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Die Unberührbare / Edition Deutscher Film

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Produktinformation

  • Darsteller: Hannelore Elsner, Vadim Glowna, Jasmin Tabatabai, Lars Rudolph, Michael Gwisdek
  • Komponist: Martin Todsharow
  • Künstler: Tabea Braun, Sibylle Hubatschek-Rahn, Manfred Banach, Isabel Meier, Birgit Kniep, Martin Schlüter, Käte Caspar, Ana Davila, Hagen Bogdanski, Oskar Roehler, Ulrich Caspar
  • Format: Dolby, Letterboxed, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 16. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
  • ASIN: B002LEZ2S8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.275 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die einst berühmte und geliebte Schriftstellerin Hanna träumt von geistiger und sozialer Utopie in der DDR. Als die Mauer fällt, bricht ihre Traumwelt, in die sie sich zurückgezogen hatte, zusammen. Als sie auch ihre geheuchelte Souveränität nicht mehr aufrecht erhalten kann, bringt sie sich um.

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Wenn ein deutscher Film später einmal im Gedächtnis bleiben wird, dann nicht Marlene und auch nicht Der Krieger und die Kaiserin, sondern Oskar Roehlers Die Unberührbare. Es mussten Jahre seit dem Mauerfall vergehen, bis unser Kino mit dieser Geschichte vom langsamen Sterben einer westdeutschen Schriftstellerin endlich den Erschütterungen der Wiedervereinigung gerecht werden konnte. Gisela Elsner, die hier nun Hanna Flanders heißt und auf geradezu spektakuläre Weise von der nicht mit ihr verwandten Hannelore Elsner verkörpert wird, war in den 60er- und 70er-Jahren ein Star der bundesdeutschen Literaturszene. Ihre geistige Heimat sah sie, eine linke Diva, die Dior-Kleider so sehr liebte, wie sie den kleinbürgerlichen Konservativismus der Bonner Republik verabscheute, allerdings immer in der DDR. Der zweite deutsche Staat gab ihr Hoffnung und Kraft, besonders als sich in den 80er-Jahren der westliche Literaturbetrieb immer weiter von ihr abwandte und die Verrisse zunehmend böser wurden. Mit dem Fall der Mauer verlor sie endgültig den Boden unter den Füßen und stürzte sich schließlich aus dem Fenster einer Klinik in den Tod.

Aus den letzten beiden Jahren vor Gisela Elsners Tod 1992 werden in Die Unberührbare ein paar Tage, eine Reise von München nach Berlin, in den Ostteil der Stadt, und wieder zurück nach München. Oskar Roehler, der Sohn der Schriftstellerin, der mit seinem Film auch versucht, das rätselhafte, zutiefst widersprüchliche Wesen seiner Mutter zu entschlüsseln, kondensiert die Ereignisse, rückt sie viel näher zusammen und gibt ihnen damit eine besondere Kraft. Die Erzählung wird zu einem Taumel in den Tod. Die Stationen auf diesem letzten Weg zeichnen das Bild einer ganz und gar einsamen Frau, die weder bei ihrem Geliebten noch bei ihrem Sohn, weder bei ihren Freunden noch bei ihrem Ex-Mann (Vadim Glowna in einem wirklich grandiosen Zwischenspiel in dieser deutschen Tragödie), weder bei ihren Eltern noch bei Fremden Halt finden kann.

Hannelore Elsner nimmt dem Absturz ihrer Figur dabei nie etwas von seiner Härte. Als Hanna Flanders ist sie bereit, noch die letzten schützenden Fassaden, mit denen sich Schauspieler sonst umgeben, fallen zu lassen, und findet in dieser Offenheit zu einer Größe, wie sie seit Rosel Zech als Veronika Voss in Fassbinders Die Sehnsucht der Veronika Voss keine andere deutsche Schauspielerin mehr besaß. Überhaupt verbindet Roehlers Meisterwerk viel mit Fassbinders Porträt einer an Deutschland und an sich zugrunde gehenden UFA-Diva. --Sascha Westphal -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Dieser Film ist ein cineastisches Kunstwerk. In schwarz - weiß gedreht, mit hochkarätigen Schauspielern besetzt, zeigt er die letzen Wochen im Leben der Schriftstellerin Gisela Elsner (im Film: Hanna Flanders). Der Selbstmord erscheint beinahe zwangsläufig, da die, in der ehemaligen DDR berühmte und anerkannte Schriftstellerin im vereinigten Deutschland ihren Platz nicht finden kann. Es sind berührende Szenen, wie sie sich in verschiedene Milieus wiederfindet, wohlmeinenden, sie aber auch zutiefst verletzenden Menschen begegnet. So bleibt sie einsam, schutzlos, heimatlos.
Der Film ist anspruchsvoll, berührend, menschlich tragisch - kein Mainstream. Die Unberührbare / Edition Deutscher Film][[ASIN:B0076JZNZK Die Unberührbare - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/2000
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Von Ein Kunde am 24. April 2001
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe selten einen Film gesehen, der mich so gepackt hat. Das Schicksal einer egozentrischen Frau, die sich mit ihren Vorstellungen nicht der sich ändernden Zeit anpassen kann und mit ihren Träumen am Leben scheitert, hat mich gedanklich nachhaltig beschäftigt. Die Darsteller, allen voran Hannelore Elsner und auch Vadim Glowna, spielen sensationell und scheinen ihre Rollen wirklich zu leben, und die Schwarz-Weiß-Ästhetik des Films lenkt nicht von der Geschichte und den Charakteren ab, sondern erhöht nur noch deren Wirkung. Dazu kommt noch, dass die Ausstattung der DVD recht vielseitig ist. Die Interviews mit Oskar Röhler und Hannelore Elsner sind interpretatorisch hilfreich und informativ. Rundherum gelungen und wirklich sehenswert!
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Format: DVD Verifizierter Kauf
In der Nacht zum 10. November 1989 sieht die Schriftstellerin Hanna Flanders in ihrem Münchner Miet- Bungalow fern. Allein und vom Trübsinn gepackt, erfährt sie, dass die Berliner Mauer weg kommt. Ein schwerer Schlag für die Autorin, die ihre Bücher in Ost- Berlin verlegen ließ und viele Leser in der DDR hatte. Jetzt ist es ihr gerade so, als wenn die Mauer- Stürmer ihre eigene Person mit weggefegt hätten. Aber ihr eigener Kopf entscheidet sich gegen das Spitzenhäubchen, dass man ihr aufsetzen könnte. Eine Kleopatra- Perücke muss es stattdessen sein, und eine dicke Sonnenbrille. Was aber nicht verhindert, dass die Verkäufer(innen) sie beim Betreten ihrer Münchner Schicki- Micki- Boutique sofort (wieder-)erkennen. Formidabel! heisst es da. Was darfs denn sein, Frau Flanders? Unsere neue Herbst- und Winter- Kollektion ist wirklich mag- ni- fique!... Jetzt beginnt eine epsiodenhafte (Protest-) Reise durch die deutsch- deutsche Gegenwart, während der die traurige Hanna keine Gelegenheit auslässt, sich trotz allem noch einmal als d i e Flanders zu empfehlen.... Ein besonderer Film, Kamera und Beleuchtung kommen ganz ohne das künstliche Studiolicht aus, dass zu erwarten gewesen wäre, wenn nicht. Oskar Roehler hat diesen Film in S/W drehen lassen, und er hat bestimmt die Ideen gehabt, die diesem Film den Reiz verleihen, den er hat. Unter Roehlers Regie verwandeln sich Licht und Schatten in Kategorien des Alten und des Neuen, des Bestimmten und noch Unbestimmten. Hannelore Elsner spielt ihre Rolle oft im Gegenlicht, ein kettenrauchendes, unausgeschlafenes, aber fiebriges Geschöpf.Lesen Sie weiter... ›
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Format: DVD
Berlin 1989, die Mauer fällt. Grund zur Freude und zum Feiern. Doch nicht für alle. Hanna Flanders ist Buchautorin und überzeugte Kommunistin. Ihre linke Literatur stieß in den Sechziger Jahren auf große Nachfrage in West- und auch in Ostdeutschland. Doch die Verlage von damals sind mit der Zeit gegangen und Frau Flanders Wohlstand ist am bröckeln.

Wie Don Quichotte bereist sie das Land. Ein neuer Mantel und eine Cleopatra-Perücke zieren den weiblichen Ritter. Zuerst Berlin, das Verlagshaus ihrer erfolgreichen Bücher. Doch ihr Verleger und ehemaliger Geliebter, hat keine Zeit für die alte Zeit. Auch ihr Sohn lebt in einer anderen Welt. In Nürnberg besucht sie ihre Eltern, auch des Geldes wegen. Doch die Chemie zu ihrer Mutter stimmt noch immer nicht und sie verlässt fluchtartig das Haus. Auf dem Bahnhof trifft sie ihren Ex-Mann und folgt ihm nach Darmstadt. Nur um zu erfahren, das er noch immer ein zynischer Trinker ist. Wieder in München muss sie erkennen, das der Tabletten- und Zigarettenkonsum ihrem Körper neue enge Grenzen setzen. In einer geschlossenen Anstalt setzt Frau Flanders ihren verlorenen Illusionen ein Ende.

Der Film schildert die Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, für den die ehemalige DDR ein gutes Beispiel für funktionierenden Kommunismus war. Das Scheitern des Kommunismus wird mit Heimatlosigkeit dargestellt. Die Protagonistin gibt ihr Heim in München auf und geht auf die Suche nach ihrer verlorenen gegangenen Idee von einer besseren Welt. Ein anspruchsvolles Stück mit guten Szenenbilder, tiefgehenden Dialogen und ausgezeichneten Charakteren. Auch von den schauspielerischen Leistungen ein Hochgenus für den anspruchsvollen Filmfreund.
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