruhm zeitigt und welche die Veröffentlichung derjenigen privaten Dinge mit sich bringt, die Keane noch in ihren ersten ganz großen Erfolg SOMEWHERE ONLY WE KNOW besungen haben.

Die Band hat die Strapazen des Durchbruchs, des monatelangen Tourlebens, des Verlustes eines "normalen" Lebensrhythmus' und die Entrückung von der Normalität kreativ gewendet und in Noten gegossen, die man sich gerne anhört, auch wenn man merkt, dass es nicht immer nur um Friede-Freude-Eierkuchen geht.

Das Album bietet einen Ohrwurm am anderen, die ersten acht Songs hatten sich mir bereits nach erstmaligem Hören eingebrannt, für die letzten drei musste ich ein bisschen mehr Geduld aufbringen, dennoch läuft Keanes neueste Platte bei mir derzeit rauf und runter.

Insbesondere die Tatsache, dass immer noch keine Stromgitarre bei Keane mitspielt, mag man beim Hören mitunter nicht glauben. Das Album ist elektronisch "aufgemotzt", aber auf eine Weise, die den Popmusikeinsatz eines Klaviers mit ganz neuen Facetten ausstaffiert. Nach dem ersten Hören hatte ich ein kontinuierliches Klingeln in den Ohren, das sich nach mehrmaligem Konsum in den Hintergrund verfügte, ohne aber ganz zu verschwinden. Man mag das als störend empfinden, ich habe das Geklingel als kleine, augenzwinkernde Rache der Band an denjenigen gehört, die ihnen keine Ruhe lassen.

Immer schwummert, immer schwirrt es, unablässig oszilliert, ständig brandet irgendetwas im Hintergrund der melacholisch-schön anzuhörenden Songs, schwillt an, dann wieder ab. Man kann diese Musik sowohl intensiv hören und Neues entdecken, oder im Hintergrund als "Fahrstuhlmusik" laufen lassen. Unablässig aber singt "the iron Sea" ihr Lied der Gezeiten.

Wem die beiden Singles - IS IT ANY WONDER? und CRYSTAL BALL - gefallen haben, macht definitiv nichts falsch, wenn er sich dieses Album anschafft. Versprochen.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2006
Ja, "Under the iron sea" ist härter, düsterer und emotionaler als "Hopes and fears". Gut so, denn es beinhaltet nicht nur 11 geniale Songs sondern Emotionen ohne Ende und eine klangliche Atmosphäre, die unter die Haut geht.

Keane schaffen es, einen ganz eigenen Sound zu kreieren. Die Arrangements kommen ohne Gitarre aus, die treibenden Drums rocken gewaltig, die perfekt eingesetzten Syntesizer untermalen die passende melancholische Grundstimmung der Songs, der Gesang ist unübertroffen gut.

Die Platte ist ein Muss für Leute die emotional ansprechende Musik lieben. Und live ist die Band auch eine absolute Empfehlung: Noch besser und intensiver als auf der CD!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2006
Nach "Hopes & Fears", dem senstationell eingeschlagenen Debütalbum des Trios um Sänger Tom Chaplin, legt Keane nun mit "Under The Iron Sea" nach. Und das ist aus meiner Sicht eigentlich nur die logische Fortsetzung ihres Erstlings, der nicht nur dank "Somwhere Only We Know" international Beachtung fand.

Keane führen ihren Stil geradlinig weiter; bleiben dem Piano und melancholischen Sound treu. Dass die Grenze zum Kitsch dabei fließend verläuft, wissen Besitzer des Vorgängers bereits, denn auch dort schlingerte man gefährlich über Pathos- und Weltschmerzgewässer, ohne Gott sei Dank vollends in ihnen zu versinken.

War "Hopes & Fears", bei dem sich fast jeder der elf Titel im Gehörgang festbiß, schon sehr konstant in seiner Qualität, ist Keane die nochmals wachsende Professionalität bei dieser durchgängig guten Platte anzumerken.

Auch wenn das direkte Pendant zu "Somewhere Only We Know" fehlen mag, Titel wie "Nothing In My Way", "A Bad Dream" und "Crystal Ball" entschädigen für alles. Auch der Opener "Atlantic" und Single Nummer eins "Is It Any Wonder?" wissen - wie fast alle Tracks des Albums - zu überzeugen.

"Under The Iron Sea" ist wenig experimentiell, weder innovativ noch visionär, sondern bietet einfach das, was Fans in der Regel am ehesten gefällt: Einen soliden Nachfolger eines Debüt-Albums, welches die Erwartungen immens nach oben geschraubt hat. Letztere werden mit "Under The Iron Sea" bestimmt größtenteils erfüllt, gehen Keane doch ihren eingeschlagenen Weg, für den sie damals soviel Applaus geerntet haben, konsequent weiter.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2007
Ich bekam die CD letztes Jahr geschenkt - doch über mehr als ein- oder zweimaliges Hören kam ich bei dem Nachfolger von "Hope and Fears" einfach nicht hinaus. Das Album wollte mich anfangs nicht so recht überzeugen. Warum? Das lag wohl daran, dass ich das Debutalbum von Keane noch gut im Ohr hatte - ein Album, das mich direkt beim ersten Hören in den Bann gezogen hatte. "Under the Iron Sea" machte es mir da nicht so leicht. Die Songs wirken zum Teil schwermütig, melancholisch, von der Grundstimmung her bisweilen düster. Erst nach mehrmaligem Hören haben mich die Lieder angesprochen, dafür aber dann umso mehr! Der Sound ist nach wie vor typisch Keane, Piano und Schlagzeug dominieren die Instrumentalkulisse und auch wenn die Band nach wie vor auf Gitarren verzichtet, klingen doch in einigen Liedern Gitarreneffekte an - ohne dem typischen Keane-Sound jedoch Abbruch zu tun. Das Album weist neben sehr schwermütigen Songs wie "Hamburg Song" auch "poppigere" und energiegeladene Stücke auf, wie zum Beispiel das eingängige "A Bad Dream" oder "Leaving so soon?". Insgesamt klingen Keane auf ihrem zweiten Album härter, weniger lieblich. Nichstdestotrotz - oder gerade deswegen (?) liebe ich ihren Sound, auch auf diesem anfangs für mich etwas störrischem Album. Mehrmaliges Hören unbedingt erforderlich! Dann kann man jedoch eintauchen in die sphärischen Klangwelten von "Under the Iron Sea" und möchte so bald nicht wieder an der Oberfläche auftauchen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2006
Muss man denn heutzutage unbedingt nach U2 klingen, um Erfolg zu haben? Es scheint ein gängiges Erfolgsrezept zu sein. Coldplay hat es mit ihrem Bombast-Pop von --X&Y-- unter Beweis gestellt. Dann folgten Snow Patrol, die sowohl mit der Single --Your?re All I Have-- also auch mit dem Longplayer --Eyes Open-- die europäischen Charts bevölkern. Und jetzt Keane! Ja genau ,die drei Jungs aus Sussex, die 2004 kräftig abräumten. Ihre Single --Is It Any Wonder-- überrascht mit einem The Edge-mässigen Intro und einer wahnsinnigen Energie. Keane und Gitarre? Da war doch was?

Bisher vertrauten die Briten auf Drums, Keyboards und Gesang. Ihr Markenzeichen war die fehlende Gitarre. Das bleibt es auch, obwohl sich auf dem neuen Album --Under The Iron Sea-- Sounds mischen, die man zunächst einer Gitarre zurechnen würde. Wie eben auf der Single oder auch auf --Crystal Ball--. Aber keine Sorge, Keane vertrauen trotz einiger Bandstreitereien auf ihren ureigenen Sound. Wieso sollten sie ihn auch ändern? Das Debüt --Hopes And Fears-- verkaufte weltweit über fünf Mio. Kopien (in Großbritannien 2,6 Mio., wofür es 8-fach Platin gab) und brachte zwei Brit Awards, den --Best Album Award? des Q-Magazine und eine Grammy-Nominierung ein. Allein in Deutschland hielt sich die CD 39 Wochen in den Charts.

Dieser massive Erfolg musste Kritiker auf den Plan rufen. Stellvertretend hier eine unverbesserliche Stimme: --Muss man das Album deshalb automatisch gut finden? Nein, muss man nicht. Immer wieder nach demselben Muster gestrickte Songs, Tom Chaplins, wenig variantenreicher Gesang und Tim Rice-Oxleys uninspiriertes Keyboard-Geklimper in stets ein und derselben Klangfarbe rechtfertigen die Weigerung.-- Ja, so könnte man es auch bei der zweiten Platte formulieren. Zwar sind die Songs durchweg schwerer und nachdenklicher geraten, dabei wird das Grundthema aber nur variiert, zusammen gehalten von der überragenden, glockenklaren Stimme Chaplins. Nur ist ales kraftvoller, knackiger und rockiger im Vergleich zum Vorgänger. Mastermind Rice-Oxley sieht --all unsere Ängste zum Vorschein kommen--, um --insgesamt die dunkelste Seite von uns nach außen zu kehren.-- Das Resultat sind Stücke, wie man sie bisher von Keane noch nicht kannte, vergleichbar am ehesten mit --unheilvollen Märchenwelten--.

Die Anleihen bei den Songs und Ideen von --Hopes And Fears-- sind dennoch unverkennbar: Auf Nummer sicher gegangen sind sie mit --Nothing In Your Way--, das im Grunde eine Kopie des Monsterhits --Somewhere Only We Know-- ist. Der Anfang von --Bad Dream-- - einer der besten Titel des neuen Albums - erinnert an --Bedshaped-- und --The Frog Prince-- entwickelt einen ähnlichen Spannungsbogen wie --We Might As Well Be Strangers--. Die Balladen --Atlantic-- und --Hamburg Song-- kommen düster und bestürzend rüber, vor allem wenn man den von Trainspotting-Autor Irvine Welsh produzierten Kurzfilm zu --Atlantic-- auf sich wirken lässt. Da ist es verzeihbar, dass Keane mit --Put It Behind You-- ein Ausrutscher passierte. Ein belangloser Track, der sich auf die 80er Jahre beruft und stimmlich und rhythmisch an Songs der unsäglichen --Toto-- erinnert.

Gibt es wirklich nichts Neues? Doch, das Instrumental --The Iron Sea--, das aber keiner vermisst hätte. Und dann hat sich auch stimmlich etwas getan. Tom Chaplin wird vereinzelt unterstützt von - Drummer Richard Hughes! Das ist wirklich ungewöhnlich - ein singender Drummer. Das gab es früher mal mit Phil Collins bei Genesis. Zugegeben, kein schmeichelhafter Vergleich. In jüngerer Zeit lassen die Doves ihren Drummer auch ab und zu ans Mikrofon. Und ein gewisser Lary Mullen Jr. überraschte einst auch mal mit seinen Sangeskünsten. Womit sich der Kreis zu U2 schließt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2006
Die CD ist ein würdiger Nachfolger des ersten Albums, aber kommt nicht ganz ran!
Die Klavier-Klangfarbe ist hier nicht mehr vordergründig. Mir fehlt die typische Klavier-Klangfarbe, dafür sind andere Klangfarben mit drin, wie zB Gitarrenklänge, was eigentlich untypisch ist (und hoffentlich in Zukunft nicht noch weiter ausgebaut wird), trotzdem ist es ein sehr sehr gutes 2. Album!
Im Gegensatz zu "Hopes and fears", das wie ich finde vor allem an die emotionale Substanz und unter die Haut und ans Herz geht, ist "Under the iron sea" viel energetischer, es versprüht einfach eine unglaubliche Energie! Wie z. B. 'A bad dream', 'Leaving so soon', 'Frog prince', 'Put it behind you'
Diese Art der Band, das Schlagzeug zu spielen, finde ich einfach genial, ich bekomme nicht genug! Z. B. bei Frog Prince.

Aber wie auch beim ersten Album muss man die CD wirklich mehrmals anhören und dann breitet sich der Zauber von Keane wieder aus!
Wer die Musik von Keane bisher bis tief in all ihre feinen Facetten hinein geliebt hat, wird dieses Album auch mögen!

Der Vergleich mit Coldplay hinkt!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2008
Keine Frage: Hopes&Fears war eines der besten Alben der letzten Jahre und daher hab ich mich lange gesträubt, den Nachfolger anzuhören, da ich mir schon dachte, dass kein Song mehr an das Meisterwerk "Bedshaped" herankommt. Aber: Das muss es auch nicht.
Letztendlich habe ich Keane die Chance gegeben, mich von ihren neuen Facetten begeistern zu lassen, und siehe da: Es hat funktioniert.
Es stimmt, dass Keane ein wenig von ihrem süßen, lieblichen Sound verloren haben, aber trotzdem fehlt es den Jungs nicht an ihrer exzellenten textlichen Qualität, den musikalischen Sphären, die sie mit ihren Instrumenten schaffen und dem meisterlichem Gesang. Die Stimme des Sängers Tom ist meiner Meinung reifer und hört sich durchaus besser an als auf dem Debut. Die Klangfarbe seiner Stimmte erinnert mich teilweise an Matthew Bellamy von Muse, obwohl man nicht sagen kann, dass sie wie Muse sind und bitte: auf keinen Fall wie Coldplay.
Ich selber finde es sehr hilfreich, wenn man zu den einzelnen Songs was schreibt. Demnach:

Atlantic:
Genialer Opener, es passt zur Atmosphäre des Albums "under the
iron sea". Der Nachklang von Toms Stimme und die Streicher tragen den Song wie über Wellen.
(5/5)

Is it any wonder:
Man denkt zunächst: Och ne, wieder so ein Popsong, der
im Radio rauf und runter läuft, abgestimmt auf ein kommerzielles Publikum. Rein oberflächlich betrachtet, mag das so sein, aber ich kann mich nur den Vorrednern anschließen, welche betonen, dass bei Keane stets ein Augenmerk auf den Text gelegt werden soll.
(3/5)

Nothing in my way:
Bei diesem Song findet man den "typischen" Keane-Sound
wieder, den einige vielleicht bis dahin vermisst haben. Allerdings ist der Gesang im Gegensatz zu "damals" eher schleppend,beinahe gleichgültig, was jetzt auf keinen Fall schlecht heisst. Meiner Meinung nach hat Tom nur gelernt, seine Stimme gemäß dem Text noch (!) besser einzusetzen.
(3/5)

Leaving so soon?:
Dieser Song ist treibender, arbeitet auf den Höhepunkt
geradezu hin, was ich persönlich sehr gerne mag. Beim Refrain bekomme ich regelmäßig eine Gänsehaut, da der Sänger seine Stimme in die höchsten Tonlagen erhebt, um dann wieder herunterzuschrauben. Genial. Man hat nicht das Gefühl, dass die Band um diese Worte ringen mussten, sondern sie einfach so aus ihr heraussprudelten.
(5/5)

A bad dream:
Ein wunderschöner, ruhiger Song, durch den man "getragen" wird. Emotionsgeladen bis zum Umfallen, und spätestens, wenn die Streicher einsetzen, entwickelt sich der Song zu einem besten des Albums.
(5/5)

Hamburg Song:
Zum Schmelzen. Allerdings finde ich, dass Tom sein Stimme teilweise im Refrain überstrapaziert, aber das Gesamtwerk stimmt. Das Zwischenspiel des Pianos ist wunderschön, und unterstreicht die Atmosphäre der Schwermütigkeit, des flehenden Moments.
(4/5)

Put it behind you:
Nach dem Geschmuse ein etwas schnellerer Song. Und obwohl der Song einfach gestrickt ist, bleibt er im Kopf, da er vor Energie strotzt. Nach hinten raus verliert er allerdings ein wenig an Substanz.
(3/5)

The iron sea: Ein instrumentales Stück, dessen Qualität nicht zu verkennen ist. Bei dem Song, hab ich persönlich das Cover im Kopf.
(4/5)

Crytal Ball:
Ein Keane-Song. Für meinen Geschmack ein wenig zu poppig. Allerdings wirkt er im Gegensatz zu vielen schwermütigen Momenten auf dem Album beschwingter, ja beinahe "ironisch".
(4/5)

Try again:
Oh menno, da wird einem ganz schwer ums Herz. Der Song besticht durch seine Schlichtheit, findet aber seinen Höhepunkt("Lay down your arms and I will lay down mine - Rip back the time that we've been wasting")
(5/5)

Broken toy:
Experimenteller Höhepunkt. Instrumente und Synthesizer hinterlegen wundervoll den Gesang, Song ist mit Verstand aufgebaut, dennoch klingt das "broken toy" stets durch.
(4/5)

Frog Prince:
Viele halten ihn für einen der besten Songs des Albums. Mich hat der Song nicht wirklich ergriffen, weder textlich noch musikalisch, obwohl eine gute, wenn auch alte Idee hinter dem Song steckt. Für mich wird bei dem Text allerdings nicht das ganze Potenzial der Band ausgeschöpft.
(2/5)

Let it slide:
Am Anfang musste ich erst einmal richtig hinhören, ob da auch Tom singt. Aber ja, er ist es. Denn besonders bei diesem Song erinnert er mich an Matthew Bellamy. Leider passt der Gesang nicht so gut zum Sound und an sich hat der Song auch keine Höhen.
(2/5)

Auch wenn das Album im Abgang nicht so exzellent ist wie Hopes&Fears, ist das zweite Werk von Keane mit "besonders wertvoll" zu betiteln.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2007
KEANE - Kann sich eine Band ohne Gitarristen als "Rockband" bezeichnen? Die drei symphatischen Briten stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass es bei Rock vor allem auf Gefühl und Authenzität ankommt und nicht nur auf die Instrumente! Diese CD und auch ihr Debüt "Hopes and Fears" sind wirklich erstklassige Brit-Rock-Scheiben und brauchen sich in keiner weise hinter Coldplay und Konsorten verstecken, im Gegenteil!! Derzeit meine absolute Lieblings-Britrock-Band!

1. Atlantic *****

2. Is It Any Wonder? *****

3. Nothing In My Way *****

4. Leaving So Soon? ****

5. A Bad Dream *****

6. Hamburg Song *****

7. Put It Behind You ****

8. The Iron Sea/Crystal Ball *****

9. Try Again *****

10. Broken Toy ****

11. The Frog Prince *****
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2006
... ja es stimmt "Hopes and Fears" haben mich schon sehr fasziniert, da gerade die Stimme des Sängers einen besonderen Stellenwert hat. Doch bei diesem Album versteht sich die Band eher als Einheit und schafft es zu faszinieren. Ein wesentlicher Punkt besteht darin, dass sich ein roter Faden durch das ganze Album zieht und wer sich die Zeit nimmt und den Text studiert wirde erkennen, dass hier so viel Emotionen in den Liedern stecken wie man bei anderen Künstlern vermisst. Ich meine, erst wenn man den Text verstanden hat, ist es mögliich das ganze Album zu lieben ... bei mir ist es so ... bitter sweet!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 20. Juli 2006
....ist Keane im allgemeinen doch gut gelungen. Ich möchte jetzt hier weder jauchzen noch lamentieren, aber im Vergleich zu den meisten Produktionen des Jahres 2006, schneiden Keane sehr gut ab.

Leider muss ich einem Rezensenten widersprechen. Keane klingt leider immer wieder mal wie Coldplay in ihren besseren Tagen. Und das ist doch positiv, waren doch Coldplay am Anfang eine tolle Truppe. Beispiel: die CD läuft bei mir im Auto. Die 14jährige Tochter meiner Freundin hört "Atlantic" und sagt spontan: "Oh, ist das eine neue von Coldplay?" Also,.....

Doch jetzt zur Platte. Alle 11 Songs klingen wie aus einem Guss. Über allem schweben analoge Synthies, teils stark verfremdet, Bass und Schlagzeug, welches in dieser Art Musik eine wichtige Rolle trägt. Keine Gitarre, weder akustisch noch elektrisch ist zu hören. Wer im Rock auf Gitarren steht, also bitte Finger weg. Die meisten Songs sind langsam bis Midtempo, ausser "Is it any wonder?", wo Keane stark auf den Singlemarkt schielen. Der Song hat Ohrwurmqualitäten und ist fröhlich/locker, doch bei weitem kein Highlight auf der Platte. Er könnte sogar bewirken, dass einige denken die ganze CD bestände aus Happysongs, und dann nach dem Kauf ist mancher schwer enttäuscht. Denn die Stärke von Keane liegt eindeutig in Schwermut und düsteren Gedanken über das Leben. Hier entfalten sie tolle Songstrukturen, welche teils sehr majestätisch klingen (Crystal Ball) oder einfach nur gebrechlich (A bad dream).

Der Opener "Atlantic" ist für mich einer dieser Songs die man in 20 Jahren ohne Probleme noch hören kann, da er einfach zeitlos klingt und für mich persönlich bereits den Kauf der CD gerechtfertigt. Wobei ich aber nicht sagen will, der Rest der Platte sei schlechter. Es ist nur eine rein persönliche Meinung. "Hamburg song" ist jedenfalls auch sehr gut gelungen und der Schluss mit dem sehr langen "Frog Prince" ist absolut phantastisch. 4 Sterne dafür, dass Keane beim dritten Anlauf nach mehr motiviert sind. Und vielleicht doch mal eine kleine Gitarre einsetzen.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,97 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken